Vinschgau

Höhenausdehnung: 650 m - 1900 m
Panorama Vinschgau
Panorama Vinschgau
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Blick ins Martelltal
Blick ins Martelltal  © Vinschgau Marketing ? Frieder Blickle
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Straße zum Stilfser Joch
Straße zum Stilfser Joch  © Vinschgau Marketing ? Frieder Blickle
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Turm im Reschensee
Turm im Reschensee  © Vinschgau Marketing ? Frieder Blickle
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Platz in Latsch
Platz in Latsch  © Vinschgau Marketing ? Frieder Blickle
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Markt in Mals
Markt in Mals  © Vinschgau Marketing ? Frieder Blickle
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Die Churburg in Schluderns
Die Churburg in Schluderns  © Vinschgau Marketing ? Frieder Blickle
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Fußgängerzone in Schanders
Fußgängerzone in Schanders  © Vinschgau Marketing ? Frieder Blickle
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St. Ägidius in Kortsch
St. Ägidius in Kortsch  © Vinschgau Marketing ? Frieder Blickle
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St. Martin i. K.
St. Martin i. K.  © Vinschgau Marketing ? Frieder Blickle
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Gipfelkreuz im Vinschgau
Gipfelkreuz im Vinschgau  © Vinschgau Marketing ? Frieder Blickle
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Herz-Jesu-Feuer im Vinschgau
Herz-Jesu-Feuer im Vinschgau  © Vinschgau Marketing ? Frieder Blickle
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Waalweg bei Mals
Waalweg bei Mals  © Vinschgau Marketing ? Frieder Blickle
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Wetter in Mals

Heute, 28.09.2022
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Ferienregion Vinschgau

Das Tal der vier Jahreszeiten

Vinschgau, im obersten Teil des Etschtals in Südtirol gelegen, bietet insgesamt sieben Regionen zum Erholen und Staunen. Geografisch wird der Vinschgau in Ober- und Untervinschgau eingeteilt. Dabei verortet man den Obervinschgau von Reschen bis einschließlich Laas und den Untervinschgau zwischen Schlanders und Staben. Das Gebiet ist von hohen Bergkämmen umgeben und liegt recht zentral in den Alpen. Auf einer Fläche von knapp 135 km² leben zirka 36.000 Menschen. Über 50 % der gesamten Fläche von 1.441 km² wird von Wald und natürlichem Grünland bedeckt. Herrliche Natur und mächtige Berge bestimmen das Bild. Der Name geht auf das rätische Volk der Venostes zurück und bis ins 17. Jahrhundert war die Hauptsprache Rätoromanisch. Heute wird, trotz Zugehörigkeit zu Italien, überwiegend Deutsch gesprochen.

Sport, Bewegung und Erholung pur

In den verschiedenen Regionen stehen Sport und Aktivität im Sommer und Winter an erster Stelle. Die Naturlandschaften mit über 300 Sonnentagen im Jahr sind für Aktivurlaub wie geschaffen. Die wohl bekanntesten Gebiete sind das Stilfserjoch und der Reschenpass mit dem berühmten versunkenen Turm im Reschensee. Kitesurfer und Wassersportler lieben den spektakulären See, der auch im Winter von Snowkitern und Eisseglern gerne besucht wird. Radfahren und Mountainbiken, Wandern und Bergsteigen sind nur ein paar Aktivitäten, die Jung und Alt betreiben können.

Wem das zu langweilig ist, der kann mit dem Gleitschirm in die Luft steigen, oder sich mit dem Kanu bei einer Rafting-Tour in die Wasserschluchten stürzen. Der höchste Berg Südtirols mit 3.905 Metern ist der Ortler, der dieser Region auch den Namen gibt, für Alpin-Bergsteiger mit Ambitionen ein Muss. Im Stelvio National Park befindet sich die höchste Pass-Straße, die auf 2.757 Metern gelegene Panoramastraße auf das Stilfserjoch. Diese zu befahren ist ein Erlebnis der besonderen Art. Wer es gemütlich mag, schwimmt ein paar Runden oder angelt für das Abendessen, während andere reiten oder sich bei einer gemächlichen Wanderung erholen, oder im Obervinschgau die kleinste Stadt Südtirols besuchen, Glurns, mit seiner mittelalterlichen Stadtmauer.

