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Sehenswürdigkeiten in Chiemgau

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Sehenswürdigkeiten in Chiemgau

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Sehenswürdigkeiten

Chiemgau-Arena

Ruhpolding, Chiemgau

Die Chiemgau-Arena bei Ruhpolding ist ein Biathlon-Stadion und einer der wichtigsten Olympiastützpunkte in Deutschland.Eröffnet wurde die Chiemgau-Arena 1964 unter dem Namen "Stadion am Zirnberg". Seither ist Ruhpolding ein wichtiger Trainingsort für zahlreiche Wintersportler sowohl im Winter, als auch im Sommer. Athleten der Olympia-Disziplinen Biathlon, Langlauf, Skispringen und Nordische Kombination trainieren auf den Loipen, den Sprunganlagen, den 30 modernen Schießständen und im Sommer auf den Rollerbahnen.Insgesamt verfügt die Chiemgau-Arena über acht, von der FIS anerkannte Langlaufstrecken in der Länge von 1,1 bis 7,5 Kilometern. Außerdem gibt es fünf Skisprung-Schanzen, die größte ist die Zirnbergschanze mit einer Hillsize von 128 Metern.Seit ihrem Umbau im Jahr 2011 im Vorfeld der Biathlon-Weltmeisterschaften 2012 gehört die Chiemgau-Arena zu den modernsten Wintersportarenen der Welt. Sie ist nach der Arena in Oberhof das zweitgrößte Biathlon-Stadion in Deutschland und fasst an Weltcup-Tagen allein auf der Tribüne im Schießstandbereich bis zu 13.000 Zuschauer. Dazu kommen noch zahlreiche Stehplätze am Rand der Strecke. Seit der Eröffnung 1964 fanden bereits vier Mal Biathlon-Weltmeisterschaften in Ruhpolding statt, außerdem wird jedes Jahr im Januar ein Weltcup im Biathlon in der Chiemgau-Arena ausgetragen und seit 2005 sind die Nordischen Kombinierer einmal im Jahr zum Warsteiner-Grand-Prix zu Gast.Eine Besonderheit auf dem Gelände der Chiemgau-Arena ist das Schneedepot: Im Frühjahr wird hier Schnee eingelagert und mit Styropor und einer weißen Plane abgedeckt. Ziel des Depots ist es, im Herbst möglichst früh die Langlaufstrecken wieder mit Schnee präparieren zu können.Führung und GästeschießenJeden Dienstag und Donnerstag kann man an einer öffentlichen Führung durch die Chiemgau-Arena teilnehmen. Treffpunkt ist um 11 Uhr am Stadioneingang, die Führung kostet pro Person 3 Euro. Im Anschluss kann man am Gästeschießen mit original Biathlon-Gewehren teilnehmen.
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Höhlenmuseum Frasdorf

Aschau im Chiemgau, Chiemgau

Das Höhlenmuseum in Frasdorf informiert die Besucher über die Höhlen des Laubensteingebiets, das sich oberhalb von Frasdorf erstreckt. Außerdem gibt es Exponate zur Geologie und zum Naturschutz und der wirtschaftlichen Nutzung des Laubensteingebiets.Jahrtausende alter Bärenschädel Der Mittelpunkt des Museums bildet eine nachgebaute Höhle, in der Höhlenfunde wie Tropfsteine und ein 11.000 Jahre alter Bärenschädel ausgestellt werden. In kurzen Filmen wird über die Entstehung und das Leben innerhalb der Höhlen informiert. Außerdem gibt es Stationen zum Höhlenschutz, zur Höhlenrettung und zur Geschichte der Höhlenforschung.Frasdorfer DorfmuseumBenachbart zum Höhlenmuseum befindet sich seit 2006 das Frasdorfer Dorfmuseum, das über die Geschichte des Ortes informiert. Themen sind unter anderem die Lokalbahn, das Tonwerk Acherting und das Schloss Wildenwart.
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Kloster Maria Eck

