Sie sind hier:

Elbsee

Allgäu, Deutschland

Karte wird geladen...

Dunkelbraunes Moorwasser, eingebettet in die herrliche Natur des Allgäus – das ist der Elbsee bei Aitrang in Nähe von Kaufbeuren. So dient er gleichzeitig als Naherholungsgebiet für die Einheimischen, aber auch als beliebtes Ausflugsziel für alle Allgäu-Touristen.

Sagenumwobener See

Entstanden ist er schon vor rund 15.000 Jahren gegen Ende der letzten Eiszeit durch den Rückzug von Gletscherzungen in diesem Gebiet. Auf einem der umliegenden Moränenhügeln, dem 800 m hohen Haugenbühl, stand in früherer Zeit die Burg Gaisberg, deren Besitzer im 13. Jahrhundert vermutlich die ersten Besitzer des Elbsees waren.

Früher trug das Gewässer den Namen "Elchsee". Bis heute haben sich zahllose Sagen rund um den See erhalten. So heißt es, dass man in manchen Nächten die Kirchenglocken hören kann, die Aitranger Bürger aus Angst vor den herannahenden Schweden im See versenkt haben sollen!

Naherholungsgebiet und Badevergnügen

Das umliegende Moor dient quasi als Filter für das Seewasser, so dass dem Elbsee, der übrigens auch Aitranger See genannt wird, schon mehrfach eine hervorragende Wasserqualität bescheinigt wurde.

Badespaß für Groß und Klein ist somit garantiert: Mitten im Landschaftsschutzgebiet Seemoos gelegen, bietet der See weitläufige Liegewiesen für Badegäste, einen 5-Sterne Campingplatz und ein Restaurant direkt am See.

Ist das Wetter nicht zum Baden und Planschen geeignet, empfiehlt sich der Rundwanderweg um den Elbsee, der mit einer Länge von rund 7 Kilometern auch für Kinder gut zu meistern ist

Radwandern am Elbsee

Leichte Hügel, schattige Wälder, eine Wallfahrtskapelle, vorbei an Wiesen und Feldern und am Schluss ein Sprung in den See als Belohnung … abwechslungsreicher kann eine Radtour kaum sein.

Von Kaufbeuren aus führen zwei Strecken zum Elbsee, von Süden aus sind es 16 km, die nördliche Route hat eine Länge von 14 km.

Unterwegs kommt man immer wieder an Stationen des "Sagenhaften Wegs" vorbei, die über den reichhaltigen Sagenschatz der Umgebung informieren. Ein kleiner Stopp lohnt sich also auf alle Fälle.

Anzeige