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Blühende Bergwiese

Burgschleinitz - Kühnring, Österreich

liegt auf 376 m

Wettervorhersage für Burgschleinitz - Kühnring in / Niederösterreich
Samstag, den 03.12.2016FrühMittagAbend

Prognose:
Ein ungetrübt sonniger Tag, Wolken sind so gut wie keine zu sehen.

Wetter:
Temperatur:-3°C2°C-3°C
Niederschlags-
wahrscheinlichkeit:
Nieder-
schlag?
5%5%10%

Quelle: ZAMG

Burgschleinitz-Kühnring

Burgschleinitz-Kühnring liegt zwischen Maissau und Eggenburg und ist eine Gemeinde im niederösterreichischen Bezirk Horn. Die Marktgemeinde befindet sich im Waldviertel und liegt am langgezogenen Höhenrücken des Manhartsberges. Hier leben zirka 1500 Einwohner auf einer Fläche von knapp 42 Quadratkilometern. Etwa 20 Prozent der Gemeindefläche ist bewaldet. Zu den Nachbargemeinden von Burgschleinitz-Kühnring zählen neben Maissau und Eggenburg auch Meiseldorf, Rosenburg-Mold, Gars am Kamp, Schönberg am Kamp und Straning-Grafenberg.

Tausendjährige Geschichte des Ortes

Front des Steinbruchs Zogelsdorf bei Burgschleinitz-Kühnring
Steinbruch Zogelsdorf / © Gemeinde Burgschleinitz-Kühnring, Wikimedia Commons

Im Umkreis des Manhartsbergs und des heutigen Orts Burgschleinitz-Kühnring deuten geologische und prähistorische Funde auf eine frühe Besiedlung des Gebiets hin. Darunter die ältesten Gesteine Österreichs, wie die 800 Millionen Jahre alte Bittesche Gneise, der Maissauer Granit und Amethysten, sowie Marmore und Glimmerschiefer. Aus diesem Grund wurden ab dem Mittelalter Sandsteinbrüche errichtet, um zahlreiche Prachtbauten in Wien zu bauen. Die Besiedlung des Gebiets begann allerdings bereits vor mehr als 6000 Jahren, was zahlreiche Brand- und Urnengräberfunde belegen.

Kulturelles Angebot

Blick auf einen Weiher und die Außenfassade Burg Schleinitz in Burgschleinitz-Kühnring
Burg Schleinitz / © GuentherZ, via Wikimedia Commons

Die Burg Schleinitz,eine historische Befestigungsanlage, wurde 1074 erstmals urkundlich erwähnt und gehört zu den letzten Wasserburgen der Region. Sie war Stammsitz des Schleunz-Geschlechts, wurde aber ab der Mitte des 14. Jahrhunderts den Habsburgern übergeben. Sehens- und hörenswert sind auch die Glocken der Pfarrei Burgschleinitz, die über 300 Jahre alt sind. Ein weiteres sakrales Bauwerk des Ortes ist die Kapelle Amelsdorf aus dem 19. Jahrhundert, genauso wie die Barbarakapelle.

Um die Umgebung zu erkunden, bietet sich der Kühnringer Wanderweg an, der von der Statue des Hl. Johannes Nepomuk über die Mariensäule bis hin zum Kühnring-Gedenkstein, der anlässlich der 950-Jahresfeier des Ortes errichtet wurde, und zum Kirchenberg führt. Auch ein Pflanzenlehrpfad auf der Schlosswiese wird Gästen und Interessierten geboten. Die Schlosswiese eignet sich zudem zum Picknicken und Grillen. Historisch interessierte Menschen sollten an der Führung durch die Marktgemeinde teilnehmen, die von einer Führerin in historischer Gewandung zur Burgschleinitz, zum Steinmetzhaus und dem Johannessteinbruch von Zogelsdorf, sowie nach Sachsendorf führt.

Besonderheiten des Ortes

Die Gemeinde Burgschleinitz-Kühnring gehört zur GenussRegion Waldviertel und ist besonders für ihre Karpfen bekannt. Teichwirtschaft wird hier bereits seit dem Mittelalter, besonders von Klöstern und Stifte, betrieben. Bekannt ist der Ort auch wegen der österreichischen Friedensnobelpreisträgerin Bertha von Suttner, die ihren Roman "Die Waffen nieder!" hier schrieb. Der Islandpferdehof Sonnwendhof ist in nächster Umgebung beheimatet und bietet die Möglichkeit, die landschaftlichen Besonderheiten des Waldviertels hoch zu Ross zu erleben.



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