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Städtereisen in der Schweiz

Kultur pur abseits der Bergwelt

Genug vom Wandern, Mountainbiken und Trekking? Für Abwechlsung im Sommerurlaub in den Schweizer Alpen sorgt ein Abstecher in eine der schönen Städte des Landes. Hier gibt es historische Altstädte, interessante Museen und viel Kultur zu entdecken - und zwar für die ganze Familie. Wir stellen euch einige der schönsten Städte vor und geben Tipps, welche Sehenswürdigkeiten man bei einem Besuch auf keinen Fall verpassen sollte.

Zürich: Stadt der Kunst

Zürich ist die mit 400.000 Einwohnern größte Stadt der Schweiz. Die Stadt am nördlichen Ende des Zürichsees gilt als eine der Städte weltweit mit der höchsten Lebensqualität – allerdings auch als teuerste Stadt der Welt. Dazu bei trägt die schöne Altstadt links und rechts der Limmat, die mittelalterlichen Häuser und kleinen Gässchen erkundet man am besten zu Fuß. Zürich ist zudem eine Stadt der Kunst: Mehrere Museen und zahlreiche Galerien widmen sich ihr, allein in der Kernstadt gibt es über 100 Galerien.

Die Züricher Promenade
Die Züricher Promenade in der Dämmerung © Zürich Tourismus

Die Top 5-Sehenswürdigkeiten in Zürich

  • Die Zürcher Altstadt: Die Altstadt von Zürich umfasst die beiden Quartiere Lindenhof und Rathaus und ist etwa 1.8 km² groß. Sie liegt im Inneren der ursprünglichen Stadtmauer. Die Grenzen der Altstadt bilden Bürkliplatz am Seeufer, der Hauptbahnhof, die Bahnhofstraße und die Quaibrücke. Sehenswert ist das Zürcher Rathaus, das mitten in der Altstadt liegt. Besonders die einzigartige Fassade des im Barockstils gehaltenen Gebäudes ist beeindruckend. Wer Zeit hat, sollte auch einen Spaziergang zum Hauptbahnhof unternehmen, einem der wichtigsten Verkehrsknotenpunkte Europas. In der Haupthalle des 1871 erbauten Gebäudes gibt es mehrere zeitgenössische Kunst-Installationen.
  • Die drei Altstadtkirchen: Grossmünster, Frauenmünster und St. Peter prägen mit ihren Türmen das Stadtbild von Zürich und sind jede für sich einen Besuch wert. So findet man am Turm von St. Peter das größte Turmziffernblatt Europas, in der Frauenmünsterkirche kann man Fenster von Marc Chagall bewundern und vom Südturm des Grossmünsters hat man nach einem Aufstieg über 187 Stufen einen tollen Blick über die Stadt (Eintritt 5 CHF).
  • Das Landesmuseum Zürich: Im Landesmuseum findet man die größte kulturgeschichtliche Sammlung in der Schweiz, rund eine Million Exponate werden in der Dauerausstellung gezeigt. Das Museum spannt einen Bogen von der Urgeschichte bis zur Gegenwart in verschiedenen Themenbereichen. Die ständigen Ausstellungen werden mehrmals im Jahr durch Wechselausstellungen ergänzt, so beispielsweise um die Präsentation der Gewinner des "Swiss Press Photo". Ein Glanzstück des Museums ist die international bedeutende Waffensammlung. Der Eintritt in das Museum kostet 10 CHF.
  • Das Kunsthaus Zürich: Das Kunsthaus besitzt eine der bedeutendsten Kunstsammlungen in der Schweiz, die Kunstwerke stammen aus der Zeit des 15. Jahrhunderts bis heute. So nennt das Museum unter anderem die größte Munch-Sammlung außerhalb Norwegens sein eigen, außerdem gibt es Bilder von Picasso, Monet, Chagall und van Gogh, auch moderne Kunstwerke der Pop Art, von Joseph Beuys oder Georg Baselitz werden ausgestellt. Regelmäßig werden außerdem in Sonderausstellungen private Sammlungen der Öffentlichkeit präsentiert. 26 CHF beträgt der Eintrittspreis für das Kunsthaus.
  • Das Museum Rietberg: Es ist das einzige Kunstmuseum für außereuropäische Kunst in der Schweiz und beherbergt Werke aus allen Teilen der Welt. Ausgestellt werden die Werke in mehreren Gebäuden im Rieterpark, darunter die historischen Villen Wesendonck, Rieter und Schönberg. Vor ein paar Jahren wurde das Museum durch den modernen Bau Smaragd erweitert, der größtenteils unterirdisch angelegt ist. Der Eintritt in die Sammlung und Sonderausstellungen beträgt 18 CHF.

