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Rudolf-Stolz-Museum

Drei Zinnen Dolomiten, Italien

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Der Südtiroler Maler Rudolf Stolz wurde 1874 in Bozen geboren. Zu seinen Schöpfungen gehören unter anderem Grafiken und Aquarelle, sowie Entwürfe und Planskizzen zu Fresken. In seiner Wahlheimat Sexten arbeitete der Autodidakt seit 1943.

Sein bekanntestes Hauptwerk "Der Totentanz" ist am Eingang des örtlichen Friedhofs zu besichtigen. Die Darstellung entstand 1924 und zeigt Menschen im Tanz mit dem Tod. Dem Künstler gelang es in seinen Studien, den Alltag und die Frömmigkeit der Bergbevölkerung fast poetisch und mit nur wenigen Strichen zu skizzieren.

Mit seinem Bruder Ignaz verwaltete er den Nachlass des österreichischen Malers Albin Eggers-Lienz. Zu den Künstlern, die er besonders verehrte, gehörte Franz Defregger. Das Rudolf-Stolz-Museum wurde 1969 eröffnet. Der vielfach ausgezeichnete Kunstschaffende ist 1960 in seinem Heimatort gestorben.

Am Hauptplatz von Sexten gelegen

Das bildnerische Gesamtwerk von Rudolf Stolz - ingesamt sind es 160 Werke - wird in zwei Schauräumen des Museums in Sexten gezeigt. Dazu zählen vor allem Skizzen zu Fresken, die über ganz Südtirol verteilt, an Fassaden verschiedener Gebäude, sowie in Kirchen oder Hotels entstanden sind. Zu seiner Vorliebe gehörte die Darstellung von Madonnen.

Zeit seines Lebens war Rudolf Stolz künstlerisch mit seinem Bruder Albert tief verbunden, dessen Arbeiten im Museum einen eigenen Platz gefunden haben. Neben vielfältigen Veranstaltungen werden auch jährlich wechselnde Sonderausstellungen mit Werken Tiroler Künstler präsentiert.

Das Rudolf-Stolz-Museum wurde nach dem Tod des Malers durch die Gemeinde Sexten initiiert. Dem Gebäude liegt ein Entwurf des Architekten Erich Pattis zugrunde.

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