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Madonna del Sasso Locarno

Locarno, Schweiz

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Kontakt

Convento dei Cappuccini Madonna del Sasso
Via Santuario 2
6644 Orselina
Schweiz
Tel.: +41 91 7436265
madonnadelsasso@cappuccini.ch
http://www.madonnadelsasso.org

Eintrittspreise

k.A.

Öffnungszeiten

k.A.

Madonna del Sasso ist die bedeutendste Wallfahrtskirche in der italienischen Schweiz. Die Kirche liegt auf einem etwa 370 Meter hohen Hügel in Orselina oberhalb von Locarno und dem Lago Maggiore.

Die Wallfahrtsstätte wird über die Via Crucis mit ihren Kreuzwegkapellen erreicht. Auf dem Gipfel des Felsen befinden sich heute die Wallfahrtskirche Mariä Himmelfahrt, Madonna del Sasso genannt, und ein Kloster, das heute das Museo Casa del Padre beherbergt. Am Fuß des Bergs befindet sich die Kirche Mariä Verkündigung.

Marienerscheinung am Lago Maggiore

Anlass für den Bau einer Kirche war eine Marienerscheinung. Nach der Überlieferung erschien 1480 dem Franziskanermönch Bartolomäus Piatti aus Ivrea die Madonna mit dem Kind auf dem Hügel, dem heutigen Sacro Monte. Bereits kurze Zeit später wurde mit dem Bau der Kirche Santa Maria Annunciata am Fuße des Felsen begonnen, die 1502 geweiht wurde. 1616 wurde auf dem Hügel eine zweite Kirche, die heutige Wallfahrtskirche Madonna del Sasso, geweiht.

Wertvolle Kunstschätze

Im Inneren der Wallfahrtskirche befinden sich verschiedene Renaissanceholzstatuen, wie zum Beispiel die Madonna del Sasso aus dem 15. Jahrhundert, oder die "Grablegung Christi", die von Maestro von Santa Maria Maggiore geschaffen wurde. Die Altartafeln die "Flucht nach Ägypten" von Bramantino (um 1520), die "Grablegung Christi" von Antonio Ciseri (1870) gehören wie die "Pietà" der Brüder De Donati zu den weiteren Kunstschätzen von Madonna del Sasso.

Zahlreiche Votivgaben, wie Malereien, Silberherzen oder Stickereien, aus den verschiedenen Jahrhunderten zeugen von der Frömmigkeit der Pilger. Der Kirchenbau selbst hat im Inneren viele Stuckarbeiten und Fresken aus dem 17. Jahrhundert, die erst kürzlich restauriert worden sind.

Das Museum Casa del Padre erzählt von der Geschichte des Klosters und dem Leben der Kapuziner. Zwei Ausstellungsräumen sind der "Grablegung Christi" von Antonio Ciseri gewidmet.

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