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Renan, Schweiz

liegt auf 907 m

Wettervorhersage für Renan in / Jura & Drei-Seen-Land
Mittwoch, den 21.11.2018FrühMittagAbend

Prognose:
Es wird ein zeitweise sonniger und meist trockener Tag.

Wetter:
Temperatur:0°C6°C2°C
Niederschlags-
wahrscheinlichkeit:
Nieder-
schlag?
k.A.k.A.k.A.

Quelle: ZAMG

Französisch geprägtes Renan

Die Gemeinde Renan im Berner Jura mit etwa 900 Einwohnern liegt auf 907 Metern über dem Meeresspiegel westlich von Bern, nur 20 Kilometer von der französischen Grenze nahe Besançon entfernt. Das Gemeindegebiet mit einer Fläche von 12,62 Quadratkilometern erstreckt sich im nordwestlichen Teil des Vallon de Saint-Imier, dem Sankt-Immer-Tal. Geprägt ist die Umgebung stark von den Tälern und Ausläufern der Alpen und der Schüss, die das Vallon de Saint-Imier entwässert. Dabei sind vor allem die Kämme der anliegenden Montagne du Droit und den Hängen des Mont d'Amin mit einer Höhe von 1.417 Metern zu nennen, die mit großen, majestätischen Fichten bewachsen sind.

Blick auf Renan im Berner Jura
Blick auf Renan im Berner Jura © chrisaliv (CC BY-SA 4.0) via Wikimedia Commons

Französische Einflüsse aus der Geschichte

Es gibt einen Grund, warum Renan stark französisch geprägt ist: Über den Großteil der Gemeindegeschichte, seit der ersten schriftlichen Erwähnung im Jahr 1178 nach Christus, gehörte das einstige Runens zu Frankreich und erst durch den Wiener Kongress nach den Napoleonischen Kriegen 1815 wurde die Gemeinde dem Kanton Bern unterstellt. Im Dreißigjährigen Krieg wurde Renan im Berner Jura geplündert und gebrandschatzt. Neben der heutigen Bezeichnung Renan wurde der Ort lange Zeit Rennen genannt, was heute kaum noch in Gebrauch ist.

Touristische Sehenswürdigkeiten

Renan im Berner Jura ist ein beliebtes Reiseziel bei Touristen aufgrund der Nähe zur Natur, insbesondere der sanft ansteigenden Berghänge, die sich für Wanderungen und Mountainbike-Touren anbieten. Die Gemeinde ist ein Ausgangspunkt für Tagesreisen in den Jura, der sich entlang der Grenze von Frankreich zur Schweiz zieht oder nach La Chaux-de-Fonds, einer Stadt mit über 40.000 Einwohnern, die zu den am höchsten gelegenen Großstädten innerhalb Europas gehört. Im Ort selbst finden sich Kulturgüter mit der Dorfkirche aus dem 17. Jahrhundert, die im 1885 um einen neugotischen Glockenturm erweitert wurde, zahlreiche Villen und Bauernhäuser, die den Charme der Region verdeutlichen.