Unser besonderer Tipp: Schweizer Schoggi

Schokolade gehört zur Schweiz wie die Berge, zu den traditionsreichsten Unternehmen gehört die Confiserie Sprüngli, die 1836 gegründet wurde. Am Paradeplatz in Zürich kann man im Café die Köstlichkeiten der Manufaktur genießen. Berühmt sind die Luxemburgerli, leichte Makrönchen mit Füllung, zum Sortiment zählen aber auch Trüffel, Pralines, Torten und Konfekt.

Genf: Internationales Flair am See

Am südwestlichen Zipfel der französischen Schweiz liegt Genf am Genfersee. Mit seinen 195.000 Einwohner ist Genf die zweitgrößte Stadt des Landes und versprüht internationales Flair, dank der rund 200 internationalen Organisationen, die hier ihren Sitz haben. Unter anderem sind die UNO, das WHO, das UNHCR und das Rote Kreuz in Genf beheimatet. Herzstück der Stadt ist die Altstadt am linken Seeufer, rund um die Kathedrale St. Pierre und dem Place du Bourg-de-Four pulsiert das Leben. Bei schönem Wetter spielt sich außerdem vieles am Seeufer ab, hier hat man den besten Blick auf das Wahrzeichen der Stadt: der 140 Meter hohen Wasserfontäne Jet d'eau.

Blick auf Genf
Blick auf Genf © GeneveTourismeOlivierMiche

Die Top 5-Sehenswürdigkeiten in Genf

  • Die Kathedrale St. Peter: Mit dem Bau der Basilika wurde 1160 begonnen, vollendet wurde die Kirche aber erst ein Jahrhundert später. Vom Turm der Kirche hat man einen tollen Ausblick über die Stadt und den See, nachdem man die 157 Stufen überwunden hat. Im Inneren sind vor allem die vielen Skulpturen sehenswert und unter der Kirche kann man Ausgrabungen der Vorgängerbauten und eines allobrogischen Häuptlingsgrabs besichtigen.
  • Der Palais de Nations mit Sitz der UNO: Im Ariana-Park wurde in den 1930er Jahren das Palais de Nations als Hauptsitz des Völkerbunds gebaut, seit der Gründung der Vereinten Nationen wird er von der UN als europäischer Hauptsitz genutzt. Durch einige Erweiterungen ist der Palais mittlerweile 600 Meter lang und beherbergt 34 Konferenzräume und rund 2.800 Büros. Einige Bereiche des Palais sind für Besucher zugänglich. Geführte Touren gibt es in der Hauptsaison durchgehend von 10 bis 16 Uhr, im Winter vier Mal pro Tag, die Teilnahme kostet 12 CHF.
  • Die Gärten der Stadt: Wer dem Trubel der Stadt entfliehen möchte, kann dies in einem der Stadtgärten tun. Im Englischen Garten findet man nicht nur das Nationaldenkmal der Stadt Genf, sondern auch eine aus 6.000 Pflanzen bestehende Blumenuhr, die an die Tradition der Genfer Uhrmacher erinnern soll. Die Uhr hat einen Durchmesser von fünf Metern und ist damit die größte ihrer Art. Im 28 Hektar großen Botanischen Garten findet man über 16.000 Pflanzen aus aller Welt, außerdem leben im Tierpark einige alte Haustierrassen und exotische Vögel.
  • Das Internationale Museum des Roten Kreuzes: Am Hauptsitz des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz befindet sich seit 1988 ein Museum, das sich der Geschichte und Aktivitäten der Institution widmet. In der Dauerausstellung werden in elf Räumen verschiedene Aspekte gezeigt, ein zentrales Ausstellungsstück ist die vollständige, rund 7 Mio. Karten beinhaltende Kriegsgefangenenkartei des Roten Kreuzes aus dem 1. Weltkrieg. In einem weiteren Teil des Museums werden regelmäßig Sonderausstellungen zu einzelnen Ereignissen veranstaltet. Der Eintritt in das Museum kostet 15 CHF inklusive eines Audioguides.
  • Das Museum für Kunst und Geschichte: Das Musée d'art et d'histoire ist eines der wichtigsten Kunstmuseen in der Schweiz und besteht aus den Abteilungen für Archäologie, angewandte Künste und Schöne Künste. Gezeigt werden in den verschiedenen Bereichen unter anderem Fundstücke aus der europäischen Vorgeschichte, byzantinische Kunst, Ikonen und Gemälde vom Mittelalter bis ins 20. Jahrhundert. Der Eintritt in die Dauerausstellung ist kostenlos.

