Halblech-Buching, Deutschland

Liegt auf:800 m

Einwohner:3466

Wetter für Halblech-Buching, heute (15.06.2024)
Prognose: Ein sehr wechselhafter Tag, Regenschauer sind jederzeit möglich.
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Die bayerische Gemeinde Halblech befindet sich im Allgäu, etwa 12 Kilometer nordöstlich von Füssen. Das Gemeindegebiet, das auf etwa 800 Höhenmetern liegt, grenzt teilweise an Österreich.

Die Geschichte Halblechs

Im 16. Jahrhundert gehörte das Gebiet des heutigen Halblech zu dem so genannten "Rentamt München", einem Verwaltungsbezirk im Herzogtum Bayern. Außerdem war die Region ein Teil der Herrschaft Hohenschwangau, die seit dem Jahr 1567 zu Bayern gehörte. Im frühen 19. Jahrhundert fanden in Bayern verschiedene Verwaltungsreformen statt. So entstanden auf dem heutigen Gemeindegebiet von Halblech im Jahre 1818 die Gemeinden Trauchgau und Buching. Zu Beginn des Jahres 1976 fusionierten diese beiden selbstständigen Orte zu der Gemeinde Halblech.

Sehenswertes in Halblech-Buching

In den einzelnen Ortsteilen der Gemarkungen Buching und Trauchgau gibt es zahlreiche Baudenkmäler. Dazu gehören neben Bauernhäusern aus dem 16. und 17. Jahrhundert auch verschiedene Sakralbauten - so etwa die katholische Pfarrkirche St. Andreas in Trauchgau aus dem Jahre 1819, die neugotische Weilerkapelle in Eschenberg oder die Wallfahrtskirche zum Gegeißelten Heiland auf der Wies, die im Volksmund Wieskirche genannt wird.

Das Dorfmuseum öffnet von Anfang Juli bis Mitte September jeweils donnerstags von 16 bis 19 Uhr. Es befindet sich in einem ehemaligen Bauernhaus im Dorfzentrum von Trauchgau. Eine erste Ausstellung im Jahre 1998 widmete sich der Geschichte der Feuerwehr. Seit dem Jahre 2000 sind im Dorfmuseum Sammlungen zur bäuerlichen Wohnkultur, zur Alpwirtschaft, Flachsbearbeitung und den örtlichen Gewerken zu besichtigen.

Freizeit- und Ausflugsmöglichkeiten

Die Region von Halblech bietet vor allem den Naturfreunden erlebnisreiche Tage. So gibt es ein gut ausgebautes Wanderwegenetz mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden. Die Möglichkeiten reichen vom gemütlichen Spaziergang bis hin zu alpinen Touren. Auch Fernwanderwege wie der "Maximiliansweg" verlaufen durch Halblech. Zudem kann an geführten Wanderungen wie der "Wildkräutertour" teilgenommen werden.

Darüber hinaus führen einige Radwanderwege wie die "Romantische Straße" durch das Gemeindegebiet. Für Mountainbiker gibt es in den Sommermonaten auch geführte Touren. Von April bis November können zudem Pferdekutschfahrten durch das Allgäu bei der Familie Echtler gebucht werden. Und wer gern hoch zu Ross unterwegs sein möchte, kann einen der angebotenen Reitausflüge machen.

Halblecher Veranstaltungen und Feste

In den einzelnen Ortsteilen finden in den Sommermonaten die unterschiedlichsten Veranstaltungen statt. So gibt es im Mai das Seefest am Badeplatz Illasbergsee. Im Juni findet in Bayerniederhofen seit einigen Jahren das Oldtimertreffen statt. Außerdem feiert Trauchgau im Juni das Motorradfest.

Zu den regionalen Attraktionen gehört zudem das Alphornblasen in Bayerniederhofen sowie das Almfest am Buchenberg, das Anfang Juli stattfindet. Für Kinder und Jugendliche bietet der örtliche Fischerverein im August eine sogenannte Gewässersafari an, bei der ein "Wasserzoo" gebaut wird.

Autor & © Schneemenschen GmbH 2024

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Webcams Halblech-Buching

Halblech-Buching

 850m

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Schön- & Schlechtwetter-Tipps in Halblech-Buching

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Angebote Halblech-Buching

Kontakt zur Ferienregion

Tourismusbüro Halblech
Bergstraße 2a
87642 Halblech
Deutschland
Tel.: +49 8368 285

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Sehenswürdigkeiten

Heimatmuseum Oberstdorf

Oberstdorf, Allgäu

Eine Reise in die Vergangenheit
Das Heimatmuseum Oberstdorf befindet sich im "Köcherlehaus", einem alten Allgäuer Bauernhaus aus dem 17. Jahrhundert. Dieses Haus überstand fast als einziges Gebäude der Stadt den großen Brand im Jahr 1865 und beherbergt seit 1932 das Heimatmuseum.Das Museum zeigt auf anschauliche Weise, wie die Bewohner des Dorfes im 19. Jahrhundert lebten und arbeiteten, wie Mühsam die Alpwirtschaft war, wie sich der Alpinismus entwickelte, wie sich die alten Bräuche bis heute erhalten haben und wie in einer alten Sennküche Käse hergestellt wurde. Auch einer relativ jungen Entwicklung des Ortes, dem Tourismus, ist ein Teil der Ausstellung gewidmet. In 38 Räumen und auf einer Ausstellungsfläche von ca. 700 m² erfahren die Besucher Interessantes und Wissenswertes.{{gallery_1}} Die gute Stube
Betritt man das Museum durch die reich verzierte Haustür, steht man zuerst in der Flurküche, dem zu früheren Zeiten für die Hausfrau wichtigsten Raum des Hauses. Hier verrichtete die Bäuerin einen großen Teil ihrer täglichen Arbeiten. Eine Tür weiter befindet sich die typische Bauernstube. Decke, Boden und Wandvertäfelung sind im Original erhalten. Die Stube war der wichtigste - und meist auch der einzige Raum des Hauses, der beheizt wurde.Da viele Bauern von der Landwirtschaft allein nicht leben konnten, verrichteten sie, neben dem Tagwerk auf dem Feld und im Stall, Handarbeiten wie das Schustern, Nähen oder Flachs herstellen. Weitere Räume wie Schlafzimmer, Webstube, Sennküche und Seilerei vermitteln einen lebendigen Eindruck vom damals doch recht kargen und beschwerlichen Leben in und mit den Bergen.Die Schratt'sche Schuhsammlung
Etwas kurios: Der größte Lederschuh der Welt. © Heimatmuseumsverein Oberstdorf e.V.Hofschuhmachermeister Josef Schratt (geboren 1886 in Oberstdorf, gestorben 1969 ebenda) hinterließ der Gemeinde eine umfangreiche Schuhsammlung seiner gefertigten und preisgekrönten Meisterstücke.Ein besonderes Highlight ist der größte, handgefertigte Schuh der Welt. Der lederne Skischuh wurde im Jahr 1950 von Josef Schratt in Schuhgröße 480 (!) angefertigt. Verarbeitet wurden dazu 40 m Bergseil und 18 Rinderhäute. Der Schuh hat eine Höhe von 1,65 m, eine Länge von 3,15 m, das Gewicht liegt bei 400 kg.Für den Besuch im Heimatmuseum Oberstdorf sollte man sich etwa 2 Stunden Zeit einplanen. Wer weitere Informationen und Literatur wünscht, wird sicher im angeschlossenen Museumsladen fündig.
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Sehenswürdigkeiten

