Sie sind hier:

Natur in Berchtesgadener Land

Karte wird geladen...

Natur in Berchtesgadener Land

...

Natur

Obersee

Berchtesgaden, Berchtesgadener Land

Zahlen & FaktenDer Obersee liegt im Nationalpark Berchtesgaden, südlich des Königssees bei Schönau. Er erstreckt sich über eine Länge von rund 1,3 km und hat eine maximale Tiefe von 51 m.Umgeben wird der See im Osten von der Tal- und der Landtalwand, im Westen von der Walchhüttenwand und im Süden von der Röth.Wandern Ein breiter und gut ausgebauter Wanderweg führt entlang des Westufers direkt zur Fischunkelalm. Die 500 Jahre alte Bergalm wird in den Sommermonaten bewirtschaftet und bietet eine gute Einkehrmöglichkeit.Von der Fischunkelalm führt ein beschilderter Weg zum Röthbachfall, dem höchsten Wasserfall Deutschlands. Der Wasserfall fällt ca. 470 Meter tief herab und fließt unterirdisch in den Obersee.Mit dem Boot zum OberseeDen Obersee erreicht man am besten über den Königssee. Mit dem Boot geht es zuerst bis zum Bootssteg in Salet am Südufer des Königssees. Von dort aus führt ein Weg vorbei an der Saletalm direkt zum Obersee.
...

Natur

Schellenberger Eishöhle

Marktschellenberg, Berchtesgadener Land

Die Schellenberger Eishöhle liegt auf einer Höhe von 1.570 Metern bei Marktschellenberg im Berchtesgadener Land. Sie befindet sich an der südwestlichen Steilwand des Unterbergmassivs ganz in der Nähe der österreichischen Grenze.Der Weg zur HöhleDie Schellenberger Eishöhle ist ausschließlich zu Fuß zu erreichen. Für den Weg zur Höhle sollte man ca. 3,5 Stunden einplanen. Von St. Leonhard in Österreich kann man mit der Untersbergseilbahn bis zur Bergstation am Geiereck fahren. Von dort aus erreicht man die Höhle in ca. anderthalb Stunden.Ein Rundgang durch die Eishöhle Die Schellenberger Eishöhle ist die einzige und größte erschlossene Eishöhle in Deutschland. Ungefähr 60.000 m³ Eis mit einer Dicke bis zu 30 Meter befinden sich in der Höhle.Vom Höhleneingang aus gelangt man zur Josef-Ritter-von-Angermayer-Halle, die der größte Raum der Höhle ist. Von hier aus geht es zum Dohlenfriedhof, in dem es unzählige Vogelknochen gibt. Mit der Eisorgel geht es dann über einen Eisfall weiter, bis man schließlich in die Fuggerhalle gelangt.In der Fuggerhalle wurde Eis gefunden, das bis zu 3.000 Jahre alt ist. Danach geht der Weg in den Mörkdom, in dem man Eisformationen mit den Namen "Altar", "Kanzel" und "Beichtstuhl" bestaunen kann. Die letzte Sehenswürdigkeit befindet sich am Ende der Führung, eine weiblich aussehende Steinfigur, die "Höhlenfee" genannt wird.Während der BesichtigungDie Eishöhle ist nur im Rahmen einer Führung zu besichtigen. Diese dauert ungefähr 45 Minuten und verläuft über gesicherte Holzstege und -treppen. Da Temperaturen unter dem Gefrierpunkt herrschen, sollten Besucher unbedingt warme Kleidung anziehen.Eine Besonderheit ist, dass es in der Eishöhle kein elektrisches Licht gibt. Die Besucher tragen selbst Karbidlampen, die für eine mystische Stimmung in der Höhle sorgen.
...