Bergen, Chiemgau

Das Kloster Maria Eck bei Siegsdorf beherbergt Mönche der Franziskaner Minoriten und ist seit Jahrhunderten ein beliebter Wallfahrtsort, den auch Papst Benedikt XVI. oft besuchte.Der Ursprung der Wallfahrtskirche geht auf eine Legende zurück, nach der Holzfäller an dieser Stelle immer wieder Lichter gesehen haben und daraufhin eine kleine Kapelle errichteten, die Anfang des 17. Jahrhunderts entstand. Im selben Jahrhundert wurde auch die Klostergemeinschaft gegründet. Nach und nach entstehen um die Wallfahrtskirche ein Gasthof, ein Klostergebäude und weitere Einrichtungen.Heute ist das Kloster Maria Eck ein beliebtes Ausflugsziel. Es ist vom Bahnhof in Siegsdorf auf einem einfachen, zehn Kilometer langen Rundweg zu erreichen. Wanderer lockt dabei nicht nur die Kirchengebäude, sondern auch der schöne Blick auf den Chiemsee, den man von Maria Eck aus hat. Geistlicher geht es auf den regelmäßigen Wallfahrten zu, die jährlich stattfinden.Für das leibliche Wohl sorgt der Klostergasthof Maria Eck mit regionaler, bayerischer Küche und Kuchen, Torten und Eiscreme aus der hauseigenen Konditorei.
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Naturkunde- und Mammut-Museum Siegsdorf

Bergen, Chiemgau

Das Naturkunde- und Mammut-Museum in Siegsdorf zeigt auf 650m² in verschiedenen Abteilungen 250 Millionen Jahre Erdgeschichte und gehört damit zu den drei größten Naturkundemuseen in Bayern.Das MuseumDas Museum wurde 1995 eröffnet. Den Grundstock für das Museum legte die private Sammlung von Versteinerungen aus dem Chiemgau von Josef Wührl, der diese der Gemeinde Siegsdorf vermachte, und der Fund eines rund 45.000 Jahre alten Mammutknochens im Jahr 1975.Das Mammut ist auch heute noch das Prunkstück des Museums – es ist das größte und besterhaltene Mammut in Mitteleuropa. Ein weiteres Highlight ist der 47.000 Jahre alte Siegsdorfer Höhlenlöwe, der in der Eiszeit-Abteilung des Museums ausgestellt ist. Hier findet man zudem ein Modell des Chiemsees zur Zeit der Eiszeit.In der Geologie-Abteilung werden die wichtigsten Gesteine der Region gezeigt, außerdem können die Besucher anhand eines Geo-Würfels den Aufbau der Erdschichten verstehen. Im Fossilienbereich des Museums können verschiedenste Fossilien bestaunt und teilweise auch angefasst werden. In der Bärenhöhle können die Besucher erleben, wie es sich in einer Knochenhöhle in der Steinzeit gelebt hat. Sehenswert ist auch die Ausstellung "Steinzeit im Chiemgau", die alle Funde der Region aus der Steinzeit ausstellt. Dazu zählen Knochen- und Pfeilspitzen, Stein- und Kupferbeile.SteinZeitGarten und AußenbereichIm Außenbereich befindet sich der SteinZeitGarten mit Feuerstelle, kleinem Dorf, Höhle und Lehmbackofen. Hier finden im Sommer jeden Dienstag Handwerksvorführungen wie Töpfern und Feuerstein bearbeiten statt und an jedem Donnerstag kann man beim Familienspaß am Lagerfeuer sitzen, Stockbrot braten, Steine schleifen und vieles mehr.Vor dem Museum kann man außerdem Mammut-Fußspuren und ein Nachbau der Fundstelle des Mammutknochens finden. Außerdem gibt es einen Wasserspielplatz und einen Zeitstrahl, der die Entwicklung des Lebens auf der Erde verdeutlicht.
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Skimuseum Reit im Winkl

