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Natur in Wildschönau

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Natur in Wildschönau

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Natur

Kundler Klamm

Oberau, Wildschönau

Eines der schönsten Wandergebiete Österreichs liegt im Tiroler Bezirk Kufstein, genauer genommen im Hochtal Wildschönau: Das Mühltal mit der Kundler Klamm.EntstehungVor etwa 235 Millionen Jahren entstand hier, im Zuge der alpinen Gebirgsbildung, ein beeindruckendes Naturdenkmal, wenn die Legende auch eine andere Entstehungsgeschichte erzählt. Sie spricht von einem Drachen, der einst in einem See hauste. Der Sage nach tötete ihn ein Bauer, im Sterben biss der Drache den Fels nach Kundl durch und der See entleerte sich zu einem Fluss: der Wildschönauer Ache. So entstanden Wildschönau und die Kundler Klamm.Wandergebiet Vom Mühltal heraus verbindet die Kundler Klamm heute das Hochtal Wildschönau und das Unterinntal. Der Wanderweg durch die Schlucht ist im Frühjahr und den - auch späten - Sommermonaten für Wanderer frei zugänglich. Die Wanderzeit beträgt für die einfache Strecke etwa eine Stunde. Aus Sicherheitsgründen ist eine vorübergehende Sperrung bei schlechtem Wetter, wie starkem Regen, jedoch möglich.Besonders sehenswert auf dem Weg ist neben den hohen Berghängen und dem Fluss die Kundler Klamm-Brücke, die zum Innehalten und Verweilen einlädt.Außer diesem wunderbaren Wanderweg hat das Gebiet noch einiges mehr zu bieten, so dass die Wanderung gut in einen kuturell-kulinarisch abgerundeten Ausflug eingebettet werden kann, der für Groß und Klein etwas bietet. So bietet sich nach der Wanderung durch die Schlucht das Einkehren in einem der traditionellen Gasthäuser in Thierbach an, wo sich der Wanderer bei guter Hausmannskost stärken kann, ehe er den Rückweg antritt.Sehr beliebt ist auch der Bummelzug, der von Mai bis Oktober zwischen 10 und 16 Uhr stündlich zwischen Mühltal und dem Eingang der Kundler Klamm verkehrt.
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Markbachjoch und Skulpturenpark

Niederau, Wildschönau

Die Wildschönau ist vorwiegend für die schöne Natur, weniger für Kultur und noch weniger für moderne Kunst bekannt. Mit dem Skulpturenpark auf dem Markbachjoch wurde in der Wildschönau nicht nur ein innovatives Projekt gestartet, es ist auch ein attraktives Ziel für Freunde der modernen Kunst geworden.Kunst trifft Berg Wer den Skulpturenpark auf dem Markbachjoch besuchen möchte, der muss erst den Berg bezwingen. Dies ist jedoch nicht schwierig, denn mit der Seilbahn geht es bequem zur Bergstation. Von dort aus führt ein halbstündiger Fußweg zum Speichersee, wo sich der Skulpturenpark befindet. Der Fußweg selbst ist nicht anstrengend und kann problemlos bewältigt werden. Unmittelbar in der Nähe befindet sich zudem die Mittermoosalm, wo für das Leibliche wohl von Wanderern und Kulturinteressierten gesorgt wird.Über 30 Skulpturen Skulptur am See / © Wildschönau TourismusWie viel Skulpturen sich dort befinden, lässt sich nicht genau sagen, da seit der Eröffnung jedes Jahr drei neue Skulpturen hinzu gekommen sind. Rund 30 Objekte haben sich so über die Jahre von nationalen und internationalen Künstlern angesammelt. Dadurch ist der Park sehr abwechslungsreich, was sich auch in der Auswahl der Materialien zeigt. Kühle Skulpturen aus Metall sind dort ebenso vertreten wie Objekte aus Holz. Bunte Skulpturen, die mit Acrylfarben gestaltet sind, begeistern speziell die kleinen Besucher.Relaxen in der eigenen HängematteIdeale Entspannung bieten die Hängemattenstationen am Markbachjoch und oberhalb der Jausenstation Foisching in Niederau. Wer möchte kann sich eine Hängematte leihen oder kaufen und sie an den Stationen aufhängen und so die Seele baumeln lassen.Es gibt verschiedene Vermietstationen in Niederau. Da die Hängematten nur 500 g wiegen, lassen sie sich sehr leicht z.B. in einem Rucksack transportieren.

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Schön- und Schlechtwetter-Tipps für den Ausflug: Wildschönau

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