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Wandern & Bergsport in Schwarzwald

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Wandern & Bergsport in Schwarzwald

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Wandern & Bergsport

Unterwegs im Rothauser Land

Grafenhausen, Schwarzwald

Die Schlucht der SchlüchtZwischen Seebrugg und Bonndorf zweigt in Rothaus gegenüber der Brauerei die L 157 zu einer sich nach Süden neigenden Hochfläche ab. Bei klarem Wetter markieren, ganz unverstellt, die Alpen den breiten Horizont. Glücklich muss sein, könnte man meinen, wer hier geboren ist. Am ruhig gelegenen und recht kleinen Schlüchtsee (2,8 ha), der auch auf dem Skulpturenpfad des Schlühüwana-Parks erreichbar ist, verrät noch nichts die Wildheit der Schlücht, mit der sie sich in ihrem Unterlauf eine über 100 m tiefe Schlucht ins Gestein grub. Auf einer Strecke von nur 29 km bewältigt sie gut 660 Höhenmeter, bevor sie die Wutach bereichert und mit ihr bei Tiengen in den Rhein fließt. Die Gemeinden Grafenhausen, Birkendorf und Ühlingen liegen terrassenartig auf dem Weg dorthin. Unterhalb Ühlingens, nach Einfluss der Mettma (die Schwarza gesellt sich bald dazu), imponiert das Schlüchttal gleich mit einem Felsentor. Ab hier werden die Wände senkrecht. Das ist ambitionierten Kletterern nicht entgangen, am Schwedenfelsen lauern gar aberwitzige Überhänge.So urtümlich diese Schluchtlandschaft auch ist, ingenieurtechnisch wurde sie in das komplexe Pumpspeichersystem der Schluchseewerke integriert: So speist ein Teil der Schlücht durch eine Leitung die Witznautalsperre – und damit ihren eigenen Zufluss, die Schwarza. Das Schlüchttal wieder hinauf ins lauschige Birkendorf (1973 zum schönsten deutschen Dorf gekürt), könnte man am Naturena Badesee hingegen zweifeln, ob es nicht doch noch Idyllen gibt. Ein Gedanke, der sich, zu Fuß etwa 2 km die Schlücht zur Tannenmühle hoch, bei einer Forelle vertiefen lässt. Die Delikatesse, nebenan in eigenen Teichen gezüchtet, wird in gut zwei Dutzend Varianten angeboten. Zu besichtigen ist dort auch eine Museumsmühle, die eine sozusagen bewegte Geschichte hat: Bis 1832 drehte der höher gelegene Röttenbach bei Mettenberg ihr Rad, dann wurde sie demontiert und hier an der Schlücht wieder aufgebaut. 1918 abgebrannt, wurde sie 1922 wiedererrichtet und noch bis in die 1950er-Jahre betrieben. Danach verfiel sie. Die heutige Museumsmühle ist eine originalgetreue Rekonstruktion (1986) ihrer Vorgängerin. Innen mit Gerätschaften des 19. Jahrhunderts ausgestattet, lassen sich alle Produktionsprozesse verfolgen, die aus Getreide Mehl zum Backen und Kochen machen. Kinder dürfte zudem das Tiergehege mit Streichelzoo erfreuen, in dem u. a. Ponys, Alpakas, chinesische Maskenschweine, Ziegen und allerlei Vögel leben. So viel ländliche Abgeschiedenheit verträgt auch einen Pfau, dessen schillernde Radschläge für ein wenig Eitelkeit sorgen.
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Wanderung durch den Alpinen Pfad