Nationalpark Stilfserjoch

Der 1935 geschaffene Nationalpark Stilfser Joch ist ein gelungenes Beispiel für die friedliche Koexistenz von Natur- und Kulturlandschaft. Hier finden sich alle Formenelemente: vom 4.000 Meter hohen Ortler, einem vergletscherten Hochgebirge, über Almen und Hangterrassen bis hinunter in die Talböden.

Der 135.000 Hektar große Nationalpark – von dem allerdings nur ein gutes Drittel auf Südtiroler Gebiet liegt – versteht sich nicht als abgeschottetes Naturschutzgebiet oder als steriles Freilichtmuseum. Um Einheimische und Gäste mit dieser Einrichtung vertraut zu machen, werden geführte Wanderungen, Exkursionen, Diavorträge und vieles andere angeboten.

Dem Wolf oder dem Bären begegnet man im Nationalpark zwar nicht, doch die Vielfalt an hier lebenden Tieren ist atemberaubend: Hirsche, Rehe, Gämsen, Steinbock, Fuchs und Murmeltier, sogar Dachs und Wiesel sind hier zu Hause. Wer offenen Auges durch den Park geht, wird auch Bussarde, Sperber, Eulen und Steinadler entdecken.

Kunst und Kultur

Neben den wunderbaren Kulturlandschaften und anderen Sehenswürdigkeiten ist im Vinschgau die Architektur- und Kunstszene besonders ausgeprägt. Die Stiegen zum Himmel - alpine Straße der Romanik, ist nur ein Beispiel. Über 30 romanische Stätten entlang des Weges eines Kulturwanderprojekts können dabei bestaunt werden. Der bekannteste Künstler aus der Region ist Paul Flora. Dem 2009 verstorbenen Zeichner und Illustrator ist in der Gemeinde Glurns ein Museum mit Dauerausstellung zu seinem Leben und Werk gewidmet. Durch mutige Architektur, die einen Spagat findet zwischen wertvoller bestehender Bausubstanz und der Moderne, finden ortsansässige Architekten internationale Beachtung. Zeitgenössische Kunst und Musik und die Marmorbildhauer aus Laas gelten als Botschafter der Kulturregion. In der Fachschule für Steinbearbeitung wurden schon einige renommierte Bildhauer ausgebildet.

Für Leib und Seele

Auch kulinarisch ist das Vinschgau ein Schmankerl für alle Genießer und Feinschmecker. Die Vielfalt lokaler Produkte, frisch geerntet und zubereitet, geht vom Apfel über die Marillen und Erdbeeren bis zum Whisky. Das Paarlbrot, auch Vinschgerle genannt, ist weit über die Grenzen hinaus bekannt. Aus der Milch ihrer Kühe machen die Bauern herzhaft würzigen Almkäse. Und aus den Früchten werden süße Strudel gebacken. Gekauft werden können diese Spezialitäten auf Märkten, in Bauernläden oder direkt ab Hof.

Dass die Vinschger zu feiern wissen, kann man beim Törggelen und beim neuen Wein feststellen. Die Vinschgauer Küche lässt sich hervorragend in den Restaurants der Gegend kosten. Was früher ein Armeleuteessen war, hat sich durch seine frischen Zutaten und den würzigen Kräutern der Landschaft bis in die Sterneküche vorgearbeitet. Viele Rezepte, die aus der Region kommen, sind herrlich einfach und äußerst schmackhaft. Ein besonderes Angebot "Südtirol Balance - Zeit für Erfahrung" richtet sich an gesundheitsbewusste Gäste, die mit Natur, Kultur und Spiritualität ihre Balance unterstützen oder wiederfinden möchten.

