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Sehenswürdigkeiten in Allgäu

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Sehenswürdigkeiten in Allgäu

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Sehenswürdigkeiten

Allgäuer Bergbauernmuseum

Immenstadt, Allgäu

Das Museum zum Mitmachen und BegreifenDas Allgäuer Bergbauernmuseum liegt im Ortsteil Diepholz bei Immenstadt auf einer Höhe von über 1.000 m und ist das höchstgelegene Freilichtmuseum Deutschlands. Das lebendige Museum ist wie ein Bergdorf angelegt und erzählt viel über das Leben im Allgäu, ein Leben mit und in den Bergen.Umgeben von traumhafter Kulisse, machen die Besucher eine kleine Zeitreise in eine Welt vor über 200 Jahren. Die historischen Gebäude dokumentieren anschaulich das entbehrungsreiche und teils schwere Leben der Allgäuer Bergbauern.Tiere hautnah erlebenMisten, füttern, melken, das Austreiben der Tiere auf die Weide, all das ist gerade für Kinder ein sehr schönes und besonderes Erlebnis. Ein aktiv bewirtschafteter Bauernhof ist Teil des Museums, Kinder können hier den Umgang mit den Hoftieren erleben. Alte Haustierrassen wie das Allgäuer Bergschaf, Sulmtaler Hühner und das Allgäuer Braunvieh, also Kühe, gehören zum Bauernhof dazu. Auch ein Imkerhaus mit Bienenstock gehört zur Anlage und kann besucht werden. Spannendes und Interessantes zum Thema "Rund um die Kuh" und über die Milchwirtschaft wird gezeigt. Ein begehbarer Kuhmagen macht den Weg vom Gras zur Milch im wahrsten Sinne des Wortes erleb- und begreifbar. Highlight für die kleinen Bauern ist auch der Trettraktoren-Parcours, der Erlebnisspielplatz und das Hüpfen und Toben im Heu.Kräuterführung und KäsetourAber auch für Erwachsene gibt es viel zu sehen: den schön angelegten Bauerngarten und den Kräutergarten mit seinen vielen Wild- und Gartenkräutern, die früher von den Bergbauern als Tee, Salbe, Tinktur, Öl oder zum Räuchern verwendet wurden.Das Allgäuer Bergbauernmuseum bietet zudem interessante Themenkurse für erwachsene Besucher an wie "Allgäuer Küche", "Backen im Holzofen" oder auch "Buttern und Käsen für den Hausgebrauch". Die Kurse finden in Gruppen von jeweils maximal 15 Teilnehmern statt, es sind jeweils zwei bis drei Stunden Zeit einzuplanen.Im Museumsladen kann man regionale Produkte erwerben, z.B. Honig, Marmeladen und weitere Allgäu-Andenken. Zur Einkehr empfiehlt sich die historische "Höfle-Alpe" oder, nur rund 50 m vom Allgäuer Bergbauernmuseum entfernt, die Gaststube "DreiKäseHoch".
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Alpin-Museum Kempten

Kempten, Allgäu

Größtes alpingeschichtliches Museum EuropasIn den historischen Räumen des 1730 erbauten Marstall in Kempten ist das Alpin-Museum untergebracht. Eröffnet wurde das Museum im Jahre 1991. Es bietet auf einer Ausstellungsfläche von 2.200 m² viel Wissenswertes über die Geschichte der Alpen, über den Alpinismus sowie Umwelt und Natur.Viel Wissen auf vier EtagenIm Alpin-Museum Kempten geht es um das Thema "Lebensraum Alpen" - die Geschichte einer mühevollen Besiedelung, die Entwicklung des Tourismus in den letzten 150 Jahren, der Alpinismus sowie die großartige Tier- und Pflanzenwelt der Alpen. Auch wird auf die aktuellen Probleme eingegangen, die durch den Tourismus in den Alpen entstanden sind. Außerdem zeigt das Museum markante Stationen des Bergsteigens und die Gefahren der Bergwelt, die Palette reicht von Fridtjof Nansen bis Reinhold Messner.In einem eigenen Ausstellungsbereich wird auch die Geschichte des Skilaufs vorgestellt. Hier wird die Entwicklung des Skisports dokumentiert, angefangen bei den ersten Holzskiern und Bambusstöcken bis hin zum Spezialski für Hochgeschwindigkeitsrennen.Das Alpin-Museum Kempten bietet einen interessanten Einblick auf die nicht immer einfache Beziehung von Mensch und Gebirge. Jeden Samstag um 14 Uhr gibt es eine Führung. Individuelle Führungen (Teilnehmerzahl 5 bis 30 Personen) sind nach Absprache buchbar.
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Archäologischer Park Cambodunum

Kempten, Allgäu

Antike Siedlungen und Tempel mitten in KemptenKempten - zu römischer Zeit trug es den Namen Cambodunum - war einst das zivile Verwaltungszentrum und Sitz des Stadthalters der Provinz Rätien. Die Überreste der einstigen antiken Römersiedlung Cambodunum können im Archäologischen Park Cambodunum (APC) am Stadtrand von Kempten besichtigt werden. Der 1983 eröffnete Park gibt einen einmaligen Einblick in die Lebenswelt der Römer und deren Stadtleben vor über 2000 Jahren.Seit 1885 wurde der Park der im 1. Jahrhundert n. Chr. in Stein erbauten Römerstadt Cambodunum durch die vielen Ausgrabungen nach und nach erschlossen. Anhand begleitender Ausstellungen im Archäologischen Park kann der Besucher das Leben in dieser Römerstadt hautnah miterleben.Lebendiges Bild einer längst vergangenen ZeitGezeigt werden hier wiederhergestellte Gebäude der antiken Siedlung und es ist gelungen, ein lebendiges Bild der Anlage in der römischen Zeit nachzuzeichnen. Zu sehen sind der rekonstruierte gallorömische Tempelbezirk mit verschiedenen Tempelbauten und Altären aus Stein. Schautafeln und archäologische Fundstücke vervollkommnen das lebendige Bild des Tempelbezirks und der römischen Götterwelt.Forum und BasilikaDas Forum ist der interessanteste Baukomplex der Ausstellung: Hier sind die Grundmauern der Basilika zu sehen, dem damals wohl prachtvollsten Versammlungsraum der Stadt. Das Forumsgelände ist jederzeit frei zugänglich.Die "Kleinen Thermen" sind eines der frühesten bekannten Beispiele antiker Badegebäude nördlich der Alpen. In einem Ausstellungsgebäude kann man die originalen Grundmauern, Böden, Heizkeller und Kanäle der einstigen Thermenanlage besichtigen. Ein großes Gesamtmodell der Thermenanlage sowie Schautafeln zeigen eindrucksvoll das antike und römische Badewesen.Museumsshop und CaféDie Taberna am Tempelbezirk ist ein Museumsshop und ein kleines Café. Hier finden sich kleine römische Mitbringsel, Postkarten und Andenken oder man stärkt sich mit einem kleinen Imbiss und Getränken. Außerdem gibt es hier besondere Spezialitäten nach original römischem Rezept wie Honiglebkuchen oder Würzwein.
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Audi Arena Oberstdorf

