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Lago Maggiore

Schweiz (Tessin)

Italien (Piemont)

Italien (Lombardei)

Zahlen und Fakten
Höhenausdehnung
198 m bis 729 m
Wanderwege
300 km
Mountainbikestrecken
400 km
Bergbahnen im Sommer
Anzahl Golfplätze
4
Anzahl Campingplätze
Kartenausschnitt

Ein Stück Mittelmeer im alpinen Szenario

Der Lago Maggiore liegt im Norden im schweizerischen Tessin, gehört im Westen zum Piemont und im Osten zur Lombardei. Bereits in der Vergangenheit wussten berühmte Persönlichkeiten wie Napoleon, die Zarin Alexandra Federova und Queen Viktoria den Zauber des zweitgrößten Gewässers Italiens zu schätzen - sie verbrachten ihren Urlaub gerne am subtropischen Westufer. In der Nachkriegszeit wählten Künstler, Schriftsteller und Intellektuelle von Hesse bis Remarque, von Frisch und Highsmith bis zu Max Ernst ihren Wohnsitz im Schweizer Teil des Sees.

Die Region um den See ist geprägt von einem sehr milden Klima, die Bergketten der Südalpen halten im Winter die Kälte der Nordwinde fern. Nebel ist eine Seltenheit. Palmen wurzeln neben Kastanien und Agaven.
Ascona und das durch sein Filmfestival bekannte Locarno zählen zu den exklusivsten und beliebtesten Ferienzielen der Schweiz.
Auf italienischer Seite ist Verbania die größte Stadt, sehenswert sind die Botanischen Gärten. Stresa beeindruckt noch heute mit dem Charme eines mondänen Nobelkurortes. Landschaftlich herrschen Kontraste, das Ostufer ist eher wild und karg, das Westufer hingegen beeindruckt mit seinem Glanz und Üppigkeit, die sich in prachtvollen Villen, Palästen und kunstvoll angelegten Gärten widerspiegelt.

Sport
Hunderte Kilometer Wanderwege, Lehrpfade sowie bequeme Spazierwege erleichtern es, die faszinierende Gegend zu erkunden. Die meisten Orte rund um den See haben saubere Strände, an deren ausgewiesenen Stellen man auch baden kann. In den letzten Jahren ist der Lago Maggiore zu einem bevorzugten Ziel für Golfspieler geworden. Aber auch diejenigen, die gerne einen Adrenalinschub erleben möchten, kommen nicht zu kurz: Bungee Jumping in Intrango oder am Staudamm des Verzascatals - der 220 Meter-Sprung wurde berühmt durch den James-Bond-Film `Goldeneye`. Aber es geht auch gemütlich, rund um den Lago Maggiore gibt es unzählige Fahrradstrecken. Wer es etwas anspruchsvoller mag, kann den Hausberg von Stresa, den Mottarone, erklimmen. Im Winter ist dort sogar Skifahren ist möglich. Auf Schweizer Seite tummelt man sich auf den Skifeldern von Bosco Gurin und Cardada.

Naturpark Val Grande
Das Val Grande ist ein Bergtal zwischen dem Lago Maggiore und den Lepontinischen Alpen und gilt mit einer Fläche von 15.000 Hektar als die größte wilde Oberfläche Italiens. Zwar hatten Menschen jahrhundertelang in diesem Tal gelebt und gearbeitet, während des Zweiten Weltkrieges kam es jedoch zu einer blutigen Schlacht, die Zerstörung der Höfe und Almen bewirkte eine Landflucht der Menschen. Die Natur herrscht nun wieder und die reiche Vegetation mit scheinbar undurchdringlichen Wäldern zieht abenteuerlustige Touristen magisch an. Wer dieses wilde und gefährliche Gebiet nicht gut kennt oder nicht topfit ist, sollte vorsichtshalber Wanderungen in diesem Park nur in Begleitung fachkundiger Führer unternehmen. Übernachtungsmöglichkeiten und Verpflegungsstationen sind rar, es gibt nur einen Trinkwasserbrunnen und unter den zahlreichen Schlangen findet man sogar giftige Vipern.

Die Borromäischen Inseln
Fast schon zum Pflichtprogramm gehört ein Besuch des Golfo Borromeo mit den vier borromäischen Inseln. Namensgebend ist die Familie Borromeo, ein italienisches Adelgeschlecht und die ehemaligen Besitzer der Inseln. Am bekanntesten sind Isola Bella und Isola Madre. Isola Madre (`Mutterinsel`) ist die größte Insel im Lago Maggiore und von Stresa aus mit dem Schiff erreichbar. Der dortige Botanische Garten dokumentiert die Geschichte einzelner Kulturpflanzen wie Kastanie, Zitrone, Kirschlorbeer und Magnolien.
Isola Bella hingegen ist die bekannteste Insel und ein von Menschen geschaffenes Kunstwerk. Das dortige Anwesen der Familie Borromeo bietet den Besuchern ein elegantes und prächtiges Ambiente, in dem unschätzbare Kunstwerke aufbewahrt werden: Gobelins, Möbel, Statuen, Gemälde, Stuckarbeiten, aber auch die kuriosen Mosaikgrotten.

ORTE IN DER REGION
Angera

5717 Einwohner

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Arona (212 m)

14350 Einwohner

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Ascona (200 m)

14682 Einwohner

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Baveno (205 m)

4715 Einwohner

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Belgirate

539 Einwohner

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Brissago (197 m)

1858 Einwohner

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Cannero Riviera

1068 Einwohner

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Cannobio (214 m)

5099 Einwohner

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Gerra (216 m)

292 Einwohner

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Ghiffa (201 m)

2398 Einwohner

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Ispra (225 m)

4938 Einwohner

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Laveno-Mombello (349 m)

8991 Einwohner

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Lesa (196 m)

2380 Einwohner

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Locarno (200 m)

14682 Einwohner

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Luino (202 m)

14229 Einwohner

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Maccagno (210 m)

2003 Einwohner

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Magadino (196 m)

1600 Einwohner

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Oggebbio (1075 m)

928 Einwohner

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Porto Valtravaglia (199 m)

2464 Einwohner

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Ranco

1239 Einwohner

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Ronco sopra Ascona (353 m)

676 Einwohner

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San Nazzaro (201 m)

709 Einwohner

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Stresa (200 m)

5117 Einwohner

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Tenero-Contra (209 m)

2418 Einwohner

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Verbania (197 m)

30793 Einwohner

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Vira (201 m)

662 Einwohner

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