Feldberg, Schwarzwald

Wilder TalwinkelMag der Schwarzwälder Feldberg (1493 m) auch nur halb so hoch sein wie die Zugspitze (2962 m), Deutschlands höchste Erhebung außerhalb der Alpen ist trotzdem ganz schön mächtig. Viele Wege führen auf den Gipfel und um ihn herum, der wohl eindrucksvollste ist der Alpine Pfad, dessen Name durchaus keine Übertreibung ist. Ihn zu durchwandern erfordert eine gute Kondition und dazu trittfestes Schuhwerk.Und auch der Gleichgewichtssinn sollte nicht zu labil sein, denn einige felsige Passagen benötigen Hand und Fuß. Steile Seitenschluchten, auch Tobel genannt, lassen tief ins St. Wilhelmer Tal blicken, hier und da grüßt der Schauinsland durch die Wipfel. Als Bannwald wird das Gelände sich selber überlassen, oft müssen daher umgestürzte Bäume umkraxelt und Wildbäche auf kreativen Wegen überquert werden. Die Vegetation besteht hier v. a. aus Buchen, Bergahorn, Weißtannen und Fichten. Besonders am Talende sorgen als Relikte der Waldschäden der letzten Jahrzehnte (bewirkt durch Emissionen, Trockenheit, Schädlingsbefall) etliche Baumskelette für eine bizarre Atmosphäre.Eingangs ohne Kennzeichnung, lässt sich der Alpine Pfad dennoch nicht allzu schwer finden: Ein guter Ausgangspunkt ist die mit dem Auto von Oberried erreichbare Erlenbacher Hütte (1100 m). Etwa 1 Stunde führt der Weg östlich, den Feldberg meist vor Augen, bis zum Hüttenwasen, einer Sommerhochweide. An deren unterem Ende liegt eine Schutzhütte, dort über den Bach zweigt 20m talwärts ein Weg links ab, dem nach 50m ein Schild folgt, das auf die Gefahren des Alpinen Pfades hinweist. Bald darauf wird es abenteuerlich.Gut 2 Stunden dauert es, den gesamten, mäßig ansteigenden Weg (der Berg immer links) bis zum Stübenwasen (1386 m) zu gehen, der an einem vergoldeten Kruzifix erreicht ist. Von dort führt ein breiter Wanderweg zur höchsten Einkehrmöglichkeit Baden-Württembergs, der St. Wilhelmer Hütte (1380 m) unterhalb des Feldberggipfels. Eine Abkürzung bietet sich nach zwei Dritteln des Alpinen Pfades an, wenn dessen wildeste Abschnitte passiert sind. Hier zweigt ein Trampelpfad zu einer Weide unweit der St. Wilhelmer Hütte ab. Oben auf dem Gipfel zeigen sich Schweizer Alpen und Vogesen. Den Nordhang des Feldbergs hinunter, führt ein Weg durch steiles Kargelände zur Zastler Hütte (1263 m). Zurück zum Auto geht es vergleichsweise moderat über den Hüttenwasen zur Erlenbacher Hütte.
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Action Forest

Titisee-Neustadt, Schwarzwald

SeiltänzerfeelingIm Hirschbühl, einem Wäldchen bei Titisee, lockt der Hochseilgarten Action Forest mit Nervenkitzel. Balancegefühl und das Bekämpfen von Höhenangst lassen sich hier gut trainieren – sprich: wie man mit guter Karabinersicherung den "inneren Angsthasen" überlistet. Nahrung kriegt der dennoch genug. Fünf unterschiedlich schwere Kletter- Parcours bietet die Anlage. In 6 m Höhe über schmale Bretter oder gar nur Seile zu balancieren gehört hier zu den leichteren Übungen. 12 m höher – auf schwankenden Planken, kaum einen Halt für die Hände – sieht die Sache noch mal anders aus. Auch Kondition ist hierbei gefragt. Bei der Kraxelei kann sich durchaus ein primatenhaftes Hochgefühl einstellen..
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Schluchtensteig