Natur

Klausbachtal

Ramsau (D), Berchtesgadener Land

Ein Tal aus der EiszeitDas Klausbachtal liegt im westlichen Teil des Nationalpark Berchtesgaden und erstreckt sich von Ramsau bis zum Hirschbichl-Pass. Am Eingang zum Klausbachtal liegt die Nationalpark-Informationsstelle, wo es zahlreiche Informationen zum Park gibt.Seine heutige Form erhielt das Tal während der Eiszeit, als sich ein Gletscher über den Hirschbichl-Pass schob. Der Name Klausbachtal entstand durch eine Klause, über die früher Holz aus den umliegenden Wäldern zur Saline Frauenreuth in Berchtesgaden transportiert wurde.Von Ramsau bis nach ÖsterreichBeliebt ist das Klausbachtal vor allem bei Wanderern und Mountainbikern. Ein ausgedehntes Wegenetz ermöglicht Touren in allen Schwierigkeiten.Von Ramsau aus besteht die Möglichkeit bis zum Hirschbichl-Pass zu wandern. Zuerst durch Wälder, vorbei an der Bind-Alm und dann auf der ehemaligen Handelsstraße auf den 1.153 m hoch gelegenen Pass. Früher wurde die Straße genutzt, um das Salz aus dem Berchtesgadener Salzbergwerk in alle Welt zu transportieren. Heute ist sie für den normalen Verkehr gesperrt.Erlebnis KlausbachtalWer im Klausbachtal unterwegs ist, der sollte auf jeden Fall zwischendurch rasten, um die Landschaft und die Tiere zu beobachten. Nicht selten sieht man einen Steinadler oder eine der sechs Spechtarten, die hier zu finden sind.Besonders ist sicherlich der Rundumkaser auf der Bind-Alm. Der Wohnraum des Senners liegt hier in Zentrum des Gebäudes und wird von den Ställen umgeben, wodurch der Wohnraum warm gehalten wird.
...

Natur

Almbachklamm

Marktschellenberg, Berchtesgadener Land

Die Almbachklamm im Berchtesgadener Land liegt zwischen Marktschellenberg und Berchtesgaden. Die drei Kilometer lange Klamm kann auf einer angelegten Steganlage durchwandert werden.Die Almbachklamm entstand zum Ende der letzten Eiszeit vor rund 15.000 Jahren mit dem Abschmelzen der Gletscher. Seitdem gräbt sich der Almbach zwischen der Kneifelpsitze und dem Ettenberg in das Felsmassiv.Erschließung der Almbachklamm1894 wurde die Klamm durch den Bau einer Steganlage zugänglich gemacht. Seitdem führen 320 Stufen, 29 Brücken, 28 Stege und ein Tunnel durch die Klamm. Vom Beginn der Klamm bis zum Ende überwindet man einen Höhenunterschied von 218 Metern. Eines der Highlights der Klamm ist der 114 Meter hoher Wasserfall.Am Ende der Almbachklamm steht eine 17 Meter lange, 6 Meter breite und 14 Meter hohe Staumauer, die Theresienklamm. Die Mauer wurde 1836 gebaut, um Wasser für das Holzdriften anzustauen. Hatte man genug Wasser gesammelt, wurde das Schleusentor geöffnet und so der Wasserstand in der Klamm erhöht. Auf der Flutwelle konnte man dann Baumstämme bis ins Tal transportieren. Die Bäume wurden als Brennholz für die Salinen benutzt.Die KugelmühleAm Beginn der Klamm steht Deutschlands älteste, noch betriebene Kugelmühle. Hier werden Marmorstücke, meist aus dem Untersberger Marmor, zu Kugeln und Murmeln rund gemahlen. Angetrieben wird die Mühle allein durch Wasserkraft.
...

Natur

Hintersee

Ramsau (D), Berchtesgadener Land

Ein berühmtes FotomotivDer Hintersee liegt ca. 2 km westlich von Ramsau, im Nationalpark Berchtesgaden. Er bildete sich vor rund 3.500 Jahren nach einem Felssturz aus dem Hochkaltermassiv und hat eine Fläche von gut 16 Hektar. Trotz seiner geringen Tiefe von 18 Metern, beträgt die maximale Wassertemperatur nur 16 Grad, auch in den Sommermonaten.Berühmt wurde der Hintersee durch seine malerische Lage inmitten steiler Berghänge und dem "Zauberwald", einem Jahrtausende alten, verwunschenen Wald. Bereits im 19. Jahrhundert zog er zahlreiche Maler, wie beispielsweise Wilhelm Busch, an.Wandern Viele Wanderrouten und Bergtouren starten vom Hintersee aus, wie der Rundweg durch den Zauberwald. Ideal zum Spazierengehen ist der 2,5 km lange Prinzregent-Luitpold-Weg, der den Hintersee umrundet.Für Tagestouren eignen sich die Wanderwege im Klausbachtal, das am Hintersee beginnt.BootsfahrenNach einer Tasse Kaffee auf einer der vielen Sonnenterrassen am Ufer des Hintersees, lohnt sich ein Ausflug mit dem Boot.Sportliche mieten sich ein Ruder- oder Tretboot, um den See zu erkunden. Wer es gemütlicher mag, nimmt das "Annerl", ein Elektroboot, das im Sommer über den See fährt.Natur in Bayern: Mit dem Annerl übern Hintersee, Ramsau bei Berchtesgaden © Berchtesgadener Land
...

Natur

Rupertiwinkel

Schneizlreuth, Berchtesgadener Land

Wo die Berge beginnenAls Rupertiwinkel wird das Dreieck westlich von Saalach und Salzbach bezeichnet. Es liegt süd-östlich vom Chiemsee und am nördlichen Rand des Berchtesgadener Land. Sein Name geht auf den Heiligen Rupertus zurück.Zum Rupertiwinkel gehören der Waginger und Tachinger See sowie der Hochstaufen als höchster Berg. Die bekanntesten Orte sind Asten, Laufen, Waging am See und Piding.Freitzeit & Kultur Das recht flache Tal ist ideal für Wanderer und Radfahrer, hier können auch Kinder problemlos mithalten. Es gibt zahlreiche gut erschlossene und ausgeschilderte Rad- und Wanderwege in allen Schwierigkeitsklassen.Auch kulturell hat der Rupertiwinkel einiges zu bieten, z.B. das barocke Kloster Höglwörth, das Schloss Staufeneck oder die historische Stadt Laufen. Und sollte es einmal regnen, bietet sich der Besuch des archäolgischen Bajuwarenmuseum in Waging am See oder der Lokwelt Freilassing (Eisenbahnmuseum) an.Durch die Randlage des Rupertiwinkels haben die Besucher die Alpen immer im Blick.E-Bike in Bayern: E-Bike Tour durch den Rupertiwinkel im Berchtesgadener Land, Oberbayern © Berchtesgadener Land
...

Natur

Nationalpark Berchtesgaden

Berchtesgaden, Berchtesgadener Land

Der NationalparkDirekt an der Österreichischen Grenze liegt der 210 km² große Nationalpark Berchtesgaden mit seinen Bergen, Tälern und Gebirgsflüssen. "Natur Natur sein lassen", das ist das Motto des Parks.1978 wurde der Nationalpark Berchtesgaden gegründet. Dabei wurde das ehemalige Naturschutzgebiet Königssee um rund zehn Quadratkilometer erweitert.Aufgaben & ZieleDas Hauptziel des Nationalparks ist der Schutz der gesamten Natur und nicht nur der einer bestimmte Pflanzen- oder Tierart. Um das zu erreichen, wird die Natur sich weitestgehend selbst überlassen.Zu seinen Aufgaben gehören neben der Ökosystemforschung und der Umweltbeobachtung auch die Wissensvermittlung an Besucher.Tourismus & Bildung Bei Wanderern ist der Nationalpark Berchtesgaden mit seinen rund 260 km Wanderwegen und Klettersteigen sehr beliebt. Sicherlich nicht zuletzt wegen seiner einzigartigen Natur.Durch ein umfangreiches Bildungsangebot für Gruppen, Kinder, Jugendliche und Erwachsene soll den Besuchern die Natur und das Schutzgebiet näher gebracht werden. Das Angebot reicht von Vorträgen im Bildungszentrum, über interaktive Programme im Gelände bis hin zu Fachexkursionen im Gelände.
...

Natur

Watzmann

Berchtesgaden, Berchtesgadener Land

Das WahrzeichenMit seinen 2.713 Metern ist der Watzmann nicht nur der höchste Berg im Berchtesgadener Land, sondern auch der dritthöchste Berg Deutschlands. Die außergewöhnliche Form, mit den beiden "Hauptgipfeln" und den fünf kleinen Gipfeln dazwischen, macht das Wahrzeichen des Berchtesgadener Lands weltweit berühmt.Bei Wanderern und Bergsteigern ist der Watzmann sehr beliebt, denn er bietet unterschiedlichste und abwechslungsreiche Möglichkeiten von der einfachen Wanderung bis hin zum extremen Bergsteigen.Bergsteigen am Watzmann Der Watzmann ist nicht nur der dritthöchste Berg Deutschlands, seine Ostwand ist auch die längste durchgehende Felswand der Ostalpen. Bergsteiger sollten sie nicht unterschätzen, denn bei der Durchsteigung überwindet man über 2.000 Höhenmeter auf einer Länge von rund 18 Kilometern.Nichts für schwache Nerven und nur für Geübte ist die Watzmannüberschreitung, die auch "Königstour der Berchtesgadener Alpen" genannt wird. Vom Watzmannhaus auf das Hocheck und von dort aus über die Mittelspitze zur Südspitze.Die Eiskapelle Eiskapelle © Xenon 77 via Wikimedia CommonsEin Highlight für die ganze Familie ist die Eiskapelle am Fuße der Ostwand. Sie ist das tiefstgelegene Eisfeld Deutschlands. Im Sommer enstehen hier bis zu 30 m breite und 15 m hohe Gänge, die in einem Hohlraum enden: der Eiskapelle.Die Watzmann SageUm den Watzmann ranken sich Sagen und Geschichten, so auch über seine Entstehung. Dabei regierte einst ein grausamer König über das Land. Eines Tages traf der König und seine Familie in den Wäldern auf den Geist der Rache. Er tötete die Familie, ihre Körper erhoben sich zu riesigen Bergen und dort wo sich ihr Blut sammelte enstand ein See: der Königssee.
...

Natur

Königssee und St. Bartholomä Schönau

Schönau am Königssee, Berchtesgadener Land

Spieglein, Spieglein an der Wand, wie heißt der schönste See im ganzen Land? "Der Königssee", so lautet die Antwort von vielen Besuchern. Kein Wunder natürlich, denn mit seinem kristallklaren, smaragdgrünen Wasser verbreitet der Königssee eine einzigartig verzauberte, märchenhafte Stimmung. Zahlreiche Fische tummeln sich in seiner Tiefe und auf der Wasseroberfläche spiegeln sich malerisch die schroffen Felsenwände des großen Watzmanns und seiner Kinder.St. Bartholomä, das Wahrzeichen des Königssees, ist nur mit dem Schiff erreichbar. Die weltbekannte Wallfahrtskirche, deren erste Bauteile aus dem 12. Jhdt. stammen, liegt malerisch auf einer Halbinsel. Daneben steht das ehemalige Jagdschlößchen, das heute als idyllisches Gasthaus dient.In Schönau a. Königssee geht man mit dem wertvollen Erbe der Vergangenheit sehr behutsam um. Die historischen Walmdach-Schiffshütten sind nur ein Zeichen dafür. Die Königsseeschifffahrt war bereits 1909 äußerst fortschrittlich und man dachte schon damals an die Umwelt. Seitdem kann man den Königssee mit Elektromotorbooten befahren, die bis auf den heutigen Tag beschaulich über den See gleiten.

Natur

Aschauer Klamm

Schneizlreuth, Berchtesgadener Land

Der Weg hinauf zum Reiteralm-Massiv führt durch die wildromantische Klamm mit ihren Brücken und Gumpen.

Anzeige

Natur

Kehlstein

Berchtesgaden, Berchtesgadener Land

Auf dem Kehlstein steht das Originalhaus, welches Hitler zu seinem 50. Geburtstag geschenkt bekam.

Natur

Steinernes Meer

Berchtesgaden, Berchtesgadener Land

Nicht die Schönfeldspitze ist der höchste Gipfel des Gebirgszuges sondern das Selbhorn.

Natur

Weißbachschlucht

Schneizlreuth, Berchtesgadener Land

Massive Felsen, die vom Wasser geformt wurden, ragen imposant an den Seiten der Schlucht in die Höhe.

Natur

Hochkalter

Ramsau (D), Berchtesgadener Land

Das Gebirgsmassiv ist das fünfthöchste in Deutschland und bietet anspruchsvolle Wanderungen.

Natur

Wimbachklamm

Ramsau (D), Berchtesgadener Land

Am Fuße des Watzmanns liegt diese wildromantische Schlucht, die Teil des Nationalparks ist.

Anzeige