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Schloss Vaduz

Vaduz, Liechtenstein

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Das Schloss Vaduz liegt 120 m hoch über der Stadt auf einer Felsterrasse und ist das Wahrzeichen von Vaduz. Die Festung, die früher auch Hohenliechtenstein genannt wurde, ist Sitz des Fürstenhauses Liechtenstein.

Geschichte des Schlosses

Die ältesten Teile der Schlossanlage stammen vermutlich aus dem 12. Jahrhundert und wurden über die Jahrhunderte stetig erweitert. Seit 1712 ist die Festung im Besitz der Fürsten von Liechtenstein.

Anfang des 20. Jahrhunderts wurde das Schloss zwischen 1905 bis 1912 umfassend renoviert, nachdem es zuvor teilweise heruntergekommen war. Seit dem Jahr 1939 ist das Schloss der ständige Wohnsitz der fürstlichen Familie. Schloss Vaduz befindet sich im Privatbesitz und kann nicht besichtigt werden.

Die Schlosskapelle

Die Schlosskapelle befindet sich im Erdgeschoss des Schlosses und ist aus dem Mittelalter. Besonders schön ist der spätgotische Flügelaltar, auf dem eine Vespergruppe, die Heilige Katharina und die Heilige Barbara zu sehen sind. Auf der Außenseite ist das Martyrium der 10.000 Ritter zu sehen. Im Tabernakel befinden sich drei Statuen von Anna selbdritt, dem Heiligen Sebastian und Martin von Tours. Die Kapelle wird von der Fürstenfamilie regelmäßig für Gottesdienste genutzt.

Die Schlosswiese

Auf der nahegelegenen Schlosswiese finden alljährlich die offiziellen Feierlichkeiten zum Liechtensteiner Staatsfeiertag am 15. August statt. Nach dem Staatsakt mit Hochamt lädt der Fürst seine Bevölkerung meist auf einen Aperitif in den Schlossgarten ein.

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