Städtische Galerie Wangen

Wangen, Allgäu

Willkommen in der Stadt der Brunnen
Wangen ist die zweitgrößte Stadt des Landkreises Ravensburg und liegt im Allgäu. Wangen verfügt über einen historischen Stadtkern und ist umgeben von den Flüssen Obere und Untere Argen. Die Stadt hat viele Baudenkmäler und Sehenswürdigkeiten zu bieten, dazu gehört auch die Historische Badstube.Wangener Badstube
Die Wangener Badstube befindet sich recht zentral im Ortskern Wangens, ganz in der Nähe des alten Stadtmauerturms. Sie ist ein Kulturdenkmal besonderer Bedeutung und steht unter Denkmalschutz. Der heutige Bau datiert aus dem Jahre 1589 und hat eine bewegte Geschichte zu erzählen: Früher als öffentliche Badestätte genutzt, war sie zwischenzeitlich Armenhaus, Unterkunft für Wanderarbeiter oder Obdachlose.Das Erdgeschoss des Hauses ist massiv, Ober- und Dachgeschoss sind mit Backsteinen ausgemauertes Fachwerk. In der massiven Halle mit dem Kreuzgewölbe wurde nur wenig verändert, so dass die Besucher immer noch in die Welt einer mittelalterlichen Badeanstalt eintauchen können.Vieles der originalen Badstubenausstattung ist erhalten geblieben und so findet man in der großen Badehalle Badezuber und Kupferkessel. In der zugehörigen Ausstellung wird anhand von zahlreichen Bildern die Bedeutung der öffentlichen Badestube für die Stadt erläutert.Städtische Galerie Wangen
Seit dem Jahr 1993 ist im Obergeschoss der Badstube die Städtische Kunstgalerie untergebracht. Die Galerie zeigt wechselnde Ausstellungen mit Kunst des 20. Jahrhunderts. Mitglieder des Gemeinderats und interessierte Bürger bestimmen gemeinsam das Programm der Ausstellungen. Häufig konzentriert man sich auch auf zeitgenössische Kunst der Region. Meist im Winter wird für eine Ausstellung ein eher volkskundliches, kultur- oder heimatgeschichtliches Thema ausgewählt.
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Sehenswürdigkeiten

Burg Eisenberg

Eisenberg, Allgäu

Die Burgruine Eisenberg thront auf einem 1.055 Meter hohen Vorberg der Tannheimer Alpen im östlichen Allgäu. Die Burg zählt zusammen mit der benachbarten Feste Hohenfreyberg zu den markanten Wahrzeichen der Region.Die Edelleute von Hohenegg ließen die Burg 1315 errichten. Schon 67 Jahre später ging sie an den österreichischen Erzherzog, der sie als Lehen an Friedrich von Freyberg gab.Am Ende des Dreißigjährigen Kriegs wurde die Burg verwüstet, damit sie nicht von den heranrückenden protestantischen Truppen genutzt werden konnte. Diese Maßnahme erwies sich als sinnlos, weil die aus dem Norden nahenden Soldaten ihre Marschrichtung abänderten.Dornröschendasein für mehrere Jahrhunderte
{{gallery_1}} Nach drei Jahrhunderten Verfall wurde die Burgruine 1980 von der Gemeinde Eisenberg erworben und von Experten näher erforscht. Vorburg, Hauptburg mit der mächtigen Schildmauer und dem Hauptturm sind wesentliche Elemente der mittelalterlichen Burgruine.Einige Wände der Wirtschaftsräume und Kellergewölbe sind noch gut erkennbar. Ein niedriger, viereckiger Turm der die Hauptburg umgebenen Vorburg ist ebenfalls gut erhalten. Von hier können die Besucher auf Pfronten und viele Gipfel der Tiroler und Allgäuer Alpen schauen.Burgenmuseum
Es befindet sich einen knappen Kilometer unterhalb der Burg im Dorf Eisenberg/Zell. Anschaulich aufbereitete Themenbereiche bringen auch Kindern das Leben auf der Burg näher.Zu den Bereichen zählen Verteidigung, Jagd, Vorratshaltung und Nahrungszubereitung, Ess- und Trinkkultur sowie Sitten und Bräuche. Besucher des Museums und der Ruine erfahren, wie die Edelleute und ihr Gesinde im Mittelalter gelebt haben. Für Gruppen werden Führungen angeboten.
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Sehenswürdigkeiten

