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Wandern & Bergsport in Allgäu

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Wandern & Bergsport in Allgäu

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Wandern & Bergsport

Edelrid-Klettersteig

Bad Hindelang, Allgäu

Wenn wir erklimmen schwindelnde Höhen...Der 1876m hohe Iseler ist ein prächtiger Aussichtsgipfel über dem Oberjoch. Mit der Seilbahn ist er nach kurzem Aufstieg leicht erreichbar - man kann ihn aber auch sportlich über den Edelrid- Klettersteig erklimmen. Der Steig mittleren Schwierigkeitsgrads (B/C) weist einige ausgesetzte Passagen auf, ist mit Führung durch einen Profi aber ideal für all jene, die ausprobieren wollen, ob ihnen dieser Bergsport überhaupt Spaß macht. Im Gegensatz zu anderen Steigen ist er in drei Abschnitte unterteilt, nach denen man auf den Normalweg aussteigen kann. Vier bis sechs Stunden Gehzeit sollte man veranschlagen. Eine Begehung setzt neben Schwindelfreiheit und entsprechender Erfahrung die komplette Klettersteigausrüstung voraus, also knöchelhohe Bergschuhe, Gurt, Klettersteigset, Helm, Verpflegung und Bergbekleidung.ZustiegAusgangsort Oberjoch (1.200 Meter), Talstation Iselerbahn, Bergbahn-Auffahrt zur Bergstation Iselerbahn, ca. 20 Minuten dem Weg zum Iseler folgen, der Zustieg (Klettersteig-Schild) folgt dann links zum Beginn des Einstieg.RouteDer Klettersteig, Abschnitt I, folgt einer logischen Linie von Bändern und Steilstufen zum Gipfel Iseler. Im Mittelteil erwarten die Klettersteiggeher zwei Steilstufen, mit der sogenannten Schlüsselstelle „Bergführerplatte“. Der Abschnitt II führt, leicht absteigend, vom Iselergipfel zur Iselerscharte. Auf dem Panoramaweg nach Osten, folgt in ca. 10 Minuten Gehzeit der Einstieg zur Fortsetzung des Klettersteigs. Parallel zum Berggrat geht der Abschnitt III übers „Gemsband“, kurz durch ein Gehstück unterbrochen, durchs „Kanonenrohr“ und zum Ausstieg auf den Kühgundkopf.DauerGesamt 2.400 Meter ca. 3,5 bis 5 Stunden zzgl. Zu- und Abstieg Abschnitt I 800 Meter ca. 1,5 bis 2 Stunden Abschnitt II 600 Meter ca. 0,5 bis 1 Stunde Abschnitt III 1.000 Meter ca. 1,5 bis 2 StundenSchwierigkeitMittelschwerer, klassischer Klettersteig B/C (auch routinierte Berggeher benötigen eine Kletterausrüstung und Helm). Mehrere Stellen erfordern auch Armkraft. Für Jugendliche ab 12 Jahren empfohlen. Trittsicherheit und Schwindelfreiheit erforderlich! Nur für Geübte.
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Aggenstein

Pfronten, Allgäu

Der Aggenstein ist ein 1.985 m hoher Berg in den Allgäuer Alpen und befindet sich an der Grenze von Deutschland und Österreich zwischen Pfronten und dem Tannheimer Tal.Der markante Berg ist der höchste Gipfel und das Wahrzeichen Pfrontens und ein sehr beliebter Wanderberg. Besonders die Südwände des Aggenstein ziehen schon früh im Jahr die Kletterer an, da sie, bedingt durch ihre Lage, zu diesem Zeitpunkt oft schon schnee- und eisfrei und somit gut begehbar sind.Viele Wege führen zum GipfelDer Aggenstein bietet viele Aufstiegsrouten, teilweise ist die Auffahrt bzw. Weiterfahrt mit der Breitenberg-Bahn möglich. Der Gipfel des Aggenstein ist nicht ganz leicht zu erklimmen - die schroffen Felswände stellen zwar für geübte Kletterer kein Problem dar (eine Griffhilfe ist vorhanden), ungeübte Wanderer könnten von dem letzten Wegabschnitt allerdings überfordert sein.Hat man es zum Gipfel geschafft, so lässt die reizvolle Aussicht die Strapazen schnell vergessen. Bei schönem Wetter hat man vom Aggenstein aus einen wunderbaren Rundumblick auf Zugspitze, Gimpel, Rote Flüh, Hochvogel und den Hohen Ifen.Einkehrmöglichkeiten am AggensteinAuf 1.792 m Höhe liegt die Bad Kissinger Hütte. Hier kann man gemütlich einkehren und sich bei einer kleinen Brotzeit für den weiteren Weg stärken. Noch etwas höher, auf 1.838 m Höhe, liegt das Berggasthaus Ostlerhütte mit toller Sonnenterrasse und 360-Grad-Panoramablick.Zur Hochalphütte am Breitenberg gelangt man entweder zu Fuß (etwa 2 Stunden Gehzeit von Pfronten aus) oder lässt sich gemütlich von der Kabinenbahn hochgondeln. Von der Bergstation sind es noch rund 100 m Fußweg bis zur Hütte. Ebenfalls am Breitenberg liegt das Berghaus Allgäu. Auf 1.500 m Höhe, direkt an der Bergstation der Breitenberg-Bahn, genießt man auf der Sonnenterrasse Allgäuer und Tiroler Spezialitäten.Die oben genannten Hütten und Gasthäuser bieten auch Übernachtungsmöglichkeiten. Eine vorherige Zimmerreservierung ist gewünscht bzw. zu empfehlen.
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Allgäuer Bergindianerland

