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Via Claudia Augusta

Mals, Italien

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Auf den Spuren der Römer

Als Drusus der Ältere 15 v. Chr. mit dem Ausbau einer befestigten Straße von der Adria bis zur Donau begann, hatte er weniger touristische Ziele im Sinn. Im ging es mehr um den schnellen militärischen Nachschub, den die Via Claudia Augusta ermöglichen sollte. 60 Jahre später eröffnete Drusus Sohn Claudius die Römerstraße über die Alpen, die heute vor allem von Sportlern, Wanderern und Touristen geschätzt wird. Wo früher Römer, Kelten, Räter und Etrusker wandelten, ist heute eine einzigartige Gelegenheit, Menschen und Kulturen entlang der alten Kaiserstraße kennen zu lernen, die wunderbare Natur entlang der Nord-Süd-Verbindung zu bestaunen und sich an der frischen Luft zu erholen und zu entspannen.

Von Bayern bis zur Adria

Seit mehr als 2.000 Jahre prägt die Via Claudia Augusta die Region, die Menschen und die Kultur von Bayern, Tirol über die Po-Ebene zur Adria. Man folgt ihr heute wahlweise mit dem Rad, zu Fuß auf der Fernwanderroute oder auch mit der Postkutsche und dem Auto. Die Radtour führt von Donauwörth 700 km über die Alpen bis nach Venedig. Ruhige Nebenstraßen, asphaltierte Radwege oder Schotterstraßen führen den Biker über die alte Kaiserstraße. Zwei Radshuttles helfen in Tirol über Steigungen hinweg.

Die Fernwanderroute

Auf der Fernwanderroute fühlt man sich wie ein alter Römer - auch sie gingen auf der Via Claudia Augusta vornehmlich zu Fuß. Viele Unterkünfte erwartet den Wanderer entlang der Route - und natürlich viele Zeugnisse der Vergangenheit und eine wunderschöne Natur.

Die Via Claudia Augusta in Südtirol

Von Mals bis Meran führt ein 80 km langer Fahrradweg entlang der Römerstraße. Der Schwierigkeitsgrad ist einfach und kann auch von ungeübten Radfahrern gut bewältigt werden. Besonders sehenswert auf dem Weg ist die Abtei Marienberg, die man auf jeden Fall besichtigen sollte. Auch in Mals mit seinen Kirchen und der mittelalterlichen Stadt Glurns sollten die Radfahrer einen Zwischenstopp einlegen.

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