Oberstdorf, Allgäu

Eines der schönsten und modernsten Skisprungstadien der WeltDie Audi Arena liegt direkt unter dem Schattenberg und umfasst fünf Schanzen. Dies sind zum einen die Großschanzen HS 137 und HS 100 und 3 weitere Kleinschanzen. In der Audi Arena findet alljährlich Ende Dezember das Eröffnungsspringen der Internationalen Vierschanzentournee statt. Im Februar 2005 wurden am Schattenberg die Sprungwettbewerbe im Rahmen der FIS Nordischen Ski-Weltmeisterschaften ausgetragen. Auch im Sommer finden zahlreiche Veranstaltungen im Stadion statt, wie z.B. der FIS Sommer Grand Prix in der Nordischen Kombination, der Adrenalin Day, das Open Air Kino und viele mehr. Außerdem besitzt das Stadion zahlreiche Tagungsräume und ein außergewöhnliches Outdoorangebot, wie beispielsweise den Skywalk-Kletterpark zwischen den beiden Großschanzen.Der SchanzenturmBesucher können bequem mit dem Aufzug auf den Schanzenturm gelangen und die grandiose Aussicht genießen. Vom Eingang führt ein kurzer Spaziergang entlang des Auslaufs zum Schrägaufzug. Mit diesem werden die 85 Höhenmeter hinauf zum Schanzentisch überwunden. Weiter geht‘s mit dem Lift auf den Sprungturm zur Panorama-Plattform mit herrlichem Blick auf Oberstdorf und die umliegende Berglandschaft.
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Bauernhausmuseum s‘Huimatle

Oberstaufen, Allgäu

Leben und Arbeiten im 17. JahrhundertDas Bauernhaus-Museum s‘Huimatle ist in einem über 300 Jahre alten Bauernhaus untergebracht. 1975 kaufte der Heimatverein Thalkirchdorf das Anwesen. Nach der Restaurierung wurde 1979 das Bauernhausmuseum eröffnet. Das Museum befindet sich im Ortsteil Knechtenhofen, rund 3 Kilometer von Oberstaufen entfernt.Bauernhaus als MuseumIn diesem mit sehr viel Liebe eingerichteten Bauernhaus aus dem 17. Jahrhundert lernt der Besucher viel über Leute, Gebräuche und Handwerk unserer Vorfahren und das damalige Leben. Von der Küche über die große Stube bis hin zum Schlafzimmer sind die Räume aufwendig und möglichst originalgetreu eingerichtet. Im Stall sind alte Werkzeuge und Geräte ausgestellt.Im Obergeschoss findet man einem Webstuhl und verschiedene Geräte zur Flachsverfeinerung. Auch eine Schuster- und Sattlerwerkstatt sind dargestellt. Im Keller befindet sich eine komplett eingerichtete Käseküche mit Käseformen und Rührkübel.
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Benediktinerabtei Ottobeuren

Ottobeuren, Allgäu

Bewegte Geschichte seit über 1.250 JahrenDas Kloster Ottobeuren ist eine Benediktinerabtei und liegt im oberschwäbischen Kurort Ottobeuren. Gegründet wurde es im Jahre 764 durch den alemannischen Adligen Silach, Kaiser Otto I. erhob das Kloster im Jahre 972 dann in den Status der Reichsabtei. Die Blütezeit der Abtei war im Zeitalter der Kirchenreform. Zur Hochzeit umfasste das Herrschaftsgebiet des Klosters 27 angeschlossene Dörfer des Umlands.Die Benediktinerabtei Ottobeuren blickt auf eine bewegte Geschichte zurück, denn das Kloster durchlebte nicht nur gute Zeiten. Im Jahre 1802 wurde die Abtei, als Folge der Säkularisation, also der staatlichen Einziehung bzw. Nutzung kirchlicher Besitztümer, sogar aufgelöst. Nur 18 der ursprünglich 48 Mönche blieben und nur ihrer Beharrlichkeit und Ausdauer ist es zu verdanken, dass im Jahre 1835 das Kloster wieder errichtet wurde. 1918 wurde es dann wieder zur selbstständigen Abtei erklärt.Basilika und Klostermuseum Bei einem Besuch im Klostermuseum kann das barocke Klostergebäude teilweise besichtigt werden. Das Museum befindet sich in den ehemaligen Repräsentationsräumen des Reichsabts und in den Räumen der barocken Gemäldegalerie, die heute teilweise als Staatsgalerie genutzt wird.Die opulente Ausstattung der Räume zeugt vom einstigen Reichtum und der politischen Macht der Reichsabtei. Beim Betreten der Basilika wird man regelrecht überwältigt von den Säulen und Gewölben, den gewaltigen Deckenfresken und der ungeheuren Fülle an Marmor, Blattgold und Stuck, darunter über 1.200 Engel und Putten - jede Figur ein Unikat.Prächtige Fresken in der BibliothekAuch die Klosterbibliothek mit ihren prächtigen Deckenbildern und der Stuckdecke kann besichtigt werden. In der Bibliothek finden sich viele kostbare mittelalterliche Handschriften, zahlreiche Wiegedrucke und etwa 15.000 in Schweinsleder gebundene Bücher.Ausgestellt sind außerdem historische Pläne und Entwürfe der Deckenfresken in der Kirche, Teile der Klosterapotheke, Porzellansammlungen, Möbel und Gemälde von der Gotik bis in die Barockzeit. Barocke Bildergalerie © Museum der Benediktinerabtei OttobeurenDas Kloster im Hier und HeuteHeute ist das Kloster ein lebendiger Ort und auch ein Ort der Begegnung.  So finden regelmäßige Gottesdienste statt, es werden Klosterführungen angeboten und es gibt ein festes Konzert- und Veranstaltungsprogramm. Seit 1946 werden im Kaisersaal hochkarätige Klassikkonzerte veranstaltet, die immer wieder weltbekannte Musiker anziehen. Herbert von Karajan, Leonard Bernstein, Karl Richter und Hanns-Martin Schneidt gastierten bereits im außergewöhnlichen Ambiente der Abtei mit ihrer ausgezeichneten Akustik und den drei berühmten Orgeln.Zur Benediktinerabtei Ottobeuren gehören auch ein Klosterladen und ein gemütliches Klostercafé.
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Burgruinen Immenstadt

Immenstadt, Allgäu

Rund um Immenstadt befinden sich einige sehenswerte und bedeutende Burgruinen aus dem Mittelalter.Burgruinen Hugofels und RothenfelsDie beiden Burgruinen Hugofels und Rothenfels liegen zwischen Immenstadt und Alpsee. Beide Burgen wurden im 13. Jahrhundert als Doppelburganlage gebaut und sind nur 170 m voneinander entfernt. Im Jahre 1273 waren die Burgen im Besitz von Rudolf von Habsburg. 1332 wurden sie an die Grafen von Monfort-Tettnag verkauft, bevor sie 1440 an den Grafen Hugo XIII. von Monfort übergingen.In den Jahren 1465 bis 1485 wurden die Burganlagen nach einem Brand in großartiger Form wieder aufgebaut. Während des Deutschen Bauernkriegs wurden die Burgen erfolglos belagert. Die Grafen von Königsegg-Aulendorf erwarben die Burgen einige Jahre später, zogen es aber vor, in der Stadt zu wohnen. Damit begann der Verfall der beiden Burganlagen. Die Stadt Immenstadt kaufte im 19. Jahrhundert die Reste der Burg und legte sie nach und nach frei.Von beiden Burgen haben sich nur spärliche Mauerreste erhalten. Bemerkenswert ist bei der Ruine Hugofels noch die erhaltene Südmauer sowie der vollkommen erhaltene Brunnenkeller, in den durch einen runden Schacht geblickt werden kann.Burgruine RauhlaubenbergIm Ortsteil Rauhenzell liegt diese Turmburg, die im 13. Jahrhundert von den Grafen Montfort-Feldkirch erbaut wurde. 1390 fiel die Burg an Österreich, ging aber einige Jahre später zurück in den Besitz der Laubenberger. Nachdem sie im Deutschen Bauernkrieg geplündert wurde, brannte sie 1579 fast vollkommen ab. Danach wurde die Burg ihrem Verfall überlassen.Erhalten hat sich bis heute die mächtige Westmauer des Wohnturms sowie ein Rest der Ringmauer.Burgruine WerdensteinDie Burgruine Werdenstein liegt im Ortsteil Eckarts. Sie gehörte bis Anfang des 15. Jahrhunderts den Herren von Werdenstein. Auch diese Burg fiel dem Deutschen Bauernkrieg zum Opfer.1889 wurde die Burg von der Familie Rapp aufgekauft, die 1988 mit der Sanierung begannen. Von der Burg der Werdensteiner sind heute nur noch der sanierte Torturm und ein Rest der südlichen Ringmauer übrig. Die schöne und vom Besitzer liebevoll gepflegte Burganlage wurde mit der Errichtung des Burg-Cafés zu einem beliebten Ausflugsziel.Burgruine LaubenbergersteinNördlich von Immenstadt befindet sich die ehemalige Burg Laubenbergerstein. Die Höhenburg wurde wohl bereits im 12. Jahrhundert durch die Bischöfe von Augsburg begründet. Sie war eine der wichtigsten und stolzesten Burgen im Allgäu und sollte mit ihrer Befestigungsanlage den wichtigen Illerübergang und die dazugehörige Zollstation schützen.Seit 1559 ist die Burg nicht mehr bewohnt und dem Verfall preisgegeben. 1977 erwarb der Heimatverein Immenstadt die Ruinen und begann unter Beteiligung der Stadt Immenstadt mit der Restaurierung.
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Crescentiakloster Kaufbeuren

Kaufbeuren, Allgäu

Fromme Frauen Das Crescentiakloster steht inmitten der Kaufbeurer Altstadt und blickt zurück auf eine jahrhundertelange Geschichte und fast 700 Jahre alte Franziskaner Tradition.Das Kaufbeurer Kloster wurde vermutlich um 1250 erbaut und als eine Frauengemeinschaft von Anna von Hof gegründet. Im Jahre 1315 übernimmt die Kaufbeurer Frauengemeinschaft auf kirchliche Anordnung hin die Regel des Heiligen Franziskus und unterstellt sich damit der Leitung des Franziskanerordens.1325 zerstört ein schwerer Stadtbrand das Kloster fast vollständig. Erst knapp 150 Jahre später wird das Gebäude neu errichtet. Seine Blütezeit erlebt das unbedeutende Kloster durch eine faszinierende und bald über die Landesgrenzen hinaus bekannte Persönlichkeit: Crescentia Höß. Die 1682 in Kaufbeuren geborene Anna Höß wurde 1741 einstimmig zur Oberin gewählt und stand bis zu ihrem Tod 1744 der Gemeinschaft vor.Die Einrichtungen im KlosterIm Zuge der Säkularisation wird das Kloster 1803 aufgelöst, 1831 wieder als Franzikannerinnen-Kloster errichtet und die Klosterfrauen übernahmen die Erziehung und Ausbildung der Mädchen in Kaufbeuren und Umgebung. Aufgrund der großen Nachfrage gründen die Schwestern in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts Kindergärten, Schulen und eine Lehrerinnenbildungsanstalt.Heute leben noch einige wenige Schwestern im Kloster. Das Internat besteht immer noch und die Klosterfrauen kümmern sich um die Versorgung von Bedürftigen. Das Crescentiakloster ist gleichzeitig eine Gedenkstätte für die 2001 von Papst Johannes Paul II. heiliggesprochene Crescentia Höss. Seit 2005 befindet sich der Reliquienschrein im Kloster.Gegenüber dem Eingang zur Klosterkirche ist aus dem bisherigen Versorgungsgarten ein schöner Berggarten geworden, der allen offen steht, die das Bedürfnis nach Ruhe haben.Im Klosterladen können die Besucher religiöse und andere Bücher, Eigenprodukte wie Tee und Honig, kleine Geschenkartikel und verschiedene Kunstgegenstände erwerben.
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Erzgruben Erlebniswelt am Grünten

Burgberg, Allgäu

Bergbaugeschichte anschaulich gemachtAus den ehemaligen Erzgruben tief im Inneren des Grünten, eines der markantesten Berge im Allgäu, ist ein Museum zum Anfassen geworden. Alte Stollen führen die Besucher zurück in vergangene Jahrhunderte, als Eisenerz gefördert und in der nahen Umgebung verhüttet wurde. Die Tour führt vom Museumsdorf zum "Andreas-Tagebau" und dann weiter zu zwei Erzgruben. Hier führt ein etwa 60 m langer Weg tief hinein ins Innere der Grube. Insgesamt dauert die Führung etwa 2 bis 2,5 Stunden.Sehen - Anfassen - Erleben!Zwei Stollen und ein Tagebau wurden für Besucher zur Besichtigung restauriert und ausgebaut. Von einem Kiosk aus führt der Weg zunächst zum Museumshaus, das sich mit einer vielfältigen Auswahl von Mineralien und Fossilien der Geologie der Allgäuer Alpen und speziell des Grünten widmet. Den Kindern wird das Thema Geologie spielerisch vermittelt. Bis zu 60 m führen die Gänge in die Erzgruben hinein. © Erzgruben Burgberg e. V.In einer "Knappenhütte" vermitteln Schautafeln und Ausstellungsstücke alles Wissenswerte über die damalige Bergbautechnik, über die Ausrüstung der Knappen, über Schächte und Stollen, über die Verhüttung des Erzes, das Schmelzen und die Schlacke.Die "Schauschmiede" führt den Besuchern vor Augen, welche Waren und Gerätschaften mit dem damals hergestellten Eisen fabriziert wurden. Die Schmiede ist ein wahres Kleinod. Es ist eine komplett erhaltene historische Schmiede und zeigt anschaulich, wie früher Dinge des täglichen Bedarf (z.B. Heugabel, Hufeisen, Nägel, ...) hergestellt wurden.Knappenhock und MuseumsbähnleNach dem Besuch im Museumsbergwerk lädt der "Knappenhock" mit Sonnenterrasse zur gemütlichen Einkehr ein. Kühle Getränke, deftige Brotzeiten, Kaffee und Kuchen bieten ein leckeres und gutes Angebot.Zur Erzgruben Erlebniswelt am Grünten gibt es keine öffentliche Zufahrt. Man erreicht das Museumsdorf entweder zu Fuß über die Starzlachklamm oder mit dem gemütlichen Erzgrubenbähnle. Die Fahrt dauert (je nach Zustieg) etwa eine halbe Stunde. Die einfache Fahrt kostet für Erwachsene 4,- Euro, Kinder zahlen 2,50 Euro. Eine Hin- und Rückfahrt kostet für Erwachsene 7,50 Euro, für Kinder 4,50 Euro.
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Fürstäbtliche Residenz Kempten

Kempten, Allgäu

Im Jahr 1651 begann man im Auftrag von Fürstabt Roman Giel von Gielsberg, auf den Ruinen eines zerstörten Benediktinerklosters, mit dem Bau der Fürstäbtliche Residenz in Kempten. Somit wurde der Bau zur ersten monumentalen Klosteranlage nach dem Dreißigjährigen Krieg.Zur gleichen Zeit entstand auch die Stifts- und Pfarrkirche St. Lorenz, die baulich mit der Residenz verbunden ist. Bis zum Jahr 1743 wurde an der Innenausstattung gearbeitet, die ihren Höhepunkt in den Prunkräumen fand, deren Malereien, Skulpturen und Stuckaturen zu den bedeutendsten Beispielen des deutschen Rokoko gehören.Künstler der Wessobrunner SchuleDie Handwerker und Künstler, die ihre Ausbildung in der Benediktinerabtei Wessobrunn genossen, waren maßgeblich für die Gestaltung der Prunkräume verantwortlich, die von den Äbten vor allem für repräsentative Empfänge genutzt wurden. Hier gibt es Fresken, Ölgemälde und Stuckmarmor von Franz Georg Hermann, Johann Georg Üblher und weiteren Künstlerkollegen der Wessobrunner Schule zu bestaunen. Im imposanten Thronsaal zeigt ein Deckengemälde Karl den Großen und seine Gattin, die Klosterstifterin Hildegard.Innenausstattung Insgesamt neun Räume sind zu besichtigen. Der Wappensaal ist der älteste von ihnen und ist mit einem Spiegelgewölbe und den Wappen von Abt und Konvent ausgestattet. Der Fürstensaal nimmt die gesamte Breite des Westflügels ein. Hier hängen große Gemälde der Fürstäbte.Die fürstäbtlichen Zimmer selbst umfassen Kanzlei, Schlafzimmer, Tagzimmer, Audienzzimmer, Gästezimmer und den Thronsaal inklusive dem Vorzimmer zu diesem. Jeder dieser Räume ist individuell gestaltet, meist mit christlicher Kunst, aber auch mit Darstellungen der griechischen Antike.Die Prunkräume können im Rahmen einer Führung besichtigt werden, die alle 45 Minuten stattfindet.Hofgarten mit Orangerie Orangerie / © Geolina163, Wikimedia Commons (CC BY-SA 4.0)Nördlich der Fürstäbtlichen Residenz streckt sich eine in Terrassen angelegte Gartenanlage aus, an deren Ende sich die Orangerie befindet. Sie beherbergt heute die Stadtbibliothek. Ein Spaziergang führt vorbei an Mosaikbecken, Brunnen und einer Robinie, die Mitte des 18. Jahrhunderts gepflanzt wurde.

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Fürstbischöfliches Schloss

Marktoberdorf, Allgäu

Die bayerische Kreisstadt Marktoberdorf liegt im Landkreis Ostallgäu, etwa 100 Kilometer im Südwesten von München und etwa 11 Kilometer von Kaufbeuren entfernt. Seit 1722 steht das ehemalige Fürstbischöfliche Schloss am östlichen Ortsrand, umgeben von den Allgäuer Alpen und dem Ammergebirge.Sommerresidenz und JagdschlossUrkunden beweisen, dass sich bereits 1424 ein Schloss als Bischofshaus an diesem Ort befand, das später von Grund auf neu erbaut wurde. Fürstbischof Heinrich von Lichtenau fertigte die Pläne für das Fürstbischöfliche Schloss, das 1505 bis 1517 als spätgotischer Bau entstand und von 1598 bis 1599 stark erweitert wurde.1722 erfolgte der Abriss des Gebäudes und von 1722 bis 1729 wurde der gotische Baustil von dem Oberdorfer Baumeister Johann Georg Fischer dem barocken Baustil angepasst.Die Vierflügelanlage diente Vögten und bischöflichen Pröpsten als Amtssitz und später Augsburger Fürstbischöfen als Sommerresidenz und Jagdschloss. 1819 zog der letzte Bischof aus und das Gebäude ging in den Besitz der Stadt über. Nach einem Brand 1967 standen der West- und Südflügel bis zur Renovierung 1984 leer. In der Vierflügelanlage sind seit 1984 die Bayerische Musikakademie von Marktoberdorf und seit 1996 das Vermessungsamt Marktoberdorf untergebracht.Allee mit jahrhundertealten Linden Vom Fürstbischöflichen Schloss aus führt die etwa 2 km lange Kurfürstenallee zu einem außerhalb der Stadt gelegenen Aussichtspunkt. Die Allee wurde im 18. Jahrhundert von Fürstbischof Clemens Wenzeslaus mit ca. 400 Linden angelegt und steht unter Denkmalschutz. Bei einem Spaziergang bietet sich ein wunderschöner Ausblick auf das Alpenvorland.Unterirdischer Konzertsaal im Fürstbischöflichen SchlossIm Schlossgarten befindet sich ein unterirdischer Konzertsaal. Im Richard-Wengenmeier-Saal veranstaltet die Bayerische Musikakademie Marktoberdorf regelmäßig Konzerte wie z. B. die "Romantische Nacht im Schloss".
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Hammerschmiede Wertach

Wertach, Allgäu

400 Jahre Schmiedehandwerk in WertachDie mittelalterliche Hammerschmiede am Ortsrand von Wertach blickt auf fast 400 Jahre Geschichte zurück. Errichtet zwischen den Jahren 1610 und 1620, steht die Schmiede heute unter Denkmalschutz.Zu früheren Zeiten wurden hier hauptsächlich Waffen hergestellt, später dann land- und forstwirtschaftliche Werkzeuge. Heute ist die Schmiede nicht mehr in Betrieb, wird jedoch als Museums- und Schauschmiede genutzt und kann besucht werden.Esse und AmbossSeit vier Generationen ist die Wertacher Schmiede im Besitz der Familie Martin Huber. Selbst im Laufe der Jahrhunderte hat sich an der alten Technik des Hammerschmiedens kaum etwas verändert. Angetrieben von zwei durch Wasserkraft betriebene Wasserräder, formen die beiden 150 kg schweren Breit- und Streckhämmer das glühende Eisen. Auch der imposante Schleifstein von vier Tonnen Gewicht wird nur durch Wasserkraft angetrieben.Bei einer Führung erhält man einen sehr interessanten Einblick in dieses aussterbende Handwerk. Mit der Allgäu Walser Card (Gästekarte von teilnehmenden Betrieben) ist der Besuch der Schmiede kostenlos. Separate Gruppenführungen können ebenfalls vereinbart werden. Der Preis hierfür beträgt 40 Euro pro Gruppe.
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Heimathaus Sonthofen

Sonthofen, Allgäu

Lebendige BegegnungsstätteDas Heimathaus Sonthofen ist in einem historischen Allgäuer Bauernhaus aus dem 18. Jahrhundert untergebracht und befindet sich im ältesten Teil von Sonthofen. Auf drei Etagen und einer Gesamtfläche von 650 m² präsentiert das Heimathaus die Geschichte und Kultur von Sonthofen.Ein Bauernhaus voller Geschichte(n)Im Jahre 1927 erwarb die Gemeinde Sonthofen dieses alte Bauernhaus und richtete es bis 1930 zu einem Heimatmuseum her. Durch großzügige Schenkungen oder auch Leihgaben aus der Bevölkerung und Ankäufe zahlreicher Objekte, vermittelt das Museum heute mit seinen liebevollen Details Einblicke in das Leben und Arbeiten zu früheren Zeiten.Ausgestellt sind alte Möbel, religiöse Kunst und alte Transportmittel. Außerdem kann man anhand von Originalwerkzeugen aus früheren Zeiten Interessantes über das ursprüngliche Allgäuer Handwerk wie Nagelschmieden, Flachsverarbeitung oder die Alpsennerei erfahren.Auch sehr schön sind die vielen ursprünglichen Sonthofener Trachten und Faschingsmasken, die das Museum zeigt. Ein besonderes Highlight ist die Altmummener Krippe, die mit ihren 17 m² die größte Weihnachtskrippe im gesamten Oberallgäu ist.Gegen jedes Leiden ist ein Kraut gewachsen ...... so sagt ein altes Sprichwort. Und so hatte fast jeder in vergangenen Zeiten auch einen eigenen Kräuter- und Heilpflanzengarten. Auch das Heimathaus Sonthofen hat einen solchen Garten. Hier wachsen verschiedene Kräuter und zahlreiche heimische Heilpflanzen. Auch an die magische Kraft von Pflanzen glaubte man, so wurde Johanniskraut gepflanzt, damit es vor Blitzeinschlag schützen sollte. Auch der Holunderbaum fehlte in keinem Garten. Im Frühjahr backte man aus den Blütenständen die "Holderkiechle", im Herbst wurden die Beeren zu Mus oder Saft verarbeitet.Museum für KinderUnter dem Motto "Treffpunkt Museum" bietet das Heimathaus speziell für Kinder und Jugendliche besondere Veranstaltungen an. Verschiedene Mitmachprogramme lassen die Kinder eine Zeitreise unternehmen. Sie entdecken, wie man Tonwaren formt, Brot backt oder auch Feuer macht. Aktuelle Termine dazu bietet der Veranstaltungskalender der Gemeinde Sonthofen. Voranmeldungen und weitere Infos können auch direkt beim Heimathaus angefragt werden.
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Heimatmuseum beim Strumpfar

Oberstaufen, Allgäu

Ein Ausflug in die VergangenheitDas Heimatmuseum beim Strumpfar befindet sich in einem 1788 erbauten Bauernhaus, das sich noch im Originalzustand befindet und eines der schönsten Bauernhäuser Oberbayerns ist.In dem alten Gebäude waren früher eine Strumpfwirkerei und eine Käserei untergebracht. Nachdem der Heimatdienst Oberstaufen e.V. das Haus von seinem letzten Besitzer geschenkt bekam, wurde es mit Unterstützung der Marktgemeinde und vieler Spender aufwendig renoviert und das Heimatmuseum darin untergebracht.Die AusstellungDas Heimatmuseum erzählt die Geschichte Oberstaufens von der ersten urkundlichen Erwähnung bis heute. Durch eine kleine Küche betritt man die Bauernstube mit dem alten Lehmofen, dahinter befindet sich das Schlafzimmer mit Himmelbett. Im ersten Stock ist ein Sakralraum mit einem Altar aus dem damaligen Schloss Staufen zu sehen. Weiterhin gibt es eine Spielzeug- und Puppenausstellung sowie eine Seiler-, Sattler- und Schuhmacherwerkstatt.Im Keller befinden sich die Hauskäserei, eine Enzianbrennerei und Mosterei und ein Gewölbekeller.
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Heimatmuseum im Hartmannhaus

Marktoberdorf, Allgäu

HeimatgeschichteIm Hartmannhaus in Marktoberdorf ist das Heimatmuseum der Stadt untergebracht. Das stilvollen Gebäude wurde bereits im Jahr 1544 als kleine Landwirtschaft und Handwerksbetrieb genutzt. Im Laufe der Jahre wurde das Haus als Bauernhof, Schuhwerkstatt und Pfründehaus verwendet und war schließlich lange Zeit im Besitz von Kreszentia Hartmann. Erst 1980 übernahm die Stadt das Haus und der Heimatverein richtete nach und nach mit viel Liebe zum Detail das Heimatmuseum darin ein.Vom bäuerlichen LebenDas Heimatmuseum zeigt neben einer einmaligen historischen Sammlung von Mausefallen alles, was in den Jahren 1850 bis 1950 zum Leben auf dem Bauernhof gehörte. Die Ausstellungen über das frühe bäuerliche Wohnen und das bäuerliche Handwerk zeigen zahlreiche Antiquitäten aus der Vergangenheit, die liebevoll restauriert wurden. So sieht man unter anderem eine Schusterstube oder einen Hauswirtschaftsraum aus der Zeit der Jahrhundertwende. Und auch die Tracht der Marktoberdorfer können Besucher hier bewundern.SkistadelDas Museum präsentiert auch eine Ausstellung von alten Wintersportgeräten. Skier aus der Zeit um 1900 bis heute, Skikleidung, Schlittschuhe und Schlitten aus vergangenen Zeiten sind hier zu sehen.Der BauerngartenAuch der nostalgische Bauerngarten am Heimathaus ist liebevoll angelegt und lädt zum Verweilen ein. Hier kann man in die alten Zeiten eintauchen und sich in die Vergangenheit zurückversetzen lassen.
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Heimatmuseum Oberstdorf

