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Blühende Bergwiese

Nationalpark Hohe Tauern Salzburg

Höhenausdehnung: 1200 m bis 3798 m

Wettervorhersage für Rauris in Nationalpark Hohe Tauern Salzburg / Salzburger Land
Samstag, den 01.11.2014FrühMittagAbend

Prognose:
Es wird ein strahlend schöner Tag, ein paar Wolken am Morgen lösen sich auf.

Wetter:
Temperatur:12°C6°C2°C
Niederschlags-
wahrscheinlichkeit:
Nieder-
schlag?
7%7%7%

Quelle: ZAMG

Die Natur zum Greifen nah

Zwischen dem Gerlospass im Westen und dem Tauernpass im Osten erstreckt sich der Salzburger Anteil des Nationalparks Hohe Tauern. Von der Salzach südwärts bis zu den Hohen Tauern liegt die Kernzone des Schutzgebietes. Im Salzachtal reihen sich die Orte von Wald-Königsleiten, Neukirchen, Bramberg, Hollersbach, Mittersill, Stuhlfelden, Uttendorf-Weißensee, Niedernsill, Piesendorf bis Bruck und Taxenbach wie eine Perlenschnur aneinander. Aber auch zahrleiche Orte in den Tauerntälern zählen zur Ferienregion, wie etwa Krimml, Kaprun, Fusch, Bad Gastein, Hüttschlag und Muhr im Lungau. Bäuerliche Strukturen, Brauchtum und Naturverbundenheit werden in allen zwanzig Orten der Ferienregion Nationalpark Hohe Tauern aus Überzeugung gepflegt.

Der Nationalpark

Der Nationalpark Hohe Tauern ist das größte Schutzgebiet in den europäischen Alpen. Er hat bei einer Gesamtfläche von über 1.800 km² Anteil an den Bundesländern Salzburg (805 km²), Tirol (611 km²) und Kärnten (420 km²). Insgesamt befinden sich 266 Berggipfel über 3000m innerhalb des Gebietes des Nationalparks. Darunter zwei der höchsten Gipfel Österreichs, der Großglockner (3.798 m) und der Großvenediger (3.662 m). Der rund 120 km lange und bis 3.798 m hohe Hauptkamm stellt die geografische Mitte der Ostalpen dar.

Die Tier- und Pflanzenwelt des Nationalparks Hohe Tauern ist repräsentativ für alle Höhenstufen der Alpen und zeichnet sich durch eine herausragende Artenvielfalt und Anzahl aus. In den weiten, ursprünglichen Landschaften des Nationalparks Hohe Tauern erlebt man noch, dass der Mensch Teil und nicht der Beherrscher der Natur ist. Hier entdeckt man die Kraft und Freiheit und Ruhe einzigartiger Naturräume von Flora und Fauna.

Die Natur zum Greifen nah!

Die Hohen Tauern bieten atemberaubende Natur im ältesten Nationalpark Österreichs. Vor allem für Wanderer ist der Nationalpark ein Paradies mit unzähligen Möglichkeiten. So organisiert die Parkverwaltung von Juli bis September unter der Woche täglich, teilweise auch am Wochenende, über 30 verschiedene Wanderungen. Dabei wird man von einem Nationalparkbetreuer geführt und erhält Informationen über den Park aus erster Hand. Die Wanderungen unterschieden sich in ihrer Schwierigkeitsstufe und in den Themen. Wer gerne Wildtiere beobachtet findet ebenso das passende Angebot wie Interessierte in die geologischen Strukturen der Hohen Tauern oder Wanderer, die mehr über die Welt des Hochgebirges und der Gletscher erfahren wollen.

Oder man erkundet den Nationalpark auf eigene Faust auf einem der vielen Naturlehrpfade. Auf dem Schmetterlingslehrpfad, dem Planetenlehrweg oder dem Kräutergarten kann man Wandern und Information verbinden.

Zur Einkehr laden 550 Almhütten, die in maximal zwei Stunden Gehzeit erreichbar sind. Eine Brettljause mit selbst gemachtem Käse, Butter und Speck, Hauswürsten, Bauernkrapfen, Kuchen bis hin zu Säften und Schnäpsen sind einen Fußmarsch wert. Die Landschaft, die Ruhe, die reine Luft und die Aussicht sorgen hier für unvergleichlichen Genuss. Schließlich ist die Ferienregion Nationalpark Hohe Tauern die erste europäische Bio-Musterregion.