Schluchsee, Schwarzwald

Der Schluchtensteig ist ein Fernwanderweg, der über 118 km zu den schönsten Schluchten im Südschwarzwald führt. Die Strecke ist in sechs Tagesetappen aufgeteilt, die eine Länge zwischen 19 und 23 km haben und mittel bis schwer zu begehen sind.Die Strecke und ihre SehenswürdigkeitenDie Strecke führt von Stühlingen nach Wehr in Baden und wurde 2008 offiziell eingeweiht. Wer den Weg geht, kann unterwegs Sehenswertes wie das Naturschutzgebiet Wutachschlucht oder das Flusskraftweg Stellegg besichtigen. Außerdem liegen der größte See des Hochschwarzwalds, der Schluchsee, der Dom St. Blasien und das Hochtal und die Hochmoore bei Ibach auf dem Weg. Der höchste Punkt des Schluchtensteigs wird beim Krummenkreuz auf 1.148 Metern erreicht.Ein Vorteil des Schluchtensteigs: Mehr als die Hälfte des Weges verläuft auf naturbelassenem Untergrund, nur ein kleiner Anteil der Strecke ist asphaltiert. Der Weg kann auch mit Hunden gut begangen werden, Familien mit Kindern werden nur Teilstrecken empfohlen.
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Alpirsbacher Wasserpfad

Alpirsbach, Schwarzwald

Entlang der "Kleinen Kinzig"Vom Wanderparkplatz in Reinerzau bei Alpirsbach, führt der Pfad entlang der "Kleinen Kinzig", durch das gleichnamige wunderschöne Tal. 34 Tafeln zu allem, was mit Wasser zusammenhängt, informieren Wanderer auf dem Rundweg und Einrichtungen wie Info-Pavillon, Flößerei und Ries, Spannstatt und Floß, Quellmessung, Wasserrad, Wasserwerk und Biotop ergänzen die vielfältigen Informationen.
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Wanderung von Hinterzarten auf den Feldberg

Feldberg, Schwarzwald

Überm Brachsenkraut kraxelnDer Schwarzwälder Feldberg hat die im wahrsten Sinn des Wortes "hohe" Ehre, der höchste deutsche Mittelgebirgsgipfel zu sein. Viele Wege führen auf ihn hinauf, dieser hier zieht sich vom Ausgangsort Hinterzarten aus, eine Weile lang gemütlich durch Wald und über Weiden, bevor er dann steil ansteigt. Vom Bahnhof rechts, links in die Rathaus- und Erlenbrucker Straße, am Skimuseum vorbei auf den Oberzartener Weg, folgt ein Waldstück, auf dem die 1000m-Höhenmarke über-, dann unterschritten wird. Nach 2,5km öffnet sich der Wald: Rechter Hand taucht ein Gehöft auf, nach 300m eine Weggabelung. 50m nach rechts, dann links etwa 1km am Waldrand entlang, noch 1,5km durch dichten Tann, dann kommt schon der Raimartihof von 1710 samt Biergarten in Sicht. Hier sind 1100m Höhe überschritten.Fünf Gehminuten vom Lokal entfernt liegt vor senkrechter Felskulisse der runde Feldsee – Hinterlassenschaft eines Gletschers, dessen Seebach einst die Urdonau speiste. So sehr das Wasser im Sommer lockt: Baden ist streng verboten, schon des stachelspornigen Brachsenkrauts wegen – ein seltener und geschützter Unterwasserfarn, der nur hier und im Titisee wächst.Vom Südufer führt ein mächtig steiler Pfad hoch zum Feldberger Hof am Fuß des Seebuck (1448m). Zwischen diesem Vorbuckel und dem etwa 2km entfernten Hauptgipfel des Feldbergs (1493m) liegt der Grüblesattel (1419m), wo dann der Rückweg beginnt. Die rund 12km vom Grüblesattel nach Hinterzarten auf dem Emil-Thoma-Weg sind gut ausgeschildert und verlaufen, nach der Weide, nördlich des Feldsees, zunächst durch abschüssiges Gelände. Durch viel Wald geht es angenehm bergab zum Matthisleweiherweg, der in Hinterzartens Erlenbrucker Straße mündet.
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Radsport

Der Sommerberg bei Bad Wildbad

Bad Wildbad im Schwarzwald, Schwarzwald

Herrliche Aussichten auf dem SommerbergMit der Sommerbergbahn, Baden Württembergs höchster Standseilbahn, geht es in nur 7 Minuten,  vom Zentrum Bad Wildbads hoch auf den Sommerberg. Auf dem Berg angelangt erwartet Besucher hier, neben der fantastischen Aussicht auf den Kurort Bad Wildbad, das Enztal und den Schwarzwald, eine ganze Fülle von Freizeitgestaltungsmöglichkeiten: Wandern, Biken im Bike Park, Nordic Walking auf ausgeschilderten Nordic Walking-Strecken oder einfach nur die Seele baumeln lassen, in eine der Hütten einkehren und das milde Reizklima auf sich wirken lassen.Wandern auf dem SommerbergEin ausgeschildertes Wanderwegenetz von insgesamt 235 Kilometern, darunter 6 spezielle Sommerberg-Rundwege oder die Routen in das Naturschutzgebiet Wildseemoor auf den Hochflächen zwischen dem Sommerberg und Kaltenbronn machen das Gebiet auf dem Sommerberg zu einem einmalig attraktiven Wanderparadies. Einkehren können müde und hungrige Wanderer auf dem Sommerberg im Hotel-Restaurant Auerhahn mit Biergarten und Sonnenterrasse, in die Skihütte (auch im Sommer ), in das Café & Aussichtsrestaurant Sommerberg-Hotel an der Bergstation der Sommerbergbahn und in die Grünhütte, einem ehemaligen Hirtenhaus im Wald, auf dem Weg von der Sommerbergbahn zum Wildsee.Drahteselritter erobern den SommerbergNeben dem Bikepark Bad Wildbad, auf dem Sommerberg, bieten sich auch zahlreiche Strecken für nicht so adrenalinhungrige Fahrradfahrer an. Und wer noch ein bisschen mehr Unterstützung beim Treten in die Pedale bevorzugt der leiht sich am Kiosk der Bad Wildbader Sommerbergbahn ein E-Bike. In der Touristik Bad Wildbad erhält man Infos zu Tourenvorschlägen.
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Sehenswürdigkeiten

Rothaus-Brauereibesichtigung und Erlebnispfad

Grafenhausen, Schwarzwald

Biergit, Hüsli und SchlühüwanaViele Impulse gab Kloster St.Blasien dem Südschwarzwald. So gründete die Abtei auch 1791 in Rothaus eine Brauerei. Längst im Staatsbesitz, verzeichnet sie seit Jahren steigenden Absatz auch außerhalb Baden-Württembergs. Wie auf allen Rothaus-Produkten ziert das Etikett des "Tannenzäpfle"-Biers Biergit Kraft, ein blondes (nicht bollenbehutetes!) Schwarzwaldmädel. Neben Biergits Konterfei hängen zwar Fichten- statt Tannenzapfen, aber das "Tannenzäpfle" gilt trotzdem als Kultbier.Bevor man sich zur Brauereibesichtigung entschließt, locken in der Nähe zwei andere Aktivitäten. Fernsehzuschauern in aller Welt ist das "Hüsli" bekannt - weniger wegen der Sammlung Schwarzwälder Bauernmöbel und Volkskunst im dortigen Heimatmuseum, sondern weil sein Äußeres als Haus von Professor Brinkmann in der Serie "Schwarzwaldklinik" herhielt. Erbauen ließ es sich 1912 die Berliner Sängerin Helene Siegfried als Sommersitz.Neben dem "Hüsli" beginnt ein skurriler Erlebnispfad, der "Schlühüwana" (Schlüchtsee- Hüsli-Wander-Naturpark). Aus den Baumschäden des Orkans Lothar (1999) ließ die örtliche Försterei hier allerlei Waldschrate schnitzen, an denen der etwa 2 km lange Rundweg zum Schlüchtsee (2,8 ha) samt Alpenblick vorbeiführt.