Reit im Winkl, Chiemgau

Das Skimuseum in Reit im Winkl zeigt eine der größten Skisammlungen in Europa. Zu den Exponaten gehören Ausstellungsstücke aus den vergangenen drei Jahrhunderten – von den ersten Holzskiern bis zum modernen Rennski der heutigen Spitzensportler. Anhand der Exponate wird die Entwicklung der Ski-Technik erläutert. Außerdem wird gezeigt, wie sich der Skisport in Reit im Winkl entwickelt hat.Das Skimuseum ist im Erdgeschoss des Schulhauses untergebracht.
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Stadtmuseum Trostberg

Trostberg, Chiemgau

Das Stadtmuseum Trostberg wurde 1939 als Heimathaus gegründet und präsentiert heute auf vier Stockwerken im eigens dafür errichteten Gebäude rund 22.000 Exponate rund um das Thema "Lebendige Vergangenheit".In den 35 Räumen des Museums werden verschiedenste Themen der regionalen Vergangenheit dargestellt. So wird die bürgerliche Wohnkultur vom 15. bis ins 20. Jahrhundert hinein ebenso gezeigt wie die bäuerliche Lebensart. Außerdem werden historische Waffen, Spielzeug und sakrale Kunst ausgestellt. Ein Teil des Museums widmet sich zudem der Entwicklung des Handwerks, des Gewerbes und der Industrie in der Region.Eine Besichtigung des Stadtmuseums ist nur im Rahmen einer Führung möglich. Von März bis November findet jeden Sonntag um 14 Uhr eine öffentliche Führung statt.
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Schloss Hohenaschau

Aschau im Chiemgau, Chiemgau

Das Schloss Hohenaschau thront auf einem 50 Meter hohen Felsrücken hoch über dem Ort. Die Festung war einst Sitz verschiedener bedeutender Adelsfamilien und Zentrum der Herrschaft Hohenaschau.Geschichte der BurgDie Burg wurde im 12. Jahrhundert erbaut unter Arnold und Konrad von Hirnsberg, die mit der Festung ihren Herrschaftsanspruch verfestigen wollten. Im Laufe der Jahrhunderte gelangten verschiedene Adelsgeschlechter in den Besitz des Schlosses Hohenaschau. Sie erweiterten das Schloss nach und nach, sodass heute kaum noch etwas von der ursprünglichen Anlage erkennbar ist. Im 18. Jahrhundert verlor die Festung als Militärstützpunkt an Bedeutung und verfiel zusehends. Um die Jahrhundertwende 1900 gelangte Hohenaschau in den Besitz der Kaufmannsfamilie Cramer-Klett, die umfangreiche Renovierungs- und Umbauarbeiten durchführen ließ. Heute ist das Schloss in Besitz der Bundesrepublik Deutschland und wird als Ferien- und Erholungsheim genutzt. Deshalb ist es auch der Öffentlichkeit nur eingeschränkt zugänglich.Sehenswertes und Besichtigung Gotische Stube, ehemaliger Wohn- und Essraum für Bedienstete im historischen Teil von Schloss Hohenaschau. / © Sir James via Wikimedia CommonsDas Schloss Hohenaschau hat einige sehenswerte Räume und Säle. Dazu gehört der große Festsaal, der im barocken Stil mit dunklem Holz verkleidet ist, der Speiseraum der Adelsgeschlechter und der Ahnensaal, der mit mehreren überlebensgroßen Statuen geschmückt ist. Eine Besonderheit ist auch der reichlich ausgeschmückte Laubensaal.In einem Teil des Schlosses befindet sich das Prientalmuseum, das die Heimat- und Kulturgeschichte von Aschau und der Region dokumentiert. Themen sind die Eisenverarbeitung im Laufe der Jahrhunderte und die Geschichte der Familie Cramer-Klett.Das Schloss Hohenaschau ist nur im Rahmen von Führungen zugänglich. Führungen beginnen dienstags, donnerstags und sonntags um 13.30 und 15 Uhr, mittwochs und freitags um 10 und 11.30 Uhr. Das Museum hat zu den Zeiten der Führungen geöffnet.Neben den klassischen Schlossführungen gibt es Kinderführungen "Wilde Ritter – freche Feen" und die Jugendführung "Schutz und Trutz".Zu Hohenaschau gehört auch eine Falknerei, Flugvorführungen gibt es in der Hauptsaison jeden Tag um 11 und 15 Uhr.
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Bartholomäus-Schmucker Heimatmuseum