Ein besonderes Highlight sind die Krimmler Wasserfälle, die mit einer Höhe von 380 Metern die fünfthöchsten Wasserfälle der Welt sind. Rund 350.000 Besucher im Jahr sprechen für sich, denn die Krimmler Wasserfälle gehören zu den meistbesuchten Attraktionen Österreichs. Ein Wanderweg, der von Mitte April bis Ende Oktober geöffnet ist, führt direkt ans Wasser heran. Auf einer Länge von rund vier Kilometern führt er vom Parkplatz in Serpentinen zum obersten Wasserfall. Die Gehzeit beträgt gut eine Stunde.

Wer sich den Einstieg in die Hohen Tauern erleichtern will, der fährt mit einer der acht Bergbahnen auf, die in das Gebiet des Nationalparks führen. Oder man nimmt eines der Nationalpark-Taxis, das einen schnell und bequem aus den verschiedenen Gemeinden in den Nationalpark bringt. Denn die Täler sind für den normalen Autoverkehr gesperrt.

Über 1.000 Kilometer Radwege

Der Nationalpark kann aber nicht nur zu Fuß, sondern auch mit dem Rad erkundet werden. Egal ob gemütliche Tour mit tollem Panorama-Blick oder eine Hochgebirgstour für Profis – hier findet sich für jeden Radler das Richtige. Mehr als 1.000 Kilometer Rad- und Mountainbikewege durchkreuzen den Nationalpark, am besten nimmt man eine der 50 markierten Routen. Besonders bekannt ist der Tauernradweg, der von Krimml bis nach Passau über eine Strecke von 270 Kilometern führt. Wer bequem anreisen will, der nimmt das Nationalpark Radtaxi.

Die Großglockner Hochalpenstraße

Für Autos, motorisierte und nicht-motorisierte Zweiräder ist die Großglockner Hochalpenstraße einen Ausflug wert. Die Hochalpenstraße führt über 48 Kilometer von Bruck nach Heiligenblut und führt bis auf eine Höhe von 2.504 Metern. Auf der Erlebnisstraße eröffnet sich nach jeder Kurve ein neues, atemberaubendes Bergpanorama. Erlebniszentren und Ausstellungen informieren über die Geschichte der Hochalpenstraße und des Großglockners.

Bei Radfahrern beliebt ist die "Glocknerkönig-Strecke" von Ferleiten zum Fuscher Törl. Hier kann man sich die Zeit messen lassen, die man für die Strecke benötigt und so in Konkurrenz zu den Profi-Radfahrer der zahlreichen Radsportveranstaltungen treten.

Tolle Ausflüge für Abenteurer und Familien

Wer das Abenteuer sucht, für den bietet der Nationalpark zahlreiche Möglichkeiten. Ob Rafting durch die Flüsse und Klammen, Canyoning, Klettern auf dem schwierigsten Klettersteig Österreichs, dem "Kristall-Klettersteig" mit der Schwierigkeitsstufe E, oder im Hochseilgarten, für Wagemutige ist einiges geboten. Wer möchte, kann beim "Flying Fox" an einem Seil hängend über die Dürnbachschlucht rasen oder bei der "Mega Swing" in 70 Metern Höhe schaukeln. Auch für Paragleiter bieten die Hohen Tauern optimale Bedingungen, denn die gute Thermik ermöglich tolle Flüge.

Für Familien ist ein Besuch im Wild- und Freizeitpark Ferleiten genau das Richtige. Wer schon immer mal auf Goldsuche gehen wollte, kann dies beim Goldwaschen im Rauriser Tal ausprobieren. Das Planetarium Königsleiten und die Greifvogelwarte Raurisertal sind ebenfalls beliebte Ausflugsziele.




Hotel-Tipps
Nationalpark Hohe Tauern Salzburg
Hotel
Verwöhnhotel Vötters Sportkristall Kaprun
ab € 78,– pro Tag
Kaprun – Österreich
  • Sauna vorhanden
  • Restaurant vorhanden
  • Wellnessbereich
  • Hallenbad
Hotel
Das Falkenstein
ab € 67,– pro Tag
Kaprun – Österreich
  • Sauna vorhanden
  • Restaurant vorhanden
  • Wellnessbereich
  • Hallenbad
Hotel
Hotel Miramonte
ab € 52,– pro Tag
Bad Gastein – Österreich
  • Sauna vorhanden
  • Restaurant vorhanden
  • Wellnessbereich
  • Kein Hallenbad
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