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Schloss Hohenaschau

Burgen & Schlösser in Aschau im Chiemgau

Bild Schloss Hohenaschau
Blick auf Schloss Hohenaschau aus einer Gondel der Kampenwand Seilbahn © WerWil via Wikimedia Commons

Das Schloss Hohenaschau thront auf einem 50 Meter hohen Felsrücken hoch über dem Ort. Die Festung war einst Sitz verschiedener bedeutender Adelsfamilien und Zentrum der Herrschaft Hohenaschau.

Geschichte der Burg

Die Burg wurde im 12. Jahrhundert erbaut unter Arnold und Konrad von Hirnsberg, die mit der Festung ihren Herrschaftsanspruch verfestigen wollten. Im Laufe der Jahrhunderte gelangten verschiedene Adelsgeschlechter in den Besitz des Schlosses Hohenaschau. Sie erweiterten das Schloss nach und nach, sodass heute kaum noch etwas von der ursprünglichen Anlage erkennbar ist.

Eisenbeschlagenes altes Tor von Schloss Hohenaschau mit eingelassenem Wappen der Freyberger über dem Tor.
Eisenbeschlagenes altes Tor von Schloss Hohenaschau mit eingelassenem Wappen der Freyberger über dem Tor. / © WerWil via Wikimedia Commons

Im 18. Jahrhundert verlor die Festung als Militärstützpunkt an Bedeutung und verfiel zusehends. Um die Jahrhundertwende 1900 gelangte Hohenaschau in den Besitz der Kaufmannsfamilie Cramer-Klett, die umfangreiche Renovierungs- und Umbauarbeiten durchführen ließ. Heute ist das Schloss in Besitz der Bundesrepublik Deutschland und wird als Ferien- und Erholungsheim genutzt. Deshalb ist es auch der Öffentlichkeit nur eingeschränkt zugänglich.

Sehenswertes und Besichtigung

Gotische Stube, ehemaliger Wohn- und Essraum für Bedienstete im historischen Teil von Schloss Hohenaschau.
Gotische Stube, ehemaliger Wohn- und Essraum für Bedienstete im historischen Teil von Schloss Hohenaschau. / © Sir James via Wikimedia Commons

Das Schloss Hohenaschau hat einige sehenswerte Räume und Säle. Dazu gehört der große Festsaal, der im barocken Stil mit dunklem Holz verkleidet ist, der Speiseraum der Adelsgeschlechter und der Ahnensaal, der mit mehreren überlebensgroßen Statuen geschmückt ist. Eine Besonderheit ist auch der reichlich ausgeschmückte Laubensaal.

In einem Teil des Schlosses befindet sich das Prientalmuseum, das die Heimat- und Kulturgeschichte von Aschau und der Region dokumentiert. Themen sind die Eisenverarbeitung im Laufe der Jahrhunderte und die Geschichte der Familie Cramer-Klett.

Das Schloss Hohenaschau ist nur im Rahmen von Führungen zugänglich. Führungen beginnen dienstags, donnerstags und sonntags um 13.30 und 15 Uhr, mittwochs und freitags um 10 und 11.30 Uhr. Das Museum hat zu den Zeiten der Führungen geöffnet.

Neben den klassischen Schlossführungen gibt es Kinderführungen "Wilde Ritter – freche Feen" und die Jugendführung "Schutz und Trutz".

Zu Hohenaschau gehört auch eine Falknerei, Flugvorführungen gibt es in der Hauptsaison jeden Tag um 11 und 15 Uhr.


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Kontakt

Schlossbergstraße 83229 Aschau i. Chiemgau

Tel.: +49 8052 904937

info@aschau.de Homepage

  • Öffnungszeiten

    Geöffnet zu Führungszeiten

  • Eintrittspreis

    5 EUR; ermäßigt 3 EUR

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