Autor & © Schneemenschen GmbH 2022

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Schön- & Schlechtwetter-Tipps im Vinschgau

Egal welches Wetter, wir haben die perfekten Ausflüge für den Urlaub!

Wandern & Bergsport

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Archaikweg im Vinschgau

Vinschgau, Südtirol

Natur

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Reschensee

Reschenpass, Südtirol

Natur

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Ortler

Vinschgau, Südtirol

Natur

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Königspitze

Vinschgau, Südtirol

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Stundenweg: Wandern von Kloster zu Kloster

Vinschgau, Südtirol

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Waalwege im Vinschgau

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Sehenswürdigkeiten

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Schloss Juval

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Schloss Kastelbell

Vinschgau, Südtirol

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St. Pankraz

Vinschgau, Südtirol

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St. Benedikt

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Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt

Vinschgau, Südtirol

Sehenswürdigkeiten

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Abtei Marienberg

Vinschgau, Südtirol

Angebote im Vinschgau

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Kontakt zur Ferienregion

Tourismusverband Vinschgau
Kapuzinerstr. 10
39028 Schlanders

Tel.:

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Ort

Goldrain

Vinschgau

Einwohner: 910 Höhe: 650 m

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Ort

Martell

Vinschgau

Einwohner: 873 Höhe: 950 m

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Wandern & Bergsport

Archaikweg im Vinschgau

Prad am Stilfserjoch, Vinschgau

Der Archaikweg ist ein recht geschichtsträchtiger Wanderweg, der sich im Südtiroler Nationalpark Stilfserjoch befindet. Dieser Wanderweg führt von Prad nach Stilfs, überwiegend folgt dieser dem alten Karren- und Säumerweg, der auch als Wormisionssteig bekannt ist und jahrhundertelang als Übergang vom Etschtal übers Stilfser Joch ins Veltin genutzt wurde. Noch heute lassen sich an einigen Stellen im Felsgrund Spuren der Karren erkennen. Weshalb dieser Weg auch besonders für Wanderer ein Highlight ist, die sich für Geschichte und Kultur interessieren.Wanderung von Prad nach StilfsDer Startpunkt des Archaikwegs ist an einer Tafel, die das Symbol des Steinadlers trägt und die Wanderer darauf aufmerksam macht, dass man sich in einem der größten Naturschutzgebiete Europas, dem Nationalpark Stilfserjoch befindet. Dieses Gebiet erstreckt sich über vier italienische Provinzen. So befindet sich in diesem Nationalpark das gesamte Gebiet des Ortler-Cevedale, das im Süden an Adamello, den Regionalpark der Lombardei, und im Nordwesten an den Schweizer Nationalpark Engadin grenzt.Der Archaikweg im Vinschgau ist ein Saumpfad, der an einem schattigen Hang verläuft. An mehreren markanten Punkten wurden Informationstafeln aufgestellt, die die Wanderer auf historische, geologische und biologische Besonderheiten aufmerksam machen sollen, die sonst nicht erkannt oder gesehen werden. Auf dem Archaikweg eröffnen sich dem Wanderer sehr schöne Ausblicke, wie zum Beispiel auf die Ortschaft Stilfs, die Tiefe des Suldener Tals und dem Gipfel des Ortlers. Nun geht es weiter nach Stilfs, dieses Dorf gehörte einst zu den ärmsten Dörfern dieser Gegend, doch heute ist in der Ortschaft, die an einem steilen Hang und vom Hochwasser des Suldenbaches geschützt liegt, nichts mehr zu spüren.Technische Daten zum ArchaikwegBis zum Anschlussweg, der sich unterhalb von Stilfs befindet, wird eine Gesamtgehzeit von 2,5 Stunden zurückgelegt. Der absolute Höhenunterschied wird mit 541 Metern angegeben. Die Anstieg-und Abstiegsleistung des Archaikwegs im Vinschgau wird auf ca. 600 - 700 m geschätzt. Der Wanderweg ist gut markiert, da er aber durch eine Zone führt, die vom Steinschlag gefährdet ist, ist die Nutzung des Wegs auch vom Wetter abhängig.
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Ort

