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in Süd- und Weststeiermark

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Sehenswürdigkeiten

Lapidarium Schloss Seggau

Leibnitz, Süd- und Weststeiermark

Geschichte von Schloss SeggauDie Geschichte reicht bis in die Zeit der Römer zurück, das einzigartige Lapidarium legt Zeugnis darüber ab. Das Oberschloss wurde von den Salzburger Erzbischöfen im 12. Jahrhundert als Missions- und Verwaltungsbastion gebaut. Ab 1219 durch die Bischöfe von Seckau (heutige Schreibweise seit dem 19. Jh.) erweitert, birgt es herausragende Kunstschätze.Das Schloss diente über viele Jahrhunderte als Bischöfliches Mensalgut dem Unterhalt des jeweiligen Oberhirten der Diözese Graz-Seckau und seiner Repräsentanz als steirische Kirche. Es war in dieser Funktion auch zentraler Arbeitgeber für die Region und Ort der Begegnung bei vielerlei Anlässen. Die bischöflichen Repräsentationsräume dienten als Stätten der Auseinandersetzung und des Dialogs zwischen Kirche, Wissenschaft und Politik.Die eindrucksvollsten Räumlichkeiten des Schlosses sind die Fürstenzimmer im zweiten Obergeschoss. Als fürstlich-bischöfliche Repräsentationszimmer stellen sie mit ihrer geschlossen barocken Ausstattung ein wahres Kunstjuwel dar und sind als solches weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt.In Schloss Seggau befindet sich auch die größte historische Glocke der Steiermark. Die „Seggauer Liesl“ wird jeden Sonntag und Feiertag um 12.00 Uhr händisch geläutet. Die barocke Schlosskapelle (Marienkapelle) und die moderne Michaelskapelle mit Werken zeitgenössischer, steirischer Künstler sind in ihrer Gegensätzlichkeit besonders ansprechend.

Sehenswürdigkeiten

Rathaus Deutschlandsberg

Deutschlandsberg, Süd- und Weststeiermark

Zu den schönsten Gebäuden der Stadt zählt das barock-klassizistische Rathaus.

Sehenswürdigkeiten

Mausoleum

Ehrenhausen, Süd- und Weststeiermark

Im 16. Jh. erhielten die Eggenberger die Herrschaft über die Burg mit Siedlung. Zur umfangreichen Bautätigkeit der Familie gehört das Mausoleum, das Ruprecht von Eggenberg (gest. 1611) in Auftrag gab und das 1609-14 erbaut wurde. Allerdings stellte man die riesige Anlage erst 1682 fertig, nachdem die Innengestaltung schließlich der bekannte Baumeister Johann Bernhard Fischer (später mit dem Titelvon Erlach‘ bedacht) übernommen hatte. Von Außen wirkt das Gebäude Im Stil des Manierismus eher widersprüchlich: ein Unterbau mit schwer und drückend wirkender Bauornamentik wird von einer mächtigen Kuppel bekrönt und von riesigen Wächterfiguren flankiert. Innen zeigt sich der Gegensatz: zahlreiche Engelsgestalten verbinden sich zum feierlichen, jubelnden Chor in der reich stuckierten Kuppel.

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