Pfarrkirche St. Helena

Osttirol, Österreich

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Die Nußdorfer Pfarrkirche St. Helena ist eine der zwei Kirchen in der Gemeinde Nußdorf-Debant. Die Kirche mit angrenzendem Friedhof liegt mitten im Ort. Die römisch-katholische Kirche wurde 1274 zum ersten Mal urkundlich erwähnt. Zwischen 1457 und 1516 wurde die Kirche neu errichtet und 1785 zur Pfarrkirche erhoben.

Geschichte der Pfarrkirche St. Helena

Die Pfarrkirche Nußdorf ist im gotischen Stil erbaut. Um 1650 schuf Johann Hofmann einen neuen Altar mit Altarbild und Tabernakel. 1670 wurde die Kirche vergrößert, denn Anlieger Baltasar Schlemmer schenkte der Kirche ein Stück seines angrenzenden Gartenlands. Die Turmuhr der Kirche wurde 1692 eingebaut und erst viele Jahre später mit einem elektrischen Schlagwerk ausgestattet.

Die Kirche wurde zahlreiche Umgestaltungs- und Renovierungsmaßnahmen unterzogen. 1976 im Außenbereich und 1982 im Innenbereich. Auch der Friedhof wurde unter Pfarrer Otto Großgasteiger erweitert und das Kriegerdenkmal an die Aufbahrungskapelle angebaut. Zum 500-jährigen Jubiläum 1985 bekam die Kirche eine neue Orgel.

Ausstattung und Gestaltung

Der Innenraum zeigt ein Langhaus mit einer Doppelempore auf Säulen im rückwärtigen Teil. Das Langhaus besitzt drei Jochbögen. Ein Gesims umläuft das ganze Presbyterium. Die Seitenaltäre schuf Josef Steiner aus Nikolsdorf. Die Altarblätter stammen von dem Innsbrucker Kaspar Jele. Das Altarbild zeigt die Kreuzigung Jesu, seine Mutter Maria und den Heiligen Johannes. Das ovale Aufsatzbild ist der Kirchenpatronin Heiligen Helena gewidmet.

Die Seitenaltäre widmen sich Krönung Marias und dem Heiligen Josef mit Johannes dem Täufer und dem Jesuskind. Die Gewölbemalereien in der Pfarrkirche Nussdorf zeigen den Chor der guten Hirten und das Lamm Gottes. Die Decke im Langhaus schmücken die Heilige Helena beim Auffinden des Kreuzes sowie die betende Gemeinde, die Gottesmutter und Christus als König.

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