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Blühende Bergwiese

Raggal, Österreich

liegt auf 1015 m

Wettervorhersage für Raggal in / Vorarlberg
Sonntag, den 28.05.2017FrühMittagAbend

Prognose:
Frühnebelfelder lösen sich auf, bald scheint die Sonne ungetrübt.

Wetter:
Temperatur:16°C23°C20°C
Niederschlags-
wahrscheinlichkeit:
Nieder-
schlag?
1%1%2%

Quelle: ZAMG

Blick auf Raggal im Sommer
Blick auf Raggal im Sommer © Alpenregion Bludenz Tourismus

Raggal ist eine kleine Gemeinde im Westen Österreichs, im Bundesland Vorarlberg, mit knapp 866 Einwohnern und liegt in dem seit Ende 2000 anerkannten UNESCO Biosphärenpark "Großes Walsertal", das eine Fläche von 200 km² umfasst. Mit einer Höhe von bis zu 1.015 m über der Adria liegt die Ortschaft auf einer Hochterrasse. Umgeben von den Bergen Hoher Fraßen, Rote Wand, Gamsfreiheit und Kellaspitze, bietet sie einen Blick über das gesamte Tal.

Auf den Spuren von Raggals Geschichte

Schätzungsweise ab dem 12. Jahrhundert besiedelten Rätoromanen - ein im Schweizer Kanton Graubünden lebendes Volk - Raggal und Umgebung. Noch heute wird dies durch Ortsnamen wie Falazera oder Plazera bezeugt. Der Gemeindename selbst lässt sich von dem rätoromanischen Wort "runcale" ableiten, das "roden" bedeutet. Ab dem darauf folgenden Jahrhundert ließen sich die Walser im Tal nieder.

Raggals Zugehörigkeit zu Österreich war nicht durchgängig gegeben. Zwischen 1805 und 1814 gehörte die Gemeinde zu Bayern, während sie von 1945 bis 1955 Teil der französischen Besatzungszone war. Trotz dieser Einflüsse sprechen viele Bewohner des Walsertales den Walser-Dialekt, der von Ort zu Ort Unterschiede aufweist.

Raggal aktiv erleben und entdecken

Kirche Heilige Katharina in Raggal-Marul
Kirche Heilige Katharina in Raggal-Marul © C.m.b, Wikimedia Commons (CC-BY-SA-3.0)

Raggal bietet Abwechslung sowohl für Naturliebhaber und Sportbegeisterte als auch Kulturinteressierte. Während zahlreiche Wanderwege und Radtouren zu den umliegenden Berggipfeln und Almen führen, zeigen Museen wie das Walser Heimatmuseum die Geschichte des Walsertals und seiner Bewohner. Im Bergdorf steht die Pfarrkirche zu Sankt Nikolaus und Theodul und auf ihrem Kirchplatz die seit 1955 als Naturdenkmal geltende Dorf-Linde. Ursprünglich als Kapelle gebaut, wurde die Kirche 1460 vergrößert. Zusätzlich zeugt die 1789 erbaute Lasanggabrücke von der damaligen Baukunst und gilt heute als letzte erhaltene gedeckte Holzbrücke des Walsertales.

Zudem wird jährlich am ersten Sonntag nach Faschingsende der Funkensonntag gefeiert. Hier sammeln die Kinder kleine Geldbeträge und Süßigkeiten, während am Abend ein Lagerfeuer entzündet wird. Anfang August findet das große Dorffest statt.



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