St. Gerold, Österreich

Liegt auf:920 m

Einwohner:392

Wetter für St. Gerold, heute (03.12.2022)
Prognose: Ein Wechselspiel aus Sonne und Wolken, die Schauerneigung ist bis zum Abend gering.
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Früh - 06:00

-2°C0%

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Mittag - 12:00

3°C0%

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Abends - 18:00

2°C0%

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Spät - 24:00

1°C0%

Ein malerisches Örtchen

Die Gemeinde St. Gerold ist eine der sechs Gemeinden im lokalen Zusammenschluss "Großes Walsertal" im österreichischen Bundesland Vorarlberg. Gut ein Drittel der Gemeindefläche ist bewaldet, der beschauliche Ort liegt auf einer Höhe von 920 Metern. Mit einer Einwohnerzahl von weniger als 400 zählt St. Gerold zu den kleinen Gemeinden, sogar für Gebirgsregionen. Das Örtchen ist gut 1.000 Jahre alt, das Wappen lässt auf den Namensgeber schließen: Der heilige Gerold zog anno dazumal mit Esel und Kutte von Sachsen in das Walsertal, wo ihm ein Engel erschien. Daraufhin gründete dieser eine Propstei - welche es noch heute gibt.

In und um St. Gerold

St. Gerold selbst gehört zu einem freiwilligen, lokalen Verband von bergbäuerlichen Gemeinden, der sich dem nachhaltigen Tourismus verschrieben hat. Somit gibt es in der näheren Umgebung weniger große Spaßangebote, als Kultur- und Erholungsprogramm. Die über ihre Grenzen hinaus bekannte Propstei St. Gerold war bis ins letzte Jahrhundert ein Benediktinerkloster und hält das ganze Jahr über Veranstaltungen spiritueller und besinnlicher Natur bereit. Auch gibt es, wie für ein Kloster üblich, einen Klosterkeller mit herzhaften Mittgas- und Abendmahlzeiten.

Wandern und Wandeln

Der Ort selbst ist weniger Highlight eines Besuchs, sondern die malerische Gegend des Biosphärenreservates "Großes Walsertal". Von St. Gerold aus gibt es zwei besondere Wanderrouten: Die eine bildet der Walserweg, der von Süd-Ost nach Nord-West die Ortschaften verbindet. Hier wandelt man auf historisch gewachsenen Wegen von Ort zu Ort und kommt manches Mal an gut geführten und gastfreundlichen Hütten und Häusern vorbei. Der "Weg der Sinne - Weg der Stille" der Propstei führt die Wanderer durch bewaldetes Berggebiet mit Zwischenstationen, wie etwa dem Klosterweiher und einem Heckenlabyrinth.

Autor & © Schneemenschen GmbH 2022

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Biosphärenpark Großes Walsertal

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St. Gerold im Winter

Angebote St. Gerold

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Kontakt zur Ferienregion

Verein Großes Walsertal Tourismus
Kirchberg 25
6733 Fontanella
Österreich
Tel.: +43 5554 5150

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Natur

Bärenland Sonnenkopf

Klösterle am Arlberg,

Die Bären sind losAuf dem Sonnenkopf befindet sich ein einzigartiger Naturpark: Das "Bärenland" in fast 2.000m Höhe bietet Unterhaltung für Jung und Alt. Auf 35 Stationen können Kinder und Eltern gemeinsam spielen und die Natur erleben. Schon alleine die Hinfahrt mit der Bärengondel ist ein erstes Highlight.Die BärensageIn der Vegangenheit wurde durch den Menschen die Bärenpopulation fast ausgerottet. Heutzutage gibt es nicht mehr viele Bären, die hier oben leben. Dies möchte der "Zauberbär" ändern. Der Sage nach lebt der Zauberbär auf dem Sonnenkopf in einer Höhle und versucht, weitere Bären anzulocken, damit sie sich hier niederlassen.35 Stationen zum Toben und SpielenDas Bärenland ist ein riesiger Abenteuer- und Erlebnispark, der vor allem die Kinder begeistern wird. An insgesamt 35 Stationen können die Kinder ihr Geschick und ihre Fähigkeiten ausprobieren - sei es Gleichgewicht, der Tastsinn oder die Geschicklichkeit. So können sie auf der Bärenwippe oder dem Geschicklichkeitsbalken den Gleichgewichtssinn trainieren, auf dem Barfußweg über verschiedene Materialien laufen oder auf dem Bärensee mit dem Floß fahren.Auch für Erwachsene ein HighlightAuch die erwachsenen Besucher können im Bärenland voll auf ihre Kosten kommen: Das Schau-Brotbacken im Steinbackofen macht nicht nur den Kindern Spaß. Und beim Schau-Schnapsbrennen an jedem Wochenende werden die edlen Gebirgsbrände nicht nur gebrannt, sondern können auch gleichzeitig vor Ort verkostet werden.Die Umgebung ist außerdem bestens für Wander- oder Fahrradausflüge geeignet. Die Fahrräder können übrigens mit der Bärengondel transportiert werden.Lehrreiches aus der NaturBesonders interessante und lehrreiche Highlights sind der Alpenblumen-Lehrpfad und der Jagd- und Wilderersteig. Auf dem Alpenblumen-Lehrpfad gibt es viele interessante und seltene Alpenblumen zu sehen. Ein Spaziergang entlang des Pfades dauert ca. eine halbe Stunde. Entlang des Jagd- und Wilderersteigs stehen einheimische Wildtiere wie Steinbock oder Murmeltier. Alle Tiere sind in Originalgröße aus Holz geschnitzt.EintrittskartenEs gibt verschiedene Tarife: Die Besucher können zwischen Berg- und Talfahrten oder Einzelfahrten wählen, falls man den Berg beispielsweise erklimmen und auf dem Rückweg die Gondel nehmen möchte. Einheimische Erwachsene können das Bärenland zu einem vergünstigten Tarif besuchen. Ab 15 Personen empfiehlt es sich, eine Gruppenkarte zu lösen.
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Sport & Freizeit

