Ansitz Mühlrain

Vinschgau, Italien

Blick auf den Ansitz Mühlrain, auch Rotes Schloss genannt
Ansitz Mühlrain  © Stoabeissa, Wikimedia Commons
Vollbild

Kontakt

Tourismusverein Latsch-Martell Hauptstraße 38/A 39021 Latsch Tel.: +39 0473 623109 info@latsch.it http://www.vinschgau.net/de/latsch-marte

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Der barocke Ansitz Mühlrain liegt in der knapp 5.200 Einwohner zählenden Gemeinde Latsch im Vinschgau. Sie steht am westlichen Ortsende des idyllischen Örtchens Richtung Reschenpass. Das Anwesen ist der ehemalige Stammsitz der Herren von Latsch. Von der Vielzahl bemerkenswerter Sehenswürdigkeiten ist dieses Anwesen, zu dem auch die ebenfalls barocke Kapelle St. Anna gehört, eine der bedeutendsten. Er beeindruckt sowohl mit seiner äußeren Erscheinung als auch seinem Innern.

Geschichtliches

Im Jahre 1580 erwarb Graf Kleinhans, ein Feldhauptmann in Spanien den Ansitz Mühlrain. Zu dieser Zeit erhielt dieser stattliche Bau, der aufgrund seiner rötlichen Fassade bzw. deren Rötelzeichnungen auch "Rotes Schloss genannt wird, seine heutige Form. Ab dem Jahr 1619 nannte sich die Familie Kleinhans von Mühlrain. Erbaut wurde sie im 17. Jahrhundert neben dem Ansitz von der Familie Kleinhans. Von 1772 bis 1820 befand sich das Anwesen im Besitz der Familie Froschauer.

Ein beeindruckender Bau

Der Ansitz Mühlrain ist ein stattlicher Viereckbau mit zwei schmucken polygonalen Eckerkern und regelmäßigen Fensterreihen. Besonders auffällig sind die schmückenden Stuckarbeiten und Wandmalereien in Grisailletechnik (Grau in Grau) an der Außenfassade. Zudem befindet sich an der Fassade ein Getäfel, auf dem das Baujahr 1580 zu sehen ist. Im Innern des Anwesens befinden sich sehenswerte Holz- und Stuckdecken jeweils aus dem 18. Jahrhundert.

Die Kapelle der Heiligen Anna

Ein besonderes Highlight ist die St.-Anna-Kapelle, die Bestandteil des Ansitzes Mühlrain ist. Über ihrem Portal thront die Wessobrunner Madonna im Rosenkranz von dem Barockbildhauer Gregor Schwenzengast. Im sogenannten Volutengiebel, einer für den Barock und die Renaissance typischen Giebelform, ist ein weißes Marmorrelief der Maria Immaculata in Blattrahmung zu sehen. Das Rundbogenportal dieser prächtigen kleinen Kapelle wird auf beiden Seiten von drei Säulen flankiert. Das Innere besticht mit einem Altarraum mit bewegtem Gebälk und vier Säulen sowie einem Altar und einer Holzskulptur aus dem 17. Jahrhundert. Zusammen mit der stilgleichen Kapelle St. Anna ergibt der Ansitz Mühlrain ein harmonisches Gesamtbild.

Da sich das Anwesen in Privatbesitz befindet, kann es nur von außen besichtigt werden.

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