St. Blasius-Kirche

Kaufbeuren, Allgäu

Die spätgotische Kirche St. Blasius, gelegen in der Altstadt der urigen bayerischen Stadt Kaufbeuren im Allgäu, hatte als Sakralbau im Mittelalter eine große Bedeutung in der Region. Figuren des Hochaltars und die Tatsache, dass die Kirche direkt an der Stadtmauer liegt (Westwand und Wehrturm waren sogar Teil der Stadtbefestigung), lassen vermuten, dass sie einst vor allem den Wehrmännern diente.Das Vorgängergebäude wurde vermutlich im 13. Jahrhundert erbaut - mit großen Teilen von Tuffstein, wie Ausgrabungen belegen. 1319 wird die Kapelle mit den kleinen Rundfenstern erstmals urkundlich erwähnt.Viele alte Gegenstände blieben erhalten
Manche Sakralgegenstände sind bereits mehrere hundert Jahre alt: Um 1360 wurde das Holzkreuz geschaffen. Der Hochaltar von 1518, erschaffen vom Bildhauer Jörg Lederer, beherbergt die Hauptfiguren der Patrone der Garnwinder und Wollhechler Blasius und Erasmus sowie des Heiligen Ulrich (Schutzpatron der Soldaten), die bereits 1436 geschaffen wurden. Der Umbau des Chores lässt sich mit einer Schrift auf dem Gewölbeschlussstein belegen.1484 bis 1485 wurde das Langhaus der Pfarrkirche umgebaut und es entstand eine dreischiffige gewölbte Halle. Bis heute hat sich die Gestalt der Kirche kaum verändert. Noch 1485 wurde eine Sitzfigur des Heiligen Blasius eingebaut. Zwischen 1485 und 1490 entstanden zudem fünf Bildtafeln und um 1490 kamen Holzfiguren von Johannes dem Täufer und vom Heiligen Sebastian hinzu.Um 1600 wurden die Wände im spätgotischen Stil bemalt, unter mit der Auferstehung Christi. Bilder und Malereien wurden Ende des 19. Jahrhunderts restauriert. 1971 wurden schließlich große Teile der Kirche renoviert.
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Sehenswürdigkeiten

Heimatmuseum im Hartmannhaus

Marktoberdorf, Allgäu

Heimatgeschichte
Im Hartmannhaus in Marktoberdorf ist das Heimatmuseum der Stadt untergebracht. Das stilvollen Gebäude wurde bereits im Jahr 1544 als kleine Landwirtschaft und Handwerksbetrieb genutzt. Im Laufe der Jahre wurde das Haus als Bauernhof, Schuhwerkstatt und Pfründehaus verwendet und war schließlich lange Zeit im Besitz von Kreszentia Hartmann. Erst 1980 übernahm die Stadt das Haus und der Heimatverein richtete nach und nach mit viel Liebe zum Detail das Heimatmuseum darin ein.Vom bäuerlichen Leben
Das Heimatmuseum zeigt neben einer einmaligen historischen Sammlung von Mausefallen alles, was in den Jahren 1850 bis 1950 zum Leben auf dem Bauernhof gehörte. Die Ausstellungen über das frühe bäuerliche Wohnen und das bäuerliche Handwerk zeigen zahlreiche Antiquitäten aus der Vergangenheit, die liebevoll restauriert wurden. So sieht man unter anderem eine Schusterstube oder einen Hauswirtschaftsraum aus der Zeit der Jahrhundertwende. Und auch die Tracht der Marktoberdorfer können Besucher hier bewundern.Skistadel
Das Museum präsentiert auch eine Ausstellung von alten Wintersportgeräten. Skier aus der Zeit um 1900 bis heute, Skikleidung, Schlittschuhe und Schlitten aus vergangenen Zeiten sind hier zu sehen.Der Bauerngarten
Auch der nostalgische Bauerngarten am Heimathaus ist liebevoll angelegt und lädt zum Verweilen ein. Hier kann man in die alten Zeiten eintauchen und sich in die Vergangenheit zurückversetzen lassen.
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Wandern & Bergsport

Anderl Heckmair Gedächtnis-Weg

Oberstdorf, Allgäu

An der Bergstation der Söllereckbahn startet der Gedächtnispfad, der sich dem weltbekannten Bergsteiger Anderl Heckmair widmet. Der geborene Münchner lebte über 60 Jahre in Oberstdorf und war hier unter anderem als Berg- und Skiführer tätig.Pionier Anderl Heckmair
International bekannt wurde Heckmair vor allem durch die Erstdurchsteigung der Eiger Nordwand, die ihm 1938 gemeinsam mit drei Kameraden gelang. Ihm zu Ehren heißt die Strecke, die die Gruppe nahm, noch heute Heckmair-Route. Auf dem Heckmair Gedächtnis-Weg informieren zahlreiche Tafeln über das Leben des Bergsteigers und seine Abenteuer, wie etwa die Expeditionen im Himalaya-Gebirge.Wegverlauf
Der Weg führt von der Söllereckbahn über 5,3 km bis zur Alpe Schlappold am Fellhorn. Für die Begehung braucht man rund 2,5 Stunden, dabei müssen 667 Höhenmeter bergauf zurückgelegt werden. Zurück zum Ausgangspunkt gelangt man mit dem Bus. Einkehren kann man unterwegs in der Sölleralpe, in der Schlappold Alpe oder an der Fellhornbahn Mittelstation.
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Sehenswürdigkeiten

Burg Falkenstein Pfronten

Pfronten, Allgäu

Nahe Pfronten, im südwestlichen Bayern, thront direkt an einer schroff abfallenden Felswand die hochmittelalterliche Burg Falkenstein über dem Vilstal. Sie ist mit ihrer Höhe auf 1.268 Metern die höchstgelegene Burganlage Deutschlands, zu deren Besitzern bereits der Märchenkönig Ludwig II. zählte.Die Geschichte von Burg Falkenstein
Im Jahr 1270 wurde die Burg von Graf Meinhard II. von Tirol erbaut und sollte vor allem als Demonstration seiner Macht dienen sowie seinen Anspruch auf das Gebiet untermauern. Da der Unterhalt der Burg sehr kostspielig war, verfiel sie im Laufe der nächsten Jahrhunderte immer mehr, bis sie während des Dreißigjährigen Kriegs abgebrannt wurde, um zu verhindern, dass die einrückenden Schweden und Franzosen sich dort verschanzten.1884 fand König Ludwig II. Gefallen an der Ruine und wollte dort ein weiteres "Märchenschloss" errichten lassen. Seine Pläne fanden ein Ende, als er 1886 ertrank. Lediglich die Zufahrtsstraße und die Wasserleitung waren bis zu seinem Tod fertiggestellt.Besuch der Ruine und des Burgmuseums
Lohnend ist ein Ausflug zur Burg Falkenstein vor allem wegen ihres gut erhaltenen Mauerwerks und der schönen Aussicht. Eine erst 2005 entstandene Holzempore bietet eine grandiose Rundumsicht über das südliche Ostallgäu.Unterhalb der Ruine, direkt an der Felswand, befindet sich das Burgmuseum Falkenstein. Hier ist besonders der Ausblick durch die großen Panoramascheiben in das reizvolle Tal sehr beeindruckend. Daneben sind dort viele Modelle, Originalexponate sowie Schautafeln ausgestellt, die die Besucher über die Geschichte der Burg und ihre Besitzer informieren.Vom Burghotel, das bereits 1897 errichtet wurde, ist die Ruine in wenigen Minuten zu Fuß erreichbar. Die Auffahrt zum Hotel ist nur zu bestimmten Tageszeiten möglich und kostet eine Gebühr. Wer über gute Trittsicherheit verfügt, kann Burg Falkenstein auch zu Fuß über verschiedene Wanderwege vom Tal aus erreichen.
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Sehenswürdigkeiten