Graun

Vinschgau

Einwohner: 353 Höhe: 1500 m

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Natur

Reschensee

Graun, Vinschgau

Der Reschensee oder auch auf italienisch "Lago di Resia" ist ein 6 km langer Stausee, der zur Gemeinde Graun gehört.Wahrzeichen der RegionMitten aus dem Reschensee ragt ein Kirchturm heraus, der mittlerweile als Wahrzeichen und eines der meist fotografiertesten Denkmäler der Region gilt. Im Jahr 1950 wurde der Reschensee aufgestaut, dabei wurden über 600 Hektar Land mit den Dörfern Alt-Graun und Reschen überflutet und sehr viele Familien verloren dabei ihre Existenz.Der Turm ist der Glockenturm der ehemaligen Pfarrkirche St. Katharina und das einzige Überbleibsel des Dorfs Alt-Graun. Im Jahr 2009 wurde das Mauerwerk des unter Denkmalschutz stehendes Turms saniert und dabei wurden auch gleichzeitig das Dach und die Ziffernblätter der Turmuhr erneuert.Sport und Freizeit am ReschenseeDer Reschensee ist nicht nur wegen des Kirchturms ein beliebtes Ausflugsziel. Auch von Wanderer wird er gerne besucht, denn rund um den See führt eine 15,3 km lange Wander- und Laufstrecke, die auch von Nordic-Walkern genutzt wird.Angler fahren ebenfalls gerne an den Reschensee, denn hier kann man z.B. Forellen, Barsche und Hechte fischen.Am Stausee gibt es teilweise relativ starken Wind, daher wird er im Sommer regelmäßig von Seglern, Wind- und Kite-Surfern besucht.
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Sehenswürdigkeiten

Schloss Juval

Kastelbell-Tschars, Vinschgau

Schloss JuvalDas Schloss Juval, das das Messner Mountain Museum beherbergt, ist eine mittelalterliche Burg. Sie wurde im Jahr 1278 zum ersten Mal als Besitz von Hugo von Montalban urkundlich erwähnt. Er ließ die Anlage vermutlich auch erbauen. In den folgenden Jahrhunderten wechselte die Burg häufig den Besitzer.1540 kaufte der Adlige Hans Sinkmoser das Schloss Juval und ließ es in ein Wohnschloss im Stil der Renaissance umbauen. In den 1920er Jahren wurde das Schloss, mittlerweile zur Ruine verfallen, fünf Jahre lang umfassend saniert. Während des Zweiten Weltkriegs nutzten es die Deutschen als Schuh- und Wäschefabrik. 1983 kaufte der Bergsteiger Reinhold Messner das Schloss Juval, ließ es restaurieren und nutzt es seitdem als Sommerresidenz.Messner Mountain Museum - Abwechslungsreiche Kunstsammlung rund um die BergeDas Schloss Juval beherbergt eines der sechs Messner Mountain Museen. Das Museum auf Schloss Juval, das nur mit einer Führung besichtigt werden kann, widmet sich dem Mythos Berg. Besucher können unter anderem die Tibetika-Sammlung, eine Abenteuer-Bibliothek, eine Sammlung von Masken aus fünf Kontinenten, eine Galerie mit Bildern von heiligen Bergen, Renaissance-Fresken und eine Ausstellung über den legendären tibetischen König Gesar Ling erkunden.Wer das Schloss Juval mit dem Messner Mountain Museum besucht, kann zudem in einem Gasthaus Produkte kosten, die auf dem zum Schloss gehörigen Bauernhof hergestellt wurden.
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Ort

Glurns

Vinschgau

Einwohner: 950 Höhe: 907 m

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Sehenswürdigkeiten

Schloss Kastelbell

Kastelbell-Tschars, Vinschgau

Das Schloss Kastelbell steht in zentraler Lage auf einem Felsvorsprung über der Etsch im Ort Kastelbell-Tschars. Die erste Erwähnung geht auf das Jahr 1238 zurück, Historiker gehen von einer Bauphase vor dem 12. Jahrhundert aus. Erste Besitzer waren demnach die Herrschaften von Montalban. Der Adel verlor das Schloss Kastelbell später an den Grafen von Tirol.Geschichte der NeuzeitMit dem Grafen Hendl erlangte das Schloss seine heutige architektonische Struktur. Die Bauphase begann 1531 und gut drei Jahrhunderte später wurde das Schloss durch mehrere Brände ruiniert. Mitte des 20. Jahrhunderts erwarb Italien das Schloss sowie weitere Grundrechte an der Umgebung. Fortan wurden Planungen für eine Restaurierung angestrebt, die letztlich erst 1987 beginnen konnten. Nach einer Restaurierungsphase von insgesamt acht Jahren, feierte die Gemeinde im Jahr 1995 die Wiedereröffnung von Schloss Kastelbell.Heutige Nutzung von Schloss KastelbellZuständig für die Organisation und Verwaltung des Schlosses ist seit 1999 das Kuratorium. Bezüglich der Euregio zwischen Trentino-Südtirol und Tirol erwarb das Land Südtirol das Schloss Kastelbell im Jahr 2008 in seinem vollständigen Besitz vom italienischen Staat zurück. Seither gilt es als Symbol für die Autonomie des Lands Südtirol, das nach dem Ersten Weltkrieg von Italien annektiert wurde.In dem mittelalterlichen Schloss finden jährlich zahlreiche Veranstaltungen statt. Dazu zählen die Weintage ebenso wie die Ausstellungen verschiedener Künstler aus Tirol. Zudem gastieren immer wieder internationale musikalische Künstler, die in Form von Konzerten die Gäste des Schlosses unterhalten. Zu der Dauerausstellung gehört die "Via Claudia Augusta", dabei handelt es sich um einen römischen Hauptweg zwischen dem deutschen und italienischen Sprachgebiet.Das Schloss ist immer von Ende April bis Ende Oktober geöffnet. Schlossführungen finden in der Zeit von Mitte Juni bis Mitte September jeweils Dienstag bis Sonntag um 11, 14, 15 und 16 Uhr statt. Montags ist Ruhetag.
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Ort

