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Museo delle Culture

Lugano, Schweiz

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Kontakt

Museo delle Culture Lugano
Via Cortiva 24-28
6976 Lugano
Schweiz
Tel.: +41 58 8666960
info.mcl@lugano.ch
http://www.mcl.lugano.ch/

Eintrittspreise

Erwachsene 12 CHF, Kinder 8 CHF

Öffnungszeiten

Dienstag-Sonntag, 10 bis 18 Uhr

Lage

Im Schweizer Tessin, direkt am Luganer See gelegen, befindet sich in der Villa Heleneum das Museum der Kulturen. Das milde Klima lässt in einem außergewöhnlichen Park der Villa zahlreiche Pflanzen aus dem Mittelmeer, den Tropen und Subtropen gedeihen und bietet einen wunderschönen Ausblick auf den See sowie die umgebenden Berge.

Sehenswertes

Hauptteil der Ausstellung ist die permanente Sammlung "Serge und Graziella Brignoni" mit etwa 600 Objekten des Primitivismus aus Ozeanien, Afrika und Asien. Dabei entwickelte Brignoni als Sammler eine besondere Vorliebe für Skulpturen aus Holz, reich an Mustern, Verzierungen und von expressionistischem Charakter.

Ebenfalls zum Museum gehört die Sammlung "Ceschin Pilone-Fagioli", die mit über 5000 Fotos die größte Sammlung japanischer Fotografie der Welt und außerhalb Japans ist. Die (zwischen 1860 und 1910) entstandenen Aufnahmen wurden von Hand nachgefärbt. Sie sind als Dauerleihgabe der Fondazione "Ada Ceschin a Rosanna Pilone" Zürich im Museum der Kulturen untergebracht. Zum Haus gehören weiterhin sechs kleine Sammlungen zu anthropologischer Kunst und es finden wechselnde Ausstellungen zu diesem Thema statt.

Geschichtliches

Die heutige Villa Heleneum ist im neoklassizistischen Stil eine Kopie des Lustschlosses Petit Trianon von Versailles. 1985 übergaben die Künstler Serge und Graziella Brignoni ihre Sammlung der Stadt Lugano als Geschenk. Das Museum wurde 1989 eröffnet. Es ist auch Forschungs- und Bildungsstätte.

Besonderes

Die letzten Ausstellungen im Museum der Kulturen fanden bis zum 10. Mai 2015 statt. Seitdem ist es geschlossen. Die Bibliothek und das Dokumentationszentrum bleiben aber weiterhin offen. Voraussichtlich 2018 wird es unter gleichem Namen und mit der Sammlung Brignonis in die Villa Malpensata umziehen. Bis dahin werden die Forschungsarbeiten und Ausstellungen im Ausland fortgesetzt.

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