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Natur in Millstatt

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Natur in Millstatt

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Natur

Pyramide und Feuerinsel im Millstätter See

Millstatt, Kärnten

Begegnung am KapAn der Millstätter Seepromenade befindet sich eine auf Pfählen ruhende, beheizbare Glaspyramide. Ein guter Ort für eine Standbar mit einem verheißungsvollen Namen. "Kap 4613 - Pyramide und Feuerinsel im Millstätter See" bietet ein gelungenes Gesamtkonzept: Ausgedehnte Öffnungszeiten, ungezählte Kaffeevariationen und viel, häufig auch live dargebotene Musik machen den Besuch zum Genuss. Der Name "Kap 4613"  verweist übrigens darauf, dass wir uns hier - so ungefähr - auf dem 46. Breiten- und 13. Längengrad befinden.Gemeinsam mit der Feuerinsel, einer direkt mit dem Kap verbundenen schwimmenden Holzinsel, verwandelt sich das Ganze auch zu einem Veranstaltungsort, wo zum Beispiel ein Christkindlmarkt stattfindet. Lustiger zu geht es beim "Dirndlspringen", wenn sich kostümierte Spaßvögel in voller Bekleidung von einem extra gezimmerten Holzsprungturm ins Wasser stürzen – mitunter sogar auf dem Sattel eines Fahrrades.Die rund 300 m² große Feuerinsel bietet Platz genug für Salsa-Abende mit Tanz-Vorführung, Rock-Konzerte oder schlicht für ein gemütliches Beisammensein rund um ein Lagerfeuer. Sonnenuntergänge kommen natürlich besonders gut "rüber", und die Bezeichnung "Insel" ist schon deshalb berechtigt, weil ihr Boden mit einer weißen Sandschicht bedeckt ist und deshalb gerne barfuß betreten wird. Kulinarisch wertvoll wird es beim "Feuerschalen-Dinner", dann bereiten Köche regionale Spezialitäten mit viel Fisch oder mediterrane Menüs vor den Augen der Gäste zu.
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Sport & Freizeit

Seeberührungen am Millstätter See

Millstatt, Kärnten

"Buchtenwandern" und "Zeit zu zweit"Aus eigener Kraft eine knappe halbe Stunde vom Nord- zum Südufer rudern - das tut dem Rücken gut und bringt ein besseres Körpergefühl als jeder Ausflug mit dem Motorboot. Es gibt sogar zwei verschiedene Ausflugsmöglichkeiten zur Auswahl - oder besser gesagt zum Ausprobieren: Jeden Dienstag und Donnerstag führt Gottlieb Strobl nach einer kurzen Erläuterung in die Rudertechnik bis zu zehn Boote mit je zwei Personen auf den See und erklärt unterwegs, was die Natur hier von Forellen und Libellen bis zu Kormoranen alles zu bieten hat. Sein Ziel sind lauschige Plätze entlang des 12 km langen Südufers, die "Buchtenwanderung" dauert alles zusammen rund zwei Stunden.Bei der Alternative "Zeit zu zweit" geht es noch idyllischer zu: Nach dem Start bei der Anlegestelle in Millstatt-Schillerpark und nach Übernahme des gekühlten Picknickkorbes (auf Wunsch mit Kärntner oder italienischer Jause) mitsamt Boot geht es zu zweit per Handantrieb ca. 20 Minuten über den See bis zu einem Picknickplatz am Südufer - ein kleiner Platz am Waldrand mit Anlegestelle, Sitzgelegenheit und beträchtlichem Romantik-Faktor. Alles Schöne muss allerdings auch ein Ende haben: Vor Anbruch der Dunkelheit ist Schluss.
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Natur