Morter

Vinschgau

Einwohner: 750 Höhe: 729 m

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Ort

Gomagoi

Vinschgau

Einwohner: 95 Höhe: 1273 m

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Natur

Ortler

Sulden am Ortler, Vinschgau

Der Berg Ortler (italienisch: Ortles) war der höchste Berg der gesamten Donaumonarchie Österreich-Ungarn, bis er nach der Trennung Südtirols von Tirol nach dem Ersten Weltkrieg vom Großglockner abgelöst wurde. Viele bezeichnen ihn auch als König Ortler, da er durch seine majestätische Gestalt, die von mächtigen Gletschern unterstrichen wird, den gesamten oberen Vinschgau dominiert - seine Höhe beträgt 3.905 Meter. Er gilt immer noch als die größte Eiswand der Ostalpen.Geografische LageVom Reschenpass (Übergang von Nord- nach Südtirol) kommend, sieht ihn der Besucher schon bald die gesamte Berglandschaft überragen. Unübersehbar steht er im Westen des Vinschgaus an der Grenze zur Schweiz. Aus allen Perspektiven sieht er ein wenig anders aus, sein charakteristisches Gipfelhorn jedoch weist ihn sofort als König Ortler aus.Der Berg Ortler übte schon immer eine Faszination auf Künstler aus. Auf unzähligen Gemälden und Fotos wurde er in Morgen- und Abendstimmung, zur Winter- und Sommerzeit festgehalten. Der Berg Ortler wurde im Jahr 1804 zum ersten Mal bestiegen, wobei die damalige Route nicht mehr begangen wird. Heute führt der mehrstündige Weg zum Gipfel normalerweise über den Nordgrat und den Ortlerferner (Gletscher).Besteigung für ProfisUm den Ortler zu besteigen, braucht es ausreichende Hochtourenerfahrung und -ausrüstung. Es empfiehlt sich auf keinen Fall, eine Besteigung ohne erfahrenen Bergführer durchzuführen. Die Anfahrt zum Berg Ortler erfolgt von den Orten Sulden oder Trafoi aus, wobei fast immer die Payerhütte als Stützpunkt für die Übernachtung vor der Besteigung gilt. Der Berg Ortler wird von seiner Schwierigkeit her als Grad III nach der UIAA-Skala eingestuft, allerdings birgt eine Besteigung eher die Gefahr von Lawinen, Eisbrüchen und Steinschlag.Halbanstieg für Nicht-ProfisDie Payerhütte auf 3.020 Metern wurde benannt nach dem Landvermesser Julius Payer und kann auch von nicht versierten, aber gut trainierten Bergsteigern besucht werden. Es ist allerdings zu bedenken, dass es sich auch hier um einen Tagesausflug in hochalpinem Gelände handelt und nicht um einen Nachmittagsspaziergang.
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Ort

Latsch

Vinschgau

Einwohner: 4950 Höhe: 639 m

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Ort

Trafoi

Vinschgau

Einwohner: 115 Höhe: 1570 m

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Sehenswürdigkeiten

St. Pankraz

Glurns, Vinschgau

Abseits der vollständig erhaltenen, wehrhaften Stadtmauern aus dem Jahr 1500, gehört die spätgotische Kirche St. Pankraz zu den Wahrzeichen der Gemeinde Glurns.St. PankrazWo St. Pankraz heute ihren Zwiebelturm erhebt, war erstmals im Jahr 1300 eine Pfarrei erwähnt worden. Um 1481 entstand der Kirchenbau als einheitlich spätgotischer Sakralbau. Dabei ist der Glockenturm von St. Pankraz mit den typischen vertikal und horizontal verlaufenden Mörtelfugen der älteste Teil des Bauwerks. Die barocke Zwiebelhaube war dagegen später aufgesetzt worden.Ein mit der Jahreszahl 1496 datiertes Fresko stellt das Jüngste Gericht dar. Es schmückt die äußere Wand des Turms. Das Hauptportal des sogenannten Langhauses von St. Pankraz hat eine typisch gotische Spitzbogenform.Das Innere des GotteshausesDer Innenraum von St. Pankraz war ursprünglich spätgotisch gestaltet worden, 1965 wurde er komplett restauriert. Aus dem Jahr 1495 ist ein Fresko mit der Darstellung der Heiligen Anna selbdritt erhalten, das sich neben dem Seitenaltar befindet. Bemerkenswert ist eine Pietàgruppe aus der Zeit um 1440 - das Vesperbild wird an hohen Festtagen auf der linken Seitenaltarmensa aufgebaut.Die Glasfenster des Chors sind Werke der namhaften Tiroler Glaswerkstätten aus dem Jahr 1893. Eines der Fenster stellt Christi Geburt sowie die Auferstehung und den Kreuzestod des Messias dar. Fenster mit Darstellungen der Mutter Maria und des Heiligen Gotthard von Hildesheim sind Familienstiftungen. Auf den Gründer der Kirche Jörg von Lichtenstein weist ein imposantes Sandsteinrelief im Chorraum hin.Die meisten Grabsteine auf dem Friedhof bei St. Pankraz wurden aus dem berühmten Laaser Marmor hergestellt. Hier fand auch der Grafiker und Zeichner Paul Flora (1922-2009), ein Sohn der Stadt Glurns, seine letzte Ruhestätte.Das Gotteshaus kann an Sonn- und Feiertagen während der Messe besichtigt werden.
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Ort