Oberjoch, Allgäu

Mit den Bergindianern auf Tour gehenEin Urlaub in Oberjoch hält auch für die Kleinen viele spannende und abwechslungsreiche Erlebnisse bereit. Die Allgäuer Bergindianer bieten ein tolles Programm angefangen von tollen Wanderungen auf den Spuren der Bergindianer, Bogenschießen im neuen 3-D Bogenparcours, Kletterkurse, Kriegsbemalung und Basteln von Indianerschmuck, und und und ...Das Programm Die Kleinen schlüpfen in die Rolle einer Squaw oder eines Indianers und suchen verkleidet mit Kriegsbemalung und Federschmuck den Goldschatz. Sie schleichen am Bach entlang, vorbei an indianischen Zeichen und Tipis, stärken sich mit Zaubertrank, überqueren mit der Inka-Seilbahn den Silbersee und erzählen sich abends am Lagerfeuer bei leckeren Würstchen ihre Heldentaten.Im Bergindianer-Reservat wartet der 3-D Bogenparcours und lehrt die Kinder im traditionellen Bogenschießen. Die Ausrüstung wie Bogen, Pfeile, Arm- und Fingerschutz bekommt man vor Ort gestellt.Richtig und sicher KletternBei den Kletterkursen bekommen die Kinder erste Einblicke in Material- und Knotenkunde, Sicherungstechniken, freies Klettern am Fels und das Abseilen. Die Kletterkurse finden in einem der Klettergärten in der Umgebung von Oberjoch statt oder bei schlechtem Wetter in einer Kletterhalle.Das ganze Programm wird von qualifizierten Erlebnispädagogen und Bergführern gestaltet und betreut. Bei den meisten Programmpunkten ist der Treffpunkt an der Iselerbergbahn. Eine Voranmeldung ist erforderlich!
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Anderl Heckmair Gedächtnis-Weg

Oberstdorf, Allgäu

An der Bergstation der Söllereckbahn startet der Gedächtnispfad, der sich dem weltbekannten Bergsteiger Anderl Heckmair widmet. Der geborene Münchner lebte über 60 Jahre in Oberstdorf und war hier unter anderem als Berg- und Skiführer tätig.Pionier Anderl HeckmairInternational bekannt wurde Heckmair vor allem durch die Erstdurchsteigung der Eiger Nordwand, die ihm 1938 gemeinsam mit drei Kameraden gelang. Ihm zu Ehren heißt die Strecke, die die Gruppe nahm, noch heute Heckmair-Route. Auf dem Heckmair Gedächtnis-Weg informieren zahlreiche Tafeln über das Leben des Bergsteigers und seine Abenteuer, wie etwa die Expeditionen im Himalaya-Gebirge.WegverlaufDer Weg führt von der Söllereckbahn über 5,3 km bis zur Alpe Schlappold am Fellhorn. Für die Begehung braucht man rund 2,5 Stunden, dabei müssen 667 Höhenmeter bergauf zurückgelegt werden. Zurück zum Ausgangspunkt gelangt man mit dem Bus. Einkehren kann man unterwegs in der Sölleralpe, in der Schlappold Alpe oder an der Fellhornbahn Mittelstation.
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Bayerisch-Schwäbischer Jakobsweg

Weiler-Simmerberg, Allgäu

Wandern und Pilgern auf Apostel Jakobus‘ SpurenDer Jakobsweg geht zurück auf Jakobus, einer der zwölf Apostel Jesu, der als Missionar nach Spanien kam. Nach seinem Tod 44 n. Chr. in Jersualem kam sein Leichnam auf wundersame Weise nach Spanien. Seine dortige Grabstätte geriet jedoch in Vergessenheit, bis diese im 9. Jahrhundert wiederentdeckt wurde. Seit diesem Zeitpunkt besuchen Pilger aus der ganzen Welt das Grab in Santiago de Compostela.Jakobus wird als Nationalheiliger Spaniens und Schutzherr der Pilger verehrt. 1987 erklärte der Europarat den spanischen Abschnitt des Jakobus-Pilgerwegs, den "Camino de Santiago", zum ersten europäischen Kulturweg. Mittlerweile pilgern jährlich rund 200.000 Menschen entweder den ganzen Weg oder nur den Abschnitt durch Spanien. Unterwegs erhält man an einzelnen Stationen Stempel für den Pilgerausweis. Am Ziel in Santiago de Compostela erhalten die Pilger eine Urkunde.Fernwanderweg von 309 Kilometern LängeDer Bayerisch-Schwäbische Jabobusweg verläuft durch die Ortsmitte Simmerbergs weiter auf der Rieder Straße nach Weiler. In Weiler gibt es zwei Möglichkeiten, dem Weg weiter zu folgen. Entweder man wandert über Lindenberg nach Lindau oder über Scheidegg und Möggers nach Bregenz. Sowohl von Bregenz als auch von Lindau führt der Weg über den Bodensee und weiter durch die Schweiz, bis die Pilger über die Via Podiensis das Zentralmassiv in Frankreich durchqueren.Der Wegabschnitt "Bayerisch-Schwäbischer Jakobsweg" hat eine Gesamtlänge von 309 Kilometern. Das Pilgerabzeichen des Jakobweges ist die Jakobsmuschel, die auch als Markierung des Wanderweges dient.
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Carl-Hirnbein-Erlebnisweg