Römerbad Marktoberdorf

Marktoberdorf, Allgäu

Römisches Leben in Marktoberdorf
Schon vor über 2.000 Jahren siedelten die Römer in der damaligen Provinz Raetia im nördlichen Alpenvorland, zu der auch das heutige Südbayern gehörte. Im Marktoberdorfer Ortsteil Kohlhunden zeugt die am Ortsrand gelegene Ausgrabungsstätte Römerbad anschaulich von der römischen Besiedelung der Gegend. Mitten im Landkreis Ostallgäu liegt der ausgeschilderte Ausgrabungsort gut 3 km südlich der Stadtmitte.Wanderrunde auf den Spuren der Römer rund ums Badehaus
Das Römerbad, dessen Grundmauern außergewöhnlich gut erhalten sind, ist Teil eines Mitte des 2. Jahrhunderts n. Chr. unter Kaiser Hadrian errichteten römischen Gutshofs. Weitere Teile der nur gut 100 Jahre lang genutzten Anlage, darunter das Haupthaus und die Wirtschaftsgebäude, warten noch auf ihre Ausgrabung.Über den Mauerresten des römischen Badehauses wurde ein rundum verglaster Schutzbau errichtet, der gleichzeitig als Ausstellungsraum dient. Innerhalb des Glasbaus sind auch zahlreiche Fundstücke und Erklärungen gut von außen sicht- und lesbar platziert.Zu den ausgestellten archäologischen Fundstücken zählen siedlungsgeschichtlich wichtige Gefäße und die Replik eines fast unbeschädigt erhaltenen Opfergeschirrs mit eingeritzten Inschriften. Auch Kuhglocken und ein Mühlespiel aus der Römerzeit werden gezeigt.Im Jahr 2011 wurde direkt neben dem Ausstellungsbau ein Turm in Anlehnung an römische Wachtürme und Getreidespeicher errichtet. Er bietet Besuchern einen Rundumblick über die gesamte Villa Rustica.Am benachbarten Kuhstallweiher, der mit seinem warmen Moorwasser bereits von den Römern als Badesee und zur Fischzucht genutzt wurde, beginnt der etwa 4 km lange Lehr- und Erlebnispfad Terra Nostra für Erwachsene bzw. der streckengleiche Klobunzele-Weg, benannt nach dem gleichnamigen Maskottchen, für Kinder. An elf Stationen erfahren große und kleine Wanderer Wissenswertes zu den Römern, zur Geologie und Botanik.Römische Feste im Legionärszelt
Alljährlich lädt der Förderverein zu einem römischen Sommerfest und einem Kräutertag am Römerbad ein. Bei römischen kulinarischen Spezialitäten im Legionärszelt, Kräuterwanderungen und der Vorführung alter Handwerkskünste wie Filzen und Wollflechten wird die Antike lebendig.Kleine Archäologen wetteifern bei den Ausgrabungen in der Buddelecke und der Suche nach dem Goldenen Krug. Umgeben von den Weinstöcken im Garten des Römerbads, klingt die Saison traditionell bei einem römischen Weinfest aus.
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Natur

Forggensee

Füssen, Allgäu

DER Stausee im Königswinkel
Der Forggensee gehört mit 12 km Länge und 3 Kilometern Breite der fünftgrößte See Bayerns und der größte Stausee Deutschlands. In den Wintermonaten wird sein Wasser komplett abgelassen und wenn er von Juni bis Mitte Oktober die volle Stauhöhe hat, passt er sich so perfekt in die Landschaft ein, dass ihm niemand mehr ansieht, dass er kein Natursee ist.Sommervergnügen am See
Im Sommer ist der See ein beliebtes Ausflugsziel für Erholungssuchende. An mehreren schön gelegenen Badestränden kann man das kühle Nass genießen oder einfach nur in der Sonne liegen. Vom Surfen, Segeln, Rudern, Tretboot fahren bis Angeln ist am Forggensee fast alles möglich, was man an Wassersport- und Freizeitaktivitäten sucht. Für Radfahrer bietet sich der 32 km lange Forggensee-Radweg rund um den See an. Der Rundweg um den See gehört zu den Klassikern und ist vor allem wegen seiner herrlichen Aussicht so beliebt.Rund um den See findet man zahlreiche Biergärten und Gasthäuser, die zur Einkehr einladen.Schifffahrt am Forggensee
Es gibt mehrere Segelschulen und die Füssener Forggenseeschifffahrt bietet von Juni bis Oktober Seerundfahrten an, bei denen man einen großartigen Blick auf die umliegende Bergwelt, die Königsschlösser Neuschwanstein und Hohenschwangau und auf die Stadt Füssen hat.Spuren längst vergangener Zeiten
Wenn im Winter der See trocken ist, kann man auf dem Grund des Forggensees auf den Spuren der Vergangenheit wandern. An manchen Stellen sind noch Grundrisse von Gebäuden sichtbar, die damals für den Bau des Forggensees abgerissen wurden. Auch Spuren alter Straßen, sogar von der Römerstraße Via Claudia Augusta, tauchen dann aus den Wassern des Sees auf. Mit etwas Glück findet man im Kiesbett des abgelassenen Sees noch Gegenstände aus der Steinzeit, dem Mittelalter oder der Zeit, als die Römer in dieser Gegend unterwegs waren.
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Sport & Freizeit