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Der Klosterpfad im Albtal

Bad Herrenalb, Schwarzwald

Von Herrenalb nach FrauenalbEine Begehung des Klosterpfades bietet Wanderern eine echte Zeitreise durch die Jahrhunderte. Der Pfad verbindet zwei alte Schwarzwälder Gründungsklöster: Die von Mönchen des Zisterzienser-Reform-Ordens erbaute Abtei der "Herren von Alb" und die Benediktiner-Anlage in Frauenalb. Beide Klöster entstanden in der Stauferzeit im 12. Jahrhundert.Auf den ca. 5km des Klosterpfades wandelt man auf den Spuren der Geschichte und der Pfad lädt mit vielen Stationen (Minikapellen) zur Erkundung ein. Einkehren können Wanderer dann in Frauenalb, im altehrwürdigen Landgasthof mit Hausbrauerei "König von Preußen", der mit herrlich bodenständiger, aber auch erlesener Küche lockt.Der geschichtsträchtige Weg, entlang der Alb, lässt sich sehr gut zu Fuß erwandern und zurück geht’s dann ganz bequem mit der Albtalbahn.

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Wanderweg von Bad Rippoldsau-Schapbach zum Glaswaldsee

Bad Rippoldsau-Schapbach, Schwarzwald

Über den Kupferberg zum GlaswaldseeEin wahres Wandervergnügen verspricht der Ganztagesrundwanderweg über den Hausberg des Wolftals, den Kupferberg, zum geheimnisvollen Glaswaldsee und über den Wildschapbach wieder zurück. Wanderer erwarten faszinierende Ausblicke, bei guter Fernsicht sogar bis zu den Vorarlberger und Schweizer Alpen, und der sehenswerte Glaswaldsee, einer der wenigen erhaltenen Karseen im Nordschwarzwald.Informationen zur Route erhalten Sie bei der Tourist-Information Bad Rippoldsau-Schapbach. Die Wegstrecke hat eine Länge von ca. 19 Km und eine zu überwindende Höhendifferenz von 590m.

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Wanderung durch den Sternwald

Freiburg im Breisgau, Schwarzwald

Wald, Pfannkuchen, Felsen und JazzLegendär sind die Pfannkuchen im Valentin bei Günterstal. Und eine gute Stärkung für einige Höhenmeter durch den Sternwald auf den Kybfelsen (837 m). Das lauschige Traditionslokal in 480 m Höhe liegt einen Spaziergang (1,5 km) von der Endstation der Tramlinie 2 entfernt. Sportiver sind da schon die 75 Fußminuten vom Sternwaldeck. Nach dem Pfannkuchen geht es 2 km östlich im Zickzack weiter bergan, bis zu einem breiten Waldweg, der rechts zum Schauinsland führt. Wer vis-à-vis den steilen Trampelpfad nimmt, gelangt zum schroffen Kybfelsen, von wo sich nach Osten ins Kapplertal und Westen (Horben, Vogesen) blicken lässt. Nach Norden einen ähnlichen Trampelpfad hinunter, liegt auf Höhe des breiten Waldwegs eine Grillhütte überm Dreisamtal. Links davon führt ein Wurzelweg zum Brombergsattel und dort rechts bergab zum Waldsee. Von den Terrassen des dortigen Lokals locken dienstags coole Klänge in den Saal. "Jazz ohne Stress" (live, Eintritt frei) geht auch in Wanderschuhen.

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Kletterwald Schwarzwald

Feldberg, Schwarzwald

Der Kletterwald Feldberg bietet verschiedene Parcours für alle Alters- und Schwierigkeitsstufen auf einer Höhe zwischen einem und zwölf Metern.Die Parcours des KletterwaldsBereits für Kinder ab vier Jahren oder einer Körpergröße von 0.90 Metern sind die beiden Kleinkinderparcours geeignet, die in einer Höhe von einem Meter angebracht sind. Ab 8 Jahren bzw. einer Größe von 1.20 Meter kann man die drei mittelschweren Fun-Parcours auf 8 Metern Höhe in Angriff nehmen. Anspruchsvoll sind die Fox-Parcours in 12 Metern Höhe mit Seilrutsche. Auf dem Gelände des Kletterparks gibt es außerdem einen Abenteuerspielplatz.Sicherheit geht vorDer Kletterwald verfügt über das Sicherungssystem Smart Belay. Das System verhindert, dass man beide Karabiner des Sicherheitsgurts gleichzeitig öffnet, so ist ein versehentliches Komplettaushängen nicht möglich.
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Sehenswürdigkeiten

