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Natur in Dornbirn

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Natur in Dornbirn

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Natur

Dornbirner Ach

Dornbirn, Bodensee-Vorarlberg

Die Dornbirner Ach ist ein wichtiger Abfluss der kleineren Gewässer des Bregenzerwalds. Neben der Bregenzer Ach ist die Dornbirner Ach der "Haupttransporteur" des Schmelzwassers aus dem Wald in den Rhein.Die Dornbirner Ach fließt heute parallel zum Rhein in den Bodensee, wobei sie kurz davor die Ortschaft Dornbirn durchquert. Das Gebiet um die Ach ist seit der Bronzezeit nachweislich besiedelt (etwa 3.000 - 1.500 v. Chr.).Sauberkeit der AchDie Ach beherbergt zahlreiche Fischarten, darunter auch Forellen, was gemeinhin als ein Gütesiegel für intakte Gewässer gilt. Tatsächlich wird die Qualität des Wassers häufig geprüft.Ehe im Jahr 1988 das Waldbad Ach eröffnet wurde, das heute ein Touristenmagnet ist, durfte in der Ach gebadet werden, da dies als gesundheitlich absolut unbedenklich galt.Die Ach und der Tourismus Die Nähe zum Bodensee und die schöne Landschaft machen das Gebiet der Ach und auch die Gemeinde Dornbirn zu einem beliebten Touristenort. Besonders die Alploch- und die Rappenlochschlucht ist ein Anziehungspunkt für Menschen aus vielen Ländern, die hier spektakuläre Wanderungen erleben möchten.Entlang der Ach und auch im Waldbad finden viele Veranstaltungen und Feste statt. Sportveranstaltungen mit teilweise internationalem Teilnehmerfeld an der Ach finden ebenfalls viele Freunde und Zuschauer.Das Naherholungsgebiet Dornbirner AchUnter dem Naherholungsgebiet Ach verstehen die Dornbirner das Gebiet zwischen Dornbirn und dem Bodensee. Hier kehrt die Ach zurück in ein natürliches Bett und wird von reinen Laubwäldern umgeben. Diese gehen später über in eine Riedlandschaft, die als solche bis zum Einfluss in den Bodensee so bleibt.Entlang der Ach sind im Naherholungsgebiet verschiedene Salmanderarten heimisch,die ebenso selten und unter Schutz sind wie die Libellen, die hier mitunter zu sehen sind. Neben zahlreichen Bäumen wachsen in der Dornbirner Ach auch viele Blütenpflanzen, wie z.B. Akelei, Nachtviole oder die seltene Hügel-Erdbeere.Das Naherholungsgebiet Ach ist auch bei Touristen sehr beliebt, da hier lange und nicht zu anstrengende Wanderungen auf gut ausgebauten Wegen gemacht werden, an denen allenthalben Raststätten zum Verweilen einladen.
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Natur

Staufensee

Dornbirn, Bodensee-Vorarlberg

Dornbirn in Vorarlberg ist mit seinen rund 48.000 Einwohnern die zehntgrößte Stadt Österreichs. Neben dem Krippenmuseum, den verschiedenen städtischen Parks und Grünanlagen sollte hier unbedingt neben der Rappenlochschlucht auch den Staufensee besuchen.Inmitten der BergeHier, nur rund fünf Kilometer südöstlich des Stadtzentrums, erwartet die Gäste ein tolles Bergpanorama, in dem der Staufensee liegt. Der See ist ein Stausee, der das nahe gelegene Dornbirn vor Hochwasser schützen soll, jedoch als Kurzzeitspeicher mit bis zu 130.000 m³ Inhalt auch für das Kraftwerk Ebensand genutzt wird.Wandern und mehrDer Staufensee ist ein idealer Ausgangspunkt für Wanderungen in die Dornbirner Natur und Bergwelt: Denn hier beginnt ein Naturerlebnispfad, der Wissenswertes über Flora und Fauna sowie Landschaft der Region vermittelt.Tatsächlich ist der Staufensee bereits seit seiner Entstehung touristisch genutzt worden, anfangs vor allem zum Bootsfahren. Heute ist der See, der auf rund 600 Höhenmetern liegt, vor allem bei Wander- und Naturfreunden äußerst beliebt. Diese profitieren von einer abwechslungsreichen Route, die mal durch Wälder, dann wieder vorbei an Felsen und Wasserfällen führt.Die Anreise zum Staufensee gestaltet sich dabei gleichermaßen simpel wie ökologisch korrekt. Unmittelbar am See gibt es eine eigene Haltestelle namens "Rappenlochbrücke".Wer am Staufensee unterwegs ist, sollte auf jeden Fall am Kraftwerk Station machen. Kurz nach dem E-Werk beginnt dann die Alplochklamm mit ihren engen Felswänden und Stegen. Hier werden während der Sommermonate auch Führungen angeboten - wer von Dornbirn aus Richtung Stausee aufbricht, hat also weit mehr als "nur" eine grünlich schimmernde Wasserfläche zu erwarten!
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Natur

