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Friedrichsbad Baden-Baden

Schwarzwald, Deutschland

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Das Friedrichsbad in Baden-Baden wurde in den 1870er Jahren nach römischem Vorbild erbaut und war bei seiner Eröffnung eines der modernsten Badehäuser in ganz Europa. Seit über 125 Jahren wird hier römisch-irisch gebadet: Eine Mischung aus der Tradition der Römer in wechselwarmen Thermalbädern zu baden, und der irischen Sitte der Heißluftbäder.

Architektonisches Highlight

Bereits zu Römerzeiten stand auf dem Platz, auf dem sich heute das Friedrichsbad befindet, eine Therme. Das Bad wurde im Stil der Neurenaissance errichtet, Mittelpunkt ist der große Kuppelbau mit Bögen und Säulen. Unter der 17.5 m hohen Kuppel befindet sich das Hauptbecken des Bads.

Die Badezeremonie

Die römisch-irische Badezeremonie, die im Friedrichsbad praktiziert wird, besteht aus 17 Stationen. Dabei wechseln sich Duschen, warme und kalte Bäder, Dampfbäder und Massagen ab, geendet wird mit einer Ruhe- und einer Lesephase. Durch die wechselnden Temperaturen der Anwendungen und das Thermalwasser sollen Körper und Geist gestärkt werden.

Textilfreies Baden

Das Friedrichsbad ist traditionell ein Nacktbad, es wird textilfrei gebadet. Montags, donnerstags und samstags erfolgt die Badezeremonie nach Geschlechtern getrennt, an den anderen Wochentagen kann gemeinsam gebadet werden. Kinder unter 14 Jahren dürfen das Friedrichsbad nicht besuchen, in der benachbarten Caracalla-Therme gibt es aber eine Kinderbetreuung für Kinder ab 18 Monaten, die genutzt werden kann.

Eintrittspreise

Der einfache Eintritt für 3 Stunden ohne Masssageanwendung kostet 23 Euro. Ein Besuch inklusive der Seifenbürstenmassage als Station 5 kostet 35 Euro (3.5 Stunden Aufenthalt), für 47 Euro ist auch die abschließende Crememassage inklusive. Im Preis inbegriffen sind generell Handtücher, Badeschuhe, Seifen und Cremes, sodass man für den Besuch im Friedrichsbad nichts mitzunehmen braucht.

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