Bogenschießen im Brandnertal

Brand im Brandnertal,

Der Bogensport ist im Brandertal beliebt: Gleich zwei Parcours laden Besucher ein.Bogenschießen in BrandIn Brand gibt es einen 3D Parcours mit 34 Stationen für Bogenschützen, die eine eigene Ausrüstung haben und schon erfahren sind. Außerdem steht ein FITA-Platz bis 70 Metern und eine Schießarena mit 14 3D-Scheiben zur Verfügung. Jeden Mittwoch um 18.30 Uhr gibt es einen Schnupperkurs.Parcours in BürserbergIm benachbarten Bürserberg gibt es ebenfalls einen 3D Bogenparcours mit 18 Stationen, Anfänger können auf dem Bogenschnupperplatz üben. Wer das lieber unter Anleitung tut, der kann an einem Schnupperkurs teilnehmen, der jeden Dienstag um 18.30 Uhr stattfindet.Informationen zu den SchnupperkursenDie Schnupperkurse finden von Mai bis Oktober ab einer Teilnehmerzahl von mindestens drei Personen statt. Teilnehmen können Erwachsene und Kinder ab acht Jahren für 15 Euro. Bis zum Vortag um 16 Uhr kann man sich beim Brandnertal Tourismus anmelden.IntensivkurseWer sich ausgiebiger mit dem Bogenschießen beschaffen möchte, der kann an einem 15-stündigen Bogenkurs mit Theorie teilnehmen. Dabei erhalten die Teilnehmer nicht nur einen Einstieg in die Praxis und lernen, auf einem 3D Bogenparcours zu schießen, sondern sie bauen auch ihre eigenen Holzpfeile.
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Sehenswürdigkeiten

Puppenmuseum Blons

Blons,

Das berühmte Puppenmuseum Blons mit seinen zahlreichen schönen Exponaten befindet sich im Westen Österreichs inmitten des Biosphärenparks Großes Walsertal. Über 500 historische Puppen, niedliche Teddybären und viele andere einzigartige Spielzeuge warten im Süden Vorarlbergs im Puppenmuseum Blons auf große und kleine Gäste. Das Museum liegt im Ortskern der schönen Wohngemeinde Blons in unmittelbarer Nähe zur Kirche und zum Gemeindezentrum, das für die rund 300 Einwohner und die Besucher aus aller Welt zuständig ist. Vor der Türe begrüßt eine Pinocchio-Figur die Gäste des Puppenmuseums.Kostbare Schaukelpferde, Puppenhäuser und KinderbücherIn den Schaukästen im Puppenmuseum Blons gibt es neben bestens erhaltenen Puppen aus Porzellan, Celluloid, Blech, Holz, Pappmaché und Stoff auch liebevoll gestaltete Kaufläden, Kasperltheater und Spiele zu entdecken. Ein Rundgang durch das schöne Museum ist ein Ausflug in die kulturhistorische Geschichte des Spielzeugs vergangener Zeiten. Alle Ausstellungsstücke spiegeln die Vielfalt des Spielzeugs wieder, mit dem Kinder schon Mitte des 19. Jahrhunderts spielen durften. Diese Spielsachen sind gleichzeitig ein Spiegel des gesellschaftlichen Lebens ihrer Zeit, denn sie sind in der Regel Nachahmungen aus der Welt der Erwachsenen.Schwerpunkt auf Exponate der Firma BAITZViele der einzigartigen Puppen und Holzspielzeuge sind Geschenke oder Leihgabe von Familien, die rund um die Themenwege im Vorarlberg wohnen. Das Traditionsspielzeug aus Holz wird zum Teil auch heute noch mit viel Liebe zum Detail handgefertigt. Auch Trachtenpuppen der Firma "BAITZ" gehören zu den exklusiven Exponaten in Blons.
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Wandern & Bergsport

Natursprünge Weg Brandnertal

Brand im Brandnertal,

Der Natursprünge-Weg in Brand ist ein Gemeinschaftsprojekt der inatura und des Brandnertals im österreichischen Bundesland Voralberg. Der interaktive Wanderweg bietet großen und kleinen Besuchern auf spielerische Weise die Möglichkeit, Wissenswertes über den Lebensraum Alpen zu erfahren.Ein Wanderweg für die ganze FamilieDie Dorfbahn in Brand befördert die Wanderer hinauf auf den Berg, von dort geht es zur inneren Parpfienzalpe dem Ausgangspunkt des Natursprünge-Weges. Gut begehbar führt der Pfad auf vier Kilometern über den Burtschasattel (1.680m) und endet an der Bergstation der Panorama Bahn. Die Laufzeit beträgt ca. zwei Stunden. Weniger anstrengend,vor allem für kleine Kinder, ist es, gleich mit der Dorf- und Panoramabahn bis zum Endpunkt des Weges durchzufahren und von dort zu starten. Es können aber auch Bollerwagen für 15 Euro ausgeliehen werden, die den Kindern den Aufstieg nicht nur erleichtern, sondern ihnen auch zusätzlichen Spaß bringen.Wissenswertes an zehn StationenAuf dem Natursprünge-Weg in Brand lässt sich an insgesamt zehn Stationen auf interaktive Weise viel Interessantes über die Geheimnisse der alpinen Natur erfahren. Der Lehrpfad widmet sich am ersten Haltepunkt dem Thema Wasser, führt dann weiter zu Alpinen Gefahren, Jagd, Wasserkraft, Respekt, Wiese, Wald, Geologie, Boden und endet mit Erklärungen zum Wetter. An den einzelnen Stationen werden Fragen beantwortet wie: Was passiert auf einer Alpe? Warum sind Blumen bunt? Wie kommen Steine auf den Berg und Wasser in den Fluss? Welche Gefahren lauern im Brandner-Tal?Regionale Köstlichkeiten entlang der RouteFür das leibliche Wohl am Natursprünge-Weg sorgen die Alpe Parpfienz und das Restaurant Frööd, das nahe der Bergstation der Panoramabahn liegt. Das neuere Restaurant Frööd bietet wie die Alpe Parfienz regionale Spezialitäten und zusätzlich jeden Sonntag von 8:30 – 11:00 Uhr ein rustikales regionales Bergfrühstück. Reservierungen sind am Vortag bis 16 Uhr möglich. Für Kinder steht hier ein schöner Naturspielplatz zur Verfügung.
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Sport & Freizeit

Freizeitbad VAL BLU

Bludenz,

Das SchwimmbadDas Freizeitbad Val Blu erstreckt sich auf eine Fläche von fast 2000m² und bietet drei Wasserbecken, eine 85 Meter lange Hightech-Rutschbahn, Panoramasteg, Felsengrotte mit Wasservorhang und Geysir, Babybeach oder Wintergarten mit Alpenblick machen das Val Blu zur sicheren Adresse für Badespaß und Erholung.SaunalandschaftEine 800 m² große Saunalandschaft lockt die Besucher im Val Blu. Die Besucher haben die Wahl zwischen einer finnischen Sauna (90 Grad), einer Bio-Sauna (60 Grad) sowie einem Dampfbad (55 Grad). Im Außenbereich befindet sich eine Panorama-Aufgusssauna mit einer Temperatur von 85 Grad.Noch mehr AngeboteFür die nötige Fitness sorgt der Vital Club mit Schwimmkursen, Aquafitness und Babyschwimmen. Anschließend kann man sich bei einer Massage entspannen, angeboten werden verschiedene Massage von der Sportmassage bis hin zur hawaiianischen Lomi Lomi Massage.Öffnungszeiten des Val BluDas Hallenbad hat täglich von 9:30 bis 21 Uhr geöffnet, am dienstags ab 12 Uhr (in den Ferien ab 9:30 Uhr), donnerstags ab 7:30 Uhr. Das Freibad öffnet von Mai bis September bei schönem Wetter von 9 bis 20 Uhr. Der Saunabereich ist täglich von 11 bis 22 Uhr zugänglich.
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Sehenswürdigkeiten

Heimatmuseum Paarhof Buacher

Bürserberg,

Nur etwa 5 km südwestlich der vorarlbergischen Stadt Bluenz liegt am Eingang des Brandnertals der Ort Bürserberg. Er kann auf mehr als 500 Jahre Siedlungsgeschichte zurückblicken, die in einer von Bergen, Wäldern, Gebirgsseen und kleinen Flüssen geprägten Landschaft verlief. Siedler waren die vom Prättigau aus in das Bergtal vordringenden Walser, Angehörige einer alemannischen Volksgruppe, die dem westgermanischen Kulturkreis zuzuordnen ist.Ein einmaliges Objekt walserischer SiedlungskulturAus dieser Siedlungskultur der Vergangenheit stammt der zu einem Museum umfunktionierte Paarhof "Buacher". Bei diesem handelt es sich um ein über 300 Jahre altes Walserhaus. Es hatte seinen ursprünglichen Standort im wenig frequentierten Bürserberger Ortsteil Tschapina und wurde in den Jahren 1991 bis 1993 auf ein Grundstück in der Ortsmitte gegenüber der Kirche St. Josef umgesetzt. Hier hat es einen im Mittelpunkt des alltäglichen Lebens stehenden Platz gefunden und hat die berechtigte Aussicht, der Nachwelt als bäuerliches Kulturgut möglichst lange erhalten zu bleiben.Besuch im Heimatmuseum Paarhof BuacherDas liebevoll gestaltet Heimatmuseum Paarhof Buacher präsentiert in seinem Wohnhaus die komplette Wohnung einer Walserfamilie. Wohnstube, Küche, Stubenkammer, Hofwerkstätten und ein Keller bieten interessante Einblicke in den Lebens- und Arbeitsalltag ihrer einstigen Bewohner, der Bergbauern. Auch Kinder kommen beim Betrachte der aus heutiger Sicht einfachen und bescheidenen Zeugnisse der ortsgeschichtlichen Vergangenheit aus dem Staunen nicht heraus.In der Sonderausstellung 100 Jahr Skigeschichte zum Anfassen erfahren die Besucher interessante Details über die Entstehung des Skilaufens, die Entwicklungsgeschichte der alpin Ausrüstung und können Skimodelle berühmt gewordener Skisportler wie Toni Sailer oder Karl Schranz und anderer Vorarlberger Skipioniere bewundert werden.
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Natur

Seewaldsee

Fontanella,

Was ist ein Seewaldsee?Ein Seewaldsee, auch Himmelsteich oder Himmelsweiher genannt, ist ein Stillgewässer, das sein Wasser ausschließlich aus Niederschlägen bezieht - also vom Himmel gespeist wird. Ohne künstliche Hilfsmittel kann ein Himmelsteich nicht vollständig entleert werden oder trockenfallen.Seewaldsee bei FontanellaDer Seewaldsee liegt zwei Kilometer östlich von Fontanella in 1.132 Metern Höhe im Biosphärenpark Großes Walsertal und gilt seit langem als beliebtes Bade- und Wanderziel der Region. Das knapp 1,5 Hektar große Gewässer wird intensiv als Naherholungsgebiet und touristisch genutzt und alle Uferteile sind ganzjährig über Pfade erreichbar. Umkleide- und Bademöglichkeiten und ein Badesteg sind vor Ort vorhanden. Zwei saisonal bewirtschaftete Gasthäuser bieten Speisen und Getränke an.Spaß und ErholungZu Fuß ist der See in rund 40 Minuten ab der Bushaltestelle Fontanella / Säge erreichbar und ist idyllisch zwischen saftigen Bergwiesen gelegen. Auch mittels eines Bummelzuges ist der See zwischen Juni und September erreichbar. Auf dem Spaziergang dorthin passiert man ein enges Tal, im Dialekt auch Tobel genannt, in dem die Kinder mit vielen Steinen ihrer Phantasie freien Lauf lassen können. Das aufgrund der geringen Wasserzufuhr wohl temperierte Wasser bietet Badespaß für Jung und Alt. Die herrliche Umgebung und die Gasthäuser laden zum Verweilen und Entspannen ein.
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Sehenswürdigkeiten

Stadtmuseum Bludenz

Bludenz,

Reise in die StadtgeschichteIn der schönen Alpenregion Voralberg lädt das Stadtmuseum Bludenz im mittelalterlichen Oberen Tor kultur- und kunstgeschichtlich interessierte Besucher auf eine kleine Reise durch die große lokale Geschichte ein. Bereits vor dem Ersten Weltkrieg legte der Stadtschullehrer Alfons Leuprecht (1876–1940) eine Sammlung historischer, natur- und volkskundlicher Exponate an und damit den Grundstein des 1921 offiziell als Heimatmuseum gegründeten heutigen Museums.Geschichte hautnah vom Alltag bis zur KunstVon Juni bis September können sich Familien und andere interessierte Besucher in sieben Räumen von der Ur- und Frühgeschichte, Stadtgeschichte, Volkskunst und Portraitmalerei, Waffen- und Möbelkunst und historischen Gebrauchsgegenständen des Bludenzer Lebens verzaubern lassen. Für alle, die die Schausammlung nicht auf eigene Faust erkunden oder noch mehr über die rund 470 Exponate und zeitgenössischen Hintergründe erfahren möchten, bietet das Kulturbüro im Bludenzer Rathaus Führungen an, die vorab und nur dort gebucht werden können.Innen wie außen ein historisches SchmankerlDoch nicht nur die Ausstellung, auch das Museum selbst erzählt eine spannende Geschichte, die einen Besuch zum lohnenswerten Erlebnis macht. Neben der Sammlung Leuprechts war es vor allem das 1912 eröffnete Feldkircher Heimatmuseum, dass den Lehrer und die Stadt Bludenz zu ihrem Vorhaben inspirierte und 1918 erstmals Gestalt annahm. Zusammen mit dem Voralberger Landesmuseumsverein wurden sowohl das inhaltliche Konzept als auch der Innen- und Aussbau des Oberen Tores entwickelt – mit einem so großen Erfolg, dass die Stadt 1947 die Stelle des Museumsvereins einnahm. Mit Ausnahme des 1963 vorgenommenen Anschlusses an das Ehrenbrandt’sche Haus entspricht die Gestaltung des Bludenzer Museums bis heute den Vorstellungen Alfons Leuprechts.
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Wandern & Bergsport

Historischer Walserweg

Sonntag-Buchboden,

Der Walserweg ist ein Fernwanderweg, der den historischen Spuren einer alten Volksgruppe folgt. Im österreichischen Vorarlberg erstreckt er sich auf über etwa 450 Kilometern. Die 25 verschiedenen Etappen reichen von leichten bis hin zu anspruchsvollen Strecken.Die Geschichte des WeitwanderwegsSeinen Namen erhielt der Walserweg von einer alemannischen Volksgruppe, die ursprünglich im Wallis heimisch waren: die Walser. Diese Hirten und Bauern hatten vor rund 1000 Jahren das Rhonetal besiedelt. Aufgrund der wachsenden Bevölkerung begannen sie jedoch, sich im Mittelalter - etwa im 13./14. Jahrhundert - sich weiter auszubreiten. Sie suchten neue Wohn- und Anbauflächen, die sie in den Bergregionen fanden. Das so genannte "Walsergebiet" erstreckt sich vom Schweizer Kanton Wallis über Liechtenstein und das westliche Österreich bis in den Norden Italiens. Die Wege, die die Walser einst nahmen, gehören heute zum historischen Walserweg. Etwa ein Viertel des österreichischen Vorarlbergs zählt zu dem ehemaligen Siedlungsgebiet der Walser. Das Große Walsertal, das Kleine Walsertal sowie Ortschaften wie Tannberg, Lech oder Bürserberg gehören dazu. Die Besonderheit in dieser Region ist die Streckenführung des Walserwegs. Die gewundenen Abschnitte wurden bewusst in Kauf genommen, um alle zugehörigen Gemeinden einzubinden.Wandern in EtappenJede der 25 Etappen führen die Wanderer heute zu den alten Siedlungen der Walser mit ihren typischen Holzhäusern. Die naturnahen Wanderwege führen durch eine herrliche Alpenlandschaft. Das Hochgebirge mit Graten und Pässen ist ebenso vertreten wie genüssliche Spaziergänge durch schöne Täler. Manche Streckenabschnitte führen durch steiles Gelände, wo neben einer professionellen Wanderausrüstung auch Trittsicherheit und eine solide Kondition von Nöten sind. Doch nicht nur die Naturschönheiten sind zu bestaunen. Auf dem weit ausgebauten und gut beschilderten Walserweg lernen Wanderer das Leben der Walser mit ihrer Geschichte, der Sprache und ihrer Architektur kennen.
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Natur

Fallbachwand-Wasserfall

Dalaas/Wald,

Der Fallbachwand-Wasserfall in Dalaas in Vorarlberg befindet sich im Westen von Österreich. Dieser imposante Wasserfall gehört zu den größten Wasserfällen Österreichs. Von einer Höhe von 1.430 Meter stürzen die Wassermassen auf eine Höhe von 820 Meter hinab. Das klare Gebirgswasser bietet zu jeder Tageszeit einen einzigartigen Anblick. Am Tag glitzern die Sonnenstrahlen in der Wasserwand und in der Nacht begeistern die kaskadenartigen Wassermassen mit geheimnisvollem Rauschen. Die Fallbachwand ragt hoch über den beiden Feriendörfer Dalaas und Braz auf. Daher ist der Fallbachwand-Wasserfall auch schon aus der Ferne bei der Anreise gut zu erkennen.Wandern und beobachten zu jeder JahreszeitIn harten Wintern gefriert der Wasserfall zu, sodass Bergsteiger und Kletterer sich in die Eiswand wagen. Im Sommer führt ein Panoramasteig für alle Wanderer zum Fuß des Wasserfalls. Dieser Weg lockt Gäste aus aller Welt mit Ferngläsern und Kameras an. An 365 Tagen im Jahr ist der Panoramasteig gefahrlos begehbar. Für Alt und Jung haben die Gemeinden Dalaas und Braz eine Schautafel mit Erklärungen aufgestellt. Auf dieser Tafel gibt es viele Informationen über die Tiere und die Pflanzen in den Alpen zu finden, die unter Artenschutz stehen. Die Fallbachwand-Wasserfall in Dalaas in Vorarlberg ist auch der Ausgangspunkt für zahlreiche Wanderungen. Busse des öffentlichen Nahverkehrs bringen die Gäste am Abend wieder zurück ins Hotel.Raffinierte Baumeisterin Mutter NaturDer mittlere Teil des Fallbachwand-Wasserfalls ist über 60 Grad steil. Er ist der höchste Wasserfall in Vorarlberg. Nur wenige Wasserfälle in Österreich liegen noch höher. Selbst starke Wassermassen während der Schneeschmelze im Frühjahr haben die Gesteinsformation des Fallbachwand-Wasserfalls über die Jahrtausende kaum verändert, so dass er auch für Geologen eine Attraktion ist.
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Radsport

Bikepark Brandnertal

Bürserberg,

Das Brandnertal im österreichischen Bundesland Vorarlberg ist nur ein beliebtes Ziel für Skifahrer sondern auch ein echtes Paradies für alle Biker. Im Bikepark Brandnertal, dem ersten Bikepark in Vorarlberg, kommen große und kleine Biker voll auf ihre Kosten. Kein Wunder: Schließlich gibt es hier auf mehr als acht Kilometern drei Freeridestrecken und eine Downhillstrecke mit den unterschiedlichsten Schwierigkeitsstufen. Unterschiedlich schwere Kurven, waghalsige Sprünge und verschiedene Hindernisse machen das Biken im Bikepark Brandnertal zu einem echten Erlebnis. So ist Biker-Spaß auf jeden Fall garantiert.Drei Freeridestrecken und eine DownhillstreckeDie jeweils etwa drei Kilometer langen Freeridestrecken mit leichten bis mittleren Schwierigkeitsgraden eignen sich sowohl für Anfänger als auch für Fortgeschrittene und zeichnen sich vor allem durch jede Menge Abwechslung aus. Die 2,5 Kilometer lange Downhillstrecke ist speziell für Profis und versierte Biker gedacht. Die äußerst anspruchsvolle Strecke ist unter anderem durch schwere Geländeübergänge und ein starkes Gefälle geprägt.Kinderparcours und BikeschuleAuf einem separaten Kinderparcours werden Kinder auf die unterschiedlichsten Bodenverhältnisse des Bikeparks vorbereitet. Und auch auf vier Rädern kann man in dem Bikepark seinen Spaß haben. Auf der drei Kilometer langen Strecke auf dem Hochplateau Tschengla kann man auf Monsterrollern oder Mountainkarts ein ganz besonderes Bike-Erlebnis genießen, dass vor allem von Familien und Gruppen gern genutzt wird. Wer die Grundlagen des Bikens erlernen oder sein fahrerisches Können verbessern möchte, ist in der Bikeschule Bikeschool Brandnertal in einem der Anfänger- und Fortgeschrittenenkurse genau richtig. Außerdem organisieren die erfahrenen Guides unter anderem auch Mountainbike-Camps in der Region. Für sein Abenteuer im Bikepark Brandnertal kann man sich zudem hochwertige Mountainbikes in den unterschiedlichsten Größen und Schutzausrüstung ausleihen.
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Natur

