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Natur in Comer See

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Natur in Comer See

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Natur

Naturschutzgebiet Pian di Spagna

Sorico, Comer See

Das Naturschutzgebiet Pian di Spagna verbindet den Mezzola und den Comer See und liegt zwischen den Provinzen Sondrio, Lecco und Como.Die 1500 Hektar große Ebene ist eines der wichtigsten Naturschutzgebiete der Region. Hier kann man wunderbar wandern und dabei die interessante Flora und Fauna beobachten.Wandern im NaturschutzgebietDas Naturschutzgebiet hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Besucher an die Umwelt, Flora und Fauna heranzuführen. So gibt es überall in der Ebene Lehrpfade, an denen man entlang wandern kann. Die Lehrpfade haben verschiedene Themen, wie Ökosystem, Feuchtzonen, Wald, See oder Vogelfauna.Vogelbeobachtung in der Pian di SpagnaDas Naturschutzgebiet Pian di Spagna ist vor allem bei Ornithologen, denn hier kann man viele unterschiedliche Vögel beobachten. Da das Gebiet sehr viele unterschiedliche Vegetationsstufen umfasst, ist es ein idealer Lebensraum für Wander- und Brutvögel. Vögel findet man sowohl am den Seen, Flüssen und Bächen des Reservats als auch in den Wiesen, Wäldern, Feldern und Schilfzonen.Ingesamt gibt es im Naturschutzgebiet über 200 verschiedene Wander- und Standvogelarten. Neben dem Tüpfelsumpfhuhn und dem Teichrohrsänger können Vogelfreunde mit ein wenig Glück auch das sehr seltene Blaukelchen oder den Halsbandschnäpper beobachten.Außerdem trifft man 24 Wasservogelarten an, u.a. verschiedene Entenarten, Fischreiher, Kormorane, Blässhühner oder wilde Höckerschwäne.Mehr Flora und FaunaMannigfaltige TierweltZahlreiche Säugetiere findet man in der Ebene. Neben diversen Nagetieren sieht man hier immer wieder Dachse, Wiesel und Füchse. Auch Fledermäuse und Stinktiere kann der aufmerksame Beobachter entdecken. Im Naturschutzgebiet haben sich außerdem Rehe und Hirsche niedergelassen, die man manchmal sehen kann.In den Gewässern findet man neben Fröschen und Kröten auch verschiedene Fischarten, z.B. Flussbarsche, Forellen oder Aale.FloraDie Pian die Spagna ist ein komplexes Ökosystem, das sowohl feuchte Zonen, bewirtschaftete Felder als auch Schifgebiete enthält. In jeder der Vegetationszonen gibt es eine unterschiedliche Flora.Hier wachsen neben Erlen, Pappeln oder Weiden auch verschiedene Fruchtsträucher sowie Mais, Roggen, Luzerne, Gras und das seltene Lippenmäulchen. In den Sumpfgebieten findet man vor allem Schilf und Rohrkolben, auf den Gewässern Seerosen.
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Villa Carlotta

