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Blühende Bergwiese

Grafenwiesen, Deutschland

liegt auf 410 m

Wettervorhersage für Grafenwiesen in / Bayern
Samstag, den 03.12.2016FrühMittagAbend

Prognose:
Ein ungetrübt sonniger Tag, Wolken sind so gut wie keine zu sehen.

Wetter:
Temperatur:-3°C1°C-1°C
Niederschlags-
wahrscheinlichkeit:
Nieder-
schlag?
25%10%10%

Quelle: ZAMG

Regio-Shuttle der Oberpfalzbahn vor dem Ort Grafenwiesen
Grafenwiesen / © Konrad Lackerbeck, Wikimedia Commons

Im Bayerischen Wald nördlich des seit dem Jahre 2005 staatlich anerkanntem Kneippheilbads Bad Kötzting erstreckt sich über eine Fläche von ca. 10 km² die beschauliche Gemeinde Grafenwiesen. Zwischen dem 1.132 m hohem Kaitersberg und dem 8 km langem Höhenzug Hohen Bogen befinden sich die elf Ortsteile der kleinen Gemeinde. Hier haben ungefähr 1.500 Menschen einen schönen Platz zum Leben und Arbeiten gefunden.

Die Geschichte von Grafenwiesen

Urkundlich erwähnt wurde die kleine Gemeinde erstmals im Jahr 1177. Die Einwohner der Gemeinde standen im frühen Mittelalter im Dienste der Grafen von Bogen sowie der Markgrafen von Cham. Ab dem Jahr 1402 beanspruchten die Hohenwarther die Dienste der Grafenwiesener. Für den Hofmark, wie auch das Gut beanspruchte das Kloster Rott am Inn, in dessen Händen auch das aus dem Jahr 1612 bis 1620 stammende Schloss im Bereich der Gemeinde bis zur staatlichen Entziehung im Jahr 1803 lag die Rechte am Grundbesitz.

Die Pfarrkirche Heilige Dreifaltigkeit in Grafenwiesen
Pfarrkirche Grafenwiesen / © Konrad Lackerbeck, Wikimedia Commons

Die heutige Pfarrkirche wurde am 14. Oktober 1923 eingeweiht, diese ersetzte die bis dahin als Pfarrkirche genutzte Schlosskapelle aus dem Jahr 1612. Bis in das Jahr 1959 beherbergte das Schloss zudem auch eine Brauerei. Die bis zum 1. Januar 1972 selbstständige Gemeinde Voggendorf wurde letztendlich in die Gemeinde Grafenwiesen eingegliedert.

Der Bau der Eisenbahnstrecke von Kötzting nach Lam wie auch der Bau der Staatstraße ST2140 erfolgte im Jahr 1892. Die Gemeinde schloss sich 1978 mit den Gemeinden Rimbach und Hohenwarth zu einer Verwaltungsgemeinschaft zusammen, diese wurde jedoch bereits im Jahr 1994 wieder aufgelöst. Seit 1982 ist die Gemeinde ein staatlich anerkannter Erholungsort. Der Bau des langersehnten Kurparks konnte im Jahre 2005 abgeschlossen werden.

Sehenswürdigkeiten in der nahen Umgebung

Im Freiwildgehege des Ortsteils Voggendorf können Tierfreunde verschiedene Tiere aus nächster Nähe betrachten, ergänzend zu einem Besuch im Freiwildgehege bietet sich auf der Besuch des Greifvogelparks in Grafenwiesen an.

Seit 2008 informiert das Deutsche Zündholzmuseum über die Geschichte der Zündholzfabrikation, zudem können interessierte Besucher eine Vielzahl an historischen Behältnissen und Etiketten von Zündhölzer im Museum besichtigen.

Beliebte Ausflugsziele sind nach wie vor auch das Schloss mit der bis heute erhaltenen Kapelle, die sich im Hofe des Schlosses befindet. Zudem kann in der Pfarrkirche eine Rokokoausstattung aus der ehemalig als Pfarrkirche genutzen Schlosskapelle besichtigt werden.



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