Themenwanderungen und Golfen am Millstätter See

Millstatt, Kärnten

Viel Programm für einen SeeAußergewöhnlich abwechslungsreich ist die Vielfalt an Aktivitäten und Touren rund um den Millstätter See, der mit bis zu 150 m tiefste und wasserreichste aller Kärntner Seen. Die gegebenen Naturschönheiten liefern dazu die thematische Struktur. Unter dem Begriff "Bergberührungen" versteckt sich ein buntes und originelles Angebot für Ausflüge und Wanderungen.Um abwechslungsreiche Unterhaltung geht es zum Beispiel bei der Mühlen- und Kneippwanderung in der Nähe von Radenthein. Für Jugendstilliebhaber reizvoll ist zudem der Villen-Weg entlang des Nordufers mit zahlreichen Prunkbauten aus den Jahren 1870 bis 1910. Ein Kuriosum unter den nicht allzu weit vom Ufer entfernten Themenwanderungen ist die 1,5 km lange "Krebsenwandermeile": Entlang des Weirerbachs in Fresach (Ostufer) kann der äußerst seltene und bis zu 15 cm große Steinkrebs, auch "Goldener Ritter" genannt, von Holzstegen bzw. einer Plattform aus in seiner natürlichen Umgebung beobachtet werden.Ein weiteres Highlight ist das Bonsai- Zentrum mit Teehaus in Seeboden oder der Golfplatz oberhalb von Millstatt - zum turnierbewährten 18-Loch-Platz mit Seeblick gehört ein öffentlich zugängliches Restaurant, ideal für Golf-Laien, die mal reinschnuppern wollen. Über einen Steg aus kleinen Felssteinen erreicht man am Südufer des Millstätter See eine Bank im Wasser - tatsächlich handelt es sich um eine halbierte Plexiglaskugel als besonders idyllischer, vom See umspülter Ruheplatz.Der Kunstbegriff "Seeberührung" will die beachtliche Anzahl kurzweiliger Urlaubsbeschäftigungen unter einen (Übersichtschaffenden) Hut bekommen, die "irgendwie" mit Wasser zu tun haben - tatsächlich sind die Möglichkeiten rund um den See bzw. im See von ebenso auffälliger wie beeindruckender Vielfalt.Von den 14 öffentlich zugänglichen Badestränden rund um den See sticht jener in Millstatt mit seinem 14m hohen Sprungturm besonders ins Auge - im Jahr 1930 errichtet, steht er sogar unter Denkmalschutz. Die windgeschützte und deshalb meist glatte Wasseroberfläche ist für Wassersport, etwa mit dem Wakeboard oder Surfbrett, bestens geeignet. Parasailing steht der- zeit auch hoch im Kurs, so wie Tauchkurse für Kinder.
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Natur

Höhensteig am Millstätter See

Millstatt, Kärnten

"Bergberührungen" in acht EtappenImmer zwischen 600 und 2600 m Seehöhe bewegt sich, wer eine der acht Etappen des erst seit dem Jahr 2010 voll erschlossenen "Millstätter See Höhensteiges" in Angriff nimmt: 200 Wander-Kilometer mit Georeferenz rund um den See, aufgeteilt in 13 Tagesetappen - alles zusammen 6000 m Höhendifferenz.Das Motto "Verborgene Bergberührungen" will kundtun, dass es sich um eine emotional besetzte Angelegenheit mit Überraschungseffekten handelt, und genau so ist es auch: Als solcher begegnet uns zum Beispiel der rubinrote Halbedelstein "Böhmischer Granat", der hier im 19. Jahrhundert abgebaut wurde und mit richtigem Namen "Karfunkel" heißt.Dazu gehören auch Kultplätze und Kraftorte, die von "hadischen Leit" bevölkert waren - wie die Heiden im Volkmund genannt wurden. Deren Geschichte ist in die Marmorplatte des "steinernen Tisches" eingraviert, der ihnen am Gipfel des Tschiernocks als Opferstätte gedient haben soll und das Highlight der ersten Etappe ist.Besonders im Frühling kann man sich hier auch am Anblick des echten, kurzstieligen Enzianserfreuen, der die Almwiesen ab 1000 m Seehöhe in ein schönes Blau taucht. Höhepunkt der zweiten Etappe ist das einmalige Granattor auf der Millstätter Alpe - ein gut drei mal drei Meter großes Tor, bestehend aus Granatgestein mit einer Hülle aus erdfarbenem Metall. Weitere Highlights des Höhensteigs führen uns unter anderem auf den "Sternenbalkon" in Gschriet, einem Ortsteil von Ferndorf. Dort befindet sich die originell gestaltete Aussichtsplattform aus Holz mit einer Glasfront.Die nächste Etappe bringt uns vorbei an mythisch-mystischen Orten wie dem »Baumheiligtum« (eine siebenstämmige Fichte, in deren Umgebung hoch konzentrierte Erdstrahlen gemessen wurden) bis direkt ins Paradies. Jedenfalls fast: hinauf zum "Weltenberg" Mirnock nämlich in rund 2110 m Seehöhe. Den Weg zum Gipfel säumen zahlreiche Monolithen. Zuvor kann sich der Wanderer noch auf den so genannten "Mirnockmöbeln", großen Holzbänken, ausruhen oder auf "Seeberührung" an einem kleinen Bergsee mit einladendem Holzsteg gehen.Die achte Etappe startet in Lendorf und führt auf den Hühnersberg. Als ihr schönster Platz gilt der 3-Täler- Blick mit seinem dreiteiligen, auf Krastaler Marmor befestigten Riesenfernrohr aus Holz. Von hier reicht der Blick weit hinein ins Drautal und auf den Millstätter See. Mit seinen vielen Abzweigungen zu kulturellen Einrichtungen und zahlreichen Einkehrmöglichkeiten entlang des Wegesrandes eignet sich der Millstätter Höhensteig - bei entsprechender Vorbereitung - für alle Konditions- und Altersklassen.

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Schön- und Schlechtwetter-Tipps für den Ausflug: