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Sehenswürdigkeiten in Allgäu

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Sehenswürdigkeiten in Allgäu

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Sehenswürdigkeiten

Alpin-Museum Kempten

Kempten, Allgäu

Größtes alpingeschichtliches Museum EuropasIn den historischen Räumen des 1730 erbauten Marstall in Kempten ist das Alpin-Museum untergebracht. Eröffnet wurde das Museum im Jahre 1991. Es bietet auf einer Ausstellungsfläche von 2.200 m² viel Wissenswertes über die Geschichte der Alpen, über den Alpinismus sowie Umwelt und Natur.Viel Wissen auf vier EtagenIm Alpin-Museum Kempten geht es um das Thema "Lebensraum Alpen" - die Geschichte einer mühevollen Besiedelung, die Entwicklung des Tourismus in den letzten 150 Jahren, der Alpinismus sowie die großartige Tier- und Pflanzenwelt der Alpen. Auch wird auf die aktuellen Probleme eingegangen, die durch den Tourismus in den Alpen entstanden sind. Außerdem zeigt das Museum markante Stationen des Bergsteigens und die Gefahren der Bergwelt, die Palette reicht von Fridtjof Nansen bis Reinhold Messner.In einem eigenen Ausstellungsbereich wird auch die Geschichte des Skilaufs vorgestellt. Hier wird die Entwicklung des Skisports dokumentiert, angefangen bei den ersten Holzskiern und Bambusstöcken bis hin zum Spezialski für Hochgeschwindigkeitsrennen.Das Alpin-Museum Kempten bietet einen interessanten Einblick auf die nicht immer einfache Beziehung von Mensch und Gebirge. Jeden Samstag um 14 Uhr gibt es eine Führung. Individuelle Führungen (Teilnehmerzahl 5 bis 30 Personen) sind nach Absprache buchbar.
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Bauernhausmuseum s‘Huimatle

Oberstaufen, Allgäu

Leben und Arbeiten im 17. JahrhundertDas Bauernhaus-Museum s‘Huimatle ist in einem über 300 Jahre alten Bauernhaus untergebracht. 1975 kaufte der Heimatverein Thalkirchdorf das Anwesen. Nach der Restaurierung wurde 1979 das Bauernhausmuseum eröffnet. Das Museum befindet sich im Ortsteil Knechtenhofen, rund 3 Kilometer von Oberstaufen entfernt.Bauernhaus als MuseumIn diesem mit sehr viel Liebe eingerichteten Bauernhaus aus dem 17. Jahrhundert lernt der Besucher viel über Leute, Gebräuche und Handwerk unserer Vorfahren und das damalige Leben. Von der Küche über die große Stube bis hin zum Schlafzimmer sind die Räume aufwendig und möglichst originalgetreu eingerichtet. Im Stall sind alte Werkzeuge und Geräte ausgestellt.Im Obergeschoss findet man einem Webstuhl und verschiedene Geräte zur Flachsverfeinerung. Auch eine Schuster- und Sattlerwerkstatt sind dargestellt. Im Keller befindet sich eine komplett eingerichtete Käseküche mit Käseformen und Rührkübel.
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Heini-Klopfer-Schanze

Oberstdorf, Allgäu

Die Heini-Klopfer-Schanze befindet sich außerhalb von Oberstdorf im bayerischen Stillachtal. Die Schanze liegt am Freibergsee und zählt zu den größten Skiflugschanzen weltweit mit einer Hillsize von 225 Metern und einem Schanzenrekord von 238 Metern.Der Sprungturm wird von den Oberstdorfer Bewohnern auch als "Schiefer Turm von Oberstdorf" bezeichnet. Im Sprungturm befinden sich Wärme- und Wachsräume, die WC-Anlagen sowie ein Kiosk. Der Schrägaufzug bietet Platz für bis zu elf Personen mit Sprungskiern. Die am Turm befindliche Plattform bietet bis zu einhundert Personen Platz. Die architektonisch einmalige Schanze gilt bis heute als statische Meisterleistung.Ein Besuch der Heini-Klopfer-SchanzeDurch die umfangreichen Umbaumaßnahmen wurde die Heini-Klopfer-Skiflugschanze auf die Skiflug-WM 2018 vorbereitet. Der Schiefe Turm von Oberstdorf steht seinen Besuchern seit Anfang Juli 2017 wieder offen.Hier oben bietet sich ein atemberaubender Blick über den Freibergsee sowie das Stillachtal. Der barrierefreie Schrägaufzug bringt die Besucher bis zum Fuß des Schanzenturms. Von hier aus gelangt man zu den Wanderwegen, die sich in der Nähe des Freibergsees befinden.Die Umbauten an der Schanze wurden innerhalb eines Jahres erledigt. Dabei wurden das Schanzen-Profil sowie der Anlauf umgestaltet, der Aufsprung-Hügel wurde komplett neu modelliert. Ein neuer Sprungrichterturm und ein moderner Panorama-Schrägaufzug wurden bei den Umbauten ebenfalls berücksichtigt. Bis zur Skiflug-WM im Januar 2018 soll der Schiefe Turm von Oberstdorf fertig gestellt sein und das touristische Angebot mit Themenweg, Besucherzentrum und Gaststätte den Besuchern zur Verfügung stehen.PreiseJeden Tag findet um 11 Uhr eine Führung statt, an der man auch ohne Voranmeldung teilnehmen kann. Die Kosten für die Führung betragen für Erwachsene 10 und für Kinder 7 Euro.Auch ohne Führung kann man die Schanze besuchen. Erwachsene zahlen für die Berg- und Talfahrt und den Besuch des Museums 6 Euro, Kinder 3 Euro.
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Römerbad Marktoberdorf