Unser besonderer Tipp: Schweizer Spezialitäten authentisch genießen

Wer originales Käsefondue oder Rösti genießen möchte, der macht sich auf in die nur wenige Minuten entfernte Nachbarstadt Carouge. In der Stadt mit ihrem südländischen Charme gibt es im "Vieux Carouge" beste Schweizer Spezialitäten, seit Jahrzehnten pilgern die Genfer hier her.

Luzern: Historisches Ambiente in der Zentralschweiz

Luzern liegt am nordwestlichen Ende des Vierwaldstättersees in der Zentralschweiz. Die Stadt wird vom Fluss Reuss in zwei Teile geteilt: Altstadt und Neustadt. Die Verbindung stellen die beiden historischen Brücken Kapellbrücke und Spreuerbrücke dar. In der Altstadt finden sich viele gut erhaltene, historische Straßen und Gebäude, sehenswert sind beispielsweise die Gegenden um den Weinmarkt, den Kapellplatz und den Mühleplatz. Die Altstadt sowie das ganze Zentrum von Luzern lassen sich gut zu Fuß erkunden, ebenso die Promenade am See.

Die Kapellbrücke in Luzern mit Wasserturm
Die Kapellbrücke mit dem Wasserturm © Luzern Tourismus/AURA Fotoagentur

Die Top 5-Sehenswürdigkeiten in Luzern

  • Die Brücken über die Reuss: Die Kapellbrücke ist die älteste überdachte Holzbrücke in Europa, sie wurde im 14. Jahrhundert erbaut und verbindet Alt- und Neustadt. Damit ist die Brücke auch das Wahrzeichen der Stadt und eine der meistbesuchten Sehenswürdigkeiten. Zur Brücke gehört der achteckige Wasserturm. Im Inneren hängen unter der Decke Bildtafeln aus dem 17. Jahrhundert, die Szenen der Geschichte der Stadt und der Schweiz zeigen. Bildtafeln gibt es auch in der Spreuerbrücke zu bewundern, die einen Totentanz zeigen. Erbaut wurde die Spreuerbrücke Anfang des 15. Jahrhunderts als Teil der Stadtbefestigung.
  • Das Verkehrshaus der Schweiz: Das Verkehrshaus ist das meistbesuchte Museum der Schweiz und widmet sich dem Verkehr und der Kommunikation. Zu sehen sind unter anderem eine große Sammlung an Lokomotiven, Schiffen, Autos, Motorräder und Flugzeuge. Außerdem gibt es ein Planetarium, ein Filmtheater, die Swissarena – eine 200m² große Luftaufnahme der Schweiz, die man begehen kann, und die Swiss Chocolate Adventure, die multimedial den Handel mit Schokolade erklärt. Der Eintritt in das Museum kostet 32 CHF.
  • Die Sammlung Rosengart: Das Kunstmuseum geht auf die Privatsammlung des Kunsthändlers Siegfried Rosengart zurück, die 2002 der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurde. Hauptteil der Sammlung bilden Werke von Paul Klee und Picasso, zu sehen sind aber auch Kunstwerke aus der Klassischen Moderne, von Miró, Cézanne, Chagall und weiteren Künstlern. Untergebracht ist das Museum im Gebäude der ehemaligen Schweizerischen Nationalbahn. Der Eintritt in das Museum kostet 18 CHF.
  • Die Museggmauer mit neun Türmen: Das Stadtbild von Luzern wird von den neun Türmen der Museggmauer dominiert. Mauer und Türme waren Teil der Stadtbefestigung im Mittelalter, der Bau erfolgte im 14. und 15. Jahrhundert. Heute ist die Mauer auf einer Länge von 870 Metern erhalten und kann besichtigt werden. Die Besichtigung ist kostenlos, man sollte beim Begehen der steilen Treppen und schmalen Steige aber vorsichtig sein.
  • Die Jesuitenkirche: Die Jesuitenkirche St. Franz Xaver liegt direkt am Ufer der Reuss und war die erste große Barockkirche in der Schweiz, gebaut im 17. Jahrhundert. Vor allem wegen ihrer prunkvollen Ausstattung im Inneren ist die Kirche ein Besuchermagnet. Für die damalige Zeit besonders war der hohe, lichtdurchflutete Raum und die Verzierungen mit Stuck, beeindruckend ist der große Hochaltar.

