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Stadtpfarrkirche Mariä Himmelfahrt

Tölzer Land, Deutschland

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Kontakt

Kath. Pfarramt Bad TölzFrauenfreithof 283646 Bad TölzDeutschlandTel.: +49 8041 761260pv-bad-toelz@erzbistum-muenchen.dehttp://www.mariahimmelfahrt-toelz.de

Eintrittspreise

k.A.

Öffnungszeiten

k.A.

Hoch über den Dächern von Bad Tölz

Die Stadtpfarrkirche Mariä Himmelfahrt liegt mitten in der malerischen Altstadt von Bad Tölz. Von der historischen Marktstraße aus gelangt man über die Kirchgasse zu dem Gotteshaus. Die Pfarrkirche thront über dem früheren Handwerkerviertel, dem Gries, das heute, genau wie der Altstadtkern, unter Denkmalschutz steht.

Mit ihrem charakteristischen Turm ist das spätmittelalterliche Bauwerk prägend für das Tölzer Stadtbild und schon von Weitem gut sichtbar.

Wiederaufbau nach Großbrand

Die Stadtpfarrkirche gilt als ältestes Bauwerk im Isarwinkel. Der ursprüngliche Bau stammt aus dem 13. Jahrhundert. Bei einem Großbrand im Jahr 1453 wurde die Kirche vollständig zerstört. Unter dem Baumeister Michael Gugler erfolgte im Jahr 1466 der Wiederaufbau der Pfarrkirche im spätgotischen Stil. Der Turm blieb lange Zeit unvollendet. Erst 1877 erhielt die Stadtpfarrkirche die heutige neugotische Turmspitze.

Besondere Sehenswürdigkeiten im Kircheninneren

Das Innere der dreischiffigen Hallenkirche bietet dem Besucher eine Reihe von interessanten Sehenswürdigkeiten: Eine zum Himmel erhobene Mutter Gottes im Strahlenkranz schwebt im Chorbogen. Der Weilheimer Bildhauer Bartholomäus Steinle schnitzte die Madonna im Jahr 1611 als Bestandteil eines frühbarocken Hochaltars.

Der heutige 14 m hohe, neugotische Hochaltar stammt aus dem Jahr 1866. Er wurde im Zuge einer grundlegenden Umgestaltung der Tölzer Stadtpfarrkirche eingebaut. Nur zu kirchlichen Festen werden die Flügel des aufklappbaren Himmelfahrtsbildes geöffnet und geben den Blick frei auf die Altarkrippe mit lebensgroßen Figuren des Tölzer Bildhauers Anton Fröhlich.

Besonders sehenswert sind weiterhin die kunstvollen Glasfenster, das Altarbild von Ulrich Loth (1624), das Tafelbild von Johann Heinrich Schönfeld (1680) und zahlreiche Renaissance-Grabmäler aus dem 16 Jahrhundert.

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