Ruhpolding, Chiemgau

Das Heimatmuseum wurde 1972 eröffnet und beherbergt auf zwei Stockwerken hauptsächlich die private Sammlung von Bartholomäus Schmucker, dem ehemaligen Bürgermeister von Ruhpolding.Gezeigt wird eine Sammlung von Alltagsgegenständen wie Porzellan, Schmuck, Bauernmöbel und Trachten. Besonders schön ist die Sammlung von Jagdgegenständen, Waffen und Uniformen. Außerdem sind auch Gesteine und Versteinerungen der Gegend ausgestellt.
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Burg Tittmoning

Tittmoning, Chiemgau

Auf einer geographisch günstigen Anhöhe thront die Burg Tittmoning. Als der Ort noch zu Salzburg gehörte, wurde die Burg 1234 zum Schutz der Grenze zu Bayern erbaut. Später nutzten die Erzbischöfe von Salzburg die Burg Tittmoning als Sommerresidenz.23 Räume der Festungsanlage sind heute für die Öffentlichkeit zugänglich. In ihnen informiert das Heimathaus des Rupertiwinkels mit alten Geräten, Kunsthandwerk, Möbeln, Kunst und archäologischen Funden über die Geschichte der Region. Der Burghof wird regelmäßig für kulturelle Veranstaltungen genutzt.Einzigartig ist auch das Gerbereimuseum, das 2004 im ehemaligen Marstall im Erdgeschoss des Getreidekastens errichtet wurde. Im Mittelpunkt des modernen Museums steht die Werkstatteinrichtung der letzten Rotgerberei Tittmonings. Im 2010 renovierten Fürstenstock werden Ausstellungen, Tagungen und standesamtliche Trauungen veranstaltet. Das Gerbereimuseum kann mittwochs bis sonntags von 13 bis 16 Uhr besichtigt werden, der Eintritt ist frei.Das Heimathaus des Rupertiwinkels ist nur mit einer Führung zu besichtigen. Diese werden vom 1. Mai bis 3. Oktober, Mittwoch bis Sonntag um 14 Uhr veranstaltet.

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Bayerisches Moor- und Torfmuseum

