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Schloss Montfort

Bodensee, Deutschland

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Schloss Montfort ragt auf einer Landzunge am Ufer des Bodensees empor und ist das Wahrzeichen von Langenargen. Der Prachtbau wurde 1861 von König Wilhelm I. von Württemberg in Auftrag gegeben und nach dessen Tod fünf Jahre später von seinem Sohn Karl. I. vollendet. 1961 ging Schloss Montfort in den Besitz der Gemeinde Langenargen über und wurde von dieser 1978 renoviert.

Ein orientalisches Schloss am Bodensee

Das Schloss wurde im maurischen Stil erbaut und ist ein bedeutendes Anschauungsobjekt für den, an der orientalischen Baukunst angelehnten, Baustil jener Zeit. Augenfällig ist das Streifenmuster der Fassade, das durch die abwechselnde Verwendung von gelben und roten Ziegeln beim Bau erzeugt wurde. Ferner sind die Außenwände mit kunstvollen Verzierungen aus Terrakotta versehen.

Schloss Montfort wird von einem zentralen Turm gekrönt. Der Turm ist von März bis Oktober begehbar und erlaubt einen weitläufigen Ausblick auf den Bodensee und die dahinter liegenden Gipfel der Alpen. In den Sommermonaten ist eine Besteigung während des Sonnenuntergangs möglich. Ein besonderes Merkmal des Schlossgartens ist die Orangerie.

Kultur und Events auf Schloss Montfort

Das Obergeschoss des Schlosses beherbergt einen Konzertsaal. Im Sommer finden zusätzliche Konzerte in der Konzertmuschel im Schlossgarten statt. Das Kellergeschoss wurde zu einer Diskothek umgebaut, in der regelmäßig Themenpartys stattfinden und um eine Weinbar mit Lounge-Atmosphäre, inklusive begehbaren Weinkeller, ergänzt. Es ist möglich, das Kellergewölbe für private Feiern zu mieten.

Statue "Hockender Schwimmer" © Frank Vincentz, Wikimedia Commons (CC BY-SA 3.0)

In den Räumen von Schloss Montfort werden 35 Gemälde aus dem 16. bis 18. Jahrhundert ausgestellt. Die restaurierten Bilder, ein Teil der ehemaligen Günther Grzimek-Sammlung, stellen hauptsächlich biblische und mythologische Szenen dar. Auch im Schlosspark finden sich verschiedene Statuen von Grzimek.

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