Der Höhepunkt Tirols
Das Ötztal befindet sich in Tirol und ist mit 65 km Länge das längste Seitental des Inntals.
Es trennt die Stubaier Alpen von den Ötztaler Alpen.
Im Ötztal liegen unter anderem die folgenden Gemeinden: Oetz, Umhausen, Längenfeld
und Sölden.
Aktiv
Auf seinen unzähligen Wanderrouten zwischen 700 m Höhe bis hinauf ins ewige Eis lässt sich das ganze Ötztal Schritt für Schritt entdecken, umrahmt von mehr als 250 Dreitausender.
Über 680 km Schotter und Asphalt warten darauf, mit dem Rad `erfahren`zu werden. Neben einigen Klettergärten gibt es auch Klettersteige, bei denen jedoch eine komplette Klettersteigausrüstung bestehend aus Helm, Brust-, Sitzgurt und Karabiner ist unbedingt erforderlich ist.
Die Wagemutigeren finden ihre Erfüllung beim Canyoning zwischen Felswänden und Gebirgsbächen oder beim Tandem- Paragliding: Auf über 3000 Metern Seehöhe gleiten die Schirme über die Berggipfel im Ötztal.
Ötzi Fundstelle
Zufällig fanden am 19. September 1991 deutsche Touristen im Eis des Similaungletschers am Hauslabjoch eine mumifizierte Leiche. `Ötzi`, der Mann im Eis, lag in 3.200 m Höhe und gilt seitdem als der bisher älteste Fund eines europäischen Jägers.
Mit der Radiokarbon-Datierung konnte nachgewiesen werden, dass der Fund zur kupferzeitlichen Kultur im südalpinen Raum gehörte. Der Mann zog vor etwa 5.000 Jahren vermutlich aus dem Vinschgau in Südtirol in die Berge. Wie Pollenanalysen ergaben, war vor etwa 6.000 Jahren das hinterste Ötztal bereits typisches Weideland.
Zur Ausrüstung des Toten gehörte ein nichtgespannter Bogen aus Eibenholz, ein mit 14 Pfeilen gefüllter Fellköcher, in dem sich auch Knochengeräte und mit Bast umwickelte Spitzen aus Rothirschgeweih befanden, ein Flintmesser mit Feuersteinklingen sowie Kupferpfeile, eine Rückentrage, sowie verschiedene Nahrungsreste tierischer Herkunft.
Timmelsjoch
Die Fahrt über das 2.509 m hohe Timmelsjoch durch die Ötztaler Gletscherwelt in die Südtiroler Weinberge des Passeiertales nach Meran und weiter in den Süden bleibt ein unvergessenes Erlebnis. Die `heimliche Lücke` in den Alpen oder der direkte Weg in den Süden erschließt dem Auto-Touristen die schönsten Gebiete Nord- und Südtirols. Unterwegs gibt es zahlreiche Halte- und Aussichtspunkte.
Ötztal im Winter
Spätestens seit der sensationellen Entdeckung des Eismannes `Ötzi` sind die Ötztaler Alpen weltweit bekannt. Die Skifahrer allerdings wussten diese Region schon lange vor diesem Fund zu schätzen. Dies gilt vor allem für das Ötztal, das sich - eingerahmt von Stubaier und den Ötztaler Alpen - vom Inntal bis zum Alpenhauptkamm rund 67 km in südlicher Richtung erstreckt. Grenzenloses Skivergnügen ermöglicht der Super Ski Pass für die Skigebiete Hochoetz, Niederthai, Kühtai und Sölden. Insgesamt 220 km Pisten und 60 modernste Liftanlagen stehen mit einem einzigen Skipass offen.
Weiter taleinwärts folgt Umhausen, ein idealer Ort für Langläufer. Umhausen gilt zusammen mit Längenfeld und Huben als das Langlaufzentrum des Ötztals. Gute Ausgangspunkte für abwechslungsreiche Loipenrunden sind auch die in abgeschiedenen Seitentälern liegenden Ortschaften Niederthai (1550m) und Gries (1600m). Insgesamt bietet das Ötztal 150 km gepflegte Loipen. Dazu kommen 200 km geräumte, markierte Wanderwege.
Wenige Kilometer hinter Längenfeld liegt Sölden, das alpine Zentrum des Ötztals, das mit rund 150 Pistenkilometern zu den sportlichsten Skigebieten Österreichs gehört und wegen der zwei Gletschergebiete am Tiefenbach- (3309m) und am Rettenbachgletscher unterhalb der Schwarzen Schneid (3370m) äußerst schneesicheres Skifahren verspricht. Jeden Winter starten dort oben die weltbesten Skirennläufer und Snowboarder in die Weltcupsaison. Skiurlaubern, die direkt vom Hotel auf die Pisten gelangen wollen, empfiehlt sich Hochsölden mitten im Skigebiet auf 2090 m Höhe.