Bernau, St. Blasien und flussabwärts

St. Blasien, Schwarzwald

Kurven, Kuppelkirche und KlippenBei Geschwend zweigt vom Wiesental die L 149 ab. Über Präg kurvt sie ins 900 m hohe Hochtal der Bernauer Alb. Die einst von Gletschern geformte Landschaft wirkt alpin, bei Föhn wie den Schweizer Alpen benachbart. Bernaus verstreute Ortsteile (im 11. Jh. von sanktblasischen Mönchen urbar gemacht) sind längst auf Wintersport und Wandern geeicht. Die Alb selbst entspringt aus den Quellen der Menzenschwander Alb (in 1347 m Höhe) südlich des Feldbergs bzw. der Bernauer Alb, hier am Herzogenhorn; beide treffen sich 4 km vor St. Blasien. Von seinen Ursprüngen bis zur Mündung im Hochrhein bei Albbruck nimmt sich das Flüsschen 1000 Höhenmeter auf 42 km, das letzte Drittel passiert dabei eine abenteuerliche Schlucht.200 m tiefer als Βernau liegt St. Blasien, dessen Benediktinerkloster (gegründet im 8./9. Jh.) den Ort zum geistigen und kulturellen Zentrum im Südschwarzwald machte. Wie abgeschieden das Städtchen (4000 Einwohner) ist, zeigte die lange Existenz eines optimistisch errichteten Bahnhofs, in dem nie ein Zug hielt. Die in den 1920er-Jahren geplante Strecke vom Schluchsee zum Hochrhein via St. Blasien wurde nicht gebaut - und der Bahnhof 2003 abgerissen. Dieses Schicksal blieb dem Dom erspart. Vielmehr entstand die frühklassizistische Kuppelkirche (geweiht: 1783, Planung: Pierre Michel d’Ixnards) nach dem Brand (1768) des Vorgängerbaus. 1806 säkularisiert, wurden im Kloster u.a. Waffen gefertigt. In einer Garnfabrik brach 1874 erneut ein Feuer aus, erst 1913 war der Dom rekonstruiert. 1983 folgte eine Renovierung, die den Innenraum in sehr helle Farben tauchte. Mit weißem Gestühl auf weiß-grauem Marmorboden dient er auch als Konzertsaal. Die Raumwirkung einer der größten Kuppelkirchen Europas ist enorm: Das Rund misst 43 m, 20 korinthische Säulen streben in 18 m Höhe, darüber wölbt sich die doppelt so hohe Kuppel, die einst ein Bendikt-Fresko Johann Christian Wentzingers zierte - 1911 ersetzte es Walter Georgi mit einer "Maria Himmelfahrt". Die frühere Abtei ist seit 1934 Sitz des Kollegs St. Blasien. Das Gymnasium und Internat (900 Schüler) leiten Jesuiten, deren Widerstand gegen den Nationalsozialismus 1939 zur Schließung des Kollegs führte. 1946 wurde es wieder eröffnet. 2010 wurden priesterliche Fehlgriffe auch am Kolleg bekannt, die nicht nur dessen hohes Renommee erschütterten.12 km südlich St. Blasiens führt die L154, vorbei am Albstausee, zum Weiler Niedermühle. In der Würmeiszeit ragte bis hier der Albgletscher, mit 27 km längster des Schwarzwalds. Albabwärts verengt sich nun das Tal zur unbewohnbar engen Schlucht. Aberwitzig sind die 14 km nach Albbruck, die teils 100m über dem Flussbett, vom Abgrund durch Bruchsteine gesichert, verlaufen.
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Sehenswürdigkeiten