Golfzentrum Oberstaufen

Oberstaufen, Allgäu

Golfpark Allgäu - Golfen auf drei Anlagen
Das Golfzentrum Oberstaufen bietet Golfvergnügen auf drei Greens. Die Golfplätze in Oberstaufen, Scheidegg und Zell bilden zusammen den Golfpark Allgäu. Auf allen drei Plätzen gibt es keine Startzeiten. Besucher können also ohne verherige Anmeldung einfach den Platz ihrer Wahl aufsuchen und los geht das Spiel ...Golfzentrum Oberstaufen
Das Golfzentrum Oberstaufen liegt in Buflings, etwa einen Kilometer vom Ort Oberstaufen entfernt, auf einem herrlichen Sonnenplateau.Die gepflegte 18-Loch-Anlage wurde behutsam in die Natur eingefügt und bietet traumhafte Ausblicke auf die Umgebung. Etwas Besonderes ist Loch 17 - hier spielt man an einem Weinberg und hier wachsen wohl auch Deutschlands höchstgelegene Reben.Der Platz eignet sich für Anfänger ebenso wie für geübte Spieler. Mehrere erfahrene Golflehrer stehen die ganze Saison über für Kurse und Trainerstunden zur Verfügung. Auch die großzügigen und modernen Übungseinrichtungen mit Driving Range, Putting Green, Chipping Green, Pitching Green und Übungsbunkern werden gerne genutzt.Golfplatz Scheidegg
Scheidegg gilt als der sonnenreichste Ort in Deutschland. Rund 20 Fahrminuten von Oberstaufen entfernt liegt dieser 9-Loch-Golfplatz. Das Green ist relativ flach und bietet - neben herrlicher Natur - ein abwechslungsreiches und angenehmes Spiel auf neun Spielbahnen. Dazu gibt es eine 300 m lange Driving Range und großzügige Übungseinrichtungen mit verschiedenen Greens und Bunkern.Golfplatz Oberstaufen-Zell
Mit seinen Spielbahnen zwischen 114 und 232 Metern ist der Golfplatz besonders für Spielanfänger geeignet. Für die Platznutzung ist keine Mitgliedschaft oder Platzerlaubnis nötig, dennoch sollten bereits erste Grundkenntnisse vorhanden sein. Auch kann auf der 9-Loch-Anlage das kurze Spiel ideal trainiert und geübt werden.
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Sport & Freizeit

Golfclub Memmingen Gut Westerhart

Buxheim, Allgäu

Golfen im schönen Voralpenland
Der relativ junge Golfclub Gut Westerhart in Buxheim liegt nur wenige Kilometer von Memmingen entfernt im schönen Voralpenland. Obwohl der Club erst 1994 gegründet wurde, ist er heute weit über die Grenzen bekannt. Auch Golfer aus den Nachbarländern Österreich und Schweiz zieht es immer wieder hierher.Die 18-Loch-Anlage wurde wunderschön in die Natur eingefügt, ist von mittlerem Schwierigkeitsgrad und eignet sich für Golfer aller Spielstärken. Der sehr gepflegte Platz und die freundliche und familiäre Atmosphäre machen den Golfclub Memmingen so beliebt.Abwechslungsreiche Spielvarianten
Der Platz ist relativ flach, außer die Löcher 14 und 15, die mit ihren steilen Ab- und Aufstiegen eine spektakuläre Ausnahme bilden. Die langen Spielbahnen sind begrenzt durch eine Vielzahl von Büschen und Bäumen, es gibt viel Wasser und zahlreiche Bunker, die dem Golfer einiges an Können abverlangen. Trotzdem ist der Platz auch hervorragend für Anfänger des Golfsports geeignet.Zwei erfahrene Golflehrer stehen die ganze Saison über zur Verfügung und helfen gerne, das Golfspiel zu erlernen oder zu verbessern. Auch die großzügigen und modernen Übungseinrichtungen werden gerne genutzt.Modernes Clubhaus
Am Rande des Golfplatzes liegt das gemütliche Clubhaus. Hier befinden sich großzügige Umkleiden und Sanitärräume sowie ein Restaurant. Das Restaurant "Gut Westerhart" punktet mit gutbürgerlicher und saisonaler Küche. Kaffeespezialitäten und hausgemachte Kuchen stehen ebenfalls auf der Speisekarte. In den Sommermonaten hat man von der schönen Sonnenterrasse aus einen guten Überblick über den Golfplatz.
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Wandern & Bergsport

Sportwelt Ottobeuren

Ottobeuren, Allgäu

Let´s PLAY in der Sportwelt Ottobeuren
Die Sportwelt Ottobeuren bietet auf einer Fläche von 6.500 m² alles, was das Sportlerherz begehrt: Angefangen bei Squash, Badminton, Tennis über Beach-Volleyball, Fitness, Tae Bo bis hin zu Yoga. Für Erholung und Entspannung sorgen die Saunalandschaft und der Wellnessbereich. Das sehr gut geschulte Fachpersonal aus Sportlehrern und Gesundheitstrainern steht den Gästen jederzeit zur Verfügung.Eintauchen, entspannen, genießen ...
Die Saunalandschaft bietet eine Auszeit vom Alltag. Hier warten Blockhaussauna, Infrarotwärmekabinen, Biosauna mit frischem Heu und Farblicht-Therapie, Tepidarium sowie eine Dampfgrotte.{{gallery_1}} Badeteich, Duschen und verschiedene Brausen sorgen für die richtige Abkühlung. Danach wartet der Ruhebereich mit vielen Liege- und Entspannungsmöglichkeiten.Kinderbetreuung in der Sportwelt
In der angeschlossenen Kinderwelt können sich die kleinen Gäste unter den Augen liebevoller Betreuer amüsieren und spielen, während sich die Eltern voll auf ihre sportlichen Aktivitäten konzentrieren. Die Kinderwelt ist Dienstag und Donnerstag von 9 bis 11 Uhr und Sonntag von 16:45 bis 19:30 Uhr geöffnet.Eine der beliebtesten Kletteranlagen im süddeutschen Raum
Ein weiteres Highlight in der Sportwelt Ottobeuren ist die 850 m² große Kletterhalle - eine der größten Kletterhallen in Deutschland. An den bis zu 15 Meter hohen Wänden kann man über 110 Routen in den Schwierigkeitsgraden 4 bis 11 klettern. Die Anlage bietet einen 10 m² großen Boulderraum, ein Campusboard und eine Systemtrainingswand. Die Kletterwände in der Sportwelt Ottobeuren bieten viele Herausforderungen © Sportwelt OttobeurenFür optimalen Komfort und Kletterspaß sorgen auch die Fußbodenheizung, die blendfreie Beleuchtung und die großartige Sound-Anlage. Es werden auch Kurse und Schulungen für Anfänger und Profis angeboten. Die notwendige Ausrüstung zum Klettern kann man sich direkt vor Ort ausleihen. Nach einem anstrengenden Training ist die Pizzeria der Sportwelt ein idealer Treffpunkt. Hier serviert man mediterrane Gerichte und verschiedene Pizzen aus dem Holzofen. Öffnungszeiten & Preise
Der Sportbetrieb findet Montag bis Freitag von 9 bis 22:30 Uhr, Samstag von 10 bis 21:30 Uhr und Sonntag 9 bis 21:30 Uhr statt.Die Saunalandschaft ist Montag bis Freitag von 13 bis 22:30 Uhr, am Wochenende und an Feiertagen von 10 bis 21:30 Uhr geöffnet. Montags ist Damensauna von 13 bis 22:30 Uhr.Eine Tageskarte für den Sportbereich kostet 12,90 Euro, die Tageskarte für den Saunabereich 13,90 Euro. Die Tageskarte "All Inclusive" kostet 19,90 Euro. Sie berechtigt zum Eintritt in den Sportbereich und in die Saunalandschaft und ist inklusive dem Verleih von Ausrüstung. Das Kombiangebot "Klettern und Saunalandschaft" kostet 14,99 Euro und beinhaltet die Nutzung beider Angebote an einem Tag.
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Sport & Freizeit

