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Ausflüge in Müstair

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Ausflugsziele in Müstair

Natur

Münstertal

Müstair, Engadin - Scuol

In der über Jahrhunderte fast unveränderten Landschaft des Münstertals liegen zahlreiche Dörfer, deren Ortskerne sehr gut erhalten sind. Dank des milden Wetters lassen sich hier ausgedehnte Wanderungen unternehmen, die Berge schützen das Tal und es gibt eine Fülle von Sonnenstunden. Unbedingt sollte man einen Ausflug ins Kloster St. Johann in Müstair unternehmen, das für seine karolingischen Wandmalereien berühmt ist und zum Weltkulturerbe der UNESCO gehört.

Sehenswürdigkeiten

Benediktinerkloster Müstair

Müstair, Engadin - Scuol

Im verschlafenen Graubündener Münstertal liegt das über 1.000 Jahre alte Benediktinerkloster versteckt. Es gilt als Stiftung des Frankenkönigs Karl des Großen. Zwei Schweizer Kunsthistoriker entdeckten um 1900 unter dem bröckelnden Putz einen Freskenzyklus aus der Gründungszeit des Klosters. Die sakrale Bilddarstellung aus dem frühen Mittelalter stellt daher eine kunsthistorische Besonderheit dar, die 1983 von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt wurde.

Sehenswürdigkeiten

Klostermuseum

Müstair, Engadin - Scuol

In dem Plantaturm, einem alten mittelalterlichen Wohnturm, findet sich das Klostermuseum der Benediktinerinnenabtei. Hier kann sich der Besucher über die Baugeschichte des Klosters Müstair informieren und etwas über die geschichtliche Stellung und das klösterliche Leben der Abtei von ihren Anfängen bis heute erfahren. Im Inneren des Turms erhält man interessante Einblicke in die Repräsentationsräume, Gebetszimmer, aber auch alltägliche Wohn- und Schlafräume der Ordensschwestern.

Sehenswürdigkeiten

St. Johann - Fresken

Müstair, Engadin - Scuol

Der karolingische Freskenzyklus in St. Johann, der um 800 entstand, gehört zu den bedeutendsten Werken der Kunstgeschichte überhaupt, schon allein aufgrund der Tatsache, dass sich solche Zyklen nur äußerst selten und meist nur fragmentarisch über die Jahrhunderte erhalten. Glücklicherweise waren die Wandmalereien viele Jahre überputzt, so dass sie bis zu den Freilegungsarbeiten am Ende des 19.Jhs. und 1947-51 einigermaßen gut geschützt waren. Zwar ist die oberste Farbschicht großteils verloren gegangen, der monumentale, spannungsreiche Gesamteindruck der Malereien vermag aber immer noch, den Besucher zu begeistern.

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