Unser besonderer Tipp: Stopp im Schokoladenhimmel

Egal ob als Mitbringsel oder für den Eigenbedarf: In der Confiserie Bachmann am Schwanenplatz finden Schokoladenliebhaber alles, was sie brauchen. Auf 240 m² gibt es eine meterlange Theke mit 50 hausgemachten Praliné- und Truffesorten, eine Show-Confiserie und einen Schokobrunnen. Verkauft werden außerdem Luzerner süße Spezialitäten. Ein Highlight des nach den Lehren des Feng-Shui gestalteten Ladens ist die "Flowing Chocolate Wall", ein fließende Schokoladen-Wand auf der über 750 Kilogramm Schokolade fließen.

Basel: Stadt im Dreiländereck

Basel ist die drittgrößte Stadt in der Schweiz mit rund 170.000 Einwohnern und liegt im Dreiländereck Schweiz – Deutschland – Frankreich am Rhein. Das Zentrum der Stadt mit der Altstadt befindet sich in Grossbasel auf der linken Rheinseite rund um den Marktplatz und das Rathaus. Neben den ganzjährigen Sehenswürdigkeiten locken auch Veranstaltungen jedes Jahr viele Touristen in die Stadt, darunter die Kunstmesse Art Basel und die Basler Fastnacht, die größte Fasnacht der Schweiz.

Blick auf Basel und den Rhein
Blick auf Basel und den Rhein © Basel Tourismus

Die Top 5-Sehenswürdigkeiten in Basel

  • Das Basler Münster mit dem Münsterplatz: Das Münster ist ein Wahrzeichen der Stadt und dominiert mit seinen beiden Türmen das Stadtbild. Rund 500 Jahre wurde an der Kirche gebaut, daher finden sich sowohl romanische, als auch gotische Stilelemente. Die Kirche kann täglich besichtigt werden, jeden Samstag um 14 Uhr findet eine öffentliche Führung statt. Wer den Aufstieg in einer der beiden Türme wagen will, dem eröffnet sich ein einzigartiger Ausblick auf Basel, rund 250 Stufen führen nach oben (Eintritt: 5 CHF). Sehenswert ist auch der Münsterplatz vor der Kirche, an den mehrere Domherrenhäuser grenzen.
  • Die Altstadt am Spalenberg: Der Spalenberg bezaubert durch historische Gässchen und Altstadthäuser. Hier finden sich viele kleine Boutiquen und Geschäfte, die man bei einem gemütlichen Bummel entdecken kann. Ein wenig Kondition sollte man allerdings mitbringen: Wie der Name schon ahnen lässt, geht es hier bergauf und bergab.
  • Das Kunstmuseum Basel: Das Museum ist das größte Kunstmuseum der Schweiz. In den drei Abteilungen werden Alte Meister ebenso gezeigt wie Werke des 18. und 19. Jahrhunderts und moderne Kunstwerke von Picasso oder Expressionisten wie Edvard Munch und Franz Marc. Der Eintritt in die Dauerausstellung kostet 16 CHF, inklusive Sonderausstellungen muss man für einen Besuch 26 CHF zahlen.
  • Der Zoo Basel: Der zoologische Garten in Basel ist der älteste und artenreichste Zoo der Schweiz, er wurde 1874 gegründet. Im Laufe seiner Geschichte ist er immer wieder neue Wege gegangen, so beispielsweise in den 1990er Jahren, als in der damals revolutionären Afrika-Anlage erstmals mehrere Tierarten gemeinsam wie in freier Natur gehalten wurden. Das größte Gebäude des Zoos ist das Affenhaus, elf verschiedene Affenarten leben hier. Im Kinderzoo können Kinder Haus- und Nutztiere hautnah erleben. Der Eintritt in den Zoo kostet 21 CHF.
  • Das Basler Rathaus mit Marktplatz: Das Gebäude aus rotem Sandstein wurde im 16. Jahrhundert gebaut, einige Teile wie der Turm sind allerdings jüngeren Datums. Noch heute residiert im Rathaus die Regierung des Kantons Basel-Stadt, sehenswert sind die repräsentativen Räume im Inneren und die Gemälde im Außenbereich. Jeden Montag, Donnerstag und Samstag werden Führungen angeboten (Kosten: 5 CHF).

Unser besonderer Tipp: Zu Gast in prominenter Gesellschaft

Das Hotel "Les Trois Rois" ist eines der ältesten Hotels in Europa, es wurde 1681 erstmals erwähnt. Zahlreiche prominente Gäste übernachteten bereits hier: Goethe, Voltaire, Picasso oder Napoleon sind nur einige der nahmhaften Personen. Heute ist das "Les Trois Rois" ein Fünf-Sterne-Hotel. Wem die Übernachtung dort zu teuer ist, der kann die geschichtsträchtige Luft beim Besuch eines der Restaurants oder der Bar des Hotels schnuppern.

