Navigation überspringen (direkt zum Inhalt)

Fürstäbtliche Residenz Kempten

Bauwerke in Kempten

Bild Fürstäbtliche Residenz Kempten
Außenansicht der Fürstäbtlichen Residenz in Kempten © Tilman2007, Wikimedia Commons (CC BY-SA 3.0)

Im Jahr 1651 begann man im Auftrag von Fürstabt Roman Giel von Gielsberg, auf den Ruinen eines zerstörten Benediktinerklosters, mit dem Bau der Fürstäbtliche Residenz in Kempten. Somit wurde der Bau zur ersten monumentalen Klosteranlage nach dem Dreißigjährigen Krieg.

Zur gleichen Zeit entstand auch die Stifts- und Pfarrkirche St. Lorenz, die baulich mit der Residenz verbunden ist. Bis zum Jahr 1743 wurde an der Innenausstattung gearbeitet, die ihren Höhepunkt in den Prunkräumen fand, deren Malereien, Skulpturen und Stuckaturen zu den bedeutendsten Beispielen des deutschen Rokoko gehören.

Künstler der Wessobrunner Schule

Die Handwerker und Künstler, die ihre Ausbildung in der Benediktinerabtei Wessobrunn genossen, waren maßgeblich für die Gestaltung der Prunkräume verantwortlich, die von den Äbten vor allem für repräsentative Empfänge genutzt wurden. Hier gibt es Fresken, Ölgemälde und Stuckmarmor von Franz Georg Hermann, Johann Georg Üblher und weiteren Künstlerkollegen der Wessobrunner Schule zu bestaunen. Im imposanten Thronsaal zeigt ein Deckengemälde Karl den Großen und seine Gattin, die Klosterstifterin Hildegard.

Innenausstattung

Prunkvoller Thronsaal der Fürstäbtlichen Residenz in Kempten
Thronsaal / © User:Hilarmont, Wikimedia Commons (CC BY-SA 3.0)

Insgesamt neun Räume sind zu besichtigen. Der Wappensaal ist der älteste von ihnen und ist mit einem Spiegelgewölbe und den Wappen von Abt und Konvent ausgestattet. Der Fürstensaal nimmt die gesamte Breite des Westflügels ein. Hier hängen große Gemälde der Fürstäbte.

Die fürstäbtlichen Zimmer selbst umfassen Kanzlei, Schlafzimmer, Tagzimmer, Audienzzimmer, Gästezimmer und den Thronsaal inklusive dem Vorzimmer zu diesem. Jeder dieser Räume ist individuell gestaltet, meist mit christlicher Kunst, aber auch mit Darstellungen der griechischen Antike.

Die Prunkräume können im Rahmen einer Führung besichtigt werden, die alle 45 Minuten stattfindet.

Hofgarten mit Orangerie

Blick auf die Orangerie im Hofgarten der Fürstäbtlichen Residenz Kempten
Orangerie / © Geolina163, Wikimedia Commons (CC BY-SA 4.0)

Nördlich der Fürstäbtlichen Residenz streckt sich eine in Terrassen angelegte Gartenanlage aus, an deren Ende sich die Orangerie befindet. Sie beherbergt heute die Stadtbibliothek. Ein Spaziergang führt vorbei an Mosaikbecken, Brunnen und einer Robinie, die Mitte des 18. Jahrhunderts gepflanzt wurde.


Besucherkommentare Fürstäbtliche Residenz Kempten

Was hat Ihnen besonders gut gefallen? Teilen Sie anderen Besuchern Ihre Meinung mit und schreiben Sie zu "Fürstäbtliche Residenz Kempten" den ersten Kommentar!

Kommentieren und Bewerten

Ihre Angaben

Benötigte Angaben sind mit * gekennzeichnet.

Ihre Bewertung
Ihr Kommentar
Hinweise

Bitte lesen Sie sich vor dem Absenden unsere Richtlinien für Kommentare durch.

Kontakt

Bayerische Schlösserverwaltung / Außenstelle Kempten

Am Stadtpark 3 87435 Kempten Deutschland

Tel.: +49 831 2561251 Fax: +49 831 2561260

poststelle.fa-ke@finanzamt.bayern.de Homepage

  • Öffnungszeiten

    April bis September: täglich 9-16 Uhr, Oktober: Di bis So 10-16 Uhr

  • Eintrittspreis

    Erwachsene 3,50 EUR, Kinder bis 18 Jahre haben freien Eintritt

Weitere Highlights Allgäu

Forggensee

DER Stausee im Königswinkel Der Forggensee gehört ...

Elbsee

Dunkelbraunes Moorwasser, eingebettet in die herrliche ...

Grüntensee

Der Grüntensee liegt herrlich idyllisch mitten in ...

Wurzacher Schloss

Das barocke Schloss in Bad Wurzach Das im 18. Jahrhundert ...

Lechfall Füssen

Einzigartiges Naturdenkmal Der Lechfall bei Füssen ...

Alle Highlights in Allgäu anzeigen