Bikepark Bad Hindelang

Bad Hindelang, Allgäu

DER Bike-Park im Allgäu
Auf dem Imberger Horn (1.656 m Höhe) finden Radsportbegeisterte eine der schönsten und attraktivsten Bike-Anlagen Europas: den Bike-Park Bad Hindelang. Der Bike-Park bietet drei ausgewiesene Routen und einen Parcours mit insgesamt 9 km in verschiedenen Schwierigkeitsgraden. Die Strecken verlaufen durch abwechslungsreiches Gelände, der Höhenunterschied der Abfahrten beträgt jeweils 523 m.Mit der Hornbahn Hindelang geht es hinauf zum Startpunkt auf 1.320 m Höhe. In den großzügigen Gondeln finden bis zu drei Personen mit ihren Bikes Platz. Oben angekommen, genießt man noch einmal das beeindruckende Panorama und dann geht's auch schon los!Die Trails und Parcours im Detail
Highlight und gleichzeitig schwierigste Strecke im Bike-Park ist der Black Rock. Die Abfahrt ist rasant und wird durch verschiedene Obstacles ergänzt. Im mittleren Teil des Trails wird es sehr eng und kurvig, im unteren Teil werden die Kurven dann wieder großzügiger.Deutlich einfacher ist die Strecke Yellow Banana. Der Trail kann auch von Anfängern befahren werden. Es gibt kleinere Sprünge, die man aber auch gut umfahren kann. Achtung: Die Strecke wird teilweise auch von Wanderern genutzt!Über den Kurs Yellow Banana gelangt man zur Red Chilly Strecke. Sie eignet sich für Profis und Anfänger gleichermaßen. Die Profis nehmen es mit allen Sprüngen, Tables und Gaps auf. Anfänger können diese umfahren.Nach etwa der Hälfte der Strecke kann man, vom Yellow Trail kommend, zum Green Frog weiterfahren. Es ist der einfachste Trail und führt in einem weiten Bogen zurück zur Talstation. Achtung: Auch diese Strecke wird teilweise von Wanderen genutzt.Das Tragen von Protektoren und Helm wird unbedingt empfohlen. Fußgänger und Tiere haben stets Vorrang. Die Wege können jederzeit von weidenden Kühen gekreuzt werden. Bremsbereites und vorausschauendes Fahren ist unbedingt notwendig.Service an der Talstation
Für Kinder ab sechs Jahren gibt es an der Talstation einen Kinderparcours. Hier können die Kleinen spielerisch an verschiedenen Hindernissen die Technik des Bikens erlernen. Kinder bis sechs Jahre fahren im Kinderparcours und mit der Bergbahn kostenlos.Nach einer rasanten Fahrt steht den Bikern gegenüber der Talstation der Hornbahn Hindelang eine Waschanlage für Bikes zur Verfügung. Die Nutzung ist für Bike-Park-Besucher kostenlos. An der Talstation gibt es auch das Café am Lift mit schöner Sonnenterrasse. Hier serviert man kleine Speisen sowie kalte und warme Getränke.
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Sport & Freizeit

Therme Bad Wörishofen

Bad Wörishofen, Allgäu

Erholung wie in der Südsee
Die Therme Bad Wörishofen ist in drei Bereiche gegliedert: den Thermalbereich, den Saunabereich sowie das Sportbad.Wohlige Wärme der Thermalquelle
Der Thermalbereich umfasst ca. 5.000 m² und verfügt über 10 unterschiedliche Becken. Das Heilwasser der Therme wird aus einer Tiefe von 1.100 m gefördert, hat eine Temperatur von 37 Grad und eine Gesamtmineralisierung von mehr als 2.200 mg pro Liter.Neben den mit Thermalwasser gefüllten Becken gibt es welche mit calcium-, jod-, schwefel-, selen- und solehaltigem Wasser sowie zwei Kneippbecken und zwei Whirlpools. Damit man sich in der Therme so richtig erholen kann, beträgt das Mindestalter außer an den Familien-Samstagen hier 16 Jahre.Saunaparadies unter der Glaskuppel
Sauna in der Therme Bad Wörishofen © Therme Bad WörishofenDer 2.000 m² große, anspruchsvolle Saunabereich liegt unter Europas größter Echtglaskuppel mit einer Höhe von 18 m. Der Saunabereich bietet mehr als 15 Themensaunen und Wellness-Angebote, zwei Dampfbäder, ein Innen- und Außenbecken.Durch die große Glaskuppel ist das Saunaparadies lichtdurchflutet und die echten Palmen und tropischen Pflanzen sorgen für ein unvergessliches Saunaerlebnis mit Südseeflair. Und wenn sich an heißen Sommertagen das Glasdach öffnet, können die Besucher die Annehmlichkeiten unter freiem Himmel genießen.Spaß und Action im Sportbad
Angegliedert an die Therme ist das große Sportbad. Im Spiel- und Lernbecken kann man mit Schwimmnudeln und Wassertieren toben, im 25 m Becken kann man in Ruhe seine Bahnen ziehen und im Kleinkindbecken warten Spritztiere und eine Minirutsche.Wer mehr Action braucht, der ist auf den Wasserrutschen bestens aufgehoben. Für den kleinen Hunger gibt es ein Bistro mit kleineren Gerichten und Getränken.Flanieren und Schlemmen in der Galeria
Zum Bummeln und Einkaufen lädt die Galeria der Therme. Hier finden die Gäste verschiedene Geschäfte mit Gesundheitsprodukten, Bademoden, Kosmetik- und Geschenkartikeln, ein Kneipp-Shop sowie ein Friseursalon. Für das leibliche Wohl sorgen mehrere Restaurants und Cafés. Die Galeria kann auch ohne den Besuch der Therme besucht werden.
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Wandern & Bergsport

