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Blühende Bergwiese

Pfäfers, Schweiz

liegt auf 820 m

Wettervorhersage für Pfäfers in / Ostschweiz
Dienstag, den 21.11.2017FrühMittagAbend

Prognose:
Es wird ein zumindest zeitweise sonniger und meist trockener Tag.

Wetter:
Temperatur:4°C7°C6°C
Niederschlags-
wahrscheinlichkeit:
Nieder-
schlag?
40%20%k.A.

Quelle: ZAMG

Das Dorf Pfäfers im Schweizer Kanton St. Gallen liegt auf circa 800 Metern Höhe. Die Gemeinde, in der etwa 600 Einwohner leben, befindet sich am Eingang des Taminatals. Zur Großgemeinde gehören auch die Weiler St. Margretenberg und Vadura sowie die Ortschaften Furggels, Bläs, Vasön, Valens und Vättis.

Blick in die Taminaschlucht
Blick in die Taminaschlucht © Heidiland Tourismus / Roland Gerth

Zur Geschichte des Ortes

Im Taminatal siedelten schon vor etwa 50.000 Jahren Menschen. Im so genannten "Drachenloch" bei Vättis fanden sich Steinwerkzeuge und Bärenknochen, die von Höhlenbewohnern dort hinterlassen wurden. Im 8. Jahrhundert erlangte Pfäfers erste Bedeutung durch die Gründung eines Klosters. Im 14. Jahrhundert erhielten die Walser das Calfeisental als Lehen vom Benediktinerorden, wo sie fortan siedelten. Zu ihren Streusiedlungen gehörten die Alp Ebni mit dem Walserhaus und die Siedlung St. Martin bei Vättis. Das Benediktinerkloster selbst bestand mehr als 1000 Jahre. Im Jahre 1838 wurde die Abtei schließlich aufgelöst. Seit dem Jahr 1847 beherbergen die Klostermauern eine Klinik. Von Bedeutung für die Region war auch die Entdeckung der Thermalquelle im 13. Jahrhundert. Zunächst wurden die Kranken, die im Heilwasser baden wollten, an Seilen in die Taminaschlucht herabgelassen. Erst im 17. Jahrhundert wurde schließlich ein Badehaus errichtet, welches im 18. Jahrhundert erweitert wurde. Das Gebäude ist das älteste barocke Badehaus der Schweiz. Es beherbergt heute ein Restaurant und ein Museum.

Sehenswertes in der Großgemeinde Pfäfers

Blick auf Pfäfers und das ehemalige Kloster
Blick auf Pfäfers und das ehemalige Kloster © Roland Zumbuehl (CC-BY-SA-3.0) via Wikimedia Commons

Neben dem Drachenlochmuseum, das prähistorische Fundstücke ausstellt, und der Walsersiedlung gibt es in den einzelnen Ortsteilen viele weitere Sehenswürdigkeiten. So sind die Überreste der Burg Wartenstein, welche einst im 13. Jahrhundert errichtet wurde, weithin sichtbar. Denn die Ruine befindet sich auf einem steilen Felskopf zwischen Ragaz und Pfäfers, der seinerzeit für einen guten Überblick sorgte. Wer noch höher hinaus will, steigt zum Aussichtspunkt "Pizalun". Er liegt auf einer Höhe von 1.478 Metern an der Grenze der Kantone St. Gallen und Graubünden und ist durch eine Stahltreppe erschlossen. Darüber hinaus gibt es zahlreiche Wandermöglichkeiten - etwa zum Hochtal von St. Margretenberg oder in die Taminaschlucht mit der Thermalquelle und dem Alten Bad Pfäfers. Für Familien mit Kindern eignet sich der "Vättner Sagawäg". Er beginnt in Vättis, hat eine Länge von rund vier Kilometern und ist leicht zu begehen. Auf dem Rundweg sind fünf Stationen eingerichtet, an denen jeweils eine Sage aus der Region vorgelesen werden kann. Kunstliebhaber werden sich hingegen für den Skulpturenweg entscheiden, der ab der Dorfmitte von Vättis ausgeschildert ist.



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