Marktoberdorf, Allgäu

Römisches Leben in MarktoberdorfSchon vor über 2.000 Jahren siedelten die Römer in der damaligen Provinz Raetia im nördlichen Alpenvorland, zu der auch das heutige Südbayern gehörte. Im Marktoberdorfer Ortsteil Kohlhunden zeugt die am Ortsrand gelegene Ausgrabungsstätte Römerbad anschaulich von der römischen Besiedelung der Gegend. Mitten im Landkreis Ostallgäu liegt der ausgeschilderte Ausgrabungsort gut 3 km südlich der Stadtmitte.Wanderrunde auf den Spuren der Römer rund ums BadehausDas Römerbad, dessen Grundmauern außergewöhnlich gut erhalten sind, ist Teil eines Mitte des 2. Jahrhunderts n. Chr. unter Kaiser Hadrian errichteten römischen Gutshofs. Weitere Teile der nur gut 100 Jahre lang genutzten Anlage, darunter das Haupthaus und die Wirtschaftsgebäude, warten noch auf ihre Ausgrabung.Über den Mauerresten des römischen Badehauses wurde ein rundum verglaster Schutzbau errichtet, der gleichzeitig als Ausstellungsraum dient. Innerhalb des Glasbaus sind auch zahlreiche Fundstücke und Erklärungen gut von außen sicht- und lesbar platziert.Zu den ausgestellten archäologischen Fundstücken zählen siedlungsgeschichtlich wichtige Gefäße und die Replik eines fast unbeschädigt erhaltenen Opfergeschirrs mit eingeritzten Inschriften. Auch Kuhglocken und ein Mühlespiel aus der Römerzeit werden gezeigt.Im Jahr 2011 wurde direkt neben dem Ausstellungsbau ein Turm in Anlehnung an römische Wachtürme und Getreidespeicher errichtet. Er bietet Besuchern einen Rundumblick über die gesamte Villa Rustica.Am benachbarten Kuhstallweiher, der mit seinem warmen Moorwasser bereits von den Römern als Badesee und zur Fischzucht genutzt wurde, beginnt der etwa 4 km lange Lehr- und Erlebnispfad Terra Nostra für Erwachsene bzw. der streckengleiche Klobunzele-Weg, benannt nach dem gleichnamigen Maskottchen, für Kinder. An elf Stationen erfahren große und kleine Wanderer Wissenswertes zu den Römern, zur Geologie und Botanik.Römische Feste im LegionärszeltAlljährlich lädt der Förderverein zu einem römischen Sommerfest und einem Kräutertag am Römerbad ein. Bei römischen kulinarischen Spezialitäten im Legionärszelt, Kräuterwanderungen und der Vorführung alter Handwerkskünste wie Filzen und Wollflechten wird die Antike lebendig.Kleine Archäologen wetteifern bei den Ausgrabungen in der Buddelecke und der Suche nach dem Goldenen Krug. Umgeben von den Weinstöcken im Garten des Römerbads, klingt die Saison traditionell bei einem römischen Weinfest aus.
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Wallfahrtskirche St. Coloman

Schwangau, Allgäu

Kirche mit PostkartenidylleDie Kirche St. Coloman ist ein beliebtes Ziel für Wallfahrer und Touristen. In ihrer heutigen Erscheinungsform ist sie ein Musterbeispiel für bayerische Kirchenbaukunst aus dem späten 17. Jahrhundert. Die barocke Wallfahrtskirche liegt malerisch zwischen Wiesen und Feldern vor der herrlichen Bergkulisse der Schwangauer Alpen und ist ein beliebtes Fotomotiv auf Postkarten und eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten Bayerns.Die Wandmalereien und barocken Stilelemente stammen von Künstlern aus der Umgebung und aus dem Kloster Wessobrunn. Vor dem Umbau stand hier eine gotische Kapelle, die vermutlich um 1490 errichtet wurde. Im Zuge der Pestepidemie von 1633-34 verstärkte sich die Bedeutung der Schwangauer Colomanskirche. Einsiedler der Franziskaner, die in der Nähe der Kirche lebten, gaben hilfe- und heilsuchenden Menschen Zuspruch.Ein Ire im Alpenraum als Patron von Mensch und TierNamensgeber der Wallfahrtskirche ist der irische Pilger Coloman oder Koloman. Er wurde im Jahre 1012 in Wien hingerichtet. Aufgrund einiger "Wunder" erhob ihn Bischof Megingaud jedoch in den Heiligenstand. Fortan wurde er als Schutzpatron von Mensch und Nutztieren verehrt.Innenausstattung der KircheJohann Schmuzer, der gemeinsam mit Caspar Feichtmayr die Wessobrunner Kunst prägte, schuf Ende des 17. Jahrhunderts den imposanten Stuck in der Kirche: Engel, Blatt- und Muschelornamente sowie Früchte sind für den Betrachter gut erkennbar.Zentrales Kunstwerk von St. Coloman ist der Hochaltar mit seinem Säulenaufbau und dem Altarblattgemälde. Die von Bartholomäus Bernhardt geschaffenen Malereien zeigen den Heiligen Coloman mit der Dreifaltigkeit sowie mit Weidetieren. Die Altarblätter der Nebenaltäre sind der Darstellung der heiligen Zwillinge Damian und Cosmas, die Kranke behandelten, sowie St. Magnus gewidmet.Wandern und WallfahrtsrittHeute steuern viele Wanderer oder Radwanderer, die auch die nahen Königsschlösser erkunden, die Wallfahrtskirche als Etappenziel an. Bei einer Rast genießen sie den Panoramablick auf die Schwangauer Berge mit Tegelberg und Säuling.Alljährlich am zweiten Sonntag im Oktober findet der Höhepunkt der Wallfahrt, der sogenannte Colomansritt, statt. Der Wettersegen für Menschen und Tiere in der Landwirtschaft wird noch heute mit einem Kieferknochen des irischen Pilgers gespendet, der sich seit 1720 als Reliquie in der Wallfahrtskirche St. Coloman befindet.
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Kunsthalle im Schloss Isny

Isny, Allgäu

Vom Benediktinerkloster zum KunstschlossDie Kunsthalle Isny befindet sich in den altehrwürdigen Räumen des ehemaligen Benediktinerkloster und in den historischen Mauern des Schloss Isny.Das ehemalige Benediktinerkloster liegt im Herzen von Isny und wurde im Jahre 1096 gegründet. Aber auch das barocke Schloss, der sogenannte "Neue Bau" aus dem Jahr 1656, hat eine über 350 Jahre alte Geschichte.Die aufwendig restaurierten Räume bieten den idealen Rahmen für Kunst auf höchstem Niveau. Die ausgestellten Bilder, Gemälde, Skulpturen und Kunstgegenstände und die Atmosphäre der Räumlichkeiten fügen sich zu einem Gesamtkunstwerk zusammen und lassen das Herz jedes Kunstliebhabers höher schlagen.Ausstellungen Die Kunsthalle präsentiert die ständige Ausstellung des international renommierten Künstlers Friedrich Hechelmann. Neben seinen Visionen zu den Themen Wasser und Landschaft zeigt die Ausstellung auch bemaltes Porzellan und Skulpturen des Künstlers sowie Hechelmanns Illustrationen zur Bibel und zum Kinderbuchklassiker "Momo".Außerdem werden in den historischen Räumen des Klosters und des Schlosses Isny ständig Werke wechselnder bekannter Künstler ausgestellt.
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Sebastian-Kneipp-Museum

Bad Wörishofen, Allgäu

Das Leben von Sebastian KneippIn den historischen Räumlichkeiten des ehemaligen Klosters der Dominikanerinnen in Bad Wörishofen befindet sich das sehenswerte Sebastian-Kneipp-Museum.Sebastian Kneipp wurde 1821 in Stephansried bei Ottobeuren geboren und 1852 in Augsburg zum Priester geweiht. Im Jahre 1855 trat er seine neue Stelle als Beichtvater am Dominikanerinnenkloster in Bad Wörishofen an. Als Kneipp 1897 im Alter von 76 Jahren stirbt, hinterlässt er drei Kliniken, eine einzigartige Naturheilmethode und wird durch seine Taten und Ideen zur Legende.Die Ausstellung Das Kneippmuseum Bad Wörishofen existiert seit dem 27. Juni 1986. Im Ostflügel des Klosters wird heute das Leben und Wirken Sebastian Kneipps dokumentiert.Es zeigt eindrucksvoll, wie der Pfarrer Kneipp lebte, seine Erfolge als „Wasserdoktor“ und Entstehung der 5 Säulen der Kneipp- Lehre. Ebenso wird die Entwicklung der Kurstadt Bad Wörishofen dargestellt. Im dem Museum befinden sich etwa 3.200 Museumsstücke, von denen an die 2.000 Objekte in der Ausstellung gezeigt werden.
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Wassertor-Museum Isny

Isny, Allgäu

Das Wassertor-Museum ist Teil der Stadtmauer von Isny und befindet sich in einem ehemaligen Stadttor, das Mitte des 13. Jahrhunderts errichtet wurde. Es diente nicht nur als Wachturm, sondern auch als Gefängnis. Viele Malereien und Inschriften an den Kerkerwänden erinnern noch an die darin einst Gefangenen. Die älteste Kritzelei im Turm stammt aus dem Jahr 1492, die letzten Gefangenen saßen hier während des Ersten Weltkrieges ein.Hoch hinauf ins TürmerstübchenDer Wassertor-Turm war früher mit einem Türmer besetzt. Die Aufgabe des Türmers war die Beobachtung der Umgebung von der Türmerstube aus. So hoch oben über der Stadt, konnte der Türmer frühzeitig Gefahren erkennen, zum Beispiel herannahende Banden oder auch entstehende Brände, und so die Bewohner warnen.Besucher des Wassertor-Museums genießen heute die herrliche Aussicht auf Isny und das Allgäu, die sich von hier oben bietet. Der letzte Türmer wohnte hier bis Mitte des 20. Jahrhunderts. Sanitäre Anlagen und fließendes Wasser wurden erst im Jahre 1940 in der Türmerstube installiert.Sehenswert ist auch der hölzerne Glockenstuhl mit der barocken Zwiebelhaube. Im Inneren hängt eine fünf Zentner schwere Glocke aus dem Jahre 1643.
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Wieskirche

Halblech-Buching, Allgäu

Die Wallfahrtskirche zum Gegeißelten Heiland auf der Wies wird umgangssprachlich auch als Wieskirche bezeichnet und zählt zu den bekanntesten Wallfahrtskirchen Deutschlands. Im Jahre 1983 wurde sie von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Das ehrwürdige Gotteshaus befindet sich südöstlich von Steingaden im bayerischen Landkreis Weilheim-Schongau, dem sogenannten "Pfaffenwinkel", und untersteht dem Bistum Augsburg.Wer zum ersten Mal in seinem Leben die Wieskirche betritt, und noch nichts Näheres über diese Kirche weiß, stellt sich verwundert die Frage, welcher Anlass es wohl gewesen sein mag, in einer doch eher etwas abgelegenen Gegend eine so ungewöhnlich prachtvolle Kirche zu errichten.Am Anfang war das TränenwunderAusschlaggebend für die Errichtung der herrschaftlichen Wallfahrtskirche war eine Beobachtung der Bäuerin Maria Lory. Ihre Familie nahm 1738 eine Statue des Gegeißelten Heilands von der Klosterwirtschaft in Steingaden mit auf ihren "Auf der Wies" gelegenen Bauernhof. Ein paar Wochen später, am 14. Juni 1738, bemerkte sie beim täglichen Abendgebet, dass sich im Gesicht des Heilands ein paar Tropfen gebildet hatten, die sie als Tränen deutete. Aufgrund des "vermeintlichen" Wunders pilgerten jährlich unzählige Gläubige zum Bauernhof der Familie. Nachdem eine eigens errichtete kleine Kapelle dem Ansturm der Pilger nicht mehr genügte, beauftragte der damalige Abt Steingadens die Brüder Dominikus und Baptist Zimmermann mit dem Bau einer Wallfahrtskirche im Rokoko-Stil. Diese wurde zwischen 1745 und 1754 errichtet und am 1. September 1754 feierlich eingeweiht.Heute zieht die Kirche jährlich über eine Million Besucher an, die auch an den Gottesdiensten oder Konzerten teilnehmen. Zusätzlich zur Wallfahrtskirche gibt es auf dem Areal auch noch ein Prälatenhaus und ein Wallfahrtsmuseum. Diese Einrichtungen können jedoch nur auf Anfrage im Rahmen einer Führung besichtigt werden.Ausstattung der KircheDie Kirche zieht aber nicht nur aufgrund ihrer Symbolik, sondern auch wegen ihrer Ausstattung jedes Jahr zahlreiche Besucher an. Zu den Schmuckstücken zählen das Altarbild des Münchner Hofmalers Balthasar Albrecht und ein barocker Zubau, der früher als Sommerresidenz des Steingadener Abts diente.Die aktuelle Orgel der Kirche basiert auf einer Schleifladenorgel, die 1757 von Johann Georg Hörterich gebaut wurde. Die ursprünglich eingebaute Orgel musste aber bereits zweimal ausgetauscht werden (1928 und 2010). In das aktuelle Modell wurden aber 475 Pfeifen der ursprünglich aus  dem Jahre 1757 stammenden Orgel eingebaut. Erwähnenswert sind auch die Glocken der Kirche, von denen vier noch aus den Jahren 1750-1753 stammen.
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Allgäuer Bergbauernmuseum

Immenstadt, Allgäu

Das Museum zum Mitmachen und BegreifenDas Allgäuer Bergbauernmuseum liegt im Ortsteil Diepholz bei Immenstadt auf einer Höhe von über 1.000 m und ist das höchstgelegene Freilichtmuseum Deutschlands. Das lebendige Museum ist wie ein Bergdorf angelegt und erzählt viel über das Leben im Allgäu, ein Leben mit und in den Bergen.Umgeben von traumhafter Kulisse, machen die Besucher eine kleine Zeitreise in eine Welt vor über 200 Jahren. Die historischen Gebäude dokumentieren anschaulich das entbehrungsreiche und teils schwere Leben der Allgäuer Bergbauern.Tiere hautnah erlebenMisten, füttern, melken, das Austreiben der Tiere auf die Weide, all das ist gerade für Kinder ein sehr schönes und besonderes Erlebnis. Ein aktiv bewirtschafteter Bauernhof ist Teil des Museums, Kinder können hier den Umgang mit den Hoftieren erleben. Alte Haustierrassen wie das Allgäuer Bergschaf, Sulmtaler Hühner und das Allgäuer Braunvieh, also Kühe, gehören zum Bauernhof dazu. Auch ein Imkerhaus mit Bienenstock gehört zur Anlage und kann besucht werden. Spannendes und Interessantes zum Thema "Rund um die Kuh" und über die Milchwirtschaft wird gezeigt. Ein begehbarer Kuhmagen macht den Weg vom Gras zur Milch im wahrsten Sinne des Wortes erleb- und begreifbar. Highlight für die kleinen Bauern ist auch der Trettraktoren-Parcours, der Erlebnisspielplatz und das Hüpfen und Toben im Heu.Kräuterführung und KäsetourAber auch für Erwachsene gibt es viel zu sehen: den schön angelegten Bauerngarten und den Kräutergarten mit seinen vielen Wild- und Gartenkräutern, die früher von den Bergbauern als Tee, Salbe, Tinktur, Öl oder zum Räuchern verwendet wurden.Das Allgäuer Bergbauernmuseum bietet zudem interessante Themenkurse für erwachsene Besucher an wie "Allgäuer Küche", "Backen im Holzofen" oder auch "Buttern und Käsen für den Hausgebrauch". Die Kurse finden in Gruppen von jeweils maximal 15 Teilnehmern statt, es sind jeweils zwei bis drei Stunden Zeit einzuplanen.Im Museumsladen kann man regionale Produkte erwerben, z.B. Honig, Marmeladen und weitere Allgäu-Andenken. Zur Einkehr empfiehlt sich die historische "Höfle-Alpe" oder, nur rund 50 m vom Allgäuer Bergbauernmuseum entfernt, die Gaststube "DreiKäseHoch".

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Fürstäbtliche Residenz Kempten

Kempten, Allgäu

Im Jahr 1651 begann man im Auftrag von Fürstabt Roman Giel von Gielsberg, auf den Ruinen eines zerstörten Benediktinerklosters, mit dem Bau der Fürstäbtliche Residenz in Kempten. Somit wurde der Bau zur ersten monumentalen Klosteranlage nach dem Dreißigjährigen Krieg.Zur gleichen Zeit entstand auch die Stifts- und Pfarrkirche St. Lorenz, die baulich mit der Residenz verbunden ist. Bis zum Jahr 1743 wurde an der Innenausstattung gearbeitet, die ihren Höhepunkt in den Prunkräumen fand, deren Malereien, Skulpturen und Stuckaturen zu den bedeutendsten Beispielen des deutschen Rokoko gehören.Künstler der Wessobrunner SchuleDie Handwerker und Künstler, die ihre Ausbildung in der Benediktinerabtei Wessobrunn genossen, waren maßgeblich für die Gestaltung der Prunkräume verantwortlich, die von den Äbten vor allem für repräsentative Empfänge genutzt wurden. Hier gibt es Fresken, Ölgemälde und Stuckmarmor von Franz Georg Hermann, Johann Georg Üblher und weiteren Künstlerkollegen der Wessobrunner Schule zu bestaunen. Im imposanten Thronsaal zeigt ein Deckengemälde Karl den Großen und seine Gattin, die Klosterstifterin Hildegard.Innenausstattung Insgesamt neun Räume sind zu besichtigen. Der Wappensaal ist der älteste von ihnen und ist mit einem Spiegelgewölbe und den Wappen von Abt und Konvent ausgestattet. Der Fürstensaal nimmt die gesamte Breite des Westflügels ein. Hier hängen große Gemälde der Fürstäbte.Die fürstäbtlichen Zimmer selbst umfassen Kanzlei, Schlafzimmer, Tagzimmer, Audienzzimmer, Gästezimmer und den Thronsaal inklusive dem Vorzimmer zu diesem. Jeder dieser Räume ist individuell gestaltet, meist mit christlicher Kunst, aber auch mit Darstellungen der griechischen Antike.Die Prunkräume können im Rahmen einer Führung besichtigt werden, die alle 45 Minuten stattfindet.Hofgarten mit Orangerie Orangerie / © Geolina163, Wikimedia Commons (CC BY-SA 4.0)Nördlich der Fürstäbtlichen Residenz streckt sich eine in Terrassen angelegte Gartenanlage aus, an deren Ende sich die Orangerie befindet. Sie beherbergt heute die Stadtbibliothek. Ein Spaziergang führt vorbei an Mosaikbecken, Brunnen und einer Robinie, die Mitte des 18. Jahrhunderts gepflanzt wurde.
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Heimatmuseum im Hartmannhaus

Marktoberdorf, Allgäu

HeimatgeschichteIm Hartmannhaus in Marktoberdorf ist das Heimatmuseum der Stadt untergebracht. Das stilvollen Gebäude wurde bereits im Jahr 1544 als kleine Landwirtschaft und Handwerksbetrieb genutzt. Im Laufe der Jahre wurde das Haus als Bauernhof, Schuhwerkstatt und Pfründehaus verwendet und war schließlich lange Zeit im Besitz von Kreszentia Hartmann. Erst 1980 übernahm die Stadt das Haus und der Heimatverein richtete nach und nach mit viel Liebe zum Detail das Heimatmuseum darin ein.Vom bäuerlichen LebenDas Heimatmuseum zeigt neben einer einmaligen historischen Sammlung von Mausefallen alles, was in den Jahren 1850 bis 1950 zum Leben auf dem Bauernhof gehörte. Die Ausstellungen über das frühe bäuerliche Wohnen und das bäuerliche Handwerk zeigen zahlreiche Antiquitäten aus der Vergangenheit, die liebevoll restauriert wurden. So sieht man unter anderem eine Schusterstube oder einen Hauswirtschaftsraum aus der Zeit der Jahrhundertwende. Und auch die Tracht der Marktoberdorfer können Besucher hier bewundern.SkistadelDas Museum präsentiert auch eine Ausstellung von alten Wintersportgeräten. Skier aus der Zeit um 1900 bis heute, Skikleidung, Schlittschuhe und Schlitten aus vergangenen Zeiten sind hier zu sehen.Der BauerngartenAuch der nostalgische Bauerngarten am Heimathaus ist liebevoll angelegt und lädt zum Verweilen ein. Hier kann man in die alten Zeiten eintauchen und sich in die Vergangenheit zurückversetzen lassen.
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Isergebirgs Museum Neugablonz

Kaufbeuren, Allgäu

Glas, Schmuck & IndustrieDas Isergebirgs-Museum Neugablonz befindet sich im Kaufbeurer Stadtteil Neugablonz und befasst sich mit der Geschichte der Modeschmuckstadt Neugablonz.Das Museum erzählt von 400 Jahren deutscher Kultur- und Industriegeschichte im Isergebirge, von der Vertreibung der Deutschen 1945 und vom Neubeginn am Beispiel der Neugablonzer Glas- und Schmuckindustrie: über die Anfänge der Schmuckherstellung aus Konservendosen, Glasscherben oder Kartoffelteig bis hin zur Gürtelschnalle für Marlene Dietrich oder dem Verlobungsring von Prinzessin Diana.Oldtimer-Fans können sich über einem VW-Käfer aus dem Jahr 1954 freuen. Er verweist auf einen der bedeutendsten Autokonstrukteure - Ferdinand Porsche, der 1875 in Maffersdorf im Isergebirge geboren wurde.Die EntstehungDas Isergebirgs-Museum wurde im Jahr 2003 eröffnet und geht aus aus zwei Sammlungen hervor, die bis 1999 im Gablonzer Haus zu besichtigen waren: die Sammlung des Gablonzer Archiv- und Museumsvereins und die Ausstellung des Neugablonzer Schmuck- und Industriemuseums. Im Jahr 1999 wurden die beiden Museen geschlossen und die Bestände in Depots eingelagert. Am 1. Juni 2003 wurde das Isergebirgs-Museum Neugablonz eröffnet.
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Künstlerhaus Marktoberdorf

Marktoberdorf, Allgäu

Das Künstlerhaus liegt zwischen dem Riesengebirgsmuseum und einem Gewerbegebiet, recht zentral und von der Innenstadt Marktoberdorfs aus fußläufig gut erreichbar. Vom Bahnhof aus läuft man zum Künstlerhaus in nur drei Gehminuten.Das Künstlerhaus in der Ostallgäuer Kreisstadt Marktoberdorf ist ein Museum für zeitgenössische Kunst. Es dient nicht nur als reines Ausstellungshaus, sondern versteht sich als Ort der Kunstvermittlung sowie als Kunstwerkstatt mit museumspädagogisch relevanten Angeboten für Kinder und Jugendliche.Regionale sowie überregionale Kunst wird hier ausgestellt und gefördert, hierzu veranstaltet das Künstlerhaus alljährlich die "Ostallgäuer Kunstausstellung". Alle fünf Jahre findet zudem die Ausstellung "Junge Kunst" statt, bei der der Förderpreis der Antonia und Hermann Götz-Stiftung vergeben wird.Wie entstand das Künstlerhaus?Im Jahre 1969 überließ Dr. Julius Geiger seine Villa im Stil der 20er Jahre der Stadt Marktoberdorf. In dieser Villa wurde die Kulturstiftung Dr. Geiger-Haus gegründet, der sich im Jahre 1997 ein Erweiterungsbau anschloss, der maßgeblich vom damaligen Bürgermeister Franz Schmid in Auftrag gegeben und finanziell getragen wurde.Neben öffentlichen Mitteln stiftete Bürgermeister Schmid mit privaten Zuschüssen einen Großteil der Bausumme. Seit 2001 werden beide Gebäude zusammen als Künstlerhaus Marktoberdorf geführt und vermarktet.Die kubische Architektur des GebäudesEs sorgte für viel Gesprächsstoff in Marktoberdorf, als dieser schmucklose, kubische, rote Klinkerbau, der einer Festung nicht unähnlich sieht, im Jahre 2001 eröffnet wurde. Und das mitten in Bayern, wo Klinkerbauten die absolute Ausnahme darstellen und sämtliche Häuser mit viel Holz, Blumenschmuck, Lüftlmalerei, ausladenden Dächern und Balkonen ausgestattet sind.Zwei würfelförmige Bauten stehen versetzt zueinander und sind mit der alten Geiger-Villa durch eine Glasfuge verbunden. Nach Süden hin schließt das Museumsgelände mit einer Gartenanlage ab, die vielfältig nutzbar ist. Das Gebäude hat eine Grundfläche von 400 m², die auf drei Stockwerken verteilt sind.Die Highlights im Künstlerhaus Marktoberdorf Die zeitgenössische Schwäbische Kunst ist mit einer eindrucksvollen Sammlung von derzeit rund 250 Gemälden, Fotografien, Zeichnungen und Plastiken regionaler Künstlerinnen und Künstler vertreten. Darunter zahlreiche Werke des bekannten Künstlers Franz Hitzler und des spanischen Malers Gustavo.Die musikalischen Darbietungen sowie die sonntäglichen Führungen unter dem Motto "Kunst, Kaffee & Kuchen" runden das breitgefächerte Angebotsprogramm des Kunsthauses ab.
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Obermühle Säge

Fischen, Allgäu

Es klappert die Mühle...Die historische Obermühle in Fischen gehört zu den ältesten Sägemühlen im Allgäu. Bis ins Jahr 1508 lässt sich die Reihe der Besitzer zurückverfolgen.Sie wird ausschließlich von einem Wasserrad angetrieben und ist noch immer voll funktionsfähig. Mittlerweile wird die Mühle nur noch als ein reiner Museumsbetrieb benutzt. Für einige wenige Spezialaufträge wird sie aber manchmal noch gebraucht. Speziell die Hölzer alter historischer Häuser können ohne großen Schaden zu nehmen mit dieser Säge bearbeitet werden.Die Technik der Mühle ist ungefähr auf dem Stand von 1840. Im Jahre 1970 kam das Wasserrad zum Stillstand. Durch eine aufwendige, liebevolle Restaurierung 1984/1985 konnte ein Stück Fischinger Handwerkskunst erhalten werden.Führungen Die beiden "Säger" Hans & Hans bieten seit 1985 Führungen durch die Mühle an und zeigen wie Anno dazumal - ohne Strom, nur mit Hilfe der Wasserkraft selbst größte Holzstämme mühelos zerlegt wurden. Neben diesen Führungen sorgen die beiden Säger mit unermüdlichen Einsatz auch dafür, dass die Sägemühle erhalten und in Betrieb bleibt.
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Stadtmuseum Marktoberdorf

Marktoberdorf, Allgäu

Stadtgeschichte anschaulich präsentiertIm Stadtmuseum wird die Geschichte Marktoberdorfs lebendig. Es werden Funde aus der Vor- und Frühgeschichte der Stadt, speziell aus der Alemannenzeit, gezeigt und die Entwicklung des Stadtbilds dargestellt.In 18 Räumen und auf 380 m² Fläche entdecken Besucher einiges über Früh- und Stadtgeschichte, Glaubenswelt, Handwerk und Industrie, Hauswirtschaft sowie Lebens- und Wohnkultur aus längst vergangenen Zeiten.Geschichte in wohldosierten PortionenGeschichte wird im Stadtmuseum Marktoberdorf bunt und greifbar - Eltern und Lehrer schätzen das museumspädagogische Konzept. Ob beim Schreiben mit der Feder oder beim Waschen wie vor 100 Jahren mit dem Waschbrett, hier geschieht Wissensvermittlung auf sehr unterhaltsame Weise. Ob junge oder ältere Besucher, hier kann man sich ausprobieren und immer wieder Neues entdecken.Die Spöttl-Krippe - Wunderwerk aus dem Jahre 1890Die Spöttl-Krippe ist ein kleines technisches Wunderwerk. Erbaut wurde sie im Jahre 1890 durch Theodor Spöttl. Ob Tier, Mensch oder Engel - alles bewegt sich mechanisch, nichts an dieser Krippe steht still. Türen öffnen sich, eine ganze Schafherde läuft los, Hirten hacken Holz, alles angetrieben von kleinen Rädern, Riemchen, Federn. Früher wurden diese mittels Wasserkraft von einer kleinen Turbine angetrieben, heute kommt der Strom dazu aus der Steckdose.Filigran und schön gearbeitet, wird die Krippe besonders lebendig, wenn eine Figur der Krippe das Weihrauchfass öffnet und sich dieser besondere Harzduft überall im Raum verteilt... Die Krippe ist immer mittwochs und sonntags zwischen 15 und 16 Uhr in Betrieb.
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Allgäu-Museum Kempten

Kempten, Allgäu

Ein Museum im KornhausDas Allgäu-Museum liegt in Kempten, es wurde im Jahre 1999 eröffnet und ist eines der bekanntesten Museen im schwäbischen Raum. Das Museum befindet sich im sogenannten Kornhaus, einem über 300 Jahre alten Barockgebäude ganz in der Nähe der Kemptener Altstadt. Das Kornhaus diente früher, wie der Name schon sagt, als Kornlagerstätte.Geplant ist, dass das Allgäu-Museum Ende 2018 seine Pforten im Kornhaus schließt. Eine neue Galerie im Marstall soll dann die Exponate übernehmen, das Kultur- und Museumsangebot wird insgesamt erweitert.Auf ZeitreiseAuf insgesamt sechs Etagen kann man hier die Kultur und Geschichte der Stadt Kempten und des Allgäuer Raums ganz nah erleben. Eine Zeitreise durch das Allgäu führt durch verschiedene Epochen und zeigt die Welt der Bauern, Bürger und Fürstäbte. Einmalige und seltene Ausstellungsstücke begleiten die Besucher auf ihrer Reise durch die Jahrhunderte. Auch unterschiedliche Allgäuer Dialekte können sich die Besucher anhören.Im Kunstgewölbe des Museums ist die größte Sammlung Allgäuer Kunst untergebracht. Das Gewölbe bietet ein schönes Ambiente für die vielfältige Kunst des Allgäus. Schwerpunkt der Galerie bilden Werke des 19. und 20. Jahrhunderts mit Landschaftsbildern und plastischen Werken von klassischer Moderne bis zur aktuellen Kunst.Museum auch für KinderFür Kinder gibt es einen eigenen Kinderpfad, der den Kindern die Kunst auf spielerische und interessante Art näher bringen möchte. Es werden auch Kinderführungen angeboten, in denen Handpuppen wie der Uhu Schuhu, die kleine Maus oder die Bäuerin Interessantes aus der Geschichte des Allgäus berichten.Dem Museum angeschlossen ist auch ein Café und ein Museumsshop.
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Archäologischer Park Cambodunum

Kempten, Allgäu

Antike Siedlungen und Tempel mitten in KemptenKempten - zu römischer Zeit trug es den Namen Cambodunum - war einst das zivile Verwaltungszentrum und Sitz des Stadthalters der Provinz Rätien. Die Überreste der einstigen antiken Römersiedlung Cambodunum können im Archäologischen Park Cambodunum (APC) am Stadtrand von Kempten besichtigt werden. Der 1983 eröffnete Park gibt einen einmaligen Einblick in die Lebenswelt der Römer und deren Stadtleben vor über 2000 Jahren.Seit 1885 wurde der Park der im 1. Jahrhundert n. Chr. in Stein erbauten Römerstadt Cambodunum durch die vielen Ausgrabungen nach und nach erschlossen. Anhand begleitender Ausstellungen im Archäologischen Park kann der Besucher das Leben in dieser Römerstadt hautnah miterleben.Lebendiges Bild einer längst vergangenen ZeitGezeigt werden hier wiederhergestellte Gebäude der antiken Siedlung und es ist gelungen, ein lebendiges Bild der Anlage in der römischen Zeit nachzuzeichnen. Zu sehen sind der rekonstruierte gallorömische Tempelbezirk mit verschiedenen Tempelbauten und Altären aus Stein. Schautafeln und archäologische Fundstücke vervollkommnen das lebendige Bild des Tempelbezirks und der römischen Götterwelt.Forum und BasilikaDas Forum ist der interessanteste Baukomplex der Ausstellung: Hier sind die Grundmauern der Basilika zu sehen, dem damals wohl prachtvollsten Versammlungsraum der Stadt. Das Forumsgelände ist jederzeit frei zugänglich.Die "Kleinen Thermen" sind eines der frühesten bekannten Beispiele antiker Badegebäude nördlich der Alpen. In einem Ausstellungsgebäude kann man die originalen Grundmauern, Böden, Heizkeller und Kanäle der einstigen Thermenanlage besichtigen. Ein großes Gesamtmodell der Thermenanlage sowie Schautafeln zeigen eindrucksvoll das antike und römische Badewesen.Museumsshop und CaféDie Taberna am Tempelbezirk ist ein Museumsshop und ein kleines Café. Hier finden sich kleine römische Mitbringsel, Postkarten und Andenken oder man stärkt sich mit einem kleinen Imbiss und Getränken. Außerdem gibt es hier besondere Spezialitäten nach original römischem Rezept wie Honiglebkuchen oder Würzwein.
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Audi Arena Oberstdorf

Oberstdorf, Allgäu

Eines der schönsten und modernsten Skisprungstadien der WeltDie Audi Arena liegt direkt unter dem Schattenberg und umfasst fünf Schanzen. Dies sind zum einen die Großschanzen HS 137 und HS 100 und 3 weitere Kleinschanzen. In der Audi Arena findet alljährlich Ende Dezember das Eröffnungsspringen der Internationalen Vierschanzentournee statt. Im Februar 2005 wurden am Schattenberg die Sprungwettbewerbe im Rahmen der FIS Nordischen Ski-Weltmeisterschaften ausgetragen. Auch im Sommer finden zahlreiche Veranstaltungen im Stadion statt, wie z.B. der FIS Sommer Grand Prix in der Nordischen Kombination, der Adrenalin Day, das Open Air Kino und viele mehr. Außerdem besitzt das Stadion zahlreiche Tagungsräume und ein außergewöhnliches Outdoorangebot, wie beispielsweise den Skywalk-Kletterpark zwischen den beiden Großschanzen.Der SchanzenturmBesucher können bequem mit dem Aufzug auf den Schanzenturm gelangen und die grandiose Aussicht genießen. Vom Eingang führt ein kurzer Spaziergang entlang des Auslaufs zum Schrägaufzug. Mit diesem werden die 85 Höhenmeter hinauf zum Schanzentisch überwunden. Weiter geht‘s mit dem Lift auf den Sprungturm zur Panorama-Plattform mit herrlichem Blick auf Oberstdorf und die umliegende Berglandschaft.
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Sehenswürdigkeiten

Fürstbischöfliches Schloss

Marktoberdorf, Allgäu

Die bayerische Kreisstadt Marktoberdorf liegt im Landkreis Ostallgäu, etwa 100 Kilometer im Südwesten von München und etwa 11 Kilometer von Kaufbeuren entfernt. Seit 1722 steht das ehemalige Fürstbischöfliche Schloss am östlichen Ortsrand, umgeben von den Allgäuer Alpen und dem Ammergebirge.Sommerresidenz und JagdschlossUrkunden beweisen, dass sich bereits 1424 ein Schloss als Bischofshaus an diesem Ort befand, das später von Grund auf neu erbaut wurde. Fürstbischof Heinrich von Lichtenau fertigte die Pläne für das Fürstbischöfliche Schloss, das 1505 bis 1517 als spätgotischer Bau entstand und von 1598 bis 1599 stark erweitert wurde.1722 erfolgte der Abriss des Gebäudes und von 1722 bis 1729 wurde der gotische Baustil von dem Oberdorfer Baumeister Johann Georg Fischer dem barocken Baustil angepasst.Die Vierflügelanlage diente Vögten und bischöflichen Pröpsten als Amtssitz und später Augsburger Fürstbischöfen als Sommerresidenz und Jagdschloss. 1819 zog der letzte Bischof aus und das Gebäude ging in den Besitz der Stadt über. Nach einem Brand 1967 standen der West- und Südflügel bis zur Renovierung 1984 leer. In der Vierflügelanlage sind seit 1984 die Bayerische Musikakademie von Marktoberdorf und seit 1996 das Vermessungsamt Marktoberdorf untergebracht.Allee mit jahrhundertealten Linden Vom Fürstbischöflichen Schloss aus führt die etwa 2 km lange Kurfürstenallee zu einem außerhalb der Stadt gelegenen Aussichtspunkt. Die Allee wurde im 18. Jahrhundert von Fürstbischof Clemens Wenzeslaus mit ca. 400 Linden angelegt und steht unter Denkmalschutz. Bei einem Spaziergang bietet sich ein wunderschöner Ausblick auf das Alpenvorland.Unterirdischer Konzertsaal im Fürstbischöflichen SchlossIm Schlossgarten befindet sich ein unterirdischer Konzertsaal. Im Richard-Wengenmeier-Saal veranstaltet die Bayerische Musikakademie Marktoberdorf regelmäßig Konzerte wie z. B. die "Romantische Nacht im Schloss".

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