Tremezzina, Comer See

Ende des 17. Jahrhunderts wurde die Villa Carlotta unter der Mailänder Familie Clerici erbaut. Die Villa wechselte im Laufe der Jahre immer wieder den Besitzer. 1843 wurde sie an Prinzessin Marianne von Nassau verkauft. Diese schenkte sie wiederum ihrer Tochter Prinzessin Charlotte von Preußen zur Hochzeit mit Georg II. von Sachsen-Meiningen. Prinzessin Charlotte ist auch die Namensgeberin der Villa. Seit 1927 ist die Villa Carlotta wegen ihres hohen nationalen Werts im italienischen Staatsbesitz.Die Villa - ein MuseumDie Villa wurde ganz im Stil des 18. Jahrhunderts errichtet. Am Dachgesims gibt es eine Balustrade mit Vasen und am Risalit über der Loggia eine Uhr. Die Villa Carlotta steht auf der obersten von insgesamt fünf Terrassen, die am Hang angelegt wurden. Man gelangt von den Terrassen über eine doppelläufige Treppe bis zum Seeufer. Heute ist in der Villa ein Museum untergebracht. Seit dem 18. Jahrhundert wurden Kunstschätze gesammelt, die heute im ersten Stock der Villa ausgestellt werden. Hier finden sich vor allem Werke des klassizistischen Bildhauers Antonio Canova. Einige seiner berühmtesten Werke wie "Amor und Psyche" oder die "Büßerin Magdalena" findet man hier. Auch Thorvaldsens monumentalen Alexanderfries kann man u.a. hier bestaunen.Im zweiten Stock des Museums befinden sich zahlreiche Möbel- und Einrichtungsstücke, Dekorationen und Bilder aus dem 18. Jahrhundert. Die Stücke stammen alle aus dem Besitz der Prinzesson Charlotte von Preußen.Der Botanische Garten Italienischer Garten / © Villa Carlotta Die Parkanlage der Villa gleicht einem Botanischen Garten. Die Parkfläche von 8 Hektar ist in verschiedene Abschnitte unterteilt. Am Seeufer liegt der italienische Garten, der durch seine symmetrischen Hecken auffällt. Hier gibt es Pergolen mit Orangen- und Kamelienbäumen. Weiter oben befindet sich der Azaleen- und Rhododendrongarten, der durch seine spektakuläre Blüte im April und Mai weltbekannt ist.Des Weiteren können die Besucher der Parkanlage durch den 3000 m² großen Bambusgarten mit über 25 Bambusarten flanieren oder den Steingarten besuchen. Im Englischen Garten stehen seltene Bäume und es gibt sogar eine künstliche Schlucht.
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Villa Serbelloni

Bellagio, Comer See

Die Villa Serbelloni liegt auf einem Hügel, der sich genau zwischen den beiden Armen des Comer Sees befindet.Die Villa "Tragedia"Man vermutet, dass sich auf dem Gelände der Villa Serbelloni der Wohnsitz von Plinius dem Jüngeren befunden hat. Dieser nannte die Villa auch "Villa Tragedia" weil sie auf hohen Mauern gebaut wurde, die den hohen Schuhen der klassischen Tragöden ähnelten.Im Mittelalter wurde die Villa dann zu einer Burg umgebaut. Nachdem Räuber die Burg als Versteck genutzt hatten, wurde sie bis auf einen bis heute erhaltenen quadratischen Turm abgerissen.Aus den Burgruinen entstand die prachtvolle Sommerresidenz des Mailänder Humanisten und Bischofs Daniele Birago. Im Laufe der Zeit wurde die Villa immer weiter um- und ausgebaut. Zunächst wurde der Park vergrößert und bepflanzt. Danach wurde auch das Innere mit wertvollen Kunstgegenständen eingerichtet.Im Jahr 1873 wurde die Villa Serbelloni als Grand Hotel eröffnet. Mittlerweile gehört die Villa bzw. das Hotel der Rockefeller-Stiftung, die sich um dessen Erhalt kümmert.Sehenswerte ParkanlageZweimal täglich kann man ausschließlich bei schönem Wetter in einer anderthalbstündigen Tour die berühmte Parkanlage der Villa Serbelloni besichtigen.Bereits im 17. Jahrhundert wurde von den Besitzern der Villa in die üppige Gartenanlage investiert. So findet man hier Zitronen- und Orangenbäume sowie Buchsbäume und Lorbeer. Zedern und Pinien spenden Schatten genauso wie Birn- und Granatapfelbäumen. Überall blühen Rosen, Jasmin, Azaleen und Glyzinien. Außerdem gibt es im Park Weinreben, Oliven- und Feigenbäumen.Von hier aus hat man nicht nur einen tollen Blick auf den Garten und die Villa Serbelloni selbst, sondern auch auf beide Arme des Comer Sees.

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Schön- und Schlechtwetter-Tipps für den Ausflug: Comer See

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