Touren in der Region:
Alles Matterhorn oder was?
Die Feriendestination Zermatt liegt im Südwesten der Schweiz, im deutschsprachigen Teil des Kantons Wallis.
Das autofreie Dorf Zermatt am Fuße des Matterhorns (4.478 m) ist umgeben von 38 Viertausendern. Täsch, ein typisches Walliserdorf, liegt 6 km vor Zermatt und ist das Tor zur gewaltigen Gebirgswelt. Randa, 10 km vor Zermatt, wird umrahmt von der Mischabel-Gruppe und dem Weißhorn. Von hier aus besteigt man den höchsten Berg der Schweiz, den Dom (4.545 m).
Seit jeher ist Zermatt autofrei. Man bewegt sich zu Fuß oder per Pferdeschlitten und Elektromobil. Das Auto lässt man in Täsch stehen. Dort gibt es das moderne Matterhorn Terminal Täsch mit 2.000 Parkplätzen.
Von dort geht es mit dem Shuttle-Zug in 12 Minuten nach Zermatt.
Täsch und Randa eignen sich außerdem gut für Familien die kostenbewusst logieren und den Kleinen viel Platz zum Toben gönnen, ohne auf die Vorzüge rund um Zermatt verzichten zu wollen.
Das Matterhorn
Es ist das Wahrzeichen der Schweiz, der schönste Berg der Welt, der meistfotografierte und der Gipfel aller Gipfel für echte Bergsteiger: das Matterhorn.
Das Matterhorn ist keine Mode, sondern ein Bann. Vor 140 Jahren, am 14. Juli 1865, wurde das Horn zum ersten Mal bezwungen. Vier von sieben jungen Männern - angeführt vom Engländer Edward Whymper - ließen damals ihr Leben. Noch heute brodelt die Gerüchteküche um dieses Drama, das das kleine Dorf Zermatt über Nacht weltbekannt machte. War es ein Unfall oder Mord? Das originale Seil von damals, das beim Abstieg riss, ist heute in Zermatt im Matterhorn Museum ausgestellt.
Die meisten Bergsteiger wählen heute den Hörnligrat (Nordostgrat) der Erstbesteigung. Auf der Schweizer Seite beginnt die Normalroute mit der Wanderung von Zermatt-Schwarzsee zur Matterhornhütte (Hörnlihütte, 3.260 m über Meer) und dem benachbarten Berghaus Matterhorn. Eine 4-5-stündige Klettertour über den Hörnligrat führt von hier zum Gipfel. Auf halbem Weg liegt die als Notunterkunft errichtete Solvayhütte (4.003). Schätzungsweise 3.000 Bergsteiger versuchen sich jedes Jahr am Horn. Viele geben auf - wegen fehlender Kondition.
Das Matterhorn ist einzigartig, aber nicht allein. Es hat Brüder und Schwestern: 37 Viertausender, die sich rund um Zermatt auftürmen, darunter mit Dom, Weißhorn und Dufourspitze die höchsten Berge der Schweiz.
Drei Panoramapunkte über 3.000 m sind bequem erreichbar per Zahnradbahn, unterirdischer Standseilbahn und Luftseilbahn: Matterhorn glacier paradise, Rothorn paradise und Gornergrat.
Aktiv
Wandern, Biken, Klettern, Hochgebirgstouren und Sommerski sind beliebte Attraktionen im Sommer wie auch im farbenprächtigen Herbst. Mehr als 1.000 verschiedene Pflanzenarten schmücken die Bergwiesen oberhalb Zermatt. Sechs Skilifte sowie eine Luftseilbahn erschliessen das höchstgelegene Sommerskigebiet der Alpen. Kein Besuch des Skigebiets ohne Besuch des Eispavillons... Die natürliche Gletschergrotte unterhalb der Bergstation Klein Matterhorn (3.810 m) zeigt einen Einblick in die faszinierende Welt von Schnee und Eis.
Schneesport während 365 Tagen im Jahr
Weil die Skigebiet so hoch liegt (bis 3.899 m) hat Zermatt und Umgebung keine Schneesorgen und überdies die längste Wintersaison der Alpen, sie reicht bis Mai. Über 60 Prozent der Pisten sind auf dem Gletscher oder beschneit.
Nicht nur eins, sondern gleich vier Skigebiete mit über 300 km Pisten bietet Zermatt: im Rothorn paradise,
auf dem Gornergrat, im Matterhorn glacier paradise und Cervinia/ Valtournenche (Italien). Die Skigebiete sind im Matterhorn ski paradise miteinander verbunden.
Das Matterhorn ski paradise bietet im Sommer das höchste und größte
Schneesportgebiet Europas. Über 20 km bestens präparierter Pisten stehen den Skifahrern und Snowboardern zur Verfügung.
Dank der idealen Lage ist der Gravity Park gut 300 Tage im Jahr geöffnet. Er steht auf weit über 3.000 m am Theodulgletscher und bietet viel Abwechslung: Rails, Kickers, Boxes, Wallride Tables, Obstacles und natürlich die tolle Pipe. Auf den Pisten trainieren Skiteams aus der ganzen Welt.