Musikalischer Wanderweg

Sonthofen, Allgäu

Von den regionalen Musikgruppen bis zur Jodel-Technik
Der musikalische Wanderweg in Sonthofen verbindet Natur- und Musikgenuss und ist ein Erlebnis für die ganze Familie. Der leichte und abwechslungsreiche Weg wurde im Rahmen eines Projekts von einer Abschlussklasse eines Sonthofener Gymnasiums gestaltet und möchte vor allem Kindern die Lust am Wandern und an der Bewegung in der freien Natur näher bringen.Ausgerüstet mit einem Audio-Guide, den man im Gästeamt Sonthofen ausleihen kann, erfährt man Interessantes über die Musik und die Tradition der Region. Der Weg beginnt an der Musikschule in Sonthofen und führt weiter über den Kalvarienberg bis zum Waldspielplatz am Schwäbele-Wäldchen.Selbst aktiv werden
{{gallery_1}} Unterwegs warten viele Mitmach-Stationen, an denen aktiv ausprobiert und gespielt werden kann. Da wird unter anderem erklärt, wie der Schuhplattler funktioniert oder man wird in die Technik des Jodelns eingeführt. Man erfährt Interessantes über das Allgäuer Brauchtum und über traditionelle Instrumente. Und das alles kann man in einer herrlichen Natur erleben mit traumhaften Aussichten über Sonthofen und die umliegende Bergwelt.
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Sehenswürdigkeiten

Fürstäbtliche Residenz Kempten

Kempten, Allgäu

Im Jahr 1651 begann man im Auftrag von Fürstabt Roman Giel von Gielsberg, auf den Ruinen eines zerstörten Benediktinerklosters, mit dem Bau der Fürstäbtliche Residenz in Kempten. Somit wurde der Bau zur ersten monumentalen Klosteranlage nach dem Dreißigjährigen Krieg.Zur gleichen Zeit entstand auch die Stifts- und Pfarrkirche St. Lorenz, die baulich mit der Residenz verbunden ist. Bis zum Jahr 1743 wurde an der Innenausstattung gearbeitet, die ihren Höhepunkt in den Prunkräumen fand, deren Malereien, Skulpturen und Stuckaturen zu den bedeutendsten Beispielen des deutschen Rokoko gehören.Künstler der Wessobrunner Schule
Die Handwerker und Künstler, die ihre Ausbildung in der Benediktinerabtei Wessobrunn genossen, waren maßgeblich für die Gestaltung der Prunkräume verantwortlich, die von den Äbten vor allem für repräsentative Empfänge genutzt wurden. Hier gibt es Fresken, Ölgemälde und Stuckmarmor von Franz Georg Hermann, Johann Georg Üblher und weiteren Künstlerkollegen der Wessobrunner Schule zu bestaunen. Im imposanten Thronsaal zeigt ein Deckengemälde Karl den Großen und seine Gattin, die Klosterstifterin Hildegard.Innenausstattung
{{gallery_1}} Insgesamt neun Räume sind zu besichtigen. Der Wappensaal ist der älteste von ihnen und ist mit einem Spiegelgewölbe und den Wappen von Abt und Konvent ausgestattet. Der Fürstensaal nimmt die gesamte Breite des Westflügels ein. Hier hängen große Gemälde der Fürstäbte.Die fürstäbtlichen Zimmer selbst umfassen Kanzlei, Schlafzimmer, Tagzimmer, Audienzzimmer, Gästezimmer und den Thronsaal inklusive dem Vorzimmer zu diesem. Jeder dieser Räume ist individuell gestaltet, meist mit christlicher Kunst, aber auch mit Darstellungen der griechischen Antike.Die Prunkräume können im Rahmen einer Führung besichtigt werden, die alle 45 Minuten stattfindet.Hofgarten mit Orangerie
Orangerie / © Geolina163, Wikimedia Commons (CC BY-SA 4.0)Nördlich der Fürstäbtlichen Residenz streckt sich eine in Terrassen angelegte Gartenanlage aus, an deren Ende sich die Orangerie befindet. Sie beherbergt heute die Stadtbibliothek. Ein Spaziergang führt vorbei an Mosaikbecken, Brunnen und einer Robinie, die Mitte des 18. Jahrhunderts gepflanzt wurde.
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Sehenswürdigkeiten

Hammerschmiede Wertach

Wertach, Allgäu

400 Jahre Schmiedehandwerk in Wertach
Die mittelalterliche Hammerschmiede am Ortsrand von Wertach blickt auf fast 400 Jahre Geschichte zurück. Errichtet zwischen den Jahren 1610 und 1620, steht die Schmiede heute unter Denkmalschutz.Zu früheren Zeiten wurden hier hauptsächlich Waffen hergestellt, später dann land- und forstwirtschaftliche Werkzeuge. Heute ist die Schmiede nicht mehr in Betrieb, wird jedoch als Museums- und Schauschmiede genutzt und kann besucht werden.Esse und Amboss
Seit vier Generationen ist die Wertacher Schmiede im Besitz der Familie Martin Huber. Selbst im Laufe der Jahrhunderte hat sich an der alten Technik des Hammerschmiedens kaum etwas verändert. Angetrieben von zwei durch Wasserkraft betriebene Wasserräder, formen die beiden 150 kg schweren Breit- und Streckhämmer das glühende Eisen. Auch der imposante Schleifstein von vier Tonnen Gewicht wird nur durch Wasserkraft angetrieben.Bei einer Führung erhält man einen sehr interessanten Einblick in dieses aussterbende Handwerk. Mit der Allgäu Walser Card (Gästekarte von teilnehmenden Betrieben) ist der Besuch der Schmiede kostenlos. Separate Gruppenführungen können ebenfalls vereinbart werden. Der Preis hierfür beträgt 40 Euro pro Gruppe.
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Wandern & Bergsport

