Orvin, Schweiz

Liegt auf:669 m

Einwohner:1211

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Haufendorf Orvin

Die Gemeinde Orvin befindet sich im Schweizer Kanton Bern. Das so genannte "Haufendorf" liegt auf einer Höhe von 669 Metern. Sowohl der Weiler Jorat als auch die Siedlung Les Prés-d'Orvin gehören zur Ortschaft Orvin.

Die Geschichte des Ortes

Zum ersten Mal erwähnt wurde der Ort im Jahre 866. Damals gehörte die Gemeinde "Ulwinc" zur Benediktinerabtei Moutier-Grandval. Im Laufe der Zeit setzte sich der französische Name durch: Orvin. Bis 1797 gehörte die Siedlung zum fürstlichen Bistum Basel. Danach war es bis 1815 Teil französischer Departements. Aufgrund der Entscheidung des Wiener Kongresses im Jahre 1815 wurde Orvin dem Kanton Bern zugeordnet. Die Entstehung des Eisenbahnnetzes geriet der Ortschaft zum Nachteil, da der Ausbau von Straßen in diese Region vernachlässigt wurde. Erst als in den 1950er Jahren das Straßennetz verbessert wurde, entwickelte sich das Dorf zusehends. Mittlerweile ist Orvin ein beliebtes Reiseziel für Wanderer und Ruhesuchende.

Die Sehenswürdigkeiten von Orvin

Zwar gab es zu der Zeit des Imperiums Romana noch keine Siedlung an der Stelle des heutigen Orvin. Allerdings befinden sich auf einem Felsen oberhalb von Rondchâtel die Überreste eines römischen "Castellum". Von der Burgruine hat der Besucher einen herrlichen Blick über die Region.

Der Kirchenbau des Ortes befindet sich auf einem Hügelrücken im Süden der Gemeinde. Sie wurde im Jahre 1722 anstelle des spätgotischen Vorgängerbaus errichtet. Der massive Steinbau besteht aus hellen Kalkquadern. Der Glockenturm befindet sich an der Westseite. Auf der Südseite befindet sich eine Sonnenuhr. Das Innere des Gotteshauses ist als Hallenkirche gestaltet. Auf vier Holzsäulen ruht die Empore. Die Gestaltung des Innenraums wird von den Farben Grau und Weiß geprägt. Die Reformierte Pfarrkirche wurde zuletzt im Jahre 1997 renoviert.

Orvin wurde häufig von Bränden heimgesucht. Einige Häuser des Dorfes wurden jedoch jedes Mal davon verschont. Sie sind als "Häuser der Sarazenen" bekannt. Der Legende nach gewährten die einstigen Besitzer der Häuser den Sarazenen (Zigeunern) Unterschlupf. Zur Belohnung dieser Nächstenliebe blieben die Häuser von den Bränden verschont.

Autor & © Schneemenschen GmbH 2022

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