Wanderung über den Schlossberg - Freiburg

Freiburg im Breisgau, Schwarzwald

Zwei Türme, viel Wind und satte AussichtenZwar hat Freiburg längst kein Schloss mehr, dafür gewährt der Schlossberg fürstliche Panoramablicke. 4 km weiter steht man mitten im Schwarzwald vor windigen Ungeheuern. Die Zähringer, Freiburgs Stadtgründer, hatten im 11. Jahrhundert, als die Stadt gerade entstand, auf dem Berg das Burghaldenschloss gebaut. Mit deren Nachfolgern, den Grafen von Freiburg, kamen die Freiburger Bürger nicht klar. 1366 demolierten sie das Schloss, kauften sich frei und begaben sich 1368 unter den Schutz des Hauses Habsburg. 1668 ließ Kaiser Leopold das Schloss neu befestigen. Im Holländischen Krieg kassierten die Franzosen 1677 Freiburg. Nun beauftragte Ludwig XIV. seinen Baumeister Marquis de Vauban, die Stadt in ein Bollwerk zu verwandeln. Im Nu war der Schlossberg mit einer ausgedehnten Zitadelle besetzt, die Altstadt wurde in dickste Wälle gepackt. Nachdem Freiburg 1697 wieder an Österreich gekommen war, nahmen die Franzosen es im 18. Jh. noch zweimal ein. 1744/45 sprengten sie selber Vaubans Werk und hinterließen Unmengen Schutt. Zur Barockzeit kahl wie der Feldberg, wurde der dann wieder bewaldete Schlossberg um 1900 touristisch erschlossen.Vom Schwabentor geht es bergan am Greiffenegg-Schlössle vorbei, das sich Habsburgs letzter Statthalter um 1790 auf Festungsresten erbauen ließ, wenige Jahre bevor der Breisgau 1806 badisch wurde. Im dortigen Biergarten herrscht im Sommer Hochbetrieb. Oberhalb davon liegt der Kanonenplatz als Terrasse über der Stadt. Der Rest des Burghaldenschlosses, die Ludwigshöhe, darüber bietet auch keinen schlechten Blick. Der beste aber kommt noch: vom Burghaldering führen weiter östlich 251 Stufen zum 2002 erstellten Neuen Schlossbergturm. Sechs Douglasienstämme stützen in sich verdreht eine stählerne, 35 m hohe Wendeltreppe. Satter ist kein Panorama auf Freiburg. Auch das Schlossbergplateau (456 m), auf dessen Westzipfel, dem Salzbüchsle, der Turm steht, ist sehenswert. Es lässt Ausmaße und Relikte der vaubanschen Festung erkennen. Die Ostseite des Plateaus hinunter, führt vom Burghaldering ein Weg auf den Roßkopf (737 m, ausgeschildert). Der dortige Turm entstand – im selben Jahr und ebenfalls in Stahlbauweise wie der Pariser Eiffelturm – 1889. Nur nicht ganz so hoch ist er mit seinen 34 m. Bestens sind Kandel, Feldberg und Schauinsland zu sehen. Doch laut rauschen die Rotoren auf 100 m hohen Spargeln: Eines von vier wuchtigen Windrädern einer Windkraftanlage steht dicht daneben. Eine unheimliche Perspektive auf windige Giganten. Hinunter zum Waldlokal St. Ottilien, finden sich dort ein lauschiger Biergarten sowie eine Wallfahrtskapelle. Ihr Ursprung liegt im 7. Jahrhundert und geht auf das Wirken der elsässischen Äbtissin Odilia zurück, die als Patronin des Augenlichts gilt. Mehrfach zerstört, sind in dem heutigen Barockgebäude (18. Jahrhundert) noch Fresken aus dem Mittelalter zu sehen. Das Musbachtal den Kreuzweg hinab, lassen sich in gut einer halben Stunde die Kartäuserstraße und die Dreisam beim SC-Stadion erreichen.

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