Grassau & Rottau, Chiemgau

Das Bayerische Moor- und Torfmuseum liegt am Rand des Naturschutzgebiets Kendlmühlfilzen bei den Orten Rottau und Übersee und bietet gleich vier Sehenswürdigkeiten in einem: Das Museum mit vielen Exponaten zum Torfabbau, das Industriedenkmal Torfbahnhof, eine Fahrt mit der Feldbahn und das Moor Kendlmühlfilzen.Das MoorDas Moor der Kendlmühlfilzen entstand vor rund 15.000 Jahren nach der Eiszeit. Während des 20. Jahrhunderts wurde im Moor Torf abgebaut, den man als Brennmaterial oder als Gartenerde verwendete. So wurde 1920 der Torfbahnhof an der Bahnstrecke München-Salzburg erbaut, wo der Torf auf Züge verladen wurde. Heute steht der Bahnhof als Industriedenkmal unter Denkmalschutz, auch wegen seiner interessanten Holzbauarchitektur.Erst Ende der 1980er Jahre wurde der Torfabbau eingestellt und die Kendlmühlfilzen 1992 unter Naturschutz gestellt. Seitdem versucht man den natürlichen Wasserhaushalt des Moores durch Vernässungsmaßnahmen wiederherzustellen. Teilweise ist dies bereits gelungen, so haben sich typische Moorpflanzen wieder angesiedelt.Das Moor- und TorfmuseumDas Museum ist in der denkmalgeschützten ehemaligen Zimmerei der Justizvollzugsanstalt untergebracht. Es zeigt die Entstehung und Lebenswelt der bayerischen Moore anhand zahlreicher Exponate wie Karten, Fotos und Pflanzen. Außerdem wird den Besuchern der Torfabbau mit Arbeitsgeräten, Fahrzeugen und Maschinen näher gebracht. Ein einzigartiges Ausstellungsstück ist die vollständig erhaltene Torfballenpresse und die bayerische Moorleiche Rosaline, die 1957 gefunden wurde. Ein Zeugnis der frühen Nutzung des Moors ist der keltische Bohlenweg, der rund 600 Jahre vor Christus angelegt wurde.Die Feldbahn wurde Anfang des 20. Jahrhunderts gebaut, um Gefangene der Strafanstalt Bernau zum Torfbahnhof und in die Filze zu transportieren, eine weitere Schmalspurbahn führte parallel zur Zugstrecke München-Salzburg. Heute fährt die Bahn noch für die Besucher des Museums, fünf Lokomotiven sind aus der damaligen Zeit erhalten geblieben.Das Museum und den Torfbahnhof kann man im Rahmen einer Führung jeden Samstag um 14 und 16 Uhr besuchen. Im Anschluss an die Führung gibt es eine Fahrt mit der Feldbahn. Die Führungen dauern rund eine Stunde, in den Sommerferien werden zusätzliche Besichtigungen am Sonntag und Mittwoch angeboten. Die Teilnahme kostet 5 Euro, ermäßigt 2.50 Euro.Ohne Führung kann man nur den Museumsbereich besichtigen (Eintritt: 2 Euro, ermäßigt 1 Euro).Wandern durch das Naturschutzgebiet KendlmühlfilzenDurch die Kendlmühlfilzen führen mehrere Wander- und Spazierwege, außerdem ist in der Nähe des Torfbahnhofs ein Geocache versteckt. Interessant ist beispielsweise der Ewigkeitsweg, der von Grassau aus direkt in das Filz hinein führt. Auf dem Weg kann man noch Reste des Torfabbaus entdecken, wie beispielsweise die Entwässerungsgräben.Wer mehr über die Entstehung des Moores und über die darin lebenden Pflanzen und Tiere erfahren möchte, der wandert entlang des Moorlehrpfads bei Rottau durch das Filz. Auf 50 Tafeln am Wegesrand werden viele interessante Dinge über das Moor erklärt.

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Müllner Peter-Museum Sachrang

Aschau im Chiemgau, Chiemgau

Das Müllner-Peter-Museum in Sachrang zeigt das Leben und Wirken des Universalgenies, der von 1766 bis 1843 in Sachrang gelebt und gewirkt hat. Sein Leben wurde später zur Vorlage für einen Roman und einen Filmhelden.Das Leben des Müllner PeterPeter Huber – genannt Müllner Peter – hatte zu Lebzeiten eine besondere Stellung im Dorfleben und prägte dieses dadurch sehr. Er war vielfältig aktiv: Neben seinem eigentlichen Beruf als Bauer und Müller der Getreidemühle seiner Familie, betrieb er in der Mühle eine Apotheke. Er beschäftigte sich mit Heilkunde und verfasste zwei Rezeptbücher. Außerdem war er Organist, Chormeister und Komponist und war als Gemeindevorsteher tätig.Die Themen des MuseumsDas Museum ist im Obergeschoss des ehemaligen Schulhauses von Sachrang untergebracht und beleuchtet neun verschiedene Themen: Neben den unterschiedlichen Tätigkeitsfeldern des Müllner Peter sind das Sachrang im Kurfürstentum, Müllner Peter als Filmfigur und das Lehrer-Hickl-Zimmer, das mit Originalmöbeln und Exponaten von 1910 errichtet ist.Das AußengeländeIm Außengelände am Schulhaus wurde ein Heilkräutergarten angelegt, in dem Pflanzen wachsen, die der Müllner Peter in seinem Rezeptbuch erwähnt. Von Mai bis Oktober gibt es jeden Mittwoch um 10 Uhr eine Führung durch den Garten. Außerdem gibt es ein Backhaus, das nach traditioneller Bauweise errichtet wurde. Bei Führungen kann man hier erleben, wie früher Brot gebacken wurde.

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