Schesaplana

Brand im Brandnertal,

Der höchste Gipfel des RätikonIn der Nähe des von der Schweiz, Österreich und Liechtenstein gebildeten Dreiländerecks liegt am Ende des Brandnertals die 2.965 m hohe Schesaplana. Über ihren Gipfel verläuft die Staatsgrenze zwischen Österreich und der Schweiz, die von Vorarlberg und Graubünden gebildet wird. Den oberen Bereich ihres Nordhangs nimmt der nur wenige Kilometer lange Brandner Gletscher ein, der wie viele seiner eisigen Gesellen gegenwärtig an Mächtigkeit verliert. Der höchste Berg im Rätikon wurde erstmals im Jahr 1730 vom Schweizer Pfarrer Nicolin Sererhard, gemeinsam mit zwei Begleitern, touristisch bestiegen.Touristischer Aufstieg der SchesaplanaDas einst von Walsern besiedelte Brandnertal war über mehrere Jahrhunderte nur schwer erreichbar. Erst in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts setzte eine gewisse Erschließung dieser Region ein, die nach dem Zweiten Weltkrieg ihren Höhepunkt erreichte. Ausdruck hierfür war die Errichtung einiger bewirtschafteter Hütten, der durch eine Stauanlage stabilisierte Wasserstand des am Osthang befindlichen Lünersees und der Bau einer an den See führende Schwebeseilbahn. Heute gelangen bergerfahrene Touristen vom Lünersee über die im Sommer bewirtschaftete Totalphütte in einer Gehzeit von etwa vier Stunden auf den Gipfel der Schesaplana.Weitere vier bewirtschaftet Hütten ermöglichen heute das Erwandern ihres felsigen Gipfels auf Tagestouren, die von den Touristen jedoch eine gute Kondition, Trittsicherheit und eine gewisse Bergerfahrung voraussetzen. Das gilt auch für die von Brand über den Leibersteig, die Mannheimer Hütte und den Brandner Gletscher führende Route oder auf der Schweizer Seite für den über die Schesaplanahütte führenden Schweizer Steig.Am LünerseeDer recht bequem vom Ende des Brandnertals mit der Lünerseebahn erreichbare See liegt auf 1.970 m Höhe und ist einer der größten und tiefsten Hochgebirgssenseen Vorarlbergs. Unmittelbar an der in den 1950er Jahren errichteten Staumauer befindet sich die Douglashütte, die neben einer gastronomischen Versorgung knapp 150 Übernachtungsplätze bereit hält.
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Sport & Freizeit

Lutzschwefelbad

Sonntag-Buchboden,

Die kleine Ortschaft Buchboden gehört zur Gemeinde Sonntag im Großen Walsertal in Vorarlberg, Österreich. Bereits im 17. Jahrhundert wurde erstmalig in der Ortschronik erwähnt, dass der Ort von den Kurgästen aus dem nahe gelegenen Bad Rotenbrunnen besucht wurde.SchwefelquelleEin Geologiestudent aus Marburg entdeckte vor etwa 30 Jahren die Schwefelquelle in Buchboden. Diese Quelle gehört zu den stärksten Schwefelquellen Österreichs; ein Liter Wasser enthält 29 mg Sulfidschwefel. Man erreicht die Quellfassung zu Fuß nach zehn Minuten von Buchboden aus hinunter zur Lutz. Die Quelle selber ist stets öffentlich zugänglich und steht ganzjährig als Tretbecken und Tauchbad gefasst zur Verfügung - natürlich mit kaltem Wasser.Das SchwefelbadDas warme Bad am Lutzbach hingegen kann nur nach Anmeldung besucht werden. Man findet hier ein kleines rundes Bad für acht bis zehn Personen vor, das auf angenehme 40 Grad erwärmt wird. Dies geschieht durch einen eigens hierfür angefertigten Ofen, der mit Holz befeuert wird und gleichzeitig mittels einer Plattform zum Sitzen und Liegen einlädt. Das Schwefelbad liegt tief in der Talsohle, und man hört das Tosen der Lutz, während man das wohlig warme Wasser auf der Haut genießt. Die Anlage wird vom Verein WASSERTAL betrieben, Betreuung der Besucher inklusive: Zu den Öffnungsperioden, die angeboten werden, erhält man fachkundige Beratung und Begleitung während des kurhaften Badeerlebnisses, das ca. drei Stunden andauert. Es gibt normalerweise einen Badegang pro Tag, der meist zwischen 18 und 19 Uhr beginnt. Termine pro Badesaison finden sich auf der Homepage von WASSERTAL.Für was sind Schwefelbäder gut?Schwefelwässer eignen sich hervorragend für Bäder und Waschungen und werden therapeutisch bei Gelenkleiden, Hautkrankheiten und zur Durchblutungsförderung eingesetzt.
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Natur

Lünersee

Brand im Brandnertal,

Einer der schönsten AlpseenAm Ende des Brandnertals liegt der Lünersee auf 1.970 Metern Höhe. Der See kann durch eine fünfminütigen Fahrt mit der Seilbahn oder durch eine Wanderung über den "Bösen Tritt" erreicht werden. Rund um den See führt ein Wanderweg, die Umrungung zu Fuß dauert rund zwei Stunden. Unterwegs bieten sich tolle Aussichten auf die Gletscher des Brandnertals und die Berge des Walgaus, Montafons und Klostertals.Stausee zur EnergiegewinnungDas Energieversorgungsunternehmen Illwerke staute den natürlicherweise etwas kleineren Bergsee bereits in den 1920er Jahren auf, voll lief der Lünersee zum ersten Mal aber erst 1959. Das liegt unter anderem daran, dass der Schesaplana- Gletscher, zu dessen Füßen der Stausee, der Rundweg und die Lünerseebahn auf 1979 m Seehöhe liegen, nicht genügend Wasser freigibt.Weitere Aktivitäten am LünerseeAngler freuen sich über den reichen Fischbestand im Lünersee: So kann man dort unter anderem Regenbogenforellen, Bachsaibling und Seesaibling angeln, Fischerei-Tageskarten kann man an der Bergstation der Lünerseebahn kaufen. Ein beliebtes Ziel ist der See auch für Kletterer: Ein Klettergarten mit insgesamt 20 Routen, darunter einem Übungsklettersteig wartet an der Talstation der Bergbahn, außerdem gibt es einen attraktiven Klettersteig auf den Saulakopf.
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Sehenswürdigkeiten

