Burg Trausnitz

Südliches Niederbayern, Deutschland

Innenhof der Burg Trausnitz
Burg Trausnitz - Innenhof  © Allie_Caulfield from Germany via Wikimedia Commons
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Innenansicht der Kapelle St. Georg in der Burg Trausnitz in Landshut
Burg Trausnitz - Kapelle  © Klaus Graf via Wikimedia Commons
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Kontakt

Burgverwaltung Landshut Burg Trausnitz 168 84036 Landshut Deutschland Tel.: +49 871 924110 burgverwaltung.landshut@bsv.bayern.deinfo@burgtrausnitz.de http://www.burg-trausnitz.de

Eintrittspreise

5,50 EUR, Kinder bis 18 Jahre frei

Öffnungszeiten

April - September, täglich 9 -18 Uhr

Eine Burg zum Schutz des Landes

Im südöstlichen Teil Bayerns, zwischen München und Deggendorf, liegt die Burg Trausnitz. Besucher finden sie südlich der Isar, im Herzen von Landshut.

Geschichte

Unter Herzog Ludwig I., auch Ludwig der Kelheimer genannt, wurde im Jahr 1204 mit dem Bau der Burg begonnen. Zunächst unter dem gleichen Namen wie die Stadt "Lanthut" oder "Landeshute", sollte sie das Land behüten und schützen. Erst im 16. Jahrhundert erhielt sie den Namen "Trausnitz".

Bis 1503 bot die Burg Trausnitz den Niederbayerischen Herzögen Residenz und Regierungssitz und diente als Zentrum der Reichspolitik. Da die Burg nicht mehr den repräsentativen Vorstellungen des Barocks entsprach, wurde sie im 18. Jahrhundert als Kaserne, als Gefängnis für adlige Gefangene und als Wollzeug- und Seidenmanufaktur genutzt. Im 19. Jahrhundert war hier eine Kaserne mit Lazarett und ein Cholerahospital untergebracht.

Außenanlage

Mit dem Befestigungsring, den Wehrtürmen, den Torbauten, dem Wehrgang und dem Bergfried (Wittelsbacher Turm) erinnert das Gemäuer an eine mittelalterliche Burganlage.

Betritt man den Innenhof, so wird man direkt in die Zeit der Renaissance versetzt. Neben der prächtigen Anlage finden Besucher doppelgeschossige Laubengänge.

Innenräume

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Die 28 Räume der Burg können nur in einer Führung besichtigt werden.

Darunter befinden sich die Burgkapelle St. Georg, der Museumsraum "König Ludwig II." und die Narrentreppe, die Prinz Wilhelm vom Maler Alessandro Padovano, mit Szenen aus der italienischen Commedia dell’Arte ausmalen ließ.

Kunst- und Wunderkammer

Sie gilt als die Vorläufer der heutigen Museen und beinhaltetet alles, was das damalige Weltverständis widerspiegelte.

Die Kunst- und Wunderkammer der Burg Trausnitz ist ein Zweigmuseum des Bayerischen Nationalmuseums mit den Bereichen Artificialia (künstlich durch den Menschen geschaffene Dinge, wie z.B. Pokale aus Bergkristall oder Bernsteinkabinette), Naturalia (Wundersames und Phänomene aus der Natur, wie z.B. Anomalien oder Wurzeln für Zaubertränke), Exotica (Gegenstände, Pflanzen und Tiere aus entfernten Ländern, wie z.B. Gold oder Edelsteine) und Scientifica (Astronomie, Physik und Kartografie, wie z.B. Globen, Kompasse oder Landkarten).

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