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St. Peter Regensburg

Regensburg, Deutschland

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Herberge der Regensburger Domspatzen

Die aus dem 13. Jahrhundert stammende Kirche ist die bedeutendste der Stadt, denn sie ist die einzige Kathedrale Bayerns.

Der Dom St. Peter liegt am Rande der Historischen Altstadt von Regensburg und ist Sitz des Domchors. Die "Regensburger Domspatzen" sind als ältester Knabenchor Deutschlands bekannt.

Geschichtliches

1273 wurde mit dem Bau des heutigen Doms begonnen, da der Vorgängerbau aus dem 8. Jahrhundert bei einem Stadtbrand zerstört wurde.

Bis zu seiner Vollendung in den Jahren 1870/72 wurde der Dom stetig erweitert, aus- und umgebaut. Mitte des 19. Jahrhunderts erfolgte, auf Anordnung von König Ludwig I., die Regotisierung, wobei zum Beispiel die barocken Fresken entfernt wurden.

Inneres

Eines der wichtigsten Monumente des Doms ist das Bronzedenkmal von Kardinal Philipp Wilhelm, das im Jahr 1611 errichtet wurde. Auftraggeber war sein Bruder Maximilian I. von Bayern.

Orgel © Dr. Bernd Gross via Wikimedia Commons

Sehenswert sind, neben dem silbernen Hochaltar, die fünf gotischen Ziborienaltäre. Als Ziborium wird der auf Säulen stehende Aufbau über dem Altar bezeichnet.

Ein besonderes Highlight sind die Fenster, denn großteils handelt es sich bei den Glasmalereien um Originale.

Die Domorgel stammt aus dem Jahr 2009 und hängt an der Nordwand des Querhauses. Sie kann von zwei Spieltischen aus angespielt werden. Dabei befindet sich einer im Inneren der Orgel und einer im Chorraum des Doms.

Weiterhin beherbergt der Dom St. Peter die Grabstätten der Regensburger Bischöfe.

Öffnungszeiten & Führungen

Der Dom ist wie folgt geöffnet:

  • April, Mai & Oktober: 6:30 bis 18 Uhr
  • Juni - September: 6:30 bis 19 Uhr
  • November - März: 6:30 bis 17 Uhr

Führungen sind täglich möglich. Beginn 14:30 Uhr, Erwachsene ab 16 Jahren zahlen 6 Euro.

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