Klostertal Museum

Dalaas/Wald,

Kleinod in AußerwaldZwischen Klösterle und Dalaas liegt das romantische Klostertal Museum in Wald am Arlberg. Die drei Gemeinden Innerbraz, Dalaas und Klösterle teilen sich die Kosten für den Unterhalt des in einem Bauernhaus aus dem Jahre 1642 untergebrachten Heimatmuseums. Das raffiniert konzipierte Gebäude erhielt 1874 eine Verbindung zwischen Wohntrakt und Stall, so dass die Bewohner sehr modern und komfortabel auch an kalten Wintertagen direkt von der Küche aus zu den Tieren gelangten. Das denkmalgeschützte Bauernhaus ist von einem schönen Bauerngarten umgeben. In unmittelbarer Nähe zum Haus befindet sich für Besucher ein Parkplatz.Exponate im Klostertal Museum in Wald am ArlbergIn den liebevoll restaurierten Wohnräumen bekommen Gäste einen authentischen Eindruck vom Leben auf dem ehemaligen "Thöny-Hof" in Außerwald. Bis Ende der 50er Jahre wurde der Bauernhof mit der Postadresse Haus Nummer 11 sogar noch bewirtschaftet. Da die Räumlichkeiten inklusive Stall bis in die 80er Jahre leerstanden, finden Besucher heute die Räumlichkeiten in einem ursprünglichen Zustand vor. Der Bauplan des mittelalterlichen Hauses ist bis auf die Veränderungen im Jahr 1874 unverändert geblieben. Selbst viele der alten Wirtschaftsgeräte sind noch erhalten. Vor der Eröffnung des Museums im "Thöny-Hof" wurden die Räume über zehn Jahre lang originalgetreu wiederhergerichtet.Zeitgeschichtliches Spiegelbild des Lebens in Wald am ArlbergDie Gemeinden Innerbraz, Dalaas und Klösterle haben das Museum unter vier Gesichtspunkten errichtet. Die Themen bäuerliches Wohnen und Arbeiten sowie Geschichte, Sozialgeschichte und Künstlerpersönlichkeiten, aber auch Verkehrsgeschichte, Eisenbahn, Post und Fremdenverkehr sowie Wechselausstellungen aus der Region prägen die Atmosphäre in den renovierten Räumlichkeiten. Die Geschichte des Klostertals wird den Besuchern anschaulich erzählt. Der "Thöny-Hof" gehört aber auf jeden Fall zu den großen Gehöften, die ihren Bewohnern durchaus Komfort geboten haben. Das mehrstöckige Haus begeistert mit großzügigen Räumen und schönen bemalten Bauernmöbeln, mit urigen Flickenteppichen, modern anmutenden Wanduhren und einer schönen Küche.
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Sehenswürdigkeiten

Schloss Gayenhofen

Bludenz,

Bludenzer WahrzeichenGemeinsam mit der Pfarrkirche St. Laurentius bildet das rosafarbene Schloss Gayenhofen das Bludenzer Wahrzeichen und liegt beherrschend über der Stadt.Geschichte des SchlossesAb 1745 ließ Franz Andrä Freiherr von Sternbach an Stelle einer durch einen Brand baufällig gewordenen mittelalterlichen Burg das Barockschloss Gayenhofen bauen. Lange Zeit diente es als Residenz des Vogts. 1936 kaufte die Stadt Bludenz das Gebäude von der Familie Sternbach und gab es später an der Land Vorarlberg ab. Nach einem Umbau zwischen den Jahren 1960 und 1963 zog die Bezirkshauptmannschaft Bludenz in das Schloss ein. Das Gebäude ist im klassizistischen Stil errichtet und gehört damit zu den wenigen Schlossbauten dieser Art in Österreich.Das Schloss heuteHeute ist das Schloss Sitz der Bezirkshauptmannschaft von Bludenz. Es kann in unregelmäßigen Abständen besichtigt werden, außerdem ist es immer wieder Veranstaltungsort beispielsweise für Ausstellungen.
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Wandern & Bergsport

Walderlebnispfad Marul

Raggal,

Marul - das malerische Dörfchen in Hanglage gehört zur Gemeinde Raggal im Großen Walsertal in Vorarlberg, Österreich. Die Ortschaft wurde erst 1934 erschlossen und war davor nur zu Fuß erreichbar. Prägend für Marul ist der Lasanggabach, der den Ort vom größeren Bergdorf Raggal trennt.Natur spielerisch erkundenGenau entlang des Baches verläuft der Walderlebnispfad Marul, der für Kinder und Erwachsene Wissenswertes und Lehrreiches bereit hält. Man kann zwei unterschiedlich lange Rundwege wählen, je nach Lust und Laune und natürlich auch Alter und Fähigkeiten der Spaziergänger. Start ist jeweils der Wanderparkplatz Marul, wo sich auch Parkmöglichkeiten befinden.Zwei Rundweg-VariantenDie Route 1 umfasst etwa 300 Höhenmeter und dauert bei einer Strecke von knapp 3,5 km ca. anderthalb Stunden. Bei Route 2 muss man auf der Strecke von etwa 5,6 km bereits 450 Höhenmeter überwinden und ist gut zwei Stunden unterwegs. Beide Wege sind sehr beliebt bei Familien und haben daher keinen hohen Schwierigkeitsgrad. Aber aufgrund der Vielfalt sind sie durchaus nicht allein bei Familien beliebt.Diverse Höhepunkte am WegesrandMan findet beispielsweise eine 300 Jahre alte Ulme und einen schönen Grillplatz. Auf Tafeln erhält man vielschichtige Informationen zu Ökologie und Geologie, zu Wald- und Holzwirtschaft oder auch zur Kulturgeschichte. Man wandert durchs Labyrinth und kehrt zum Hörerlebnis in die Klanghütte ein. Auch kann man sich im Blockhüttenbau üben, was Groß und Klein vor eine große Herausforderung stellt. Aber auch Entspannung kommt nicht zu kurz: Beim Wasserfall hängen bunte Hängematten, die zum Relaxen und Meditieren einladen. Der Besuch des Walderlebnispfades ist kostenfrei.
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Sehenswürdigkeiten