Karren

Dornbirn, Bodensee-Vorarlberg

Karren - der Dornbirner HausbergIm Gebirge des Bregenzer Walds ragt der Karren 971 Meter hoch hervor. Der Berg liegt südöstlich von Dornbirn. Der Kalkfelsen, der als Hausberg von Dornbirn gilt, ist von Waldkiefern, Hundsrosen sowie zahlreichen Krautpflanzen bewachsen. Auch einige gefährdete und seltene Pflanzenarten wie die Gemeine Esche oder Bergahorn und Bergulme zählen zur Flora des Bergs, weshalb der gesamte Westhang sowie die Nordostflanke unter Naturschutz stehen.Der Weg hinaufDen Gipfel des Karren erreicht der Besucher mit Hilfe der Karrenseilbahn, die im Viertelstundentakt verkehrt. In der Bergstation der Seilbahn gibt es ab dem Frühjahr 2018 einen neuen Aussichtspunkt. Für die steile Schotterstraße, die den Berg hinaufführt und dabei 513 Höhenmeter überwindet, besteht zwar ein Fahrverbot - allerdings kann sie zum Aufstieg zu Fuß genutzt werden. Der Karrengipfel kann auch als Ausgangspunkt für Wanderungen in die Rappenlochschlucht oder zum Staufenberg genutzt. Zweimal monatlich werden geführte Wanderungen angeboten.Ein genussvoller Ausflug Der Dornbirner Hausberg ist ein bevorzugtes Ausflugsziel in der Region, was nicht zuletzt dem Panoramarestaurant geschuldet ist. Das Lokal nimmt die gesamte Gipfelebene ein. In dem "Gläsernen Restaurant", dem "Stüble", der "Rheintalstube" oder auf der Terrasse finden über 400 Gäste Platz. Regionale Spezialitäten werden ebenso serviert wie mehrgängige Feinschmeckermenüs. Auch für die Kleinsten ist gesorgt: Neben einer Kinderkarte für Speisen und Getränke warten auf sie Mal- und Spielsachen sowie ein Spielplatz auf der Terrasse.Ein Panoramablick für GenießerUnter dem Restaurant befindet sich ein Steg, der frei begehbar ist. Die sogenannte "Karrenkante" ragt ganze zwölf Meter über die Bergkante hinaus und ermöglicht dem Besucher einen imposanten Rundblick vom weiten Rheintal über den Bodensee und die Schweizer Berge bis hin zum Vorarlberger Oberland. Ein eigens eingerichteter Selfie-Point bietet die Möglichkeit, sich vor der einzigartigen Kulisse abzulichten und dank des Fernrohrs mit beschriftetem Panorama, das man kostenlos benutzen kann, können auch Ortsfremde die umliegenden Berge sicher benennen.
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Natur

Rappenlochschlucht

Dornbirn, Bodensee-Vorarlberg

Die Rappenlochschlucht liegt südöstlich des Ortszentrums von Dornbirn im österreichischen Vorarlberg, unweit des Bodensees. Ebenso wie die Alplochschlucht gehört die Rappenlochschlucht zu den größten Schluchten Mitteleuropas, ein Naturspektakel der Extraklasse. Dank sicherer und gut beschilderter Wanderwege ist sie ein beliebtes Ausflugsziel.Erschließung der RappenlochschluchtDie Bezeichnung Rappenlochschlucht geht vermutlich auf den Waldrapp zurück, eine Ibisart, die in den Alpengebieten seit dem späten Mittelalter ausgestorben ist. Die Schlucht entstand am Ende der Eiszeit. Über Tausende von Jahren wurde sie von den mächtigen Schmelzwassermassen zurückweichender Gletscher in den Fels gefräst.Die ersten Steige und Stege wurden angelegt, um Druckrohrleitungen, die durch die Schlucht zu Turbinen in Gütle führten, zu warten. Bei der Erschließung der Rappenlochschlucht hat sich der Textilfabrikant Franz Martin Hämmerle besonders verdient gemacht. Besucher konnten die Schlucht 1902 erstmals begehen. Nach einem gewaltigen Felssturz 2011 war sie zunächst nicht mehr zugänglich. Die in zwei Etappen errichtete neue Weg- und Steganlage wurde am 24. August 2013 freigegeben.Ein einzigartiges Naturspektakel Der Eingang zur Rappenlochschlucht befindet sich im Stadtteil Gütle, unmittelbar am Krippen- und Rolls-Royce-Museum. Grandiose Felswände, Tunnel, steile Treppen, schmale, gut ausgebaute Stege und atemberaubende Wasserfälle machen eine Durchquerung der Rappenlochschlucht zu einem unvergesslichen Abenteuer.Die faszinierende Steganlage führt an schroffen Felswänden entlang, nahezu frei schwebend weiter oberhalb des Felssturzes und unter der neuen Schluchtbrücke hindurch. Jederzeit begleitet von spektakulären Aussichten. Der tosende Wasserfall und der idyllisch gelegene Staufensee fügen sich harmonisch in die einzigartige Schluchtenlandschaft ein.Der Staufensee verbindet die Rappenlochschlucht mit der Alplochschlucht, die ebenfalls gut erschlossen ist. Ausgehend von der Ebniterstraße gelangt man zur Amannsbrücke, einer Perle der Brückenarchitektur des 19. Jahrhunderts. Die grandiose Kulisse der Rappenlochschlucht bei Dornbirn ist immer wieder Schauplatz verschiedenster Kunstaktionen und Events.

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