Mals

Vinschgau

Einwohner: 4500 Höhe: 1050 m

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Ort

Prad am Stilfserjoch

Vinschgau

Einwohner: 2870 Höhe: 900 m

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Sehenswürdigkeiten

St. Benedikt

Mals, Vinschgau

Die kleine vorromanische St. Benedikt Kirche in Mals ist eine der ältesten noch erhaltenen Kirchen Europas. Sie liegt am westlichen Ortsrand der hoch gelegenen Gemeinde Mals in Südtirol.Architektur der KircheDie St. Benedikt Kirche ist ein einfacher rechteckiger Bau mit Rundbogenfenstern und -türen. An der Nordseite befindet sich der viereckige Kirchturm. Im Inneren der Kirche gibt es drei Altarnischen, die ursprünglich mit Stuckplastik gestaltet wurden. Einige wenige Überreste davon sind noch heute zu sehen.St. Benedikts GeschichteErbaut wurde die St. Benedikt Kirche in Mals im 8. Jahrhundert. Sie wurde dem Heiligen Benedikt von Nursia geweiht. Bis ins 12. Jahrhundert gehörte die römisch-katholische Kirche dem Bischof von Chur. Im 12. Jahrhundert wurde der romanische Kirchturm angebaut. Nach ihrer Entweihung wurde die Kirche viele Jahre lang als Lagerraum genutzt. Das änderte sich, als im 20. Jahrhundert wiederentdeckt wurde, was die Kirche zu einem einzigartigen Baudenkmal macht: ihre Fresken.Einzigartige Fresken entdecken Im Inneren der St. Benedikt Kirche in Mals finden sich einzigartige Fresken, die um das Jahr 800 herum entstanden sind. Die karolingischen Wandmalereien zählen somit zu den ältesten Fresken Westeuropas. Zu sehen sind unter anderem Jesus Christus, der Heilige Stephan, eine zwölfköpfige Engelsschar und Papst Gregor der Große. Weltweit einzigartig ist die Darstellung eines fränkischen Grundherrn, der die Tracht aus jener Zeit trägt.ÖffnungszeitenDie Kirche St. Benedikt ist von Anfang April bis Anfang November Montag bis Samstag von 10 bis 13 Uhr geöffnet. Im Hochsommer von Mitte Juli bis Ende August kann man die Kirche dienstags, mittwochs und donnerstags von 15 bis 16 Uhr besuchen. Von November bis März stehen die Kirchentüren den Besuchern immer freitags um 10 Uhr offen.
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Ort