Oberstdorf, Allgäu

Eine Reise in die VergangenheitDas Heimatmuseum Oberstdorf befindet sich im "Köcherlehaus", einem alten Allgäuer Bauernhaus aus dem 17. Jahrhundert. Dieses Haus überstand fast als einziges Gebäude der Stadt den großen Brand im Jahr 1865 und beherbergt seit 1932 das Heimatmuseum.Das Museum zeigt auf anschauliche Weise, wie die Bewohner des Dorfes im 19. Jahrhundert lebten und arbeiteten, wie Mühsam die Alpwirtschaft war, wie sich der Alpinismus entwickelte, wie sich die alten Bräuche bis heute erhalten haben und wie in einer alten Sennküche Käse hergestellt wurde. Auch einer relativ jungen Entwicklung des Ortes, dem Tourismus, ist ein Teil der Ausstellung gewidmet. In 38 Räumen und auf einer Ausstellungsfläche von ca. 700 m² erfahren die Besucher Interessantes und Wissenswertes. Die gute StubeBetritt man das Museum durch die reich verzierte Haustür, steht man zuerst in der Flurküche, dem zu früheren Zeiten für die Hausfrau wichtigsten Raum des Hauses. Hier verrichtete die Bäuerin einen großen Teil ihrer täglichen Arbeiten. Eine Tür weiter befindet sich die typische Bauernstube. Decke, Boden und Wandvertäfelung sind im Original erhalten. Die Stube war der wichtigste - und meist auch der einzige Raum des Hauses, der beheizt wurde.Da viele Bauern von der Landwirtschaft allein nicht leben konnten, verrichteten sie, neben dem Tagwerk auf dem Feld und im Stall, Handarbeiten wie das Schustern, Nähen oder Flachs herstellen. Weitere Räume wie Schlafzimmer, Webstube, Sennküche und Seilerei vermitteln einen lebendigen Eindruck vom damals doch recht kargen und beschwerlichen Leben in und mit den Bergen.Die Schratt‘sche Schuhsammlung Etwas kurios: Der größte Lederschuh der Welt. © Heimatmuseumsverein Oberstdorf e.V.Hofschuhmachermeister Josef Schratt (geboren 1886 in Oberstdorf, gestorben 1969 ebenda) hinterließ der Gemeinde eine umfangreiche Schuhsammlung seiner gefertigten und preisgekrönten Meisterstücke.Ein besonderes Highlight ist der größte, handgefertigte Schuh der Welt. Der lederne Skischuh wurde im Jahr 1950 von Josef Schratt in Schuhgröße 480 (!) angefertigt. Verarbeitet wurden dazu 40 m Bergseil und 18 Rinderhäute. Der Schuh hat eine Höhe von 1,65 m, eine Länge von 3,15 m, das Gewicht liegt bei 400 kg.Für den Besuch im Heimatmuseum Oberstdorf sollte man sich etwa 2 Stunden Zeit einplanen. Wer weitere Informationen und Literatur wünscht, wird sicher im angeschlossenen Museumsladen fündig.
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Heini-Klopfer-Schanze

Oberstdorf, Allgäu

Die Heini-Klopfer-Schanze befindet sich außerhalb von Oberstdorf im bayerischen Stillachtal. Die Schanze liegt am Freibergsee und zählt zu den größten Skiflugschanzen weltweit mit einer Hillsize von 225 Metern und einem Schanzenrekord von 238 Metern.Der Sprungturm wird von den Oberstdorfer Bewohnern auch als "Schiefer Turm von Oberstdorf" bezeichnet. Im Sprungturm befinden sich Wärme- und Wachsräume, die WC-Anlagen sowie ein Kiosk. Der Schrägaufzug bietet Platz für bis zu elf Personen mit Sprungskiern. Die am Turm befindliche Plattform bietet bis zu einhundert Personen Platz. Die architektonisch einmalige Schanze gilt bis heute als statische Meisterleistung.Ein Besuch der Heini-Klopfer-SchanzeDurch die umfangreichen Umbaumaßnahmen wurde die Heini-Klopfer-Skiflugschanze auf die Skiflug-WM 2018 vorbereitet. Der Schiefe Turm von Oberstdorf steht seinen Besuchern seit Anfang Juli 2017 wieder offen.Hier oben bietet sich ein atemberaubender Blick über den Freibergsee sowie das Stillachtal. Der barrierefreie Schrägaufzug bringt die Besucher bis zum Fuß des Schanzenturms. Von hier aus gelangt man zu den Wanderwegen, die sich in der Nähe des Freibergsees befinden.Die Umbauten an der Schanze wurden innerhalb eines Jahres erledigt. Dabei wurden das Schanzen-Profil sowie der Anlauf umgestaltet, der Aufsprung-Hügel wurde komplett neu modelliert. Ein neuer Sprungrichterturm und ein moderner Panorama-Schrägaufzug wurden bei den Umbauten ebenfalls berücksichtigt. Bis zur Skiflug-WM im Januar 2018 soll der Schiefe Turm von Oberstdorf fertig gestellt sein und das touristische Angebot mit Themenweg, Besucherzentrum und Gaststätte den Besuchern zur Verfügung stehen.PreiseJeden Tag findet um 11 Uhr eine Führung statt, an der man auch ohne Voranmeldung teilnehmen kann. Die Kosten für die Führung betragen für Erwachsene 10 und für Kinder 7 Euro.Auch ohne Führung kann man die Schanze besuchen. Erwachsene zahlen für die Berg- und Talfahrt und den Besuch des Museums 6 Euro, Kinder 3 Euro.
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Hohes Schloss

Füssen, Allgäu

Romantisch thront das Hohe Schloss Füssen über der Altstadt des bayerischen Kurorts. Das Ensemble aus Burgschloss und benachbartem Kloster St. Mang prägt eindrucksvoll das Landschaftsbild im Ostallgäu.Herzog Ludwig der Strenge begann die imposante Anlage im Jahr 1291 zu errichten. Allerdings wurden die Bauarbeiten auf Drängen der Kirche hin eingestellt. Nach Verpfändung und Verkauf kam die unvollendete Burg in den Besitz der Augsburger Bischöfe, die sie später als Sommerresidenz nutzten.Im Laufe einer wechselvollen Geschichte mit vielen Eigentümern beherbergt das Schloss heute die Städtische Galerie und die Bayerische Staatsgemäldesammlung. Das spätgotische Bauwerk gehört zu den bedeutendsten seiner Art in Deutschland.Erkundungen entlang des WehrgangsSeit dem 14. Jahrhundert ist das Hohe Schloss Füssen Teil einer Stadtbefestigung. Der idyllische Innenhof besticht mit einer einzigartigen Fassadengestaltung, die als illusionäre Malerei bezeichnet wird.Über den Wehrgang ist ein Aufstieg zum Torturm möglich, wo sich den Besuchern ein weiter Blick in die reizvolle Landschaft bietet. Der Weg nach oben führt ebenfalls in den Uhr- und Fallturm, der zeitweise als Verlies diente.In der Veitskapelle können sich Brautpaare das Ja-Wort geben. Sie gilt als höchstgelegene Schlosskapelle Deutschlands. Im neu angelegten Terrassengarten verweilen Naturfreunde zwischen Heilkräutern.Die Kunstausstellungen besuchenIn der Bayerischen Staatsgemäldesammlung werden spätgotische Tafeln und Skulpturen gezeigt. Sie vermitteln Kunstkennern einen regionalen Einblick ins 15. und 16. Jahrhundert. Höhepunkt des Museums im Hohe Schloss Füssen ist die kunstvoll geschnitzte Kassettendecke im Rittersaal.Die Städtische Galerie zeigt Arbeiten aus dem 19. Jahrhundert. Zu den Kostbarkeiten der sehenswerten Ausstellung zählt "Die Wache" von Carl Spitzweg.
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Sehenswürdigkeiten

