Navigation überspringen (direkt zum Inhalt)

Grandson, Schweiz

liegt auf 447 m

Wettervorhersage für Grandson in / Jura & Drei-Seen-Land
Mittwoch, den 21.11.2018FrühMittagAbend

Prognose:
Nach leichtem Regen verläuft der Tag stark bewölkt, aber weitgehend trocken.

Wetter:
Temperatur:3°C7°C5°C
Niederschlags-
wahrscheinlichkeit:
Nieder-
schlag?
k.A.k.A.k.A.

Quelle: ZAMG

Historisches Städtchen

Am Westufer des Neuenburgersees liegt die kleine Gemeinde Grandson im Kanton Waadt in der Schweiz. Der Ort mit seinen rund 3.300 Einwohnern gehört zum Distrikt Jura-Nord vaudois. Der frühere deutsche Name Gransee wird mittlerweile nicht mehr verwendet. Dank der Nähe zum Neuenburgersee findet Jahr für Jahr eine größere Anzahl Touristen den Weg in die malerisch gelegene Gemeinde.

Lage der Gemeinde

Die Rue de Rempards in Grandson
Die Rue des Remparts © Roland Zumbuehl (CC BY-SA 4.0) via Wikimedia Commons

Lediglich 3 km nördlich von der Bezirkshauptstadt Yverdon-Ies-Bains liegt das historische Städtchen Grandson etwas erhöht auf einem Moränenhügel oberhalb des Westufers des Neuenburgersees. Die Mündung des Baches Grandsonnet ist nicht weit entfernt, direkt am Jurafuß im nördlichen Abschnitt des Waadtländer Mittellandes. Grandson liegt auf einer Höhe von 447 m über dem Meer. Der Hang vom See steigt relativ steil an. Der höchste Punkt der Gemeinde mit 540 m über dem Meer liegt jedoch unweit des Gehöfts Lâ Outre. Zum romantisch gelegenen Städtchen gehört das Dorf Les Tuileries-de-Grandson, am Nordrand der Ebene Yverdon gelegen. Zudem der auf einer Anhöhe zwischen dem Arnontal und dem Neuenburgersee gelegene Weiler Corcelettes und mehrere Einzelhöfe. Montagny-prés-Yverdon, Giez, Fiez, Valeyres-sous-Montagny, Bonvillars und Champagne sind Nachbargemeinden des Städtchens Grandson.

Grandson und seine wechselvolle Geschichte

Der Menhir in Grandson
Der Menhir von Grandson © Twen (CC BY-SA 4.0) via Wikimedia Commons

Das Städtchen blickt auf eine sehr lange Besiedlungsgeschichte zurück. Das wohl frühste Zeugnis auf dem Gemeindegebiet ist der Menhir, dieser wurde im Neolithikum als Kultstätte benutzt und von einem Bauern im Jahr 1895 wiederentdeckt. Die Pfahlsiedlungen an den Ufern des Neuenburgersees sind mit Sicherheit bekannter, insgesamt wurden seit dem 19. Jahrhundert sieben derartige Siedlungsreste gefunden. Die bedeutendste Siedlung befindet sich am Seeufer auf dem Gebiet des Weilers Corcelettes. Alle Funde gehen hauptsächlich auf die späte Bronzezeit zurück. Aus der Eisen- bzw. Römerzeit wurden hingegen kaum Funde nachgewiesen.

Die erste urkundliche Erwähnung erfolgte 1049, der damalige Name lautete Granzio. In den folgenden Jahren erfolgten Erwähnungen der Gemeinde unter diversen Namen. Die Burg Grandson wurde zum ersten Mal 1050 erwähnt. Bald entwickelte sich ein Burgflecken. Schon im Jahr 1328 erhielt Grandson Stadtrechte. In den folgenden Jahren wechselnden die Herren auf dem Schloss häufig. Heute gehört die Grandson zum Kanton Waadt und begeistert Besucher durch seine hervorragend erhaltene Altstadt.

Sehenswürdigkeiten in Grandson

Das Schloss Grandson
Das Schloss von Grandson © Yesuitus2001 (CC BY-SA 2.5) via Wikimedia Commons

Das mittelalterliche Ortsbild ;mit seinen verwinkelten Gässchen zieht viele Touristen an. Besonders erwähnenswert ist die Rue des Remparts in der Altstadt. Sehr gern besucht wird ebenfalls das Schloss Grandson, es zählt zu den mächtigsten Festungsanlagen der Schweiz. Beliebte Sehenswürdigkeiten in Grandson sind zudem die Saint-Jean-Baptiste Kirche sowie der 3,5 m hohe und etwa 3 Tonnen schwere Menhir.