Bern: Zu Gast in der Bundesstadt

Bern in der Schweiz lockt mit seiner Altstadt jedes Jahr viele Touristen an: Nicht umsonst wurde der Komplex mit seinen Sandsteinbauten zum UNESCO-Welterbe ernannt. Umflossen wird die mittelalterliche Altstadt von der Aare, das Zentrum befindet sich unterhalb der "Zytglogge", dem Zeitglockenturm. Bern ist außerdem die Stadt der Brunnen: Über 100 Exemplare verteilen sich über das Stadtgebiet, darunter sind auch elf Figurbrunnen aus dem 16. Jahrhundert. Die Stadt besitzt zudem eine vielfältige Museumslandschaft und mit dem Park Gurten ein schönes Naherholungsgebiet.

Blick auf die Altstadt von Bern
Blick auf die Berner Altstadt © Bern Tourismus

Die Top 5-Sehenswürdigkeiten in Bern

  • Das Berner Münster: Das Münster ist die größte spätmittelalterliche Kirche der Schweiz und im gotischen Stil errichtet. Baubeginn war im Jahr 1421, vollendet werden konnte der Bau erst im 19. Jahrhundert. Sehenswert sind unter anderem das Münsterportal mit 234 Sandsteinfiguren und der Glasmalereizyklus im Chor des Münsters aus dem 15. Jahrhundert. Der Turm ist der höchste Kirchturm der Schweiz, von zwei Galerien kann man den Ausblick bis auf die Berner Alpen mit Eiger, Mönch und Jungfrau genießen.
  • Der Bärenpark: Der Bärenpark liegt gegenüber der Altstadt am anderen Ufer der Aare und ist eines der bekanntesten Sehenswürdigkeiten von Bern, ist der Bär doch das Wappentier der Stadt und des Kantons. Wohl bereits seit dem 15. Jahrhundert wurden hier in einem Bärengraben die Tiere gehalten. Heute wird von den beiden alten Bärengraben einer weiterhin als Gehege für Bären genutzt: Wird die große Anlage gereinigt, halten sich die Bären im Graben auf. Der andere Graben ist für die Öffentlichkeit zugänglich.
  • Das Historische Museum mit Einstein-Ausstellung: Das Bernische Historische Museum ist das zweitgrößte historische Museum in der Schweiz und besitzt eine Sammlung von rund 500.000 Objekten von der Urgeschichte bis heute. Verschiedene Dauerausstellungen zu Themen wie "Der Berner Silberschatz", "Höfische Kunst in Bern" oder "Steinzeit, Kelten, Römer" bringen den Besuchern Geschichte näher. Zum Museum gehört außerdem eine Einstein-Ausstellung, der berühmte Physiker lebte einige Jahre in Bern. Der Eintritt in beide Museen beträgt 18 CHF.
  • Das Kunstmuseum Bern: Das älteste Kunstmuseum der Schweiz findet sich in Bern, eröffnet wurde es bereits 1879. Schon das Gebäude in der Hodlerstraße ist sehenswert, die Sammlung im Inneren umspannt den Zeitraum von der Gotik bis heute. International bekannt ist die Abteilung für klassische Moderne, im Museum sind unter anderem Werke von Dalí, Jackson Pollock, Paul Cézanne, Franz Marc, Picasso und Meret Oppenheimer zu sehen. Der Eintritt in alle Bereiche des Museums kostet 24 CHF.
  • Das Alpine Museum der Schweiz: In wechselnden Sonderausstellungen zeigt das Alpine Museum das Verhältnis von Mensch und Berg in den Alpen. Die Themen sind vielfältig und reichen von Geographie über Kultur bis zum Tourismus in den Bergen. Außerdem besitzt das Museum eine reichhaltige Sammlung an Bergfotografien und Kartografien. Kulinarisch kann man die Bergwelt im angeschlossenen Restaurant "las alps" erschmecken. Der Eintritt in das Museum kostet 16 CHF.

Unser besonderer Tipp: Rund um die Zwiebel

Einer der ältesten Jahrmärkte der Schweiz ist der "Zibelemärit", der jedes Jahr am 4. Montag im November stattfinden. Auf dem Markt werden traditionell vor allem Zwiebeln verkauft: an über 600 Marktständen über 30 Tonnen. Neben der rohen Variante gibt es zahlreiche Speisen und Dekogegenstände rund um die Knolle: Zwiebelkuchen, Zwiebelzöpfe, Zwiebelsuppe und vieles mehr.