Propstei St. Gerold

St. Gerold, Alpenregion Vorarlberg

Kultur und Natur pur: Propstei St. GeorgSt. Gerold liegt auf 850 Meter Seehöhe im Biosphärenpark Großes Walsertal in Vorarlberg. Gegründet wurde die Propstei vom Hl. Gerold. Seit dem 13. Jahrhundert gehört St. Gerold gehört zum Benediktinerkloster Einsiedeln in der Schweiz. Die Aufgabe der Propstei ist es, Himmel und Erde zu verbinden. Weiteres wichtiges spirituelles Element von St. Gerold ist die Lebenssinnfindung.Kulturzentrum mit einem Alter von 1.000 JahrenDer größte Teil der Propstei stammt aus dem 12. Jahrhundert. Im Kern sind aber auch die Vorgängerbauten aus dem 10./11. Jahrhundert vorhanden. St. Gerold wurde in der Gotik, im Barock, im Historismus und in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts ständig erweitert. Die Propstei ist das kulturelle Zentrum der Region. Knapp 40 Konzerte sowie zusätzlich Lesungen, Seminare und ein reichhaltiges Kursangebot beinhaltet das Kulturprogramm von St. Gerold.Führungen, Reiten und "Weg der Sinne"Führungen durch die gesamte Anlagen dauern knappe 60 Minuten. Die Rundgänge finden ab einer Gruppenstärke von ca. 15 Personen statt. Optional wird die Führung mit einem Aperitif im historischen Weinkeller gegen Aufpreis abgeschlossen. Hippotherapien, heilpädagogisches Reiten und meditatives Reiten für Erwachsene sind ein weiterer Schwerpunkt der Propstei. Durch den Wald unter der St. Gerold führt der einstündige Meditationsweg "Weg der Sinne - Weg der Stille". Der Rundweg endet im sog. Labyrinth. Für den Meditationsweg ist festes Schuhwerk erforderlich. Weitere Spazierwege sind der Lehen- und der Klosterweg.Die Propstei hat heute 33 Gästezimmer für ein bis sechs Personen, ein Hallenbad mit Sauna sowie ein Restaurant im Klosterkeller. Der Klosterladen führt Bücher, Musik-CDs, Wein und andere Leckereien. Mit vierzig Mitarbeitern im Sommer ist der Biosphärenpartnerbetrieb St. Gerold einer der größten Arbeitgeber der Region.
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Natur

Bürser Schlucht

Bürserberg,

Die Bürser Schlucht liegt zwischen Bürserberg und Bürs und ist ein eindrucksvolles Naturdenkmal. Der Alvierbach hat sich hier seit der Eiszeit in das Gestein, den Bürser Konglomerat, gefressen und so eine beeindruckende Schlucht erschaffen.Tour durch die SchluchtDurch die Schlucht führt ein 4,6 km langer, leichter Rundweg, der in der Orstmitte von Bürs beginnt und endet. Eine Runde dauert etwa zwei Stunden. Dabei kommt man nicht nur den spannenden Felsformationen der Schlucht vorbei, sondern unter anderem auch am "Kuhloch", eine trockene Klamm. Einkehren kann man in einigen Gasthöfern in Bürs oder Bürserberg.Geführte TourenIm Sommer werden geführte Wanderungen durch die Schlucht angeboten, von Juli bis Anfang September finden diese immer mittwochs um 14 Uhr statt und dauern rund zwei Stunden. Die Teilnahme kostet 1.50 Euro, eine Anmeldung ist bis zum gleichen Tag um 11 Uhr beim Gemeindeamt Bürs möglich, wo auch der Treffpunkt zum Start der Tour ist.
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Sehenswürdigkeiten

Remise Bludenz

Bludenz,

Die Remise Bludenz ist eine Event- und Kulturstätte von überregionaler Bedeutung. Sie befindet sich im Ortskern der Vorarlberger Bludenz, nur wenige Schritte vom Bahnhof entfernt. Das Kulturzentrum und die Gastronomie sind in einer gekonnten, architektonischen Mixtur aus einem traditionellen und modernen Gebäude untergebracht. Für Gäste mit unterschiedlichsten Interessen werden Konzerte mit lokalen und internationalen Künstlern, Theater- und Kinovorstellungen sowie Diskussionen veranstaltet. Die Galerie des Kulturvereins und ein gemütliches Restaurant-Café ergänzen die Vielfalt der Remise.Jazz, Rock, Politik, Film, Kindertheater und mehrRund 70 Veranstaltungen pro Jahr locken zahlreiche Gäste in die Remise Bludenz. Bewohner und Besucher der Alpenstadt treffen sich, um moderner oder traditioneller Musik zu lauschen, preisgekrönte Filme anzuschauen, über Comedians zu lachen, Meinungen auszutauschen oder junge Theatertalente zu entdecken. Davor oder danach stärken sich die Besucher im Restaurant-Café bei Kaffeespezialitäten, Bieren, Weinen, Cocktails, leckeren Toasts und herzhaften Lunchgerichten. Aktuelle Veranstaltungen, zum Beispiel im Rahmen des Bludenzer "Schokofestes", und die Möglichkeit, Räume für eigene Events zu mieten, runden das vielseitige Angebot ab."allerArt" – zeitgenössische Kunst in der Remise BludenzDer Verein zur Förderung von Kunst und Kultur zeigt in den großzügig gestalteten Ausstellungsräumen der Remise Bludenz die Werke von Künstlern unserer Zeit. Dabei wird auf ein attraktives Wechselspiel von Bludenzer, Vorarlberger, österreichischen und internationalen Malern, Grafikern, Bildhauern oder Kunsthandwerkern Wert gelegt. Besonders achten die Kuratoren dabei auf die Förderung junger Künstler, sodass die Besucher hier unkonventionelle Entdeckungen machen können.