Stilfser Joch

Vinschgau

Einwohner: 0 Höhe: 2760 m

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Natur

Königspitze

Sulden am Ortler, Vinschgau

Es gibt im oberen Vinschgau ein sogenanntes Dreigestirn, das alle Bergfexe kennen, das aber nur wenige von ihnen bereits bestiegen haben: Ortler, Königsspitze und Cevedale. Egal von welcher Richtung man sich ihnen nähert, das typische Ortler-Horn wird gegen Osten vom Gipfel der Königsspitze (auf italienisch Gran Zebrù) und abschließend vom Doppelhorn der Zufallspitzen flankiert.LageIm Ortler-Massiv gibt es mehrere Berge, deren Gipfel nahe an der Viertausender-Marke kratzen. Vor allem sind sie höher als die meisten Gipfel der Ostalpen, die zu Österreich gehören und deren "Verlust" durch die Abgabe Südtirols an Italien immer noch einigen Österreichern zu schaffen machen. Das Massiv befindet sich im Westen Südtirols an der Grenze zur Schweiz und ist von Nordtirol aus über den Reschenpass sehr einfach zu erreichen.BesteigungAlle drei Berge sind ohne Hochtourenerfahrung nicht zu bezwingen, wobei die Jahreszeit keinen Unterschied macht. Man bewegt sich auf einer Höhe um die 4.000 Meter. Die Königsspitze, deren Ostflanke aufgrund ihrer Steilheit ihr Charakteristikum darstellt, ist 3.851 m hoch. Der deutsch-österreichische Alpinist Julius Meurer bezeichnte sie als "den formvollendetsten, vornehmsten Berg im ganzen Bereich der Ostalpen".Während Ortler und Cevedale von den meisten erfahrenen Alpinisten ohne nennenswerten Aufwand bestiegen werden können, ist die Ehrfurcht vor der "Königin" meistens um einiges höher. Für die Gipfelbesteigung ist die Begleitung eines erfahrenen Bergführers unbedingt anzuraten. Der Normalweg führt im UIAA Schwierigkeitsgrad I und steilen Firnflanken (oder bei Kälte Eisflanken!) zum Gipfel.TagestourenSchutzhütten auf dem Weg zum Gipfel sind das Rifugio Pizzini-Frattola und das Rifugio Casati. Beide Hütten können von bergerfahrenen Tagestouristen natürlich alleine erreicht werden, da es keiner Gletscherdurchquerung mit Seilschaften bedarf. Bergerfahrung ist natürlich dennoch Voraussetzung.
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Sehenswürdigkeiten

Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt

Schlanders, Vinschgau

Wahrzeichen von SchlandersDer prägnante Turm der römisch-katholischen Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt ist das Wahrzeichen der Gemeinde Schlanders. Mit 97 Meter Höhe ist der auffallend schlanke und sich erkennbar nach Westen neigende Kirchturm des zentral direkt an der Hauptstraße im Ortskern gelegenen Gotteshauses das höchste Sakralgebäude in Südtirol.Mehr als 500-jährige GeschichteDer Turm hat seine heutige Gestalt im ersten Jahrzehnt des 16. Jahrhunderts erhalten. Die Geschichte der Pfarrei Mariä Himmelfahrt ist aber wesentlich älter. Möglicherweise stand schon im 8. Jahrhundert in Schlanders eine Pfarrkirche. Von 1235 bis 1811 unterstand die Kirche dem Deutschen Orden. Bei der Brandschatzung von Schlanders im Engadiner Krieg (1499) wurde die Kirche zerstört.Bereits 1505 war Marä Himmelfahrt im gotischen Stil dreischiffig wiederaufgebaut. Unter wesentlicher Beteiligung des österreichischen Hofkammermalers von Tirol Joseph Adam Mölk (ab 1774 Ritter von Mölk) erhielt das Kirchenschiff Mitte des 18. Jahrhunderts durch umfassende Umbaumaßnahmen unter Verwendung von heimischen Marmor sein jetziges barockes Aussehen.Lichtes Langhaus mit FreskenmalereiBeim Umbau wurden unter anderem die tragenden Pfeiler im Innenraum durch Stützen an den Wandseiten ersetzt und so ein durchgehender großer lichter Raum geschaffen. Mölk konzentrierte sich bei der Ausschmückung auf große Fresken. Insbesondere fallen seine Darstellung der Heiligen Esther sowie die Marien-Darstellungen ins Auge.Auch der neobarocke Hochaltar (1910) ist durch eine Marien-Statue thematisch auf die Muttergottes ausgerichtet. Der Legende nach soll die Statue im Mittelalter in der Feldmark von Schlanders gefunden worden sein. Als Dank für die Verschonung des Ortes vor napoleonischen Truppen 1799 wird die Marienstatue alljährlich in einer feierlichen Prozession durch die Marktgemeinde getragen.
Kontakt zur Ferienregion

Tourismusverband Vinschgau
Kapuzinerstr. 10
39028 Schlanders

Tel.: