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Wassertor-Museum Isny

Allgäu, Deutschland

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Eintrittspreise

k.A.

Öffnungszeiten

Geöffnet im Rahmen von Führungen

Das Wassertor-Museum ist Teil der Stadtmauer von Isny und befindet sich in einem ehemaligen Stadttor, das Mitte des 13. Jahrhunderts errichtet wurde. Es diente nicht nur als Wachturm, sondern auch als Gefängnis. Viele Malereien und Inschriften an den Kerkerwänden erinnern noch an die darin einst Gefangenen. Die älteste Kritzelei im Turm stammt aus dem Jahr 1492, die letzten Gefangenen saßen hier während des Ersten Weltkrieges ein.

Hoch hinauf ins Türmerstübchen

Der Wassertor-Turm war früher mit einem Türmer besetzt. Die Aufgabe des Türmers war die Beobachtung der Umgebung von der Türmerstube aus. So hoch oben über der Stadt, konnte der Türmer frühzeitig Gefahren erkennen, zum Beispiel herannahende Banden oder auch entstehende Brände, und so die Bewohner warnen.

Besucher des Wassertor-Museums genießen heute die herrliche Aussicht auf Isny und das Allgäu, die sich von hier oben bietet. Der letzte Türmer wohnte hier bis Mitte des 20. Jahrhunderts. Sanitäre Anlagen und fließendes Wasser wurden erst im Jahre 1940 in der Türmerstube installiert.

Sehenswert ist auch der hölzerne Glockenstuhl mit der barocken Zwiebelhaube. Im Inneren hängt eine fünf Zentner schwere Glocke aus dem Jahre 1643.

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