Fremdenverkehrsmuseum Niederdorf

Drei Zinnen Dolomiten, Italien

Geöffneter Gästezimmerschrank im Fremdenverkehrsmuseum Niederdorf
Gästezimmerschrank im Fremdenverkehrsmuseum Niederdorf  © Ruth Engl / Tourismusverein Niederdorf
Vollbild
Gaststube mit gedecktem Tisch, Sideboard und Sitzecke im Fremdenverkehrsmuseum Niederdorf
Gaststube Fremdenverkehrsmuseum Niederdorf  © Ruth Engl / Tourismusverein Niederdorf
Vollbild

Eintrittspreise

Erwachsene 4 Euro, Kinder bis 6 Jahre haben freien Eintritt

Öffnungszeiten

Gültig von Juli bis September

Die Gemeinde Niederdorf im Tiroler Hochpustertal war bereits im 19. Jahrhundert ein beliebtes Reiseziel und zählt zu den Geburtsstätten des dortigen Fremdenverkehrs. In der malerischen Landschaft am Eingang zu den Pragser und Sextner Dolomiten gelegen zog die Ortschaft Alpinisten ebenso an wie Maler oder Prominente.

Der Niederdorfer "Schwarzadler" wurde alsbald zu einem Treffpunkt internationaler Klientel, nicht zuletzt da die Gemeinde mit der Anbindung an die Südbahn nur noch wenige Stunden von München und Wien entfernt lag. Das Fremdenverkehrsmuseum, oft schlicht Haus Wassermann genannt, erinnert bis heute mit zahllosen Ausstellungen an die bewegte Geschichte der Tourismuskultur im Hochpustertal.

Das Museum und seine Ursprünge

Das "Haus Wassermann" befindet sich mitten im Niederdorfer Zentrum. Das Gebäude aus dem 15. Jahrhundert wurde von der adligen Familie von Kurz erbaut, gelangte jedoch 1812 in bürgerliche Hände. Von 1892 bis 1977 bewirtschaftete die namensgebende Familie Wassermann das Haus.

Neben ihrem Kaffeehaus begannen die volkskundlich interessierten Gastronomen eine Sammlung anzulegen, die anteilig noch heute das Herz des Fremdenverkehrsmuseums ausmacht. 1989 kaufte die Gemeinde das geschichtsträchtige Haus auf und ließ es renovieren. Bis heute beeindruckt das Haus Wassermann mit seinem historischen Mobiliar und dem unnachahmlichen Ambiente vergangener Zeiten.

Der Aufbau der Sammlung

{{gallery_1}}

Das Fremdenverkehrsmuseum gibt die einzelnen Stationen des Tourismus im Hochpustertal detailgetreu wieder. Bis zum ersten Stock präsentiert das Museum die Ausgangsphase des Fremdenverkehrs.

Die Bedingungen der Wirtshäuser und Heilbäder werden mittels Installationen verbildlicht. Außerdem wird Besuchern hier der Bau der Südbahnlinie im Pustertal nähergebracht, der den Tourismus ins moderne Zeitalter führte. Ein gesondertes Zimmer informiert zudem über die regionalen Ursprünge des Alpinismus.

Die zweite Etage fokussiert die Zeit der Jahrhundertwende: Hier erwarten den Besucher ein edler Salon, eine schlichte Dienstbotenkammer sowie Aufzeichnungen über das alltägliche Leben der damaligen Bevölkerung Niederdorfs. Des Weiteren verfügt das Fremdenverkehrsmuseum über die größte Sterbebilder-Sammlung Südtirols.

Anzeige

-
-

-

-

Anzeige

-
-

-

-

Bewertung unserer Nutzer

Gesamtbewertung:

Durchschnittlicher Wert aus 0 Bewertung

Uns liegen noch keine Bewertungen durch unsere Nutzer vor. Sei der Erste und teile uns und allen anderen Nutzern deine Erfahrungen mit.

Vielen Dank! Deine Bewertung wurde erfolgreich versendet.

Bewertung für Fremdenverkehrsmuseum Niederdorf verfassen

Hilf Urlaubern bei der Entscheidung mit einer Bewertung. Ob positiv oder negativ - je ausführlicher, desto besser!

Eingabefelder, die mit einem * enden, sind Pflichtfelder und müssen für eine erfolgreiche Abgabe einer Bewertung ausgefüllt werden.

Bitte gib deiner Bewertung einen Titel

mindestens 100 Zeichen

Bitte schreibe uns ein wenig über deine Erfahrungen (mindestens 100 Zeichen)!

1 Stern = sehr schlecht, 5 Sterne = sehr gut.

Bitte vergebe eine Gesamtwertung.

Dein Bewertungsprofil

Diese Angaben helfen den Lesern, Deine Bewertung besser einzuschätzen.

Deine E-Mail-Adresse wird auf unseren Plattformen nicht angezeigt oder ausgegeben. Sie dient uns zu Verarbeitungszwecken und zur Vermeidung von Spam.

Bitte gib eine gültige E-Mail-Adresse ein
Bitte gib einen Namen ein.

Allein

Familie

Paar

Gruppe

18 - 24

25 - 34

35 - 44

45 - 54

55 - 64

65+

Bitte akzeptiere die Datenschutzbedingungen.