Eine Karte, ein Jahr, unzählige Möglichkeiten: morgens auf der Piste am Patscherkofel, im Sommer ein Sprung in einen der Badeseen, dazwischen eine Runde Eislaufen oder ein Museumsbesuch bei Schlechtwetter. Genau dieses Prinzip hat das Freizeitticket Tirol in den vergangenen 20 Jahren zu einem festen Bestandteil des Tiroler Alltags gemacht. Was 2006 als reine Wintersaisonkarte für drei Skigebiete rund um Innsbruck begann, ist heute die größte Freizeit-Verbundkarte Österreichs. Am 1. September 2026 blickte man in Innsbruck auf zwei Jahrzehnte dieser Entwicklung zurück.
Damals wie heute steht ein Gedanke im Zentrum: Menschen in der Region einen leistbaren und unkomplizierten Zugang zu Bergen, Bädern und Kultur zu ermöglichen. Aus anfangs 2.900 verkauften Karten sind mittlerweile rund 71.600 geworden. Das ursprüngliche „Freizeitticket Innsbruck“, das nur für die Skigebiete Patscherkofel, Mutterer Alm und Nordkette galt, ist längst zu einer ganzjährig gültigen Karte gewachsen, die weit über die Landeshauptstadt hinausreicht.
Initiator Thomas Schroll, Vorsitzender des Freizeittickets Tirol, führt den Erfolg vor allem auf das Vertrauen der Partnerbetriebe zurück, die das Netzwerk über die Jahre mitgetragen und stetig erweitert haben.
Wie beliebt das Ticket in der Praxis ist, zeigt eine aktuelle Befragung der Universität Innsbruck: Rund 62 Prozent der Nutzer greifen mindestens einmal wöchentlich darauf zurück. Ausschlaggebend für den Kauf sind vor allem die Gültigkeit über Sommer und Winter hinweg, der einfache Zugang zu Sportangeboten sowie die schiere Bandbreite an Möglichkeiten, wie Studienleiter Univ.-Prof. Martin Schnitzer vom Institut für Sportwissenschaft erläutert. Über 90 Prozent der Befragten gaben zudem an, touristische Freizeitangebote in der Region seit dem Ticketkauf häufiger zu nutzen – mehr als 70 Prozent besuchten Betriebe, die sie ohne das Ticket vermutlich nie kennengelernt hätten.
Innsbrucks Bürgermeister Johannes Anzengruber sieht darin einen wichtigen Baustein für die Lebensqualität der Stadt und ihres Umlands: Das Ticket mache die Vielfalt des regionalen Freizeitangebots erst wirklich erlebbar und verbinde Stadt, Bergbahnen und Umgebung enger miteinander. Rund 90 Prozent aller Karten werden im Großraum Innsbruck verkauft – ein Beleg für die starke Verwurzelung des Angebots vor Ort.
Abseits der großen Namen im Tiroler Wintertourismus profitieren auch kleinere, stadtnahe Skigebiete wie das Rangger Köpfl oder die Patscherkofelbahn von der Einbindung ins Verbundsystem: Sie bekommen dadurch zusätzliche Nachfrage von Einheimischen und Vielfahrern. Reinhard Klier, Sprecher der Tiroler Seilbahnen, verweist in diesem Zusammenhang auf die jährlich wiederkehrende Diskussion um Skipreise. Diese werde meist von einzelnen Tagestarifen großer Skigebiete geprägt – für die tägliche Praxis der meisten Einheimischen seien aber Jahres-, Saison- und Verbundkarten wie das Freizeitticket viel relevanter, weil sie Familien und Vielfahrern einen leistbaren Zugang zum Wintersport sichern.
Zum Jubiläum richtete das Freizeitticket-Team seinen Dank an alle beteiligten Bergbahnen, Bäder, Museen, Bonuspartner und – nicht zuletzt – an die Nutzer, die das Angebot über zwei Jahrzehnte mitgetragen haben. Man wolle die Erfolgsgeschichte gemeinsam mit den Partnern fortschreiben, so Schroll.
Für alle, die selbst das ganze Jahr über zwischen Gipfeln, Badeseen und Eislaufplätzen unterwegs sein wollen, lohnt sich angesichts der bevorstehenden Wintersaison ein Blick auf die Tarife 2026/27 – der Vorverkauf bietet dabei traditionell den günstigeren Einstieg.
Erwachsene
€ 789,-
€ 908,-
Jugendliche
€ 631,-
€ 726,-
Kinder
€ 410,-
€ 472,-
U23
€ 710,-
€ 817,-
Senioren
€ 750,-
€ 862,-
Menschen mit Behinderung
€ 592,-
€ 681,-
Erwachsene
€ 789,-
€ 908,-
Jugendliche
€ 389,-
€ 447,-
Kinder
€ 155,-
€ 178,-
U23
€ 511,-
€ 588,-
Das Freizeitticket Tirol kann über die Verkaufs- und Vorverkaufsstellen der teilnehmenden Bergbahnen und Freizeitbetriebe sowie über den Online-Auftritt des Freizeittickets erworben werden. Eine vollständige, tagesaktuelle Übersicht aller Verkaufsstellen findet ihr auf freizeitticket.at.