Premiumwanderweg Beslerrunde

Obermaiselstein, Allgäu

Auf den Spuren von König Maximilian II.
Der Besler ist ein 1.679 m hoher Berg in den Allgäuer Alpen und gehört zum Naturpark Nagelfluhkette. Schon von weitem sichtbar ragt der Gipfel aus den umliegenden Bergwiesen hervor. Sein besonderes Gipfelplateau ist eine große Kalksteinplatte, die im Naturpark Nagelfluhkette einzigartig ist. Schroffe Felswände, unzählige Felsspalten und Furchen machen den Berg so außergewöhnlich.Der Premiumwanderweg Beslerrunde ist eine alpine Wandertour mit tollen Aussichten. Er wurde vom Deutschen Wanderinstitut für seinen besonderen Erlebnis-Charakter und seine tiefen Einblicke in die Natur zum Premiumwanderweg ausgezeichnet.Die Tour
Die Strecke führt ab Obermaiselstein an der in der Nähe gelegenen Sturmannshöhle vorbei, zu der ein Abstecher möglich ist. Weiter geht es auf dem Königsweg, einem nach König Max II. von Bayern benannten Jagdsteig, hoch zur Oberen Gund Alpe.Von hier aus kann man entweder über einen gut ausgebauten Weg um den Besler herum den Gipfel erreichen oder - für ganz Mutige - über einen mit einem Seil gesicherten Klettersteig den höchsten Punkt erklimmen. Dieser Klettersteig eignet sich nur für geübte, schwindelfreie Kletterer.Auf dem Gipfel wird man mit einem traumhaften Ausblick über die Umgebung belohnt und findet eine Vielzahl von Bergblumenarten, wie beispielsweise Weiße Silberwurz, Enzian und Aurikel. Auch der anspruchsvolle Blaue Eisenhut, Europas giftigste Pflanze, wächst hier oben.Zurück geht es dann steil hinab zur Schönberg-Alpe, die zur Einkehr einlädt. Hier kann man sich bei einer deftigen Brotzeit und Getränken von der Tour erholen, bevor es gestärkt über die Herzberg- Alpe zum Ausgangspunkt zurückgeht.
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Sport & Freizeit

Königliche Kristalltherme

Schwangau, Allgäu

Hohe Badekultur im Königswinkel
{{gallery_1}} Ob man vom Freibad aus den herrlichen Blick auf Schloss Neuschwanstein genießt, im Ludwig-Sole-Becken mit Strömungskanal und Unterwassermassage liegt, im Sole-Außenbecken mit einem Salzgehalt wie im Toten Meer schwebt oder sich in der Meditationsgrotte von glitzernden Edelsteinen und Kristallen, Amethysten, Rosenquarzen und Achaten verzaubern lässt - der Aufenthalt in der Königlichen Kristalltherme tut Leib und Seele gut.Gesund saunieren
Fortsetzen kann man die Ganzkörperentspannung im Schwanen-Sanarium mit Farblichttherapie. Im Saunabereich locken verführerische Angebote zum wohligen Schwitzen, gekrönt vom Frischekick in der Eisnebelgrotte, in der man mit feinem Minznebel besprüht wird und sich danach mit gecrashtem Eis einreibt. Beliebt ist auch der osmanische Hamam, wo man im orientalisch inspirierten Ambiente auf dem Marmorschwitzstein eine Ganzkörperrubbelmassage erhält.
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Natur

Trettachspitze

Oberstdorf, Allgäu

Oberstdorf liegt im bayerischen Landkreis Oberallgäu. Als südlichste Gemeinde Deutschlands grenzt Oberstdorf direkt an Österreich. In den Allgäuer Alpen gelegen, gibt es zahlreiche bekannte Gipfel um Oberstdorf herum, die immer wieder Bergsteiger, Kletterer und Wanderer anlocken, die nicht nur ihrem Sport nachgehen, sondern auch die herrliche Natur genießen.Die Trettachspitze mit besonderer Form
Einer der höchsten Gipfel ringsum ist die Trettachspitze. Sie ist 2.595 Meter hoch und gehört zu den berühmtesten Bergen der Allgäuer Alpen - was der Berg hauptsächlich seiner kühnen Form zu verdanken hat. Von Westen und Osten gesehen, entspricht der Berg einem sehr steilen und zugleich schmalen Felshorn. Die Trettachspitze wird daher auch gerne als das "Allgäuer Matterhorn" bezeichnet.In Kombination mit der Mädelegabel und der Hochfrottspitze, beide ein klein wenig höher als die Trettachspitze, bildet der Gipfel ein Dreigestirn. Bemerkenswert ist auch, dass es sich bei der Trettachspitze um den einzigen hohen Berg der Allgäuer Alpen handelt, der komplett auf deutschem Boden liegt. Am Fuß des Bergs liegt die Quelle der Trettach.Besteigung und alpines Klettern
Die drei Brüder Jochum aus dem Stillachtal erklommen 1855 als erste die Trettachspitze. Sie ist nur für wirklich geübte Kletterer mit entsprechender Ausrüstung zu erklimmen, am Nordwestgrat ist der Schwierigkeitsgrad UIIAA II, bei Überschreitung des Nordost- und Nordwestgrats sogar UIIAA III. Hier sind Trittsicherheit und Schwindelfreiheit absolute Voraussetzung, man sollte bereits Erfahrung im hochalpinen Klettern mitbringen, ansonsten ist die Besteigung zu gefährlich.Klettern und Wandern
Es gibt einige Kletterrouten an der Westwand, die häufig genutzt werden, darunter die Route "Schwarzer Riss" mit Schwierigkeitsgrad V+ oder "The Show must go on" mit Schwierigkeitsgrad VI. Die anderen Routen werden eher selten genutzt, da die Zustiege gefährlich sind und die Sicherung schwer ist. Bestiegen wird die Trettachspitze in der Regel in einer Tagestour, die Besteigung ist zwischen Klettern und Wandern einzuordnen. Es gibt immer wieder wunderschöne Ausblicke und herrliche Natur zu bewundern. Bei einer mehrtägigen Tour bietet sich das Waltenberger Haus zur Übernachtung an.
Kontakt zur Ferienregion

Tourismusbüro Halblech
Bergstraße 2a
87642 Halblech
Deutschland
Tel.: +49 8368 285