Wöll Bernhard 39029 Sulden Italien Tel.: 390473613010 http://www.payerhuette.com/
k.A.
im Sommer witterungsbedingt
Die Julius Payer Hütte thront auf 3.029 Metern am Tabarettagrat, der das Suldental vom Trafoital trennt – spektakulär gelegen am Fuße des Ortlers, dem höchsten Gipfel Südtirols. Wer hier oben ankommt, hat die Baumgrenze längst hinter sich gelassen und steht inmitten einer grandiosen Hochgebirgswelt aus Fels, Eis und endlosem Himmel. Namensgeber der Hütte ist Julius Payer, Kartograph und Polarforscher, der als Erster das gesamte Ortlergebiet kartographisch erfasst hat. Der Bau einer Schutzhütte an dieser Stelle wurde bereits 1870 bei der ersten Generalversammlung des Deutschen Alpenvereins besprochen. 1875 begann die Sektion Prag des Deutschen und Österreichischen Alpenvereins mit dem Bau – am 6. September 1875 wurde das Schutzhaus feierlich eingeweiht. 2025 feiert die Hütte ihr 150-jähriges Bestehen. Die Payerhütte ist der höchstgelegene bewirtschaftete Stützpunkt und wichtigste Ausgangspunkt für die Besteigung des Ortlers. Von hier aus sind die Bärenkopfscharte (2.871 m, ca. 45 Min.), die Tabarettaspitze (3.128 m, ca. 45 Min.) und der Ortlergipfel (3.905 m, ca. 4 Std.) erreichbar. Die urige Gaststube fasst bis zu 50 Personen und lädt mit gemütlichem Kachelofen zum Verweilen ein. Die Küche orientiert sich an regionalen Produkten – besonders gerühmt wird der Apfelstrudel. Wer übernachten möchte, findet Zimmer mit Bettwäsche sowie Lagerplätze, für die ein Hüttenschlafsack verpflichtend ist. Der klassische Zustieg führt von Sulden mit der Langenstein-Sesselbahn auf 2.330 Meter, weiter zur Tabarettahütte (2.556 m) und über die Bärenkopfscharte auf den ausgesetzten Grat zur Payerhütte – Gesamtgehzeit drei bis vier Stunden. Wer von Trafoi aufsteigt, braucht rund viereinhalb Stunden. Dank der exponierten Höhenlage sind die Sonnenuntergänge von der Payerhütte aus ein unvergessliches Erlebnis – mit weitem Blick über den Vinschgau bis zum Reschensee und zur höchsten Passstraße der Ostalpen, dem Stilfserjoch.
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