Navigation überspringen (direkt zum Inhalt)

Dom zu Como

Religiöse Stätten in Como

Bild Dom zu Como
Südseite des Comer Doms © JoJan, Wikimedia Commons (CC BY 3.0)

Der Comer Dom oder Cattedrale di Santa Maria Assunta ist eine der letzten gotischen Kathedralen der Lombardei. Der Bau des Doms begann zehn Jahre nach der Grundsteinlegung des Mailänder Doms im Jahr 1396. Beendet wurde der Sakralbau 1740, über dreieinhalb Jahrhunderte später.

Die Fassade des Dom zu Como

Die Fassade des Comer Doms ist nach lombardischer und byzantinischer Tradition mit vier senkrechten Flechtbändern ausgestattet, die sie in drei Teile unterteilt.

Neben den Schmuckbändern schmücken die Fassade auch zahlreiche Ranken, Skulpturen und eine Fensterrose. Die Fassadengestaltung wurde ca. 1500 von Tommaso Rodari und seinen Brüdern geschaffen.

Um den einzigartigen Fassadenschmuck vor Tauben und anderen Verunreinigungen zu schützen, hat man ein von weitem fast unsichtbares Gitter vor die Fassade gespannt.

Innenarchitektur und Besonderes

Kirchenschiff unfd Apsis des Doms zu Como
Kirchenschiff und Apsis / © JoJan, Wikimedia Commons (CC BY 3.0)

Der dreischiffige Innenraum des Doms ist insgesamt 87m lang. Die 75m hohe Kuppel wurde von Filippo Juvarra geschaffen, der Architekt des sardischen Königs.

Der Comer Dom ist mit zahlreichen Kunstwerken ausgestattet. Hier findet man zahlreiche Wandteppiche aus dem 16. und 17. Jahrhundert, die ihren Weg aus Florenz, Ferrara und Antwerpen nach Como gefunden haben.

Besonders sehenswert sind das Weihwasserbecken neben dem Hauptportal sowie die Gemälde von Gaudenzio Ferrari und Bernardino Luini und die Fresken in der Sakristei.

Altar Mariae Himmelfahrt von Francesco Maria Richini im Comer Dom
Altar Mariae Himmelfahrt / © JoJan, Wikimedia Commons (CC BY 3.0)

Auch die zahlreichen Altäre aus verschiedenen Jahrhunderten (15. bis 19. Jahrhundert) sind interessant. Erwähnt seien hier u.a. der "Altar der Kreuzabnahme" von Tommaso Rodari, die Retabel des "Altars des Heiligen Abbondio" von Giovan Angelo del Maino aus Pavia und der "Altar der Himmelfahrt Mariens" nach einem Entwurf von Francesco Richino.

Der Comer Dom ist auch für seine große Orgel bekannt. Sie wurde 1932 vom Orgelbauer Balbiani Vegezzi-Bossi gebaut. Die Orgel hat 68 Register mit 6515 Pfeifen sowie zwei Effektregister. Die Orgelwerke des Instruments sind überall im Kirchenraum verteilt. Beeindruckend sind die barocken Orgelgehäuse im Hauptschiff, die aus dem 17. Jahrhundert stammen. Sie sind mit zahlreichen barocken Verzierungen ausgestattet. Auf ihrer Spitze sitzt zum einen die Heilige Jungfrau Maria und zum anderen der Heilige Abbondio.


Besucherkommentare Dom zu Como

Was hat Ihnen besonders gut gefallen? Teilen Sie anderen Besuchern Ihre Meinung mit und schreiben Sie zu "Dom zu Como" den ersten Kommentar!

Kommentieren und Bewerten

Ihre Angaben

Benötigte Angaben sind mit * gekennzeichnet.

Ihre Bewertung
Ihr Kommentar
Hinweise

Bitte lesen Sie sich vor dem Absenden unsere Richtlinien für Kommentare durch.

Kontakt

Dom zu Como

Piazza Duomo 6 22100 Como Italien

Tel.: 0039 031 3312275 Fax: 0039 031 242527

info@cattedraledicomo.it Homepage

  • Öffnungszeiten

    Mo-Sa 7:30-19:30, So 7:30-21:30

Weitere Highlights Comer See

Tempio Voltiano

Im Jahr 1927 wurde der neoklassizistische Tempel am ...

Villa Carlotta

Ende des 17. Jahrhunderts wurde die Villa Carlotta ...

Villa Serbelloni

Die Villa Serbelloni liegt auf einem Hügel, der sich ...

Abbazia di Piona

In Colico liegt die Klosteranlage aus dem 12. Jahrhundert, ...

Villa Melzi

Erbaut wurde die Villa Melzi 1808-1810 vom Architekten ...

Alle Highlights in Comer See anzeigen