Missen, Allgäu

Wie der Käse ins Allgäu kamCarl Hirnbein, 1807 in Unterwilhams geboren und 1871 in Weitnau gestorben, war Großbauer und Landtagsabgeordneter. Berühmt wurde er als "Notwender des Allgäus", weil er erkannt hatte, dass Flachsverarbeitung und Ackerbau - bis dahin Haupterwerbszweige im Allgäu - nicht mehr rentabel waren. Dagegen bot die Region beste Voraussetzungen für die Milchwirtschaft.Nach seiner Ausbildung in der Schweiz und im flämischen Limburg stellte Hirnbein ab 1830 in Missen-Wilhams Weichkäse her: Limburger und Romadur aus Allgäuer Milch. Der Käsepionier förderte auch den Tourismus: 1854 eröffnete er mit dem Grüntenhaus die erste Hütte in den Allgäuer Alpen, warb im ersten Fremdenverkehrsprospekt für das Allgäu und ließ Wanderwege anlegen, die die Allgäuer Alpen und Bergwälder erschlossen.Ein Erlebnisweg zum Wandern, Rätseln, Toben & Lernen Das Carl-Hirnbein-Museum im Haus des Gastes in Missen informiert über den vielseitigen Unternehmer. Ihm ist auch der Carl-Hirnbein-Erlebnisweg gewidmet, der mit Infotafeln, Sinnespfaden, ungewöhnlichen Spiel- und Rastplätzen, Waldimkerei, Wasserspielanlage und Kräutergarten unterhaltsam Wissen vermittelt und für große und kleine Besucher geeignet ist. Der Weg führt vom Museum in Missen zur Ortsmitte von Weitnau. Für die 6,5 km lange Strecke sollte man zwei Stunden Gehzeit rechnen; auf dem Rückweg kann man den Linienbus nehmen.
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Erlebnisweg Alpenstadt

Sonthofen, Allgäu

Variantenreich und familienfreundlich Nachdem Sonthofen im Jahre 2005 zur Alpenstadt des Jahres gekürt worden war, entstand die Idee für diesen spannenden und informativen Wanderweg.Ziel des etwa 14 km langen Erlebnisweg Alpenstadt ist es, die Innenstadt von Sonthofen mit dem alpinen Naturschutzgebiet "Allgäuer Hochalpen" zu verbinden. Er ist vor allem für Familien mit Kindern geeignet und soll auf spielerische Weise den Kindern das Erlebnis Natur und Umwelt näher bringen.Der Weg ist das Ziel Der Weg beginnt in der Innenstadt und führt vorbei an verschiedenen an Infotafeln und Spiel- und Mitmachstationen. Erlebniselemente sorgen dafür, das vor allem Kinder ihren Spaß haben. Da gibt es ein Steinlabyrinth, den Adlerhorst, ein Kuhschellen- Xylophon, ein unterirdisches Tunnelsystem, den Fußfühlpfad, Wasserspielstellen und einen Waldspielplatz.An den Schautafeln erfährt man Interessantes und Wissenswertes über die Stadtgeschichte und zur Tier und Pflanzenwelt der Region.Hat man das Ziel dieser abwechslungsreichen Wanderung erreicht, befindet man sich auf dem höchsten Gipfel des Stadtgebiets, dem Imberger Horn.
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Heilbronner Weg

Oberstdorf, Allgäu

Einer der schönsten Hochgebirgspfade der deutschen AlpenDieser 3.000 m lange Steig im Fels ermöglicht es, den Allgäuer Hauptkamm in fast gleichbleibender Höhe von etwa 2.500 m ohne besondere Gefahr zu beschreiten. Er verbindet die Kemptener Hütte mit der Rappenseehütte und seine Begehung ist ein unvergessliches Erlebnis.Abertausende sind ihn gegangen: Alle rühmen ihn ob seiner einzigartigen Rundsichten und seiner besonderen Anlage. Mit etwas Glück hört man frühmorgens sogar Murmeltiere pfeifen.Schwindelfreiheit, Trittsicherheit und gute Kondition sind unerlässliche Voraussetzung für die Haupttour, die etwa sieben Stunden dauert.
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Hirschbachtobel

Bad Hindelang, Allgäu

Geologischer Waldlehrpfad durch den HirschbachtobelDer Hirschbachtobel ist eine wildromantische Schlucht und führt hinauf zum 1.500 m hohen Hirschberg bei Bad Hindelang. Die Wanderwege durch den Hirschbachtobel gehören zu den schönsten im ganzen Voralpenland. Über Brücken und Stege wandert man vorbei an steilen Felswänden und schroffen Steinbrocken, entlang des malerischen Bachs, der immer wieder in wilden Wasserfällen über die Felsen stürzt.Auch geologisch ist die Schlucht sehr interessant, da sie durch verschiedene Gesteinsschichten führt. Hat man den imposanten Ausgang der Schlucht erreicht, wird man mit einem schönen Rundblick über die Region belohnt.Start in Bad HindelangDie Wanderung startet am Parkplatz der Gästeinformation in Bad Hindelang und führt zunächst ein Stück entlang der Deutschen Alpenstraße hinauf bis zum Gasthaus "Schnitzelalm". Kurz vor Erreichen des Gasthofs geht es nach links und man folgt der Beschilderung hinauf zum Hirschberg.Der Weg führt immer wieder über den Bach, parallel zum geologischen Rundwander-Lehrpfad. Dieser Lehrpfad informiert auf verschiedenen Hinweistafeln über den Aufbau und die Entstehung des Hirschbachtobels. Der Steig ist gut angelegt, durch mehrere Trittstufen und Seile gesichert. Dennoch wird Trittsicherheit verlangt, gerade bei feuchter oder nasser Witterung kann der Weg stellenweise rutschig sein.Mit herrlichen Ausblicken hinauf zum GipfelImmer wieder hat man unterwegs eine schöne Aussicht auf zahlreiche Wasserfälle. Am Ausgang der Hirschbachtobel-Schlucht ändert sich dann der Landschaftscharakter, Wald und freie Wiesenflächen wechseln sich nun ab. Das eigentliche Ziel, das Hirschbergkreuz, ist nun nur noch wenige Meter entfernt. Hier angelangt, hat man einen tollen Panoramablick auf Bad Hindelang und über das ganze Tal.Abwärts geht es über das Steinköpfle. Der Rückweg ist gut ausgeschildert. Ruhebänke laden immer wieder zu kleinen Pausen ein. Das auf dem Rückweg liegende Bergrestaurant & Café Polite bietet eine schöne Gelegenheit zur Einkehr und Stärkung. Zurück durch den Hirschbachtobel gelangt man wieder zum Ausgangspunkt in Bad Hindelang.Der Weg hat eine Gesamtlänge von 9,5 km. Es sind dabei 950 Höhenmeter zu überwinden. Die Gehzeit beträgt etwa 4,5 Stunden.
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Hochseilgarten Bolsterlang

Bolsterlang, Allgäu

Hoch hinaus im Team - der Hochseilgarten BolsterlangEin nachhaltiges und emotionales Erlebnis in 8 Metern Höhe! Es gilt "challenge by choice", absolute Freiwilligkeit. Im Team wächst jeder über sich hinaus, wagt Neues und gewinnt Vertrauen in sich und seine Kollegen und Freunde.Auf einer herrlichen Bergwiese mit wunderschönem Blick auf die Allgäuer Berge steht der Hochseilgarten Bolsterlang. In luftiger Höhe gilt es die Elemente Indiana Jones Bridge, Swing, Tremor, Reuse, Cablewalk und Zig-Zag zu meistern. Unterstützt vom Trainer werden der Teamgedanke und die Kommunikationsfähigkeit gefördert.Spaß und Speed garantiert anschließend der Flying Fox Park. Über fünf Seilrutschen geht es in 10 bis 20 Meter Höhe durch die Baumwipfel.

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Hörner-Panoramatour

Bolsterlang, Allgäu

Der Wanderklassiker für die ganze FamilieDie Hörner-Panoramatour ist eine der beliebten klassischen Touren in den Alpen. Die Anreise nach Bolsterlang erfolgt am besten über die Autobahn A7, dann über die A980 und die B19. Über Kempten führt der Weg über Immenstadt, Sonthofen und Fischen nach Bolsterlang. Vom Bahnhof Fischen besteht auch eine Busverbindung nach Bolsterlang und Ofterschwang.Atemberaubendes BergpanoramaDie Tour im malerischen Illertal bietet dem Wanderer einen beeindruckenden Ausblick über die Hörnerdörfer und nach Sonthofen. Sogar der Blick bis nach Oberstdorf ist bei guter Sicht möglich. Mit der Hörnerbahn geht es hinauf zur Bergstation, dem Ausgangspunkt für die Hörner-Panoramatour. Am Ende der Tour erfolgt die Bergabfahrt am besten mit dem Weltcup-Express zurück nach Ofterschwang.Von Gipfel zu Gipfel... Auf der Wander- und Bergtour können mehrere Gipfel bewandert werden, die jeweils einen besonderen Ausblick auf das schöne Alpenpanorama bieten: Zunächst erreicht man das Ofterschwanger Horn. Danach kann das Rangiswanger Horn in Angriff genommen werden. Auch der Weiherkopf und - je nach Tourplanung - das Bolsterlanger Horn laden zum Aufstieg ein.Das Schönste an der Tour sind ohne Zweifel die faszinierenden Ausblicke. Aber generell ist das Naturerlebnis auf den Wegen, auch wegen seiner botanischen Vielfalt, eine rundum schöne Erfahrung.Fakten zur TourDie Hörner-Panoramatour führt überwiegend über gut befestigte Wege, dennoch sind Wanderschuhe sowie der Jahreszeit angepasste Kleidung unerlässlich. Die ganze Tour weist keine alpinen Risiken auf, was die Strecke gerade für Anfänger und Familien interessant macht. Die Streckenlänge beträgt 6,8 Kilometer, die Gehzeit beträgt vier Stunden, bei Gipfelumgehung nur etwa 3 Stunden. Der Weg ist von Mai bis Mitte Oktober begehbar.Unterwegs gibt es zahlreiche Einkehrmöglichkeiten: Verschiedene Hütten finden sich direkt an den Tal- und Bergstationen der jeweiligen Bergbahn sowie zwischen dem Ofterschwanger Horn und dem Sigiswanger Horn liegt die Fahnengehren Alpe. Diese Sommeralpe liegt etwa in der Mitte der Tour und ist daher für eine kleine Einkehr und Pause ideal.
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Klettersteige am Tegelberg

Schwangau, Allgäu

Der Tegelberg liegt in den Ammergauer Alpen im Landkreis Ostallgäu in Bayern. Das Bergmassiv ist an der höchsten Stelle 1.881 Meter hoch und über die Bergbahn gleichen Namens erschlossen. Beliebt ist die Region am Tegelberg bei Wanderern, Drachenfliegern, Gleitschirmfliegern und natürlich auch bei Kletterern.Drei KlettersteigeEs gibt am Tegelberg drei Klettersteige unterschiedlichen Schwierigkeitsgrads. Neulinge können in den Monaten Juli bis September freitags und samstags Einführungskurse besuchen. Am Fingersteig übt man ein alpines Klettern und hat Gelegenheit, auszutesten, ob das Klettern einem gefällt.Gelbe WandDer Klettersteig Gelbe Wand ist der leichteste der Klettersteige und hat den Schwierigkeitsgrad A, ist also relativ leicht. Integriert ist ein Klettersteig-Lehrpfad, auf dem man Wichtiges über das richtige Klettern lernt.Zum Startpunkt gelangt man vom Talbereich der Tegelbergbahn, indem man den Hinweisschildern folgt. Die Wandhöhe dieses Klettersteigs beträgt 600 Meter bei einer Länge von 400 Metern, die mit einem Drahtseil versehen sind. Es gibt immer wieder kleinere Gehpassagen. Man benötigt etwa zwei Stunden für den Steig.TegelbergsteigDieser Klettersteig hat bereits Schwierigkeitsgrad C und wurde erst 2011 fertig gestellt. Auf halber Höhe der Gelben Wand beginnt der Steig mit einer senkrechten Eisenleiter, und danach hat man einige Quergänge und Platten zu bezwingen, bis man sich eine kleine Ruhepause gönnen kann. Dann geht es weiter durch einen Kamin mit herrlicher Aussicht über das Schwangauer Land. Die Klettersteiglänge beträgt 1 km, man braucht etwa 2,5 Stunden für die Wandhöhe von 500 Metern.Fingersteig Der Fingersteig schließlich ist noch ein wenig sportlicher mit Schwierigkeitsgrad D. Hier sollte man wirklich nur mit Erfahrung klettern. Durch senkrechte Wände, Quergänge und leicht überhängende Klammernreihen gelangt man nach einem kurzen steilen Aufschwung auf den Täfele-Gipfel. Für den Fingersteig benötigt man etwa anderthalb Stunden für die Klettersteiglänge von 400 Metern. Dieser Steig ist für Kinder nicht geeignet.
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Kletterwald Bärenfalle

Immenstadt, Allgäu

Hier wird jeder Tag zum Abenteuer!Mitten in der Allgäuer Bergwelt, zwischen Immenstadt und Oberstaufen, liegt Bayerns größter Hochseilgarten. Die Alpsee Bergwelt bietet mit diesem Hochseilgarten einen der außergewöhnlichsten und spannendsten Klettergärten des Allgäus.Mit der Sesselbahn geht es hinauf zur Bergstation und dann kann der Spaß im Kletterwald Bärenfalle auch schon losgehen. Kinder bis 5 Jahre werden von den Bergbahnen gratis beförfert, auch ein Kinderwagen oder ein Buggy kann kostenlos mitgenommen werden.Bärige ParcoursIm Kletterwald Bärenfalle gibt es 17 verschiedene Parcours mit insgesamt 177 Kletterelementen. Die Elemente sind zwischen 1 und 20 Meter hoch und fügen sich harmonisch in den alten Bergwald ein. Für die ganz kleinen Besucher (ab 3 Jahren) gibt es den Kiddy-Parcours "Kleiner Bär". Die meisten anderen Parcours sind ab 6 Jahren kletterbar, anspruchsvolle und sehr sportliche Parcours wie "Grizzly", "Bärenfalle" und "Bärenfalle XXL" sind Kletterern ab 15 Jahren vorbehalten.Flying FOXDer Flying FOX bietet mit sieben Strecken in bis zu 20 Metern Höhe und 100 m Länge Spaß und Abenteuer pur! Über eine Holzleiter gelangt man zum Startpunkt. Nach einer gründlichen Einweisung und ausgestattet mit einem Sicherungssystem, geht es im rasanten Flug von einem Baum zum anderen. Einklinken in die Zip-Line und schon startet der Höhenflug durch die Baumwipfel.Sicherheit ist wichtig!Vorkenntnisse sind im Kletterwald Bärenfalle nicht erforderlich. Der Verleih der gesamten Ausrüstung ist im Eintrittspreis enthalten. Nach einer ausführlichen Schulung zum Umgang mit dem Sicherungssystem geht es dann auch schon los. Das im Kletterwald verwendete Sicherungssystem verfügt über miteinander kommunizierende Karabiner, die ein versehentliches Ausklingen ausschließen.Kinder dürfen im Kletterwald Bärenfalle bereits ab sechs Jahren klettern - Begleitung eines Erwachsenen und nach ausführlicher Einweisung in die Sicherungstechnik vorausgesetzt. Der Kiddy-Parcours bietet Kindern ab drei Jahren Kletterspaß.Der Kletterwald Bärenfalle ist TÜV-geprüft und wird täglich gewartet. Eine Anmeldung ist erst ab einer Gruppengröße von 10 Personen notwendig.
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Kletterwald Grüntensee

Oy-Mittelberg, Allgäu

Der Kletterwald Grüntensee wurde speziell für Familien und Gruppenveranstaltungen konzipiert. Die Anlage liegt im Oy-Mittelberger Ortsteil Haslach in idyllischer Lage direkt am Ufer des Grüntensees und verfügt über acht verschiedene Kletterparcours mit zusammen 85 Kletterelementen.Von der A7-Anschlussstelle Oy-Mittelberg ist der Kletterwald nur etwa 5 km entfernt und vom Bahnhof Haslach aus erreicht man den Kletterwald zu Fuß in nur 15 Minuten. Verschiedene Wanderwege und Radtouren starten direkt am Kletterwald. An die Anlage angeschlossen ist das Café-Restaurant "Seehaus". Hier befinden sich Anmeldung, Gurtausgabe und sanitäre Anlagen. Zudem finden die Besucher hier ein umfangreiches gastronomisches Angebot mit großen und kleinen Gerichten, Snacks und Getränken. Der Badestrand mit Liegewiese, ein großer Kinderspielplatz, ein Slackline-Parcours mit neun verschiedenen Slacklines und ein Bootsverleih ergänzen das Angebot am Grüntensee.GEIGER Slackline Parcours Der neue GEIGER Slackline Parcours ist die größte Anlage dieser Art im Allgäu. Eine Slackline ist ein in Absprunghöhe horizontal gespanntes Gurtband, auf dem balanciert werden kann. Koordination, Konzentration und Gleichgewicht werden dabei besonders intensiv trainiert. Damit ist Slacklinen eine ideale Trainingsergänzung für alle Sportarten, die eine gute Balance erfordern. Insgesamt neun verschiedene Slacklines in unterschiedlichen Längen und Höhen stehen direkt neben dem Kletterwald zur Verfügung und können kostenlos genutzt werden.Bootsverleih Kanadier am Kletterwald Grüntensee © Kletterwald GrüntenseeEbenfalls neu ist der Bootsverleih am Kletterwald, wo ab sofort sieben sogenannte Kanadier für die Gäste bereitstehen. Mit den robusten und wendigen Booten für jeweils maximal drei Personen kann der Grüntensee auf eigene Faust erkundet werden. Die Gemeinde Oy-Mittelberg und der Verkehrsverein Haslach unterstützen die Einrichtung des Bootsverleihs dabei mit der Errichtung eines neuen Bootssteges direkt am Badestrand.
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Kletterwald Söllereck

Oberstdorf, Allgäu

An der Bergstation der Söllereckbahn, gleich neben dem Berghaus Schönblick, liegt Deutschlands höchster Hochseilgarten: der Kletterwald Söllereck im Allgäu. Den Kletterwald erreicht man schnell und bequem mit der Söllereckbahn. Für Besucher des Kletterwaldes ist die Fahrt mit der Seilbahn kostenlos.Der attraktive Kletterwald wurde in 1.400 m Höhe besonders baumschonend gebaut und besticht durch herrliche Ausblicke auf die Allgäuer Alpen und hinunter nach Oberstdorf.Spaß und Abenteuer inmitten der BaumwipfelDie acht verschiedenen Parcours bieten insgesamt 60 Elemente. Anfänger starten mit einfachen Kletterelementen in Bodennähe, Sportkletterer zieht es bis in luftige Höhen von 15 Metern. Der Klettergarten bietet so viel Spaß und Action für die ganze Familie.Ein Teil der Parcours ist für Kinder ab dem fünften Lebensjahr geeignet. Kinder bis einschließlich 13 Jahre müssen von einem mitkletternden Erwachsenen begleitet werden. Die Parcours haben aufsteigende Schwierigkeiten und die Altersfreigabe ist entsprechend angepasst. Der braune und der schwarze Parcours darf nur von Teilnehmern begangen werden, die das 14. Lebensjahr vollendet haben.Das Sicherungssystem ist natürlich auf dem neuesten Stand der Technik und nach einer gründlichen Einweisung durch das Klettergarten-Team geht‘s auch schon los.
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Musikalischer Wanderweg

Sonthofen, Allgäu

Von den regionalen Musikgruppen bis zur Jodel-TechnikDer musikalische Wanderweg in Sonthofen verbindet Natur- und Musikgenuss und ist ein Erlebnis für die ganze Familie. Der leichte und abwechslungsreiche Weg wurde im Rahmen eines Projekts von einer Abschlussklasse eines Sonthofener Gymnasiums gestaltet und möchte vor allem Kindern die Lust am Wandern und an der Bewegung in der freien Natur näher bringen.Ausgerüstet mit einem Audio-Guide, den man im Gästeamt Sonthofen ausleihen kann, erfährt man Interessantes über die Musik und die Tradition der Region. Der Weg beginnt an der Musikschule in Sonthofen und führt weiter über den Kalvarienberg bis zum Waldspielplatz am Schwäbele-Wäldchen.Selbst aktiv werden Unterwegs warten viele Mitmach-Stationen, an denen aktiv ausprobiert und gespielt werden kann. Da wird unter anderem erklärt, wie der Schuhplattler funktioniert oder man wird in die Technik des Jodelns eingeführt. Man erfährt Interessantes über das Allgäuer Brauchtum und über traditionelle Instrumente. Und das alles kann man in einer herrlichen Natur erleben mit traumhaften Aussichten über Sonthofen und die umliegende Bergwelt.
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Naturerlebnispfad Galetschbach

Rettenberg, Allgäu

Abenteuer am GaletschbachDer Naturerlebnispfad Galetschbach in Rettenberg ist ein besonderes Abenteuer, gerade für Kinder. Der 2,6 km lange Rundwanderweg entlang des Galetschbachs steht für erleben, lernen, spielen und viel bewegen mitten in der Natur. Los geht es am Parkplatz des Rettenberger Freibads. Der Weg ist gut ausgeschildert. Burgel, die kleine Wasseramsel, führt, auf Hinweisschildern gemalt, die Besucher über den Abenteuerweg.Wandersteig durch den Bachlauf An 13 Stationen werden Flora und Fauna erklärt, auf spielerische Art und Weise werden Kinder hier zu wahren Naturforschern. Eine der Stationen ist ein besonderes Highlight: Mit Gummistiefeln und Matschhose ausgestattet, führt ein Klettersteig (mit Stahlseilsicherung) rund 100 Meter durch den Gebirgsbach.Anschließend geht es mit dem Forscherrucksack weiter auf Entdeckungsreise. Am Flussufer kann man das Revier der Wasseramsel erkunden, Spuren von Tieren entdecken und sich an der Tierstimmentafel die verschiedenen Tierlaute anhören. Durch einen Audio-Guide erfährt man interessante Einzelheiten über die Lebewesen im und am Gebirgsbach. Am Ende des Weges wartet der "Hasengarten" - ein sehr schöner Naturspielplatz.Öffnungszeiten, Preise, ZusatzinfosDer Forscherrucksack beinhaltet: Becherlupe, Sieb, Pinsel, Wasserbehälter, Kosmos-Naturführer, Insektenbestimmungstafel und Fernglas. Die Leihgebühr beträgt 6,50 Euro. Zum Klettersteigset gehören Wathose, Klettergurt, Sicherungsseil und Audioguide. Die Leihgebühr beträgt ebenfalls 6,50 Euro pro Person.Bis zu vier Familien können den Naturlerlebnisweg gleichzeitig begehen. Diese Begrenzung ist essentiell, damit jeder ganz individuell und ohne Zeitdruck dieses Erlebnis genießen kann. Ganz wichtig daher: Unbedingt vorher anrufen und den Wunschtermin abstimmen. So erfährt man direkt, ob Wunschtermin und Ausrüstung auch verfügbar sind.Für das Erlebnis Galetschbach sollte man sich etwa drei Stunden Zeit einplanen, die reine Gehzeit beträgt etwa eine Stunde. Der Weg ist übrigens auch für Kinderwagen und Rollstuhl geeignet. Bei schlechter Witterung und bei zu hohem Pegelstand ist der Klettersteig geschlossen.
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Oberjochpass

Bad Hindelang, Allgäu

Allgäuer KurventraumÜber 100 Kurven führt die Passstraße Jochpass von Bad Hindelang 300 Höhenmeter hinauf auf den Oberjochpass, der auf einer Seehöhe von 1.178 Metern seinen höchsten Punkt erreicht. Die Passstraße verbindet das deutsche Allgäu mit dem Tannheimer Tal in Österreich.Vom Aussichtspunkt Kanzel genießen Auto- und Motorradfahrer, aber auch Rennradsportler und Wanderer, einen unglaublichen Panoramablick auf Bad Hindelang und Bad Oberdorf sowie das gesamte Tal der Ostrach. Zahlreiche Alpengipfel sind zu erkennen, wie die Nagelfluhkette und das 2.224 Meter hoch aufragende Nebelhorn.Historische Salzstraße und geheimnisvolle SchmugglerpfadeDer Graf von Montfort ließ den damaligen Gebirgspfad bereits Mitte des 16. Jahrhunderts anlegen. Bereits einhundert Jahre später waren hier täglich über 300 Pferde-, Ochsen- und Maultiergespanne unterwegs. Viele von ihnen transportieren schwere Salzsäcke über die Alpen. Das wertvolle weiße Gold wurde in Salzstadeln gelagert, an die heute Gedenktafeln erinnern. Der Pass stellte eine wichtige Verbindung zwischen Rheintal und Oberitalien her. In den Jahren 1895 bis 1900 erfolgte der Ausbau zur Passstraße.Wandern am OberjochWer die Alpenwelt erwandern möchte, kann abseits der Straße mehrere ehemalige Schmugglerwege begehen. Rund um Zipfelsalp, Ochsenalpe, Stuibensattel und Iselerspitze locken blühende Bergwiesen, duftende Bergwälder und gemütliche Berggasthöfe. Wer sportliche Bergtouren liebt, kann sich an den Klettersteigen versuchen. Die Wiedhagbahn bringt Wanderer hinauf in das Wandergebiet Oberjoch. Der Aussichtspunkt Kanzel am Oberjochpass ist von der Bergstation aus ebenfalls auf einem Wanderweg gut erreichbar.
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Ofterschwanger Horn

