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Sehenswürdigkeiten in Freiburg im Breisgau

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Sehenswürdigkeiten in Freiburg im Breisgau

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Sehenswürdigkeiten

Zinnfigurenkabinett im Schwabentor - Freiburg

Freiburg im Breisgau, Schwarzwald

Historie im KleinformatDas um 1250 errichtete Schwabentor, mit dem Martinstor einer von zwei erhaltenen Türmen der mittelalterlichen Stadtbefestigung, war ursprünglich niedriger. Um 1900 auf dreifache Höhe getrimmt und mit einem historisch wirkenden Anbau versehen, wurde der Turm 1954 auf sein heutiges Maß gestutzt, das wesentlich besser zur Umgebung passt.Mit Historie im Kleinformat beschäftigt sich die Zinnfigurenklause, die seit 1969 im Schwabentor ihr Domizil hat und 1989 auf zwei Etagen erweitert wurde. Hier werden in Schaukästen mit ausgemaltem Hintergrund Szenen v.a. aus südwestdeutschen Freiheitskämpfen gezeigt: die Schlacht bei Sempach (1386, in der die Schweizer Eidgenossen eine viel größere Habsburger Truppe besiegten), die Bauernkriege von 1525, die Badische Revolution 1848/49 sowie die Reformation (Luther auf und nach dem Reichstag zu Worms, 1521).Die Sammlung enthält etwa 9000 in Eigenarbeit gefertigte Figuren, deren Gussformen in Schieferplatten geschnitten wurden. Viele der individuell und liebevoll bemalten Zinnmännchen stammen noch von Arthur Andreas Lehmann, dem Gründer der Klause. Wer nach so vielen miniature ein großes Panorama sucht, nimmt am besten den Schwabentorsteg. Vom Schlossbergturm aus liegen einem Stadt und Land zu Füßen.
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Planetarium Freiburg

Freiburg im Breisgau, Schwarzwald

Die Anziehungskraft Schwarzer Löcher ist ungeheuer. Mit Lichtgeschwindigkeit saugt die Masse dieser astronomischen Körper alle Materie in ihrer Umgebung samt deren Licht in sich auf. Schwarze Löcher setzen unsere klassischen physikalischen Gesetze außer Kraft, haben also eine eigene Gesetzmäßigkeit. Was kaum vorstellbar ist, führt das Planetarium Freiburg vor Augen.Die Programme zeigen zudem die Sternenhimmel auch außerirdischer Orte, z.B. einen lauschigen Sommermorgen auf dem Mars, und was einen in den Seitengassen der Milchstraße so erwartet. Die intergalaktischen Reisen durch Raum und Zeit wirft der Zeiss-Projektor Starmaster ZMP dreidimensional in die 13-m-Kuppel. Seine Animationsleistung verleiht manchem Besucher die Spitzohren des Vulkaniers Spock und lässt sie wie ihn "faszinierend" murmeln. Auch der Anziehungskraft des Planetariums ist eben nur schwer zu widerstehen.
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Wanderung über den Schlossberg - Freiburg

