Höhlen- und Heimatverein Laichingen Höhleweg 220 89150 Laichingen Deutschland Tel.: +49 7333 5586 anmelden@tiefenhoehle.de https://www.tiefenhoehle.de/
Erwachsene
6,- €
Kinder
4,- €
Mo,Di,Mi,Do,Fr,Sa,So
10:00 - 18:00 Uhr
Saison: von Palmsonntag bis Anfang November (Ende der Herbstferien in Baden-Württemberg)
Die Laichinger Tiefenhöhle bei Laichingen auf der Schwäbischen Alb ist Deutschlands einzige öffentlich zugängliche Schachthöhle. Über einen 330 Meter langen Besucherweg geht es über mehrere Eisentreppen bis in 55 Meter Tiefe. Dabei führt der Weg durch gewaltige Schächte und große Hallen und gibt einen eindrucksvollen Einblick in die Karstlandschaft der Schwäbischen Alb.
Die gesamte Höhle ist rund 1.372 Meter lang und reicht bis in eine Tiefe von etwa 90 Metern. Damit gehört die Laichinger Tiefenhöhle zu den bedeutendsten Karsterscheinungen der Schwäbischen Alb. Die Höhle entstand im Kalk- und Dolomitgestein der Alb und wurde seit ihrer Entdeckung intensiv erforscht.
Entdeckt wurde die Höhle 1892 eher zufällig. Der Laichinger Johann Mack suchte auf der Albhochfläche nach Dolomitsand. Als der Sand plötzlich durch ein kleines Loch im Boden verschwand, wurde darunter ein größerer Hohlraum vermutet. Untersuchungen bestätigten den Fund einer weit verzweigten Höhle. Bereits 1906 erreichten Höhlenforscher den damals bekannten tiefsten Punkt in rund 80 Metern Tiefe.
Seit den 1930er-Jahren ist ein Teil der Höhle als Schauhöhle für Besucher zugänglich. Heute können Besucher auf dem ausgeschilderten Rundweg rund 55 Meter tief in die Laichinger Tiefenhöhle hinabsteigen.
Auf dem Weg durch die Höhle passiert ihr große Hallen und eindrucksvolle Schächte. Die Besichtigung erfolgt über mehrere Eisentreppen und einen etwa 330 Meter langen Besucherweg. In der Höhle herrschen ganzjährig Temperaturen von etwa 8 °C. Festes Schuhwerk und warme Kleidung sind deshalb auch im Sommer empfehlenswert.
Für die Besichtigung steht eine Audiotour zur Verfügung. Sie vermittelt Informationen zur Entstehung der Höhle, zur Geologie der Schwäbischen Alb und zu den Besonderheiten des Höhlensystems.
Direkt bei der Tiefenhöhle befindet sich das Höhlenkundliche Museum. Dort geht es um die Entstehung von Höhlen, die Karstlandschaft der Schwäbischen Alb, Höhlenlebewesen und die Arbeit der Höhlenforschung.
Eine weitere Ausstellung beschäftigt sich mit dem Thema Karstwasser. Die interaktive Plattform zeigt unter anderem, wie Niederschlagswasser durch den Untergrund der Schwäbischen Alb fließt und welche unterirdischen Höhlensysteme zwischen Laichingen und dem Blautopf miteinander verbunden sind. Die Ausstellung ergänzt damit den Besuch der Tiefenhöhle um einen Blick auf die unterirdischen Wasserwege der Region.
Wie tief ist die Laichinger Tiefenhöhle?
Die Laichinger Tiefenhöhle ist 90 Meter tief und 1.372 Meter lang.
Ist die Laichinger Tiefenhöhle für Kinder geeignet?
Ja, die Laichinger Tiefenhöhle ist für Kinder geeignet, vor allem wenn sie sicher Treppen steigen und keine Angst vor Ende und Dunkelheit haben.
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