Isergebirgs Museum Neugablonz

Kaufbeuren, Allgäu

Glas, Schmuck & IndustrieDas Isergebirgs-Museum Neugablonz befindet sich im Kaufbeurer Stadtteil Neugablonz und befasst sich mit der Geschichte der Modeschmuckstadt Neugablonz.Das Museum erzählt von 400 Jahren deutscher Kultur- und Industriegeschichte im Isergebirge, von der Vertreibung der Deutschen 1945 und vom Neubeginn am Beispiel der Neugablonzer Glas- und Schmuckindustrie: über die Anfänge der Schmuckherstellung aus Konservendosen, Glasscherben oder Kartoffelteig bis hin zur Gürtelschnalle für Marlene Dietrich oder dem Verlobungsring von Prinzessin Diana.Oldtimer-Fans können sich über einem VW-Käfer aus dem Jahr 1954 freuen. Er verweist auf einen der bedeutendsten Autokonstrukteure - Ferdinand Porsche, der 1875 in Maffersdorf im Isergebirge geboren wurde.Die EntstehungDas Isergebirgs-Museum wurde im Jahr 2003 eröffnet und geht aus aus zwei Sammlungen hervor, die bis 1999 im Gablonzer Haus zu besichtigen waren: die Sammlung des Gablonzer Archiv- und Museumsvereins und die Ausstellung des Neugablonzer Schmuck- und Industriemuseums. Im Jahr 1999 wurden die beiden Museen geschlossen und die Bestände in Depots eingelagert. Am 1. Juni 2003 wurde das Isergebirgs-Museum Neugablonz eröffnet.
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Sehenswürdigkeiten

Kartause Buxheim

Buxheim, Allgäu

Barocke Kostbarkeiten in der Kartause BuxheimIn Buxheim im Allgäu befindet sich eine der bedeutendsten Niederlassungen der Kartäusermönche. Die Gemeinde an der Oberschwäbischen Barockstraße ist mit ihren knapp 3.000 Einwohnern zwar nur ein Vorort von Memmingen, unter Kunstfreunden zählt sie jedoch wegen ihres ehemaligen Kartäuserklosters zu den bedeutendsten Zielen in Süddeutschland.Seit ihrer Gründung der Kartause im Jahr 1402 war sie nicht nur wegen ihrer Größe berühmt, sondern auch wegen ihrer kostbaren Bibliothek sowie ihrer Kunstschätze. Auch ihre Stellung als einzige Reichskartause des Heiligen Römischen Reichs Deutscher Nation macht sie so bedeutend.Weltberühmtes ChorgestühlBesonders sehenswert ist das frühbarocke Buxheimer Chorgestühl aus Eichenholz in der Kartausenkirche, das der Oberinntaler Holzschnitzer Ignaz Waibel 1687-1691 schuf. Es besteht aus 31 Chorstühlen, umrahmt hufeisenförmig den Priesterchor und ist ein Meisterwerk der figürlichen und ornamentalen Schnitzkunst. Das Buxheimer Chorgestühl zählt zu den ausdrucksstärksten barocken Chorgestühle in Europa und ist mittlerweile weltberühmt.Museen im Kloster BuxheimIm Kloster sind drei Museen untergebracht, die jeweils unterschiedliche Schwerpunkte setzen. Im Kartausenmuseum kann man die ehemaligen Mönchszellen anschauen. In diesen Kammern spielte sich das ganze Leben der Mönche ab - beten, meditieren, das Studium der Literatur. Infotafeln geben den Besuchern heute Auskünfte über das Leben im Kloster.Das Sakralmuseum ist in der Sakristei untergebracht. Der Raum und der Altar sind reich stuckiert. Auf 11 Tafeln wird eine Dokumentation zur Geschichte des Chorgestühls dargestellt, auf weiteren 6 Tafeln werden die bedeutendsten, in der Kartause tätigen Künstler gezeigt. Die Herstellung von Stuck, Stuckmarmor, Vergoldung sowie Freskomalerei wird anhand von Modellen erläutert.Im Klosterstüble befindet sich das Dorfmuseum, das sich mit dem Werdegang und der Geschichte Buxheims und des Klosters beschäftigt.Museumsladen und FührungenIm Museumsladen kann man Produkte der Kartause Buxheim erwerben: Ansichtskarten, Orgelmusik und gregorianischer Choralgesang auf CD, opulente Bildbände und weitere Literatur über das Kloster und sein berühmtes Chorgestühl oder eine DVD über die Kartäuser. Auch gibt es eine kleine und feine Auswahl an Likören, Kräuterschnäpsen und Kartäuserbieren und -weinen. Chartreuse Bonbons und Tees der Kartäuser Mönche runden das Angebot ab.Vor dem Eingang zum Museumsladen ist auch der Treffpunkt für die Führungen. In der Zeit vom 01. April bis zum 31. Oktober werden die Führungen jeden Sonntag um 14 Uhr angeboten. Der Rundgang dauert etwa 1,5 Stunden. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Der Eintritt inklusive Führung kostet 7,- Euro pro Person.

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