Freiburg im Breisgau, Schwarzwald

Zwei Türme, viel Wind und satte AussichtenZwar hat Freiburg längst kein Schloss mehr, dafür gewährt der Schlossberg fürstliche Panoramablicke. 4 km weiter steht man mitten im Schwarzwald vor windigen Ungeheuern. Die Zähringer, Freiburgs Stadtgründer, hatten im 11. Jahrhundert, als die Stadt gerade entstand, auf dem Berg das Burghaldenschloss gebaut. Mit deren Nachfolgern, den Grafen von Freiburg, kamen die Freiburger Bürger nicht klar. 1366 demolierten sie das Schloss, kauften sich frei und begaben sich 1368 unter den Schutz des Hauses Habsburg. 1668 ließ Kaiser Leopold das Schloss neu befestigen. Im Holländischen Krieg kassierten die Franzosen 1677 Freiburg. Nun beauftragte Ludwig XIV. seinen Baumeister Marquis de Vauban, die Stadt in ein Bollwerk zu verwandeln. Im Nu war der Schlossberg mit einer ausgedehnten Zitadelle besetzt, die Altstadt wurde in dickste Wälle gepackt. Nachdem Freiburg 1697 wieder an Österreich gekommen war, nahmen die Franzosen es im 18. Jh. noch zweimal ein. 1744/45 sprengten sie selber Vaubans Werk und hinterließen Unmengen Schutt. Zur Barockzeit kahl wie der Feldberg, wurde der dann wieder bewaldete Schlossberg um 1900 touristisch erschlossen.Vom Schwabentor geht es bergan am Greiffenegg-Schlössle vorbei, das sich Habsburgs letzter Statthalter um 1790 auf Festungsresten erbauen ließ, wenige Jahre bevor der Breisgau 1806 badisch wurde. Im dortigen Biergarten herrscht im Sommer Hochbetrieb. Oberhalb davon liegt der Kanonenplatz als Terrasse über der Stadt. Der Rest des Burghaldenschlosses, die Ludwigshöhe, darüber bietet auch keinen schlechten Blick. Der beste aber kommt noch: vom Burghaldering führen weiter östlich 251 Stufen zum 2002 erstellten Neuen Schlossbergturm. Sechs Douglasienstämme stützen in sich verdreht eine stählerne, 35 m hohe Wendeltreppe. Satter ist kein Panorama auf Freiburg. Auch das Schlossbergplateau (456 m), auf dessen Westzipfel, dem Salzbüchsle, der Turm steht, ist sehenswert. Es lässt Ausmaße und Relikte der vaubanschen Festung erkennen. Die Ostseite des Plateaus hinunter, führt vom Burghaldering ein Weg auf den Roßkopf (737 m, ausgeschildert). Der dortige Turm entstand – im selben Jahr und ebenfalls in Stahlbauweise wie der Pariser Eiffelturm – 1889. Nur nicht ganz so hoch ist er mit seinen 34 m. Bestens sind Kandel, Feldberg und Schauinsland zu sehen. Doch laut rauschen die Rotoren auf 100 m hohen Spargeln: Eines von vier wuchtigen Windrädern einer Windkraftanlage steht dicht daneben. Eine unheimliche Perspektive auf windige Giganten. Hinunter zum Waldlokal St. Ottilien, finden sich dort ein lauschiger Biergarten sowie eine Wallfahrtskapelle. Ihr Ursprung liegt im 7. Jahrhundert und geht auf das Wirken der elsässischen Äbtissin Odilia zurück, die als Patronin des Augenlichts gilt. Mehrfach zerstört, sind in dem heutigen Barockgebäude (18. Jahrhundert) noch Fresken aus dem Mittelalter zu sehen. Das Musbachtal den Kreuzweg hinab, lassen sich in gut einer halben Stunde die Kartäuserstraße und die Dreisam beim SC-Stadion erreichen.
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Besucherbergwerk Schauinsland

Freiburg im Breisgau, Schwarzwald

In den Wurzeln der StadtVon Freiburgs höchstem Punkt lässt sich gut zu den Berner Alpen blicken. Zugleich ist der Boden, auf dem der Eugen-Keidel-Turm steht, durchlöchert wie ein Schweizer Käse. Der Silberbergbau im Schauinsland (1284 m) bestimmte die Anfänge der Stadt.Kein Wunder daher, dass seit dem 14. Jh. dem Berg und seinen Kumpeln in der Südwand des Münsters ein eigenes Fenster gewidmet ist. Als das Silber zu Ende ging, wurde nach Blei und Zink gegraben, zuletzt noch 1954. Rund 100 km Stollen durchziehen den Schauinsland.Mit montaner Leidenschaft hat die private Forschergruppe Steiber einige Kilometer davon für Besucher wieder zugänglich gemacht und bietet seit 1997 Interessierten kenntnisreiche Führungen an.Stollen und Gerätschaften aller Bergbauepochen sind zu besichtigen, von gemeißelten, niedrigen Gängen des Mittelalters bis zu gesprengten Hohlräumen des 20. Jh. Noch vor 100 Jahren gingen hier immerhin 250 Bergleute ans mühsame Werk.Bei den Führungen, teils über stabile Leitern zum Erreichen der unterschiedlichen Niveaus, kommt auch die Geologie nicht zu kurz. Tief im Schauinsland, nähert man sich so hoch über der Stadt ihren Wurzeln.
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Freiburger Münster

