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Der Höllensteinsee ist ein rund 4,5 Kilometer langer Stausee im Bayerischen Wald zwischen Viechtach und Bad Kötzting. Er entstand zwischen 1923 und 1926 durch den Bau der Höllenstein-Talsperre am Fluss Schwarzer Regen. Gleichzeitig mit der Staumauer wurde das Höllenstein-Kraftwerk errichtet, das bis heute zur Stromerzeugung genutzt wird.
Der Stausee liegt bei Flusskilometer 112,4 des Schwarzen Regens und gehört zur Gemeinde Prackenbach im Landkreis Regen. Die ruhige Lage zwischen bewaldeten Hängen und die Kombination aus Natur, Technikgeschichte und Freizeitmöglichkeiten machen den Höllensteinsee zu einem beliebten Ausflugsziel im Bayerischen Wald.
Der Bau der Höllenstein-Talsperre begann im Jahr 1923 und dauerte bis 1926. Ziel war es, die Wasserkraft des Schwarzen Regens für die Stromgewinnung zu nutzen. Mit der Errichtung der Staumauer entstand der heutige Höllensteinsee, gleichzeitig wurde das dazugehörige Wasserkraftwerk gebaut.
Die Talsperre gehört zu den frühen großen Wasserkraftprojekten in Bayern. Das Kraftwerk nutzt den Höhenunterschied des aufgestauten Wassers zur Energieerzeugung und ist bis heute ein wichtiger Bestandteil der Anlage.
Der Höllensteinsee bietet verschiedene Möglichkeiten, die Landschaft rund um den Stausee zu erleben. Besonders beliebt sind Wanderungen entlang des Ufers, Angeln und Ausflüge mit dem Boot.
Baden ist an ausgewiesenen Stellen möglich, allerdings steht der See vor allem für ruhige Naturerlebnisse und Aktivitäten auf dem Wasser. Die bewaldeten Ufer und die abgeschiedene Lage machen ihn zu einem beliebten Ziel für Erholungssuchende.
Der Höllensteinsee ist ein beliebtes Angelrevier im Bayerischen Wald. Von April bis Oktober können am Bootsverleih Boote für Angelausflüge gemietet werden. Zur Verfügung stehen unter anderem Ruderboote für bis zu vier Personen sowie Tretboote für bis zu zwei Personen.
Wer vom Boot aus angeln möchte, kann so verschiedene Bereiche des Sees erreichen. Nach einem erfolgreichen Angelausflug besteht die Möglichkeit, den selbst gefangenen Fisch direkt am Bootsverleih zuzubereiten.
Rund um den Höllensteinsee führen verschiedene Wanderwege durch die bewaldete Landschaft des Bayerischen Waldes. Besonders am südlichen Bereich des Sees gibt es ausgewiesene Wege, die sich für Spaziergänge und längere Wanderungen eignen.
Die Kombination aus Wasser, Wald und den ruhigen Uferbereichen macht den Höllensteinsee zu einem abwechslungsreichen Ziel für Naturliebhaber. Auch Teilstücke des Wanderwegenetzes entlang des Schwarzen Regens führen in die Umgebung des Stausees.
Am Höllensteinsee gibt es einen Bootsverleih, der während der Saison verschiedene Boote anbietet. Neben Angelbooten stehen auch Ruder- und Tretboote zur Verfügung. Damit lässt sich der Stausee aus einer anderen Perspektive erkunden und die bewaldete Uferlandschaft vom Wasser aus erleben.
Eine Besonderheit direkt am See ist das Höllenstein-Kraftwerk. Die historische Anlage aus den 1920er-Jahren kann im Rahmen von Führungen besichtigt werden. Dabei erhalten Besucher Einblicke in die Geschichte der Wasserkraftnutzung und die Technik hinter der Staumauer.
Eine weitere bekannte Sehenswürdigkeit in der Umgebung ist die Gläserne Scheune in Raubühl. Der Künstler Rudolf Schmid verwandelte ab 1980 eine alte Scheune in ein außergewöhnliches Kunstwerk. Die Glaswände und farbenprächtigen Glasbilder erzählen Geschichten aus der Region und machen die Scheune zu einem besonderen Ausflugsziel im Bayerischen Wald.
Der Höllensteinsee lässt sich gut mit weiteren Zielen im Bayerischen Wald verbinden. Die Städte Viechtach und Bad Kötzting liegen nur wenige Kilometer entfernt und bieten weitere Sehenswürdigkeiten, Einkaufsmöglichkeiten und Einkehrmöglichkeiten.
Auch Wanderungen entlang des Schwarzen Regens oder Ausflüge in die umliegenden Wälder lassen sich gut mit einem Besuch des Höllensteinsees kombinieren.
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