Ofterschwang, Allgäu

Bergparadies am Ofterschwanger HornDer Hausberg von Ofterschwang, das Ofterschwanger Horn, ist ein 1.406 m hoher Berg in den Allgäuer Alpen. Er gehört zur berühmten Hörnergruppe und ist der am nördlichsten gelegene Berg dieser Gipfelgruppe.Mit der modernen Vierer-Sesselbahn "Weltcup-Express", gelegen am Ortsrand von Ofterschwang, erreicht man in sechs Minuten den Gipfel. Kinderwagen und Gehhilfen werden kostenfrei transportiert, das gut geschulte Bergbahn-Personal hilft beim Ein- und Aussteigen.Oben angekommen, ist die Bergstation der ideale Ausgangspunkt für zahlreiche interessante Wanderungen rund um den Berg. Ob man nun eher gemütliche Spaziergänge bevorzugt oder doch lieber anspruchsvolle Bergtouren sucht - auf dem weit verzweigten Wegenetz am Ofterschwanger Horn wird man stets fündig. Die Wege sind sehr gut befestigt.Wander-Klassiker: Rundwanderweg "Hörnertour"Besonders interessant ist die Hörnertour, eine leichte Panoramawanderung über die Gipfelkuppen der Hörnergruppe. Dieser Touren-Klassiker führt von Ofterschwang über die sechs Hörnergipfel bis nach Balderschwang. Der herrliche Panoramablick auf dem Grat zwischen Illertal und Ostertal reicht weit in die Allgäuer und Lechtaler Alpen.Die Wanderung hat eine Streckenlänge von 17 km, die Gehdauer beträgt etwa sechs Stunden. Unterwegs gibt es eine Vielzahl an Einkehrmöglichkeiten und Hütten. Die schönsten Aussichtspunkte der Tour sind die Gipfel des Weiherkopfs, des Rangiswanger und des Ofterschwanger Horns.Downhill-Roller und Frisbee-Golf Viel Spaß bietet eine rasante Abfahrt von der Gipfelstation mit dem Downhill-Roller. Mit den absolut bergtauglichen Rollern saust man den Berg hinab und lässt sich den Fahrtwind um die Nase wehen. Ein tolles Erlebnis - vor allem für Kinder! Der "Monster-Roller" hat bullige Reifen und ist ideal für die eher gemütliche Fahrt. Wer es sportlich und rasant mag, der steigt auf den "Mountain-Skyver".Die Roller können jeweils von einer Person gefahren werden, die Mindestkörpergröße beträgt 1,50 m. Kleinere Kinder können nicht mittransportiert werden. Es besteht Helmpflicht. Helme kann man kostenlos an der Bergstation ausleihen.Ein weiteres Highlight ist der erste Frisbee-Golf Parcours im Allgäu. Statt mit Golfschläger und Golfball spielt man hier mit Frisbee-Scheiben und versucht, ähnlich wie beim Basketball, die Flugscheibe in einen Korb zu werfen. Hindernisse wie Bäume oder Hügel erhöhen den Schwierigkeitsgrad. 14 abwechslungsreiche Bahnen in verschiedenen Längen gilt es zu bewältigen - und das alles inmitten einer traumhaften Bergkulisse.
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Wandern & Bergsport

Prälatenweg bei Marktoberdorf

Marktoberdorf, Allgäu

Heiliger Bimbam!Der fast 150 km lange, mittelschwere Prälatenweg ist ein Fernwanderweg im Allgäu, der von Marktoberdorf, dem früheren Sitz des Fürstbischofs, zum Kochelsee führt. Auf sieben Tagesetappen, die auch einzeln begangen werden können, entdecken Wanderer kunst- und kirchenhistorisch bedeutende Barockkirchen und Klöster im "Pfaffenwinkel".Unterwegs bieten sich dem Wanderer immer wieder herrliche Ausblicke auf Allgäuer und Bayerische Alpen sowie idyllische Voralpen- und Moorlandschaften. Teile des Prälatenwegs sind bayerische Jakobsweg-Etappen. Der Prälatenweg wird auch "Heiliger Bimbam-Weg" genannt, da er vorbei an einigen namhaften Klöstern und Gotteshäusern führt.Einkehren und SehenswürdigkeitenViele Gasthäuser, Biergärten und Almbauernhöfe säumen den Weg. Am Endpunkt der auch Alpenpanorama-Weg genannten Strecke wartet zudem das Franz-Marc-Museum mit expressionistischen Meisterwerken. Das Haus in Kochel am See informiert über das kurze Leben und bedeutende Werk des 1916 im Krieg umgekommenen Künstlers.Start am SchlossbergEin idealer Startpunkt für die Tour ist am Schlossberg in Marktoberdorf. Durch eine romantische Allee geht es zur Bertholdshofener Kirche Sankt Michael. Danach wird auf malerischen Wiesenpfaden der rund 1.050 Meter hohe Auerberg erklommen, um zur Benediktenwand und Zugspitze hinüberzuschauen.Über einen historischen Jägerweg erreicht man Lechbruck. Hier informiert das Flößermuseum darüber, wie in früheren Jahrhunderten riesige Baumstämme auf dem Lech transportiert wurden.Die nächste Etappe, der König-Ludwig-Weg, führt zum Welfenmünster. Hier können kunstvolle Kirchenmalereien, Fassaden und Ornamente aus Romanik, Barock, Rokoko und Renaissance bewundert werden.Weiter geht es zur Wieskirche. Die Wallfahrtskirche in Steingaden-Wies wurde wegen ihrer kunstvollen Gestaltung als Weltkulturerbe ausgezeichnet. Johann Baptist Zimmermann schuf Mitte des 18. Jahrhunderts das weltberühmte Deckenfresko.Entlang der Ammer zum Starnberger SeeVorbei an der Stiftskirche des vor rund 900 Jahren gegründeten Rottenbucher Klosters geht es in die wildromantische Ammerschlucht. Vom Hohenpeissenberg blicken die Wanderer auf rund 80 Alpengipfel.Über Weilheim mit der Stadtpfarrkirche Mariae Himmelfahrt erreicht man auf den Spuren der Prälaten am südlichen Starnberger See Bernried und Seeshaupt. Das Penzberger Bergbaumuseum und die imposante barocke Klosteranlage von Benediktbeuern, heute Heimat der Salesianer Don Boscos, laden zu einer Rast ein, bevor es durch die ufernahen Moore am Kochelsee zum Endpunkt des Prälatenweges geht.

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