Freiburg im Breisgau, Schwarzwald

Das Freiburger Münster gilt als Meisterwerk der Gotik und prägt mit seinem 116 Meter hohen, durchbrochenen Turm das Stadtbild von Freiburg. Das Münster wurde im 2. Weltkrieg kaum zerstört und ist deshalb ursprünglich erhalten.Die Geschichte des MünstersBegonnen wurde mit dem Bau um das Jahr 1220 noch im romanischen Stil. Bald darauf baute man jedoch gotisch weiter, der Stilmix ist noch heute zu erkennen. Offiziell beendet wurde der Bau 1513 mit der Weihung, bereits 1330 wurde der Turm vollendet. Sehenswert sind die vielen bizarren Wasserspeier des Münsters, der Hochaltar und die mittelalterlichen Maße, die an der Außenwand des Turms eingemeißelt wurden. Den Aufstieg auf den Turm sollte man trotz zahlreicher Treppenstufen in Angriff nehmen, die Aussicht ist toll und man kommt an den 19 Glocken des Münsters vorbei: Die älteste Glocke Hosanna erklingt bereits seit 1258. Wer mehr über das Münster erfahren möchte, kann an den offenen Führungen teilnehmen, die täglich um 14 Uhr angeboten werden (Kosten: 4 Euro pro Person).Der MünstermarktAuf dem Vorplatz der Kirche, dem Münsterplatz, findet täglich von 7.30 bis 13.30 Uhr der Münstermarkt statt. An zahlreichen Ständen werden Lebensmittel von heimischen Erzeugern angeboten, auch Kunsthandwerk und andere Händler sind vertreten. Wer möchte, kann hier auch die traditionelle Freiburger Bratwurst "Lange Rote" probieren.

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Wallgrabentheater Freiburg

Freiburg im Breisgau, Schwarzwald

Bühnenkultur im KellerSeinen Namen trägt das kleine, renommierte Wallgrabentheater noch von seiner früheren Adresse an der Wallstraße her, wo es 1953 als Studentenbühne gegründet wurde. Seit 1973 im Kellergewölbe des Rathauses, finden dort jährlich bis zu fünf Premieren statt. Avantgarde und gehobener Boulevard machen die Mischung des Programms aus, die 96 Plätze sind in der Regel alle besetzt, eine Reservierung ist daher zu empfehlen.Die Leitung (teils auch die Regie) des Privattheaters liegt in Händen von Regine Effinger, Hans Poeschl und Heinz Meier, die auch als Schauspieler auf der Bühne stehen. Meier wurde mit seinen Rollen in den legendären Loriot-Sketchen bekannt. So brachte das Theater schon öfter Loriot-Stücke zur Aufführung. Im Sommer spielt das Ensemble vor größerer Kulisse und zahlreicherem Publikum im lauschigen Innenhof des Rathauses.

