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St. Sebastian

Berchtesgadener Land, Deutschland

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Die Kirche St. Sebastian gehört zu den bekanntesten Gotteshäusern in Bayern, da sie ein beliebtes Motiv für Gemälde und Fotografien ist: Bekannt ist vor allem die Perspektive von Malerwinkel aus mit der Ramsauer Ache und dem Erstlsteg im Vordergrund und der Berge im Hintergrund. Selbst der ehemalige US-Präsident Eisenhower soll die Kirche im Jahr 1960 anhand von Fotos gemalt haben.

Von der Filialkirche zur Pfarrkirche

Die im spätgotischen Stil errichtete Kirche wurde 1512 unter dem Fürstpropst Gregor Rainer erbaut und befindet sich im Ortskern von Ramsau. Sie wurde neben dem Heiligen Sebastian auch dem Heiligen Fabian geweiht. Im Laufe des 17. Jahrhunderts ließ man die Kirche mehrmals erweitern, darunter unter anderem mit dem Turm und der Zwiebelhaube. 150 Jahre gehörte Ramsau zur Pfarrei Berchtesgaden, erst 1659 erhielt der Ort einen eigenen Pfarrhof. Nach weiteren 170 Jahren wurde in Ramsau eine eigene Pfarrei begründen und somit die Kirche St. Sebastian zur Pfarrkirche erhoben. Heute steht die römisch-katholische Kirche unter Denkmalschutz.

Innenraum von St. Sebastian

Im Inneren der Kirche finden sich ein Hochaltar, vier Seitenaltäre und ein Volksaltar. Besonders sind die gefassten Holzfiguren an der Balustrade der Orgelempore, die älter sind als die Kirche selbst. Die Figuren aus dem 15. Jahrhundert zeigen Jesus mit den zwölf Aposteln.

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