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Historix Stadtrundgänge - Freiburg

Freiburg im Breisgau, Schwarzwald

Dramatische StadtrundgängeAmüsant und munter sind die von "Historix-Tours" seit 1998 geführten Rundgänge durch Freiburgs Altstadt. Mysteriöse und skurrile Begebenheiten von anno dazumal werden den Teilnehmern kreuz und quer durch die Innenstadt vermittelt, oft auch in den Abendstunden bei Laternenschein.Wie es die Freiburger während der Inquisition mit den Hexen hielten, was die Zähringer auf dem Schlossberg trieben, wie es in der Stadt zu Zeiten eines Joß Fritz und der Bauernkriege zuging oder warum es am Greiffenegg-Schlössle zuweilen spukt: Geschichten vom Mittelalter bis ins 19. Jh. gibt es satt. Zwischen Uni und altem Friedhof, nachts auf dem Schlossberg, rund ums Münster und entlang der Bächle lauern genug schaurig-kuriose Mären, die berichtet werden wollen. Von Henkern, Mönchen und Saufgelagen, Hexen, Dichtern und Huren ist die saftige Rede.Reichlich mit Anekdoten gewürzt, machen die kostümierten Stadtführer, als Schauspieler in historischen Rollen, aus Freiburgs lokalen Dramen ein ambitioniertes Open- Air-Theater. Mag manch Fantastisches hinzugemogelt sein, unterhaltsam ist es allemal.
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Workshops im Galli-Theater - Freiburg

Freiburg im Breisgau, Schwarzwald

In andere Rollen schlüpfenNiemand macht sich gern zum Clown. Niemand? Nun, wer schon immer ahnte, dass Komik und Lebensfreude auch dem Scheitern entspringen, kann der Rolle des Clowns einiges abgewinnen. Kinder verstehen das sofort, aufgeschlossene Erwachsene nicht minder.Wie man sich selber einmal richtig zum Clown macht, kann jeder ohne Vorkenntnisse bei einem Workshop des Freiburger Galli-Theaters lernen. Dessen Gründer, der Schauspieler und Autor Johannes Galli, trug die Clownsmaske jahrelang. Daraus entstand ein Konzept, das Zeitgenossen, denen Darstellungsfreude und Selbstironie nicht fremd sind, die Kunst, ein Clown zu sein, näherbringt.In andere Rollen zu schlüpfen ist in den Theaterworkshops, die es zudem als Märchenstücke für Kinder gibt, nicht aufs komische Genre begrenzt. Die Trainer, alle Schauspieler des kleinen Ensembles, führen in Körpersprache, dynamisches Sprechen und spielerische Ausdrucksformen ein, die auch im Alltag heiter und nützlich sind.
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Theater im Marienbad - Freiburg

Freiburg im Breisgau, Schwarzwald

schmackel bunz & co.Großes Theater braucht kein großes Haus. Ein altes, umgebautes Jugendstilbad genügt. 1973 von Dieter Kümmel gegründet (und bis zu seinem Tod 2008 geleitet), hat das Freiburger Kinder- und Jugendtheater seit 20 Jahren sein Domizil im ehemaligen Marienbad. Mit originellen Stücken für sein junges Publikum geht das engagierte Ensemble hier zur Sache. Tiefgründig und komisch genug, dass auch Erwachsene sich alles andere als langweilen.Manches im Repertoire, wie "Jugend ohne Gott", eine gelungene Adaption des Romans von Ödön von Horváth, läuft seit Jahren mit großem Erfolg, das wunderbar sprachabsurde Kinderstück "schmackel bunz oder der gelbe hund" unter Verwendung von Lautgedichten Ernst Jandls gar seit 1998. Zu den neueren Arbeiten gehören komplexe Stoffe wie "Don Quijote", "Alice im Wunderland" und die "Odyssee". Schon oft wurden Produktionen des Theaters zu deutschen und internationalen Festivals eingeladen, ebenso sind Gastspiele anderer Ensembles auch im Marienbad zu sehen. Mit der deutsch-iranischen Koproduktion "Simurghs letzte Feder", einer aus dem persischen Epos "Schahnameh" abgeleiteten Story um den mit übernatürlichen Kräften begabten Vogel Simurgh, wurde interkulturelles Neuland im Jugendtheater betreten.

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